Lexikon zur Computergeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Fri, 09 Dec 2022 23:24:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Lexikon zur Computergeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 CP-370/CMS – Control Program 370/Cambridge Monitor System, 1970 https://eindruecke.achmnt.eu/2022/12/16248/ Fri, 09 Dec 2022 23:11:32 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=16248 Read more…]]> Im Jahr 1970 brachte IBM die Mainframe-Architektur System/370 auf den Markt, die 1972 um Virtualisierungsfunktionen erweitert wurde. Wahrscheinlich in diesem zeitlichen Umfeld gab es Arbeiten an dem bei Bill Bitner und Susan Greenlee genannten Control Program 370 and Cambridge Monitor System (CP-370/CMS). Nur Melinda Varian berichtet belastbar, was sich hinter CP-370/CMS verbirgt. Es sei der Versuch gewesen, die für den Mainframe-Vorgänger System/360 bestehende Virtualisierungsarchitektur Control Program 67 mit Hilfe mehrerer Virtualisierungsschichten in ein System/370 zu laden.

Die beim PC-Magazine zweitpublizierte Computer-Enzyklopädie ComputerLanguage.com konstatiert fälschlicherweise, dass CP-370/CMS zu einem bestimmten Zeitpunkt einfach umbenannt worden sei. Es sei so zur späteren, für System/370 entwickelten Virtualisierungsarchitektur VM/370 geworden. Romney White ist Senior Technical Staff Member bei der IBM-Entwicklungsabteilung für virtuelle Maschinen in Endicott. Er begleitete die Entwicklung von Virtualisierung seit den 1970er Jahren und bestätigte, dass er selbst ein CP-67 in ein System/370 geladen habe. Wegen der für den laufenden Betrieb nötigen weiteren Änderungen könne es sich somit bei CP-370/CMS um keine Umbenennung in VM/370 gehandelt haben.

Quellen:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 28.

weiterführend:

Revision: [¹10.12.2022]

#LexCompuHist

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16248
#LexCompuHist (1968 bis 1972): Control Program 67 and Cambridge Monitor System – CP-67/CMS https://eindruecke.achmnt.eu/2022/05/15714/ Mon, 09 May 2022 20:53:39 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15714 Read more…]]> Revision: [¹09.05.2022]

Das im Jahre 1968 erschienene Time-Sharing System für IBM System/360 Model 67 basierte auf CP-40/CMS und wurde CP-67/CMS genannt. Eine Installation bot bis zu 40 virtuelle Maschinen, wobei nun erstmals mehrere Host-Computer über ein Netzwerk verbunden werden konnten. In den frühen 1970er Jahren vernetzte CP-67/CMS ein Model 67 in Lincoln mit ARPANET, dem Urahn des Internet. Virtuelle Maschinen übernahmen die Netzwerksteuerung, so dass der Nutzerbetrieb ungestört blieb. Bis 1972 erschienen verschiedene Releases, wobei CP-67 letztlich bis zu 44 Prozessoren mit jeweils 60 virtuellen Maschinen verwalten konnte.

Quelle:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 28.

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15714
#LexCompuHist (1967/68): Control Program 40 and Cambridge Monitor System – CP-40/CMS https://eindruecke.achmnt.eu/2022/03/15568/ Sun, 20 Mar 2022 20:57:06 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15568 Read more…]]> Revision: [¹20.03.2022]

Im Jahre 1964 begann IBM mit der Entwicklung eines Time-Sharing-Systems für sein Mainframe System/360. Das 1967 präsentierte Design bestand in der Trennung in zwei Komponenten: Das Control Program (CP) stellte als Hypervisor Virtuelle Maschinen mit virtuellem Speicherplatz, virtuellen Druckern sowie virtuellen Lochkartenlesern bereit. Das Cambridge Monitor System (CMS) lief als Nutzer-Betriebssystem auf den Virtuellen Maschinen und verwendete Monitor und Tastatur als Terminals. Da kein anderer Mainframe zur Verfügung stand, lief es auf IBM System/360 Model 40 und trägt den Namen CP-40/CMS. Es konnte bis zu 14 virtuelle Maschinen bereitstellen.

Quelle:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 27f.

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15568
#LexCompuHist (1961 bis 1973): Compatible Time-Sharing System – CTSS https://eindruecke.achmnt.eu/2021/11/15059/ Thu, 04 Nov 2021 00:21:29 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15059 Read more…]]> Revision: [²20.03.2022]

Das Anfang der 1960er Jahre am MIT unter der Leitung von Fernando Corbató entwickelte CTSS basierte auf den theoretischen Modellen von John McCarthy. Es ermöglichte erstmals mehreren Nutzern gleichzeitig parallelen Zugriff auf ein Mainframe und gilt als Urahn der Time-Sharing Systeme und virtuellen Maschinen. Es existierten zwei Prototypen, wobei der erste für den laufenden Betrieb und der zweite für die Entwicklung von Multics verwendet wurde. 

Quelle:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 24f.

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15059
#LexCompuHist (seit 1953/56): Interrupt Request – IRQ https://eindruecke.achmnt.eu/2021/02/14942/ Sat, 20 Feb 2021 19:06:39 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=14942 Read more…]]> Revision: [³04.11.2021]

Die CPU ist das Gehirn eines PCs, das über das Motherboard mit weiteren Peripheriegeräten wie Grafikkarte, Tastatur, Speichermedien etc. verbunden ist. Damit die CPU nicht unaufgefordert und ggfs. unnötig sämtliche dieser Komponenten nach durchzuführenden Operationen abfragen muss, wurden Interrupt-Requests als Unterbrechungs-Handler implementiert. Sofern die Peripherie eine CPU-Operation benötigt, wird über einen IRQ die laufende ggfs. privilegierte Operation unterbrochen. Die anfragende Komponente erhält nun privilegierten Status, bis die Operation abgeschlossen ist. In der x86-Architektur wurden unter IRQ stets die 16 Hardware-Interrupts, also von Hardware-Bausteinen oder Hardware-Komponenten ausgelöste Unterbrechungsanforderungen verstanden. Die Zahl der Hardware-Interrupts war begrenzt, was mit dem Einzug zusätzlicher Peripheriegeräte in den 1990er Jahren (z.B. Soundkarte, CD-ROM) dazu führte, dass mehrere Komponenten sich einen IRQ teilen mussten.

Quellen:

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14942
#LexCompuHist (1982 bis 1991): PiCture eXchange – PCX https://eindruecke.achmnt.eu/2020/08/14078/ Fri, 14 Aug 2020 12:13:38 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=14078 Read more…]]> Revision: [¹14.08.2020]

PCX wurde in den frühen 1980er Jahren als Dateiformat für das unter MS-DOS laufende Bild­bearbeitungs­programm PaintBrush entwickelt. Die zu dieser Zeit geläufigen Grafikkarten stellten in der Regel nur eine Farbtiefe von 4 Bit (16 Farben) dar. Durch die Verwendung bislang nicht genutzter Speicherräume erreichten neue Revisionen des Dateiformates schnell 8 Bit (256 Farben). Eine Farbtiefe von 24 Bit (16,7 Mio Farben) wurde durch die Überlagerung von drei Ebenen je 8 Bit erreicht. Gegenüber neu aufkommenden Dateiformaten wie JPEG oder GIF setzte sich PCX nicht durch. Die letzte Spezifikation erschien 1991.

Quellen: ZSoft PCX File Format Technical Reference Manual (rev. 5, 1991); PCX File Format Summary (13.02.2017); Grafik mit Format. Aufbau von PCX-Dateien, in: mc. Magazin für Computerpraxis (12/1990), S. 104-109; Wikipedia (EN), s.v. Picture exchange (23.02.2018‎).

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14078
#LexCompuHist (1992 bis ca. 2000): Soundausgabe über PC-Lautsprecher – SPEAKER.DRV https://eindruecke.achmnt.eu/2020/04/13731/ Tue, 21 Apr 2020 21:01:53 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=13731 Read more…]]> Revision: [²14.06.2020]

Heute ist es selbstverständlich, dass ein PC Sound in Höchstqualität ausgibt. Die Rechnergeneration der 1980er und frühen 1990er Jahre kannte allerdings nur den PC-Lautsprecher. Über ihn gab das System Warnlaute von sich, die dann auch an Qualität nicht mehr zu erwarten ließen. Nur mit einer Soundkarte produzierte der PC akustisch ansprechende Töne; fehlte diese, blieb er stumm. Ein kleiner Treiber machte es unter Windows 3.x und Windows 95 möglich, dass der für die Soundkarte gedachte Klang über den PC-Speaker ausgegeben wurde. Von einer Soundkarte abgespielte Klänge konnten so immerhin wahrgenommen werden, auch wenn damit kein akustischer Genuss verbunden war.

Quellen: Microsoft Support (19.01.2007); retrocomputing.stackexchange (14.02.2020); Windows95-Tipps (14.10.1999);

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Win32s – Win32 subset (1993 bis 1995) https://eindruecke.achmnt.eu/2019/11/10762/ Fri, 29 Nov 2019 23:11:03 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10762 Read more…]]> Der in den frühen 1990er Jahren durchgeführte Umstieg von 16Bit- auf 32Bit-Architektur in der Programmierung wurde durch Win32s abgefedert. Denn das seit 1992 verbreitete Windows 3.1x nutzte noch die 16Bit-Architektur mit der Win16-Programmierschnittstelle. Das 1993 auf den Markt gekommene Windows NT führte die Programmierschnittstelle Win32 ein, um die mit dem 386er aufgekommene 32Bit-Architektur zu nutzen. Auch das 1995 als Nachfolger von Windows 3.1 erschienene Windows 95 nutzte die Win32-API. Es kamen also zunehmend Programme auf den Markt, die auf Windows NT oder Windows 95, aber nicht mehr auf Windows 3.1 liefen.

Die als Win32s bekannt gewordene Programmierschnittstelle war in Wirklichkeit ein ‚Win32 subset‘, also nur eine Teilmenge aus Win32. Sie konnte zwar in der 16Bit-Umgebung ab Windows 3.1x einige 32Bit-Programme ausführen, die nur unter Windows NT oder Windows 95 funktioniert hätten. Eine umfassende Möglichkeit, unter Windows 3.x alle 32Bit-Programme auszuführen, bedeutete dies allerdings nicht. In der Nutzerwahrnehmung war Win32s eine Übergangslösung für diejenigen Heimanwender, die den Umstieg auf Windows 9x noch nicht vollzogen hatten.

Die erste Beta-Version erschien bereits 1992, woraufhin Win32s im Jahre 1993 auf den Markt ging. Tatsächlich erschien die letzte Version 1.3 bereits 1995, woraufhin die Weiterentwicklung eingestellt wurde. Vermutlich wollte Microsoft die bei Windows 3.1x verbleibenden Nutzer dazu animieren, auf Windows 95 umzusteigen. Interessanterweise funktionierten mit Win32s zwar durchaus komplexe, aber nicht von Microsoft erstellte Programme wie Adobe Photoshop. Die von Microsoft selbst programmierte Bürosoftware Microsoft Office 97 konnte unter Windows 3.1x aber nicht zum Laufe gebracht werden. Die Einschränkung auf ein Subset dürfte sicher ein Hemmnis für Programmierer gewesen sein, um ihre Software an Win32s auszurichten.

Quellen: 

Revision: [⁴11.10.2021]

#LexCompuHist

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10762
Intel Pentium 4 Prozessoren (2001 bis 2008) https://eindruecke.achmnt.eu/2019/08/10308/ Wed, 14 Aug 2019 22:17:05 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10308 Read more…]]> Der Pentium 4 führte Intels NetBurst-Architektur ein und war auf hohe Taktraten ausgerichtet. Durch Streaming SIMD Extensions 2 (SSE2) konnte er Gleitkomma-Operationen besser ausführen. Seine erste Version Willamette kam im Jahre 2000 mit einer Fertigungsgröße von 180 nm auf den Markt. Er unterstützte mit den Modellnummern 80528 (Socket 423) und 80531 (Socket 478) bis zu 2 GHz. Eine ursprünglich geplante Erweiterung auf 64 Bit kam letztlich nicht zum Einsatz.

Im Jahre 2002 folgte die Weiterentwicklung Northwood, die sich durch einen auf 512 KB verdoppelten L2-Cache sowie 130 nm Fertigungsgröße auszeichnete. Taktfrequenzen über 3 GHz ermöglichten erstmals Hyperthreading: Für die Software existierten zwei logische Prozessoren, obwohl nur ein physischer Prozessor vorhanden war. Nothwood erschien mit der Modellnummer 80532 als Standardvariante und mit der Modellnummer 80534 als Small-Factor-Variante (SFF) für kleinere Gehäuse.

Unter dem Codenamen Prescott wurde der 2004 erschienene neue Kern des Pentium 4 gehandelt, der in 90 nm gefertigt wurde und Streaming SIMD Extensions 3 (SSE3) bot. Unter der Modellnummer 80546 erschien er für Sockel 478 mit bis zu 2,8 GHz sowie unter der Modellnummer 80547 für Sockel LGA 775 mit bis zu 3,06 GHz. Die Variante Prescott 2M war um Intels 64 Bit-Architektur erweitert und enthielt die für Virtualisierung Technik VT-x.

Als letztes Produkt der Pentium 4-Architektur erschien Cedar Mill unter der Modellnummer 80552 mit einer Fertigungsdichte von 65 nm. Wie der Pentium III erschien auch der Pentium 4 in der High-Class-Variante Xeon und der Low-Budget Variante Celeron. Darüber hinaus gab es die Variante für mobile Endgeräte Pentium 4M sowie die Modelle mit Hyperthreading Pentium 4HT.

Intel-Produktcodes:

  • 80528
  • 80531
  • 80532
  • 80534
  • 80546
  • 80547
  • 80552

Quellen:

Revision: [³16.09.2020]

#LexCompuHist

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10308
Windows 95C, Windows 95 OSR 2.5, Windows 97 (1997 bis 1998) https://eindruecke.achmnt.eu/2019/04/10216/ Tue, 30 Apr 2019 21:42:25 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10216 Read more…]]> Im November 1997 kam als dritte Update-Version Windows 95C mit integriertem Internet Explorer 4.01 auf den Markt. Hierauf weißt der Bootscreen hin, der neben „Microsoft Windows 95“ als Untertitel „Microsoft Internet Explorer“ enthält. Die systemnahe Implementierung des Internet Explorers zeigte sich unter anderem dadurch, dass die Systemsteuerung neben der Versionsnummer von Windows 95 auch die Buildnummer des Internet Explorers anführte. Außerdem bestand der für den Nutzer größte Unterschied in dem auf die Bedürfnisse des Internet angepassten Desktop. Ferner wurde die USB-Unterstützung verbessert, wobei diese noch immer fehlerhaft blieb und manuell nachinstalliert werden musste. Systemvoraussetzungen waren ein 486 DX, 8 MB RAM und 100 MB Plattenspeicher.

Der in Vorabversionen bereits als Windows 97 gehandelte Nachfolger von Windows 95 verzögerte sich.  Daher überbrückte Windows 95C / OSR 2.5 die Zeit bis zum tatsächlichen Erscheinen von Windows 98. Diese Version des Betriebssystems wurde als OEM-Version vertrieben und war somit nur auf neu verkauften Rechnern erhältlich. Im Vergleich zu Windows 95B / OSR 2.x blieben die CAB-Installationsdateien unverändert. Die Erweiterungen und der Versionswechsel werden erst durch zusätzliche Skripte und CAB-Installationsdateien vollzogen. Es handelt sich bei Windows 95 C / OSR 2.5 somit um ein unverändertes Windows 95B / OSR 2.x mit modularen Erweiterungen. Wegen seiner großen Ähnlichkeit zu Windows 98 wurde es aber auch als „kleines Windows 98“ bezeichnet. 

Versions- und Build-Nummern:

  • 4.00.950c
  • OSR 2.5
  • 4.03.1216

Quellen:

Revision: [³20.08.2022]

#LexCompuHist

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10216
#LexCompuHist Zum 100. Beitrag des Lexikons zur Computergeschichte https://eindruecke.achmnt.eu/2019/01/10133/ Fri, 25 Jan 2019 21:26:17 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10133 Read more…]]> Revision: [²18.10.2020]

Am 27. Juni 2010 erschien mit dem Editorial der erste Beitrag des Lexikons zur Computergeschichte in diesem Blog. Dieses kleine Online-Kompendium vermittelt Begriffe, die im damals beginnenden Computerzeitalter der 1980er und 1990er Jahre geläufig waren. Es wird ferner betrachtet, inwiefern Begriffe und ihre Nutzung sich verändern. Was bedeutet eigentlich die Prozessorbezeichnung Pentium und woher kommt sie? Wieso zeigt mir die Systeminformation von Windows 8 an, dass es sich um ein Windows der Version 6.2 handelt? Und stimmt es wirklich, dass man PCs früher nur in einer Kette vernetzen konnte? Solche und ähnliche Fragen können durch die Begriffsgeschichte unserer modernen Datenverarbeitung erklärt werden. Das Lexikon zur Computergeschichte wird sich fortan auch den Entwicklungen seit der Jahrtausendwende widmen.

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Lexikon zur Computergeschichte spezial: MS-DOS-Quellcode der Versionen 1.25 und 2.0 steht offen unter GitHub bereit https://eindruecke.achmnt.eu/2018/09/9626/ Sun, 30 Sep 2018 21:45:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=9626 Read more…]]> Revision: [¹30.09.2018]

https://github.com/microsoft/ms-dos

Mit dem Quellcode von MS-DOS 1.25 und MS-DOS 2.0 stehen die ersten beiden auch unter diesem Namen veröffentlichten Versionen des Betriebssystems unter einer MIT-Lizenz als Open-Source Software bei GitHub bereit, das die Informationstechnik der 1980er und 1990er Jahre maßgeblich prägte. Die Betriebssystembestandteile wurden mit Assembler geschrieben, wobei entsprechende Dokumentationen als Kommentare eingefügt sind. Für MS-DOS 2.0 existieren darüber hinaus Textdokumente mit Funktionsbeschreibungen zu den einzelnen Programmen. 

Via https://www.heise.de/newsticker/meldung/Aus-der-Betriebssystem-Gruft-Microsoft-stellt-DOS-Quellcode-auf-GitHub-bereit-4178628.html

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Lexikon zur Computergeschichte: Terragen https://eindruecke.achmnt.eu/2018/05/9247/ Sat, 12 May 2018 22:25:20 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=9247 Read more…]]> Um die Jahrtausendwende wurde Terragen, der 3D-Landschaftsgenerator zum Erstellen fotorealistischer Grafiken populär. Verschiedene Parameter (z.B.: Gebirge, Wasser, Wolken, Himmelsfarbe) können menügesteuert voreingestellt werden. Aufgrund dieser Vorgaben wird dann eine Grafik gerendered, die für damalige Verhältnisse bereits enorm fotorealistisch aussah. Unter Usern des Tools entstand ein regelrechter Wettbewerb um die schönste digitale Landschaft.

Die Gallerie zeigt die Ergebnisse persönlicher Tests der Software, wobei die vorhandene Wirkmächtigkeit noch nicht ausgenutzt wurde.

» Gallerie beim Internet-Archive

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Lexikon zur Computergeschichte: Compact Disc Interactive – CD-i https://eindruecke.achmnt.eu/2018/04/9159/ Wed, 04 Apr 2018 19:49:46 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=9159 Read more…]]> In den Jahren 1987/88 präsentierten Philips und Sony der Öffentlichkeit mit CD-i für die optischen Speichermedien einen neuen Standard, der durch eine Kombination von Video, Audio und Text eine Interaktion mit den Nutzern ermöglichen sollte. Im Vergleich zu bisherigen Video- und Audio-Aufnahmen ist der fundamentale Unterschied, dass das lineare Abspielen durchbrochen wird. Der Nutzer kann also durch Menüsteuerung selbst den Verlauf des Mediums beeinflussen. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde von Philips unter dem Namen CD-i auch eine Konsole mit Lernprogrammen und Spielen vermarktet. Wegen der Konkurrenz zur Kombination aus PC und CD-ROM konnte sich CD-i über die 1990er Jahre hinaus nicht etablieren und wurde 1998 schließlich eingestellt.

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Lexikon zur Computergeschichte: 4001, 4002, 4003, 4004 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/12/7384/ Wed, 27 Dec 2017 21:14:12 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7384 Read more…]]> Der i4004 war der erste Intel-Mikroprozessor, ursprünglich eine Auftragsarbeit der japanischen Firma Busicom und kam 1971 auf den Markt. Obwohl er nur einen 4 Bit-Datenbus hatte, konnte er durch Zusammenschaltung der Befehlsregister bereits 8 Bit erreichen. Er wurde stets zusammen mit dem 4001 ROM-Chip, dem 4002 RAM-Chip sowie dem 4003 I/O-Chip geliefert. Später kaufte Intel die Rechte am Design des i4004 zurück — und legte so den Grundstein für seine spätere Prozessorenfamilie.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium III https://eindruecke.achmnt.eu/2017/09/7230/ Sat, 09 Sep 2017 21:56:29 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7230 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80525, 80526, 80530, 80533

Im Jahre 1999 kam der Pentium III auf den Markt. Seine erste Version hatte den Codenamen Katmai (80525) und unterschied sich vom Pentium II in technischer Hinsicht nur geringfügig und erreichte bis zu 600 MHz. Einzig die Einführung des SSE-Befehlssatzes zur besseren Verarbeitung von Gleitkommaoperationen stellte einen markanten Unterschied dar. Die zweite Version trug die Bezeichnung Coppermine (80526), konnte erstmals eine Taktfrequenz von 1 GHz erreichen und hatte den L2-Cache erstmals auf den Prozessor integriert. In 2001 erfolgte die letzte Auslieferung des Pentium III unter dem Projektnamen Tulatin (80530), der im Vergleich zu Coppermine einen doppelt so großen L2-Cache verarbeiten konnte, weitaus weniger Strom als andere Modelle benötigte und bis zu 1,4 GHz erreichte. Gleichzeitig kam mit Coppermine-T (80533) ein Prozessorkern auf den Markt, der ein Zwischenstadium von Coppermine und Tulatin darstellte. Der Pentium III kam in Verruf, da er durch eine eindeutige Seriennummer identifiziert werden konnte. Offiziell begründete Intel diesen Schritt als Vorteil für fortgeschrittene Identifizierungsmaßnahmen im Internet, ließ den Mechanismus bei zukünftigen Prozessorgenerationen aber wieder fallen.

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Lexikon zur Computergeschichte: Windows 95B / Windows 95 OSR2/2.1 / Windows 96 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/06/7177/ Fri, 30 Jun 2017 21:03:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7177 Read more…]]> Die zweite Weiterentwicklung von Windows 95 trägt die Bezeichnung 4.00.950b

Unter dem Codenamen Nashville war eigentlich ein direkter Nachfolger von Windows 95 geplant, der unter dem Namen Windows 96 erscheinen sollte. Hierauf weist noch eine unter Windows 95 installierbare Betaversion hin, die in der Systemsteuerung unter Windows 96 firmiert. Stattdessen entschied sich Microsoft, im August 1996 eine neue OEM-Service-Realease (OSR) auf den Markt zu bringen, die als Windows 95 OSR2.0 vertrieben wurde. Neu sind insbesondere die Unterstützung von FAT32, USB, AGP und der mitgelieferte Internet Explorer 3. Ein Jahr später kam Windows 95 OSR2.1 auf den Markt und bot insbesondere eine bessere USB-Unterstützung.

Build-Nummern:

Windows 95 OSR 2 =
Windows 4.00.1111

Windows 95 OSR 2.1 =
Windows 4.03.1212  / 4.03.1214

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7177
Lexikon zur Computergeschichte: Windows 95A / Windows 95 SP1 / Windows 95 OSR1 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/04/7142/ Sat, 29 Apr 2017 19:54:26 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7142 Read more…]]> Die erste Weiterentwicklung von Windows 95 trägt die Bezeichnung 4.00.950a

Bereits im Februar 1996 kam ein Service Pack (SP) für Windows 95 auf den Markt, das aufgetretene Sicherheitslücken schloss und Bugfixes lieferte. Es wurde wegen seiner internen Systemnummer auch Windows 95A genannt. Es enthielt insbesondere die Anbindung von Infrarotschnittstellen, auf Novell-Netware basierende Verbindungen sowie den Internet-Explorer 2.0. Wenn Windows 95A mit einem Neugerät als OEM Service Release (OSR) verkauft wurde, trug es die Bezeichnung Windows 95 OSR 1. Die Build-Nummern einzelner Komponenten gingen bis 4.00.955.

Build-Nummern:

Windows 95 OSR 1 =
Windows 4.00.951+

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7142
Lexikon zur Computergeschichte: V.92-Standard https://eindruecke.achmnt.eu/2017/02/6938/ Mon, 06 Feb 2017 21:21:22 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6938 Read more…]]> 1999 veröffentlichter Standard, der den für 56K-Modems geltenden V.90-Standard erweitern sollte. Er brachte vor allem einen schnelleren Verbindungsaufbau, höhere Upload-Raten durch Verwendung von Pulse-Code-Modulation sowie die Implementation des V.44-Standards für bessere Datenkompression. Wegen des schnellen Fortschritts von ISDN und DSL kam dieser Standard nur am Rande zum Einsatz.

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Lexikon zur Computergeschichte: TWAIN https://eindruecke.achmnt.eu/2016/11/6841/ Fri, 18 Nov 2016 16:14:55 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6841 Read more…]]> Von Kodak, Logitech, HP und Aldus wurde 1992 ein Standard veröffentlicht, der den Datenaustausch zwischen Bildeingabegeräten und Programmen von Windows oder Mac definiert. Vor allem in den 1990er Jahren stand der Begriff synonym mit den frühen Hand und späteren Flachbettscannern. In TWAIN wurden drei technische Ebenen deklariert, welche die Bildeingabe ermöglichen:

  1. Datenquelle (data source), meist identisch mit dem mitgelieferten TWAIN-Treibern für Scanner
  2. Anwendungsprogramm (application program), das z.B. ein Bildbearbeitungsprogramm oder Textverarbeitungsprogramm ist
  3. Quellenmanager (source manager), der in der Regel Teil des Betriebssystems ist und auch mehrere Datenquellen verwalten kann

Die Abkürzung TWAIN kommt der offiziellen Lesart nach von einem literarischen Zitat: „Never the twain shall meet!“ / „Nie werden die zwei sich treffen!“ Es spielt darauf an, dass Bildeingabegeräte und PC nicht direkt kommunizieren.

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Lexikon zur Computergeschichte spezial: Linux https://eindruecke.achmnt.eu/2016/09/6777/ Mon, 19 Sep 2016 19:56:16 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6777 http://www.tagesschau.de/wirtschaft/linux-jubilaeum-101.html

Das Betriebssystem Linux mit dem Pinguin als Maskottchen ist heute nahezu allgegenwärtig – auf dem Handy, dem PC, im Auto. Dabei nahm das System vor 25 Jahren seine Anfänge als Hobby-Versuch eines Studenten. Ein Blick auf eine technische Erfolgsstory.

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6777
Lexikon zur Computergeschichte spezial: Commodore Amiga https://eindruecke.achmnt.eu/2016/08/6755/ Wed, 24 Aug 2016 22:12:47 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6755 Read more…]]> www.focus.de/digital/computer/computergeschichte/tid-19228/

In den 1980er Jahren mutete er noch wie Science Fiction an. Ein Rechner mit hoher Farbauflösung, Multitasking und Spielen, die weit über die „Legosteine“ eines C64 hinausgingen. Im Jahre 1985 kam er auf den Markt und FOCUS-digital warf einen Blick in die Vergangenheit.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium II https://eindruecke.achmnt.eu/2016/06/6598/ Fri, 24 Jun 2016 13:57:08 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6598 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80522, 80523, 80524

Der Pentium II wurde von Intel 1997 auf den Markt gebracht. In technischer Hinsicht stellte er eine ebenfalls auf einem P6 basierende Weiterentwicklung des Pentium Pro dar. Darüber hinaus wird mit dem Pentium II erstmals ein Prozessor auf einer Slot-Steckkarte und nicht mehr als Slot-Platine geliefert. Der dadurch entstehende Platz wird u.a. für eine Auslagerung des vergrößerten L2-Caches genutzt. Durch einige weitere Verbesserungen wurde das Ausführen von 16 Bit-Programmen im Vergleich zum Pentium Pro maßgeblich verbessert. Der Pentium II erschien auch als Low-Level-Version unter dem Namen Celeron sowie als High-Level-Version unter dem Namen Xeon.

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Lexikon zur Computergeschichte: Windows 95 https://eindruecke.achmnt.eu/2016/05/6504/ Sat, 28 May 2016 23:43:28 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6504 Read more…]]> Die Erstversion von Windows 95 trägt die interne Systemnummer 4.00.950.

Zu Beginn der 1990er Jahre fieberte die ganze Community auf die neue Version zu, die unter dem Namen Windows 4.0 und dem Projektnamen Chicago auf den Markt kommen sollte. Im August 1995 war es soweit und das neue Produkt kam unter dem Namen Windows 95 auf den Markt. Microsoft hatte in der Vermarktung mit den bisherigen numerischen Versionierungen gebrochen. Es brachte mehrere fundamentale Neuerungen mit sich:

  • Dem Nutzer erschien Windows 95 nun als eigenständiges Betriebssystem, das auch weite Teile der Systemconfiguration übernahm. MS-DOS war nur noch erforderlich, um gleich nach dem Starten des PCs Windows zu starten.
  • Während bislang nur 8.3-Dateinamen (achtstelliger Name + dreistellige Erweiterung) möglich waren, konnten Dateinamen nun bis zu 255 Zeichen lang sein. Eine Abwärtskomaptibilitätt war durch VFAT gewährleistet.
  • Durch die Einführung der Programmierschnittstelle WIN32c konnten entsprechende Programme die Vorteile der 32Bit-Architektur wie eine größere Speicheradressierung und Prozessoroperationen nutzen.
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Lexikon zur Computergeschichte: Windows 3.1 / Windows 3.11 / Windows 3.2 https://eindruecke.achmnt.eu/2016/03/6366/ Fri, 18 Mar 2016 23:36:04 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6366 Read more…]]> Windows 3.1 kam als Nachfolgeversion des von Systemabstürzen geplagten Windows 3.0 1992 auf den Markt. Neu waren Farbtiefen bis zu 32 Bit, Objectmanagement durch OLE, die Verwendung von TrueTypeFonts oder auch die behutsame Einführung der Registry (damals nur für Verknüpfungen von Dateiendungen).

Windows 3.11 stellte eigentlich keine eigene Version dar, sondern behob nur einige Fehler der Vorgängerversion.

Windows 3.2 erschien ebenfalls 1993 in China und bot ausschließlich verbesserte Eingabe- und Darstellungsmöglichkeiten des chinesischen Alphabets

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Lexikon zur Computergeschichte: Borland Turbo Pascal https://eindruecke.achmnt.eu/2016/01/6311/ Sun, 31 Jan 2016 18:25:18 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6311 Read more…]]> Turbo Pascal ist eine integrierte Entwicklungsumgebung des Unternehmens Borland für die Programmiersprachen Pascal und Object Pascal. […] Der Compiler basierte auf dem Blue Label Software Pascal Compiler, der von Anders Hejlsberg ursprünglich für das Kassetten-basierte Betriebssystem NasSys des Mikrocomputers Nascom entwickelt wurde. Dieser Compiler wurde zunächst als Compass Pascal Compiler für das Betriebssystem CP/M und dann als Turbo Pascal Compiler für MS-DOS und CP/M weiterentwickelt. […] Die erste Version von Turbo Pascal erschien im November 1983. […] Ohne Turbo Pascal hätte die Sprache Pascal sicher das gleiche Schicksal ereilt wie viele an Universitäten vorher und nachher geborene „Kunstsprachen“. [Turbo Pascal entwickelte sich bis zur Version 7.0 im Jahre 1992 weiter und handelte nunmehr auch Objektorientierung, Protected Mode, Debugging u.v.m.] Anfang der 1990er-Jahre wurde Turbo Pascal auf Windows portiert. Dies war allerdings eine Sackgasse.

© https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Turbo_Pascal&oldid=149150691; Lizenz: CC BY-SA 3.0;

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Lexikon zur Computergeschichte: Commodore 65 – C65 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/11/6239/ Mon, 30 Nov 2015 22:55:42 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6239 Read more…]]> Es existierte zwar aus dem Hause Commodore bereits die Amiga-Familie, die allerdings zum C64 nicht abwärtskompatibel war. Um den Erfolg des Commodore 64 aus den 1980er Jahren doch auf einen kompatiblen Nachfolger weiterzutragen, sollte der C65 im Jahre 1991 auf den Markt kommen. Um dem Amiga keine Konkurrenz zu machen, wurde der C65 schließlich nie verkauft. Es befinden sich seit der Liquidation der Fa. Commodore allerdings Prototypen in Privatbesitz.

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Lexikon zur Computergeschichte: Commodore 128 – C128 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/11/6221/ Fri, 13 Nov 2015 22:06:41 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6221 Read more…]]> Das von der Fa. Commodore vertriebene Modell entwickelte sich zum Nachfolger des C64. Der Name folgt den 128 KB Arbeitsspeicher, die durch 16 KB VRAM und 64 KB ROM ergänzt werden. Der C128 kam 1985 auf den Markt und war einer der am meisten verkauften Heimcomputer der späten 1980er Jahre. Sein eigens entwickelter BASIC-Interpreter ist zum C64 abwärtskompatibel.

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Lexikon zur Computergeschichte spezial: Frauen in der Computergeschichte. Sonderausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn, 2.9.2015 bis 10.7.2016 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/09/6136/ Sun, 13 Sep 2015 19:32:03 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6136 Read more…]]> http://www.hnf.de/ausstellungen/ada-lovelace.html

An der Wiege des Computers stand eine Frau. Bereits 100 Jahre vor seiner Erfindung verfasste Ada Lovelace (1815-1852) das erste Programm. Doch auch die weitere Entwicklung wurde maßgeblich von Frauen geprägt. So werden in der Ausstellung „Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte“ im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) neben Ada Lovelace mehrere andere Pionierinnen der vergangenen 75 Jahre gewürdigt, die bis heute die Entwicklung der Informationstechnik wesentlich vorangebracht haben. Die Ausstellung illustriert den Kampf gegen Konventionen, zeigt technische Meisterleistungen und bewegende Lebensläufe. […] Ada Lovelace erkannte bereits 1843 die Universalität von Computern weit über deren Funktion als bloße Rechenmaschine hinaus. Sie schrieb das erste Programm für die nie gebaute Analytical Engine des Charles Babbage und verwendete dabei noch heute gültige Prinzipien der Programmierung wie bedingte Verzweigungen, Variablen und Schleifen, 100 Jahre vor den ersten Computern.

© Text: http://www.hnf.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/ansicht/artikel//am-anfang-war-ada-frauen-in-der-computergeschichte-2.html

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Lexikon zur Computergeschichte: Extended Density – ED https://eindruecke.achmnt.eu/2015/08/6115/ Mon, 17 Aug 2015 21:28:11 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6115 Read more…]]> Aufzeichnungsdichte bei 3,5″-Disketten, die eine Speicherkapazität von 2,88 MiB erlaubte. IBM führte diesen Standard 1987 ein. Obwohl sie ein Vielfaches der lange angebotenen 720 KiB bzw. das Doppelte der in den 1990er Jahren bekannten 1,44 MiB für Disketten erreichte, setzten sich ED-Disketten auf dem Markt nicht durch.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium Pro https://eindruecke.achmnt.eu/2015/06/5868/ Tue, 09 Jun 2015 14:42:59 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5868 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80521

Der Pentium Pro kam 1995 auf den Markt, führte den P6-Prozessorkern ein und stellte bereits den Beginn der zweiten Pentium-Generation dar, weshalb auch der Produktcode einen entsprechenden Sprung macht (80521). Den Pentium löste er allerdings nicht ab, da er mit den 1995 noch weit verbreiteten 16 Bit-Programmen ein schlechtes Preis- / Leistungsverhältnis bot. Darüber hinaus war die Implementation des L2-Cache auf dem Prozessor fehleranfällig. Epochal war indes, dass der Pentium Pro als erster P6-Prozessor erstmals einen RISC-Kern (einfache Befehlsstruktur) hatte, der allerdings CISC-Befehle (komplexe Befehlsstruktur) entsprechend in einfache Kommandos übersetzen konnte. Der Pentium Pro gilt deswegen als der größte Schritt nach der Einführung des 386ers.

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Lexikon zur Computergeschichte: Auxiliary Port – AUX https://eindruecke.achmnt.eu/2015/04/5803/ Fri, 17 Apr 2015 22:27:50 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5803 Read more…]]> AUX war unter MS-DOS und verwandten Betriebssystem der Gerätename, der in der Regel ein symbolischer Link auf COM1 war. Die Abkürzung steht für ‚Auxiliary‘, was ins Deutsche übersetzt soviel bedeutet wie ‚Helfer‘ und sich auf an COM-Ports angeschlossene Geräte wie Mäuse oder (analoge) Modems bezog.

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Lexikon zur Computergeschichte: Windows Bitmap – BMP https://eindruecke.achmnt.eu/2015/03/5736/ Fri, 20 Mar 2015 22:39:57 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5736 Read more…]]> Im Jahre 1990 wurde mit Windows 3.0 das Dateiformat Bitmap (*.bmp) eingeführt, welches die Darstellung von Rastergrafiken ermöglicht. Seine Versionierung orientierte sich ursprünglich an Windows, weshalb es mit der letztlich am weitesten verbreiteten Version 3 beginnt. Nach notwendigen Informationen im Informationsblock (Farbpalette, Farbtiefe, Breite etc.) werden Zeile für Zeile Pixel als die einzelnen Bits codiert. Die entstandene Karte (engl. map) besteht aus den Bits und ergibt das Bild. Unterstützt werden bis zu 32 Bit Farbtiefe; Kompressionsverfahren werden erst ab den höheren wenig gebräuchlichen Versionen 4 und 5 eingesetzt.

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