Technikgeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Wed, 29 Jun 2022 19:41:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Technikgeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #LexCompuHist (1967/68): Control Program 40 and Cambridge Monitor System – CP-40/CMS https://eindruecke.achmnt.eu/2022/03/15568/ Sun, 20 Mar 2022 20:57:06 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15568 Read more…]]> Revision: [¹20.03.2022]

Im Jahre 1964 begann IBM mit der Entwicklung eines Time-Sharing-Systems für sein Mainframe System/360. Das 1967 präsentierte Design bestand in der Trennung in zwei Komponenten: Das Control Program (CP) stellte als Hypervisor Virtuelle Maschinen mit virtuellem Speicherplatz, virtuellen Druckern sowie virtuellen Lochkartenlesern bereit. Das Cambridge Monitor System (CMS) lief als Nutzer-Betriebssystem auf den Virtuellen Maschinen und verwendete Monitor und Tastatur als Terminals. Da kein anderer Mainframe zur Verfügung stand, lief es auf IBM System/360 Model 40 und trägt den Namen CP-40/CMS. Es konnte bis zu 14 virtuelle Maschinen bereitstellen.

Quelle:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 27f.

]]>
15568
#linkhint Post und Telekommunikation. Chronik der Entwicklung der Kurier-, Express- und Postdienste und der Telekommunikation in Deutschland nach der Postreform 1989 https://eindruecke.achmnt.eu/2019/01/10038/ Wed, 09 Jan 2019 23:25:08 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10038 Read more…]]> https://www.post-und-telekommunikation.de/

Die Chronik der Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte e.V. beleuchtet insbesondere die Entwicklung der Nachfolgeunternehmen der Deutschen Bundespost (Deutsche Post, Deutsche Telekom, Postbank) seit der Postreform im Jahre 1989. Es werden darüber hinaus die Liberalisierung des Post- und Telekommunikationsmarktes und hierbei die nichtstaatlichen Dienstleister in den Blick genommen. Bild- und Textdokumente wie Gesetze, Berichte oder Produktinformationen sowie ein Glossar zur historischen Begriffen der Post und Telekommunikation runden das Angebot ab.

]]>
10038
Lexikon zur Computergeschichte spezial: MS-DOS-Quellcode der Versionen 1.25 und 2.0 steht offen unter GitHub bereit https://eindruecke.achmnt.eu/2018/09/9626/ Sun, 30 Sep 2018 21:45:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=9626 Read more…]]> Revision: [¹30.09.2018]

https://github.com/microsoft/ms-dos

Mit dem Quellcode von MS-DOS 1.25 und MS-DOS 2.0 stehen die ersten beiden auch unter diesem Namen veröffentlichten Versionen des Betriebssystems unter einer MIT-Lizenz als Open-Source Software bei GitHub bereit, das die Informationstechnik der 1980er und 1990er Jahre maßgeblich prägte. Die Betriebssystembestandteile wurden mit Assembler geschrieben, wobei entsprechende Dokumentationen als Kommentare eingefügt sind. Für MS-DOS 2.0 existieren darüber hinaus Textdokumente mit Funktionsbeschreibungen zu den einzelnen Programmen. 

Via https://www.heise.de/newsticker/meldung/Aus-der-Betriebssystem-Gruft-Microsoft-stellt-DOS-Quellcode-auf-GitHub-bereit-4178628.html

]]>
9626
Lexikon zur Computergeschichte: Terragen https://eindruecke.achmnt.eu/2018/05/9247/ Sat, 12 May 2018 22:25:20 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=9247 Read more…]]> Um die Jahrtausendwende wurde Terragen, der 3D-Landschaftsgenerator zum Erstellen fotorealistischer Grafiken populär. Verschiedene Parameter (z.B.: Gebirge, Wasser, Wolken, Himmelsfarbe) können menügesteuert voreingestellt werden. Aufgrund dieser Vorgaben wird dann eine Grafik gerendered, die für damalige Verhältnisse bereits enorm fotorealistisch aussah. Unter Usern des Tools entstand ein regelrechter Wettbewerb um die schönste digitale Landschaft.

Die Gallerie zeigt die Ergebnisse persönlicher Tests der Software, wobei die vorhandene Wirkmächtigkeit noch nicht ausgenutzt wurde.

» Gallerie beim Internet-Archive

]]>
9247
Lexikon zur Computergeschichte: Compact Disc Interactive – CD-i https://eindruecke.achmnt.eu/2018/04/9159/ Wed, 04 Apr 2018 19:49:46 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=9159 Read more…]]> In den Jahren 1987/88 präsentierten Philips und Sony der Öffentlichkeit mit CD-i für die optischen Speichermedien einen neuen Standard, der durch eine Kombination von Video, Audio und Text eine Interaktion mit den Nutzern ermöglichen sollte. Im Vergleich zu bisherigen Video- und Audio-Aufnahmen ist der fundamentale Unterschied, dass das lineare Abspielen durchbrochen wird. Der Nutzer kann also durch Menüsteuerung selbst den Verlauf des Mediums beeinflussen. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde von Philips unter dem Namen CD-i auch eine Konsole mit Lernprogrammen und Spielen vermarktet. Wegen der Konkurrenz zur Kombination aus PC und CD-ROM konnte sich CD-i über die 1990er Jahre hinaus nicht etablieren und wurde 1998 schließlich eingestellt.

]]>
9159
Lexikon zur Computergeschichte: 4001, 4002, 4003, 4004 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/12/7384/ Wed, 27 Dec 2017 21:14:12 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7384 Read more…]]> Der i4004 war der erste Intel-Mikroprozessor, ursprünglich eine Auftragsarbeit der japanischen Firma Busicom und kam 1971 auf den Markt. Obwohl er nur einen 4 Bit-Datenbus hatte, konnte er durch Zusammenschaltung der Befehlsregister bereits 8 Bit erreichen. Er wurde stets zusammen mit dem 4001 ROM-Chip, dem 4002 RAM-Chip sowie dem 4003 I/O-Chip geliefert. Später kaufte Intel die Rechte am Design des i4004 zurück — und legte so den Grundstein für seine spätere Prozessorenfamilie.

]]>
7384
Lexikon zur Computergeschichte: Pentium III https://eindruecke.achmnt.eu/2017/09/7230/ Sat, 09 Sep 2017 21:56:29 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7230 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80525, 80526, 80530, 80533

Im Jahre 1999 kam der Pentium III auf den Markt. Seine erste Version hatte den Codenamen Katmai (80525) und unterschied sich vom Pentium II in technischer Hinsicht nur geringfügig und erreichte bis zu 600 MHz. Einzig die Einführung des SSE-Befehlssatzes zur besseren Verarbeitung von Gleitkommaoperationen stellte einen markanten Unterschied dar. Die zweite Version trug die Bezeichnung Coppermine (80526), konnte erstmals eine Taktfrequenz von 1 GHz erreichen und hatte den L2-Cache erstmals auf den Prozessor integriert. In 2001 erfolgte die letzte Auslieferung des Pentium III unter dem Projektnamen Tulatin (80530), der im Vergleich zu Coppermine einen doppelt so großen L2-Cache verarbeiten konnte, weitaus weniger Strom als andere Modelle benötigte und bis zu 1,4 GHz erreichte. Gleichzeitig kam mit Coppermine-T (80533) ein Prozessorkern auf den Markt, der ein Zwischenstadium von Coppermine und Tulatin darstellte. Der Pentium III kam in Verruf, da er durch eine eindeutige Seriennummer identifiziert werden konnte. Offiziell begründete Intel diesen Schritt als Vorteil für fortgeschrittene Identifizierungsmaßnahmen im Internet, ließ den Mechanismus bei zukünftigen Prozessorgenerationen aber wieder fallen.

]]>
7230
Lexikon zur Computergeschichte: Windows 95B / Windows 95 OSR2/2.1 / Windows 96 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/06/7177/ Fri, 30 Jun 2017 21:03:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7177 Read more…]]> Die zweite Weiterentwicklung von Windows 95 trägt die Bezeichnung 4.00.950b

Unter dem Codenamen Nashville war eigentlich ein direkter Nachfolger von Windows 95 geplant, der unter dem Namen Windows 96 erscheinen sollte. Hierauf weist noch eine unter Windows 95 installierbare Betaversion hin, die in der Systemsteuerung unter Windows 96 firmiert. Stattdessen entschied sich Microsoft, im August 1996 eine neue OEM-Service-Realease (OSR) auf den Markt zu bringen, die als Windows 95 OSR2.0 vertrieben wurde. Neu sind insbesondere die Unterstützung von FAT32, USB, AGP und der mitgelieferte Internet Explorer 3. Ein Jahr später kam Windows 95 OSR2.1 auf den Markt und bot insbesondere eine bessere USB-Unterstützung.

Build-Nummern:

Windows 95 OSR 2 =
Windows 4.00.1111

Windows 95 OSR 2.1 =
Windows 4.03.1212  / 4.03.1214

]]>
7177
Lexikon zur Computergeschichte: Windows 95A / Windows 95 SP1 / Windows 95 OSR1 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/04/7142/ Sat, 29 Apr 2017 19:54:26 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7142 Read more…]]> Die erste Weiterentwicklung von Windows 95 trägt die Bezeichnung 4.00.950a

Bereits im Februar 1996 kam ein Service Pack (SP) für Windows 95 auf den Markt, das aufgetretene Sicherheitslücken schloss und Bugfixes lieferte. Es wurde wegen seiner internen Systemnummer auch Windows 95A genannt. Es enthielt insbesondere die Anbindung von Infrarotschnittstellen, auf Novell-Netware basierende Verbindungen sowie den Internet-Explorer 2.0. Wenn Windows 95A mit einem Neugerät als OEM Service Release (OSR) verkauft wurde, trug es die Bezeichnung Windows 95 OSR 1. Die Build-Nummern einzelner Komponenten gingen bis 4.00.955.

Build-Nummern:

Windows 95 OSR 1 =
Windows 4.00.951+

]]>
7142
Lexikon zur Computergeschichte: V.92-Standard https://eindruecke.achmnt.eu/2017/02/6938/ Mon, 06 Feb 2017 21:21:22 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6938 Read more…]]> 1999 veröffentlichter Standard, der den für 56K-Modems geltenden V.90-Standard erweitern sollte. Er brachte vor allem einen schnelleren Verbindungsaufbau, höhere Upload-Raten durch Verwendung von Pulse-Code-Modulation sowie die Implementation des V.44-Standards für bessere Datenkompression. Wegen des schnellen Fortschritts von ISDN und DSL kam dieser Standard nur am Rande zum Einsatz.

]]>
6938
Lexikon zur Computergeschichte: TWAIN https://eindruecke.achmnt.eu/2016/11/6841/ Fri, 18 Nov 2016 16:14:55 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6841 Read more…]]> Von Kodak, Logitech, HP und Aldus wurde 1992 ein Standard veröffentlicht, der den Datenaustausch zwischen Bildeingabegeräten und Programmen von Windows oder Mac definiert. Vor allem in den 1990er Jahren stand der Begriff synonym mit den frühen Hand und späteren Flachbettscannern. In TWAIN wurden drei technische Ebenen deklariert, welche die Bildeingabe ermöglichen:

  1. Datenquelle (data source), meist identisch mit dem mitgelieferten TWAIN-Treibern für Scanner
  2. Anwendungsprogramm (application program), das z.B. ein Bildbearbeitungsprogramm oder Textverarbeitungsprogramm ist
  3. Quellenmanager (source manager), der in der Regel Teil des Betriebssystems ist und auch mehrere Datenquellen verwalten kann

Die Abkürzung TWAIN kommt der offiziellen Lesart nach von einem literarischen Zitat: „Never the twain shall meet!“ / „Nie werden die zwei sich treffen!“ Es spielt darauf an, dass Bildeingabegeräte und PC nicht direkt kommunizieren.

]]>
6841
Lexikon zur Computergeschichte spezial: Linux https://eindruecke.achmnt.eu/2016/09/6777/ Mon, 19 Sep 2016 19:56:16 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6777 http://www.tagesschau.de/wirtschaft/linux-jubilaeum-101.html

Das Betriebssystem Linux mit dem Pinguin als Maskottchen ist heute nahezu allgegenwärtig – auf dem Handy, dem PC, im Auto. Dabei nahm das System vor 25 Jahren seine Anfänge als Hobby-Versuch eines Studenten. Ein Blick auf eine technische Erfolgsstory.

]]>
6777
Lexikon zur Computergeschichte spezial: Commodore Amiga https://eindruecke.achmnt.eu/2016/08/6755/ Wed, 24 Aug 2016 22:12:47 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6755 Read more…]]> www.focus.de/digital/computer/computergeschichte/tid-19228/

In den 1980er Jahren mutete er noch wie Science Fiction an. Ein Rechner mit hoher Farbauflösung, Multitasking und Spielen, die weit über die „Legosteine“ eines C64 hinausgingen. Im Jahre 1985 kam er auf den Markt und FOCUS-digital warf einen Blick in die Vergangenheit.

]]>
6755
Lexikon zur Computergeschichte: Pentium II https://eindruecke.achmnt.eu/2016/06/6598/ Fri, 24 Jun 2016 13:57:08 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6598 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80522, 80523, 80524

Der Pentium II wurde von Intel 1997 auf den Markt gebracht. In technischer Hinsicht stellte er eine ebenfalls auf einem P6 basierende Weiterentwicklung des Pentium Pro dar. Darüber hinaus wird mit dem Pentium II erstmals ein Prozessor auf einer Slot-Steckkarte und nicht mehr als Slot-Platine geliefert. Der dadurch entstehende Platz wird u.a. für eine Auslagerung des vergrößerten L2-Caches genutzt. Durch einige weitere Verbesserungen wurde das Ausführen von 16 Bit-Programmen im Vergleich zum Pentium Pro maßgeblich verbessert. Der Pentium II erschien auch als Low-Level-Version unter dem Namen Celeron sowie als High-Level-Version unter dem Namen Xeon.

]]>
6598
Lexikon zur Computergeschichte: Windows 95 https://eindruecke.achmnt.eu/2016/05/6504/ Sat, 28 May 2016 23:43:28 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6504 Read more…]]> Die Erstversion von Windows 95 trägt die interne Systemnummer 4.00.950.

Zu Beginn der 1990er Jahre fieberte die ganze Community auf die neue Version zu, die unter dem Namen Windows 4.0 und dem Projektnamen Chicago auf den Markt kommen sollte. Im August 1995 war es soweit und das neue Produkt kam unter dem Namen Windows 95 auf den Markt. Microsoft hatte in der Vermarktung mit den bisherigen numerischen Versionierungen gebrochen. Es brachte mehrere fundamentale Neuerungen mit sich:

  • Dem Nutzer erschien Windows 95 nun als eigenständiges Betriebssystem, das auch weite Teile der Systemconfiguration übernahm. MS-DOS war nur noch erforderlich, um gleich nach dem Starten des PCs Windows zu starten.
  • Während bislang nur 8.3-Dateinamen (achtstelliger Name + dreistellige Erweiterung) möglich waren, konnten Dateinamen nun bis zu 255 Zeichen lang sein. Eine Abwärtskomaptibilitätt war durch VFAT gewährleistet.
  • Durch die Einführung der Programmierschnittstelle WIN32c konnten entsprechende Programme die Vorteile der 32Bit-Architektur wie eine größere Speicheradressierung und Prozessoroperationen nutzen.
]]>
6504
Lexikon zur Computergeschichte: Windows 3.1 / Windows 3.11 / Windows 3.2 https://eindruecke.achmnt.eu/2016/03/6366/ Fri, 18 Mar 2016 23:36:04 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6366 Read more…]]> Windows 3.1 kam als Nachfolgeversion des von Systemabstürzen geplagten Windows 3.0 1992 auf den Markt. Neu waren Farbtiefen bis zu 32 Bit, Objectmanagement durch OLE, die Verwendung von TrueTypeFonts oder auch die behutsame Einführung der Registry (damals nur für Verknüpfungen von Dateiendungen).

Windows 3.11 stellte eigentlich keine eigene Version dar, sondern behob nur einige Fehler der Vorgängerversion.

Windows 3.2 erschien ebenfalls 1993 in China und bot ausschließlich verbesserte Eingabe- und Darstellungsmöglichkeiten des chinesischen Alphabets

]]>
6366
Lexikon zur Computergeschichte: Borland Turbo Pascal https://eindruecke.achmnt.eu/2016/01/6311/ Sun, 31 Jan 2016 18:25:18 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6311 Read more…]]> Turbo Pascal ist eine integrierte Entwicklungsumgebung des Unternehmens Borland für die Programmiersprachen Pascal und Object Pascal. […] Der Compiler basierte auf dem Blue Label Software Pascal Compiler, der von Anders Hejlsberg ursprünglich für das Kassetten-basierte Betriebssystem NasSys des Mikrocomputers Nascom entwickelt wurde. Dieser Compiler wurde zunächst als Compass Pascal Compiler für das Betriebssystem CP/M und dann als Turbo Pascal Compiler für MS-DOS und CP/M weiterentwickelt. […] Die erste Version von Turbo Pascal erschien im November 1983. […] Ohne Turbo Pascal hätte die Sprache Pascal sicher das gleiche Schicksal ereilt wie viele an Universitäten vorher und nachher geborene „Kunstsprachen“. [Turbo Pascal entwickelte sich bis zur Version 7.0 im Jahre 1992 weiter und handelte nunmehr auch Objektorientierung, Protected Mode, Debugging u.v.m.] Anfang der 1990er-Jahre wurde Turbo Pascal auf Windows portiert. Dies war allerdings eine Sackgasse.

© https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Turbo_Pascal&oldid=149150691; Lizenz: CC BY-SA 3.0;

]]>
6311
Lexikon zur Computergeschichte: Commodore 65 – C65 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/11/6239/ Mon, 30 Nov 2015 22:55:42 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6239 Read more…]]> Es existierte zwar aus dem Hause Commodore bereits die Amiga-Familie, die allerdings zum C64 nicht abwärtskompatibel war. Um den Erfolg des Commodore 64 aus den 1980er Jahren doch auf einen kompatiblen Nachfolger weiterzutragen, sollte der C65 im Jahre 1991 auf den Markt kommen. Um dem Amiga keine Konkurrenz zu machen, wurde der C65 schließlich nie verkauft. Es befinden sich seit der Liquidation der Fa. Commodore allerdings Prototypen in Privatbesitz.

]]>
6239
Lexikon zur Computergeschichte: Commodore 128 – C128 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/11/6221/ Fri, 13 Nov 2015 22:06:41 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6221 Read more…]]> Das von der Fa. Commodore vertriebene Modell entwickelte sich zum Nachfolger des C64. Der Name folgt den 128 KB Arbeitsspeicher, die durch 16 KB VRAM und 64 KB ROM ergänzt werden. Der C128 kam 1985 auf den Markt und war einer der am meisten verkauften Heimcomputer der späten 1980er Jahre. Sein eigens entwickelter BASIC-Interpreter ist zum C64 abwärtskompatibel.

]]>
6221
Lexikon zur Computergeschichte spezial: Frauen in der Computergeschichte. Sonderausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn, 2.9.2015 bis 10.7.2016 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/09/6136/ Sun, 13 Sep 2015 19:32:03 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6136 Read more…]]> http://www.hnf.de/ausstellungen/ada-lovelace.html

An der Wiege des Computers stand eine Frau. Bereits 100 Jahre vor seiner Erfindung verfasste Ada Lovelace (1815-1852) das erste Programm. Doch auch die weitere Entwicklung wurde maßgeblich von Frauen geprägt. So werden in der Ausstellung „Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte“ im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) neben Ada Lovelace mehrere andere Pionierinnen der vergangenen 75 Jahre gewürdigt, die bis heute die Entwicklung der Informationstechnik wesentlich vorangebracht haben. Die Ausstellung illustriert den Kampf gegen Konventionen, zeigt technische Meisterleistungen und bewegende Lebensläufe. […] Ada Lovelace erkannte bereits 1843 die Universalität von Computern weit über deren Funktion als bloße Rechenmaschine hinaus. Sie schrieb das erste Programm für die nie gebaute Analytical Engine des Charles Babbage und verwendete dabei noch heute gültige Prinzipien der Programmierung wie bedingte Verzweigungen, Variablen und Schleifen, 100 Jahre vor den ersten Computern.

© Text: http://www.hnf.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/ansicht/artikel//am-anfang-war-ada-frauen-in-der-computergeschichte-2.html

]]>
6136
Museumsreport: Deutsches Museum / Flugwerft Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2015/08/6872/ Sun, 30 Aug 2015 21:37:59 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6872 Read more…]]> http://www.deutsches-museum.de/flugwerft/

Die nach dem historischen Gebäude Flugwerft genannte Außenstelle des Deutschen Museums zeigt Exponate der Luftfahrt von den Anfängen bis zur Gegenwart. Die am Eingang befindliche Werfthalle und die Ausstellungshalle Helikopter, Kleinflugzeige sowie Transportflugzeuge mittlerer Größe. Die Ausstellungsstücke sind teils begehbar und bieten durch transparente Hüllen Einblicke in die Technik. Einen Höhepunkt bildet der Flugsimulator eines Helikopters, der aber nur zu bestimmten Uhrzeiten und gegen Gebühr in Betrieb genommen wird.

Der zweite Hauptbereich der Ausstellung führt den Besucher in die Geschichte der Luftfahrt ein und beginnt hierbei bereits bei den ersten historischen Drachen. Es ist zu sagen, dass die Ausstellung auf Aspekte des Fluges aufmerksam macht, die im Allgemeinen nicht im kollektiven Bewusstsein vorhanden sind. Eine eigene Fotostrecke schildert nicht zuletzt die Geschichte des Oberschleißheimer Flughafens sowie der Flugwerft selbst. So werden die Präsenz der Amerikaner, die Renovierung der Flugwerft aber auch der sportliche und polizeiliche Flugbetrieb betrachtet.

Auf den Internetseiten des Deutschen Museums können Sie sich über diverse Sonderausstellungen informieren. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6,00 € sowie für Kinder ab 15 Jahren 3,00 €; das Familienticket kostet 12,00 €. Das Museum ist nicht zentral erreichbar, sondern ist am südlichen Ortsrand. Von der S-Bahn Haltestelle sind etwa 15 Gehminuten einzuplanen. Von der A99 erreichen Sie es über die Ausfahrt Neuherberg. Jägerstraße und Ferdinand-Schulz-Allee führen direkt zum Museum; eine Weiterfahrt zur Ortsmitte ist nicht möglich.

Zeitpunkt des Museumsbesuchs:
April 2015

]]>
6872
Lexikon zur Computergeschichte: Extended Density – ED https://eindruecke.achmnt.eu/2015/08/6115/ Mon, 17 Aug 2015 21:28:11 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6115 Read more…]]> Aufzeichnungsdichte bei 3,5″-Disketten, die eine Speicherkapazität von 2,88 MiB erlaubte. IBM führte diesen Standard 1987 ein. Obwohl sie ein Vielfaches der lange angebotenen 720 KiB bzw. das Doppelte der in den 1990er Jahren bekannten 1,44 MiB für Disketten erreichte, setzten sich ED-Disketten auf dem Markt nicht durch.

]]>
6115
scienceblogs: Der erste Strom aus einem Kernreaktor https://eindruecke.achmnt.eu/2015/06/6719/ Wed, 10 Jun 2015 21:29:17 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6719 Read more…]]> http://scienceblogs.de/wasgeht/2015/06/02/der-erste-strom-aus-einem-kernreaktor-ebr/

Die ersten Kernreaktoren wurden gebaut um Plutonium für Kernwaffen zu erzeugen. Man begann aber erst in den frühen 1950er Jahren die Wärme zur Erzeugung von Strom zu nutzen. Zu dieser Zeit lief ein Programm zur Entwicklung eines U-Boots das mit einem Kernreaktor betrieben werden sollte, dem ersten Druckwasserreaktor. Aber der erste Strom wurde noch davor, im Dezember 1951, in einem ganz anderen Reaktor erzeugt.

© Text: Frank Wunderlich-Pfeiffer @ scienceblogs.de

]]>
6719
Lexikon zur Computergeschichte: Pentium Pro https://eindruecke.achmnt.eu/2015/06/5868/ Tue, 09 Jun 2015 14:42:59 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5868 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80521

Der Pentium Pro kam 1995 auf den Markt, führte den P6-Prozessorkern ein und stellte bereits den Beginn der zweiten Pentium-Generation dar, weshalb auch der Produktcode einen entsprechenden Sprung macht (80521). Den Pentium löste er allerdings nicht ab, da er mit den 1995 noch weit verbreiteten 16 Bit-Programmen ein schlechtes Preis- / Leistungsverhältnis bot. Darüber hinaus war die Implementation des L2-Cache auf dem Prozessor fehleranfällig. Epochal war indes, dass der Pentium Pro als erster P6-Prozessor erstmals einen RISC-Kern (einfache Befehlsstruktur) hatte, der allerdings CISC-Befehle (komplexe Befehlsstruktur) entsprechend in einfache Kommandos übersetzen konnte. Der Pentium Pro gilt deswegen als der größte Schritt nach der Einführung des 386ers.

]]>
5868
Lexikon zur Computergeschichte: Auxiliary Port – AUX https://eindruecke.achmnt.eu/2015/04/5803/ Fri, 17 Apr 2015 22:27:50 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5803 Read more…]]> AUX war unter MS-DOS und verwandten Betriebssystem der Gerätename, der in der Regel ein symbolischer Link auf COM1 war. Die Abkürzung steht für ‚Auxiliary‘, was ins Deutsche übersetzt soviel bedeutet wie ‚Helfer‘ und sich auf an COM-Ports angeschlossene Geräte wie Mäuse oder (analoge) Modems bezog.

]]>
5803
Lexikon zur Computergeschichte: Windows Bitmap – BMP https://eindruecke.achmnt.eu/2015/03/5736/ Fri, 20 Mar 2015 22:39:57 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5736 Read more…]]> Im Jahre 1990 wurde mit Windows 3.0 das Dateiformat Bitmap (*.bmp) eingeführt, welches die Darstellung von Rastergrafiken ermöglicht. Seine Versionierung orientierte sich ursprünglich an Windows, weshalb es mit der letztlich am weitesten verbreiteten Version 3 beginnt. Nach notwendigen Informationen im Informationsblock (Farbpalette, Farbtiefe, Breite etc.) werden Zeile für Zeile Pixel als die einzelnen Bits codiert. Die entstandene Karte (engl. map) besteht aus den Bits und ergibt das Bild. Unterstützt werden bis zu 32 Bit Farbtiefe; Kompressionsverfahren werden erst ab den höheren wenig gebräuchlichen Versionen 4 und 5 eingesetzt.

]]>
5736
Lexikon zur Computergeschichte: Windows Metafile – WMF https://eindruecke.achmnt.eu/2015/02/5694/ Fri, 27 Feb 2015 11:23:43 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5694 Read more…]]> Windows Metafile ist ein proprietäres Grafikformat von Microsoft, das vermutlich für die Speicherung in der Zwischenablage entwickelt worden war. Es handelt sich um ein bereits mit Windows 3.0 eingeführtes Format für Vektorgrafiken, das allerdings nur ein 16 Bit großes Koordinatensystem verarbeiten kann. Sein Nachfolger ist Windows Enhanced Metafile (EMF).

]]>
5694
Lexikon zur Computergeschichte: Integrated Drive Electronics – IDE https://eindruecke.achmnt.eu/2015/02/5672/ Sun, 15 Feb 2015 22:42:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5672 Read more…]]> Die Bezeichnung stammt aus der Zeit vor der Standardisierung von Schnittstellen im PC-Bereich. Sie bezeichnet den von Western Digital 1986 auf den Markt gebrachten Standard zwischen Laufwerken und der Schnittstelle des PC´s. Die Bezeichnung ist synonym mit dem 1989 normierten Standard ATA bzw. dessen Erweiterung ATAPI.

]]>
5672
Web 0.0: Web 1.0 vs Web 2.0 vs Web 3.0 vs Web 4.0 vs Web 5.0 – A bird’s eye on the evolution and definition https://eindruecke.achmnt.eu/2015/01/7639/ Fri, 09 Jan 2015 15:36:39 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6397 http://wp.me/P1aDY6-1Q

Mit eine Reihe kommentierter Videos wird die Genese des World Wide Web vom Web 1.0 — dem Web of Content — bis zum Web 5.0 — dem Web of Thoughts — skizziert.

]]>
7639
Lexikon zur Comutergeschichte: 2.400 kostenlose MS-DOS-Games https://eindruecke.achmnt.eu/2015/01/5602/ Tue, 06 Jan 2015 18:43:19 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5602

http://www.focus.de/_id_4385328.html

Riesige Retro-Spielesammlung: Über 2400 Spiele aus der MS-DOS-Ära  sind in einem Internet-Archiv aufgetaucht. Die Games lassen sich allesamt kostenlos über den Browser spielen.

]]>
5602
Lexikon zur Computergeschichte: PC-Tools https://eindruecke.achmnt.eu/2014/12/5549/ Mon, 15 Dec 2014 09:38:00 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5549 Read more…]]> Seit 1986 brachte die Fa. Central-Point-Software eine Reihe an Werkzeugen unter dem Namen PC-Tools heraus, die das Angebot an Programmen von DOS erheblich erweiterten. Darunter waren e.g. Anntiviren-Programme oder Utilities zur Bearbeitung des Dateisystems. Manche darunter wie e.g. Unformat oder Undelete wurden von Microsoft lizensiert und in das MS-DOS Paket integriert. 1994 wurde die Fa. Central-Point-Software von Symantec übernommen und die Produktlinie beendet.

]]>
5549
Lexikon zur Computergeschichte: Soundkarte https://eindruecke.achmnt.eu/2014/11/5471/ Mon, 03 Nov 2014 16:06:23 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5471 Read more…]]> Ab den 1990er Jahren kamen eigene ISA-Steckkarten mit Chipsätzen auf den Markt, die das Generieren von Sound in HiFi-Qualität ermöglichten, was zuvor mit dem PC-Speaker nicht möglich war. Am bekanntesten waren die Soundblaster der Fa. Creative Labs. Anfänglich hatten die meisten Soundkarten noch eine IDE-Anschluss für CD-ROM Laufwerke. Der Audio-Output der CD-ROM Laufwerke wurde über einen SPDIF-Anschluss mit der Soundkarte verbunden.

]]>
5471
Lexikon zur Computergeschichte: DIN-Tastaturstecker https://eindruecke.achmnt.eu/2014/10/5432/ Mon, 20 Oct 2014 14:05:35 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5432 Read more…]]> Als DIN-Tastaturstecker wird gemeinhin der in den 1980er und 1990er Jahren verwendete Stecker bezeichnet, den PCs der XT- und AT-Generation als Tastaturanschluss verwendeten. Seine Bezeichnung geht zurück auf die Norm 45322 des Deutschen Instituts für Normung und wurde auch lange Zeit in mechanisch baugleichen Formen im Hifi-Bereich verwendet. Die heute noch auffindbaren PS/2-Stecker verdanken ihre Bezeichnung dem gleichnamigen Übertragungsprotokoll, stellen aber im Grunde nur eine verkleinerte 6polige Form der DIN-Stecker dar.

]]>
5432