Archivreisen – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Fri, 13 Jan 2023 17:09:42 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Archivreisen – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Archivreport spezial: Unterkunft Rom / Vatikanstadt https://eindruecke.achmnt.eu/2012/07/3002/ Sat, 30 Jun 2012 22:00:49 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3002 Read more…]]> http://www.wimdu.com/offers/B83UROPB

Rom bietet mit dem Vatikanischen Geheimarchiv, dem Italienischen Zentralarchiv, dem Staatsarchiv Rom sowie dem Stadtarchiv Rom für Historiker aller Teildisziplinen eine Vielzahl an Forschungsmöglichkeiten. Aufgrund der Erfahrungen einer privaten Studienreise ist die über das Internetportal „Wimdu – travel like a lokal“ buchbare Wohnung „The Owl´s Nest – Vatican City“ ohne jegliche Einschränkungen zu empfehlen. Bei Wimdu handelt es sich um eine TÜV-geprüfte Plattform zum Buchen privater Unterkünfte. Die Abrechnung erfolgt bequem über Kreditkarte und wird laut den Angaben auf der Homepage vom Wimdu erst 24 Stunden nach Checkin ausgezahlt. Nach der Buchung beschrieb der Gastgeber ausführlich den Weg vom Flughafen und sorgte für eine Abholung an der nächstgelegenen U-Bahn-Haltestelle.

Bei der Unterkunft selbst handelt es sich um eine in einem gehobenen Stadtviertel liegende Zwei-Zimmer-Wohnung mit Küche und Bad, wobei die Zimmer für jeweils bis zu zwei Personen für 60 € pro Übernachtung gemietet werden können. Die Wohnung ist mit einem internetfähigen PC sowie WLAN ausgestattet. Der Bus, welcher einen zur U-Bahn-Station Ottaviano oder bis zur Endhaltestelle Risorgimento bringt, ist direkt gegenüber dem Haus zu erreichen. Von Risorgimento aus sind es nur noch 10 Gehminuten bis Vatikanstadt. Direkt in der Nähe der Unterkunft befinden sich ferner ein kleiner Supermarkt, eine Apotheke sowie zahlreiche Ristoranti. Es empfiehlt sich, gleich beim Checkin den Gastgeber nach deren genauen Standort zu fragen. Die Unterkunft selbst ließ weder an Sauberkeit, noch an Komfort zu wünschen übrig. Die Gastgeber sind äußerst freundlich und zuvorkommend sowie sehr darum bemüht, einem den Aufenthalt so komfortabel wie nur möglich zu machen.

Die Unterkunft kann daher nur ohne Einschränkungen weiterempfohlen werden. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist mit 60 € pro Nacht für bis zu zwei Personen bei dem gebotenen Komfort und Service äußerst günstig.

Zeitpunkt der Studienreise
Juni 2012 

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3002
Archivreport digital: Archiv des Liberalismus https://eindruecke.achmnt.eu/2012/05/2456/ Mon, 07 May 2012 12:28:10 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2456 Read more…]]> https://de.scribd.com/document/73750323/

Die vorliegende Präsentation der Friedrich-Naumann-Stiftung bietet Einblicke in die Arbeit des Archivs des Liberalismus, welches das „Parteiarchiv“ der FDP darstellt. Wie die Archive anderer politischer Stiftungen enthält es Bestände, die über die Parteitätigkeit hinausgehen und ist zudem wissenschaftlich tätig.

Via Archivalia [13.01.2012], http://archiv.twoday.net/stories/64032015

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2456
Archivreport: Geheimes Hausarchiv München https://eindruecke.achmnt.eu/2012/03/2527/ Sun, 11 Mar 2012 20:07:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2527 Read more…]]> http://www.gda.bayern.de/archive/hauptstaatsarchiv/1

Eine archivrechtliche Besonderheit stellt das Geheime Hausarchiv München dar, welches organisatorisch eine Abteilung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ist. Aufgrund der Vermögensauseinandersetzung zwischen dem Bayerischen Staat und dem vormaligen Königshaus aus dem Jahre 1923 (http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44496) handelt es sich bei den Beständen des Geheimen Hausarchivs um Akten zur Geschichte des königlichen Hauses oder von dessen Angehörigen übergebene Akten. Diese befinden sich im Privatbesitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44649) oder von Mitgliedern des königlichen Hauses und werden vom Freistaat Bayern verwaltet. Zur Benutzung der Bestände ist in der Regel die Zustimmung des Chefs des Hauses Wittelsbach erforderlich; sie wird im Rahmen des Benutzungsantrages erteilt und dürfte im Regelfall keine Hürde darstellen.

Nach Erteilung dieser Zustimmung kann mit der Nutzung der Bestände begonnen werden, wobei eine Bearbeitung von ursprünglich nicht beantragten Beständen eines neuen Antrags bedarf, welcher allerdings auch vom Leiter des Geheimen Hausarchivs erteilt werden kann. Bei der Erwägung eines Archivbesuchs ist es von Bedeutung, dass das Geheime Hausarchiv nicht nur die Nachlässe der bayerischen Könige enthält, sondern 1799 errichtet wurde, um die Rechtsverhältnisse des Hauses Wittelsbach zu dokumentieren (vgl. ausf. http://www.gda.bayern.de/archive/hauptstaatsarchiv/31). Da die Nutzung der Findmittel ebenfalls von der o.g. Zustimmung abhängig ist, wird ein Besuch des Archivs ohnehin erst nach entsprechender Voranfragen möglich sein. Es sei an dieser Stelle eingefügt, dass das Archivpersonal – hier am Beispiel des Nachlasses Ludwig I. – über eine beeindruckende Detailkenntnis des Bestandes verfügte.

Hinderlich sind hingegen die eingeschränkten Öffnungszeiten, da das Geheime Hausarchiv nicht im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaatsarchivs untergebracht ist und die Akten – vermutlich aus den Gründen der eingeschränkten Nutzerzulassung – nicht im großen Lesesaal bereitgestellt werden. Die Findmittel können zu den üblichen Öffnungszeiten des Archivs eingesehen werden, wobei es sich wegen der teils undurchsichtigen Bestände- und Signaturenstruktur empfiehlt, die Beratung des Archivpersonals in Anspruch zu nehmen. Da das Geheime Hausarchiv sich am Heimatstandort des Verfassers befindet, können keine Erfahrungsbericht über Unterkünfte gegeben werden. Für eine schnelle Pause empfiehlt sich der Gang zur Cafeteria der naheliegenden Bayerischen Staatsbibliothek (http://www.bsb-muenchen.de/StaBi-Cafe.2835.0.html).

Zeitpunkt des letzten Archivbesuchs
Sommer 2010

Zeitpunkt der Archivreise:
September 2006 (Erstbesuch) / April 2010

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2527
Archivreport: Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien https://eindruecke.achmnt.eu/2011/11/2062/ Wed, 16 Nov 2011 18:27:45 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2062 Read more…]]> http://www.oesta.gv.at/site/4980/default.aspx

Das Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv verwahrt neben Schriftgut zur Geschichte des Hauses Habsburg und zur österreichischen Außenpolitik und Diplomatie insbesondere Quellen zur Verwaltung und Rechtssprechung im Heiligen Römischen Reich. Wie bei allen anderen Archiven empfihelt es sich, den Besuch unter genauer Nennung des Forschungsvorhabens zwei Wochen zuvor anzukündigen. Für die Archivnutzung ist eine Gebühr zu entrichten, welche sich nach der Dauer des Archivbesuchs richtet (5-Tages-Karte € 10.-; 20-Tages-Karte € 21.-; Jahreskarte € 42.-). Das Archiv selbst befindet sich zusammen mit der Generaldirektion an der Rückseite den Bundeskanzleramtes am Minoritenplatz und ist über die U3 Simmering / Ottakring an der Haltestelle Herrengasse zu erreichen.

Um eines vorwegzunehmen: Auch die äußerst kompetente und zuvorkommende Beratung durch das Archivpersonal, welches im Vorfeld die einschlägigen Akten identifizierte kann die Begrenzung der gleichzeitig nutzbaren Archiveinheiten auf drei Kartons nur schwerlich ausgleichen! Denn auch wenn beim betreffenden Archivbesuch eine hervorragende Vorauswahl der Akten durch den Referenten getroffen wurde, ist eine Sichtung sämtlicher bestellter Akten nach der Relevanz für die Fragestellung des Forschers nicht zu leisten. So treffen im HHStA auch unterschiedliche Extreme aufeinander: Auf der einen Seite kann es für die effiziente Handhabung eines Archivbesuchs eben ein Genickbruch sein, nur drei Kartons gleichzeitig nutzen zu dürfen (dies bedeutet auch, erst nach Abgabe bearbeiteter Kartons wieder neue bestellen zu dürfen). Auf der anderen Seite kann das HHStA wiederum insofern als Vorbild für anderen Archive dienen, als in der Regel stets ein Fachreferent im Lesesaal in einem per Glaswand abgetrennten Beratungsbereich anwesend ist. In diesem eher einem Aquarium anmutendem Kasten sind auch die Repertorien untergebracht; ein eigenes Repertorienzimmer muss man im HHStA somit nicht ertragen.

Die Kosten für Reproduktionen liegen mit A 4 (€ 0,40) und A 3 (€ 0,60) im unteren Durchschnittsbereich. Mit einzukalkulieren ist, dass die Vorlagen 1:1 kopiert werden und eine Verkleinerung auf A4 nicht vorgenommen wird. Daher sind beispielsweise für Akten aus dem frühen 19. Jahrhundert in der Regel A3-Kopien einzukalkulieren. Als Unterkunft ist das Hotel Atlantis nähe des Westbahnhofs nur zu empfehlen; hierbei handelt es sich um ein klassisches Hotel für Geschäftsreisende. Auch wenn das Wiener West-„Bahnhofsviertel“ sich nur bedingt für einen entspannten Abendspaziergang eignet, konnte das Hotel über einen Expedia-Rabatt mit 70 € / Tag einschließlich umfangreichem Frühstück zu erschwinglichen Preisen finanziert werden. Summa Summarum ein gut aufgestelltes Archiv, welches insbesondere wegen seiner für die Erforschung Deutscher und Österreichischer Geschichte unerlässlichen Provenienzen einige Restriktionen (Öffnungszeiten, Bestellbeschränkungen) überdenken sollte.

Zeitpunkt des Archivbesuchs
Oktober 2010

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2062
Archivreport: Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde https://eindruecke.achmnt.eu/2011/08/1610/ Fri, 05 Aug 2011 19:04:46 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=1610 Read more…]]> http://www.bundesarchiv.de

Das Bundesarchiv enthält das Archivgut des Bundes, worunter Akten des Heiligen Römischen Reiches (1495-1806), des Deutschen Bundes (1815-1866), des Deutschen Reiches (1867/71-1945), der Besatzungszonen (1945-1949), der Deutschen Demokratischen Republik (1949-1990) und der Bundesrepublik Deutschland (seit 1949) fallen. In seiner Dienststelle in Berlin-Lichterfelde stellt es die Bestände der Abteilungen R (Deutsches Reich 1495-1945), DDR (Deutsche Demokratische Republik 1949-1990) sowie SAPMO (Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR) zur Verfügung. Das Archiv ist am besten über die Haltestelle Lichterfelde-Ost (S 25, RE 3, RE 4, RE 5) erreichbar, von welcher die Buslinie 184 (Richtung „Krumme Lanke“) direkt zum Bundesarchiv führt.

Das Betreten der vormaligen Andrews-Barracks erinnert nach der Aushändigung der erforderlichen Benutzerkarte, welche nach Art eines Dienstausweises sichtbar getragen werden, eher an das Eindringen in einen Hochsicherheitsbereich. Das Archiv selbst ist allerdings nach allen Regeln der Kunst auf den Benutzerverkehr und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. So ist das Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde eines der wenigen Archive, welches eher an einen Dienstleister, denn an eine Behörde erinnert. Dies beginnt bei Kleinigkeiten wie der Aushändigung transparenter Tragetaschen oder der Schlüssel für die Spinde beim Betreten des Archivs und endet bei der durchdachten Anlage sämtlicher Arbeitsabläufe, welche die Archivarbeit um einiges erleichtern. Die Limitierung der gleichzeitig benutzbaren Akten auf 50 [!] sei hier nur exemplarisch angeführt; aber auch die getrennte Ablage von Akten für Fotoaufträge und die Bereitstellung der Repertorien im Lesesaal machen das Forscherleben um einiges leichter.

Das Archivpersonal ist kompetenz und zuvorkommend. Dass der Archivfachliche Dienst wegen Abwesenheit der zuständigen Referentin nicht beansprucht werden konnte beeinträchtigte die Recherche genauso wenig wie die Tatsache, dass die benutzten Bestände erst kürzlich der Berliner Dienststelle übergeben worden waren und das Personal somit mit diesen eigentlich noch nicht gänzlich vertraut sein konnte. Kopien werden von einem externen Dienstleister angefertigt und liegen mit 0,43 € / A4 und 0,57 € / A3 im Vergleich zum Bundesdurchschnitt im günstigeren Bereich. Vorbild für andere Archive könnte der Rabatt auf Kopien für Studierende sein.

Das Archiv ist zwar mit einem Aufenthaltsraum und Getränkeautomaten ausgestattet; da Imbisse oder Kioske nicht in direkter Nähe sind, empfiehlt es sich, selbst für Verpflegung zu sorgen. Ein Gang in die gegenüber des Archivs liegende griechische Gaststätte kann nur empfohlen werden. Summa Summarum ist das Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde in jeglicher Hinsicht vorbildlich. Auskünfte über Anfahrt und Unterbringungsmöglichkeiten können wegen privater Unterkunft nicht gegeben werden.

Zeitpunkt des Archivbesuchs
August 2010

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1610
Archivreport: Generallandesarchiv Karlsruhe https://eindruecke.achmnt.eu/2011/06/1410/ Thu, 30 Jun 2011 17:57:50 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=1410 Read more…]]> http://www.landesarchiv-bw.de/web/47245

Das Generallandesarchiv Karlsruhe enthält das Archivgut des Großherzogtums und späteren Landes Baden sowie der meisten vor der Mediatisierung und Säkularisation auf seinem Territorium existierenden weltlichen und insbesondere geistlichen Herrschaftsgebiete. Es ist vom Karlsruher Hauptbahnhof mit der Straßenbahn (Linie 6/Daxlanden; Linie 2/Siemensallee; Linie S 1 bzw.  S 11/Neureut bzw. Hochstetten) Haltestelle „Mühlburger Tor“ zu erreichen. Als Unterkunft ist das Hotel Barbarossa in der Luisenstr. 36/38 (Haltestelle Augartenstr.) zu empfehlen. Es handelt sich um ein zentral liegendes Hotel, welches zwar nicht immer den neuesten Standards genügt, allerdings wegen seiner günstigen Preise (Einzelzimmer mit Dusche/WC/TV mit Frühstück zwischen 50 und 80 €) nur zu empfehlen ist.

Das Generallandesarchiv ist vom Hotel aus in etwa 10 Minuten mit der Straßenbahn zu erreichen. Es bietet ausreichend Lesesaalplätze, wobei auch in Falle dieses Archivs eine Vorabreservierung lohnt. Leider sind die Findmittel – wie bei zahlreichen anderen Archiven – in einen eigenen Raum mit eingeschränkten Öffnungszeiten ausgelagert. Da die Findmittel teilweise als Karteikarten angelegt sind, ist ein erhöhter Aufwand einzukalkulieren. Die Beratung durch das Archivpersonal war kompetent und entgegenkommend, wobei einige Bestände erst nach intensiverer Recherche als relevant identifiziert werden konnten. Die Kosten für Kopien sind mit 0,35 € für eine A4-Seite durchaus günstig.

Für das leibliche Wohl liegt ein Besuch der Karlsruher Innenstadt nahe, wobei auch im Umfeld des Hotels zahlreiche Gaststätten liegen – eine Übersicht ist im Hotel Barbarossa erhältlich. Wegen seiner guten Küche und Atmosphäre empfiehlt sich insbesondere ein Gang zum griechischen Restaurant Walhalla (Augartenstraße 27).

Zeitraum des Archivbesuchs:
Mai/Juni 2010

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1410
Archivreport: Universitätsarchiv Erlangen https://eindruecke.achmnt.eu/2011/04/1240/ Tue, 26 Apr 2011 17:14:07 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=1240 Read more…]]> http://www.uni-erlangen.de/infocenter/uniarchiv

Das Archiv der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist vom Bahnhof Erlangen aus in ca. 10 Gehminuten zu erreichen. Die Archivalien können im Handschriftenlesesaal der Universitätsbibliothek eingesehen werden, wobei dieser leider tgl. 16 Uhr schließt. Wie bei allen Archiven ist eine Voranmeldung erforderlich, wobei die Vorab-Beratung durch den Universitätsarchivar als äußerst kompetent, umfangreich und gründlich bezeichnet werden kann. Da die persönliche Beratung nicht in Anspruch genommen werden musste, kann hierüber nichts ausgesagt werden, wobei es für die Kompetenz des Universitätsarchivars spricht, wenn die Vorab-Beratung ausreichend ist.

Kopieraufträge können im üblichen Umfang zu den handelsüblichen Wartezeiten von bis zu sechs Wochen bestellt werden. Die Gebührenordnung mag aufgrund ihrer Splitterung in verschiedene Grundgebühren als kompliziert erscheinen. Da diese Grundgebühren allerdings bereits ein Kopienkontingent enthalten, sind die Kopien am Universitätarchiv Erlangen in der unteren Preisspanne angesiedelt. Da eine Unterkunft vor Ort wegen der täglichen Anreise mit der Bahn nicht in Anspruch genommen wurde, können hierüber keine Auskünfte erteilt werden.

Zeitpunkt der Archivreise:
September 2006 (Erstbesuch) / April 2010

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1240
Archivreport: Staatsarchiv Würzburg https://eindruecke.achmnt.eu/2011/01/990/ Sun, 30 Jan 2011 19:22:32 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=990 Read more…]]> http://www.gda.bayern.de/archive/wuerzburg

Das in der Würzburger Residenz liegende Staatsarchiv Würzburg ist vom Hauptbahnhof  Würzburg aus in ca. 10 Gehminuten erreichbar. Es liegt in einem der Innenhöfe der Residenz und ist deshalb beim Erstbesuch nicht leicht zu finden. Wie bei Archivbesuchen generell üblich, empfiehlt sich auch hier eine Voranmeldung. Insbesondere die Beratung vor Ort durch die eigens für Benutzung zuständige Referentin kann nur als äußerst professionell, entgegenkommend und ausführlich bezeichnet werden. Es besteht zudem bereits die Möglichkeit, bereits identifizierte Akten vorab bereitstellen zu lassen.

Die Findmittel stehen in einem eigenen Repertorienzimmer zur Verfügung, welches leider über eingeschränkte Öffnungszeiten verfügt. Der Lesesaal ist mit ausreichend Plätzen ausgestattet, wobei insbesondere am Donnerstag wegen der verlängerten Öffnungszeiten eine Platzreservierung sinnvoll scheint. Für Archivkopien fallen die in Bayern üblichen Preise an; längere Wartezeiten entstehen allerdings nicht. Nach dem Archivbesuch bietet sich die Gelegenheit, in der zwischen Residenz und Hauptbahnhof liegenden Innenstadt zu shoppen oder sich zu stärken. Auskünfte über Unterkünfte können wegen täglicher Anreise mit dem Zug nicht gegeben werden.

Zeitpunkt der Archivreise:
Mai / Juni 2009

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990
Archivreport: Staatsarchiv Nürnberg https://eindruecke.achmnt.eu/2010/10/749/ Sat, 09 Oct 2010 19:39:14 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=749 Read more…]]> http://www.gda.bayern.de/nuernberg

Das Staatsarchiv Nürnberg ist vom Hauptbahnhof aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Straßenbahnlinie 9 Richtung Thon zu erreichen. Nach etwa 15 Minuten erreicht man die Haltestelle Friedrich-Ebert-Platz. Von dieser sind es über die Archivstraße noch weniger als fünf Minuten bis zum Staatsarchiv. Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem repräsentativen Gebäude mit der Aufschrift Staatsarchiv Nürnberg um den Magazinbau handelt; der Verwaltungsbau befindet sich in einem Hinterhof.

Wie bei allen Archiven empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung zum Archivbesuch. Für die Schließfächer werden keine Münzen benötigt, die Schlüssel werden bei der Aufsicht ausgegeben. Der Lesesaal selbst ist mit ausreichend Arbeitsplätzen ausgestattet; nur mittwochs empfiehlt sich eine Platzreservierung. Die Repertorien befinden sich in einem eigenen Raum, welcher aber über keine eigene Aufsicht verfügt. Das Repertorienzimmer ist somit an die Öffnungszeiten des Lesesaals angebunden.

Die Beratung war intensiv, wobei streckenweise einschlägige Bestände erst nach genauerer Recherche als relevant identifiziert wurden. Die Preise für Reproduktionen richten sich nach dem bayerischen Kostenrecht und betragen für eine A4 Kopie (Papier) 0,60 €. Die Zeit für die Erstellung und Zusendung der Kopien liegt im „Bundes“durchschnitt. Für eine Pause empfiehlt sich ein Gang zum etwa fünf Minuten entfernten „Wilden Jäger“ in der Reichstr. 17, welcher mit guter bayerischer und fränkischer Küche aufwartet.

Zeitpunkt des Archivbesuchs:
September 2006 (Erstbesuch), Oktober 2008

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749
Archivreport: Archiv der sozialen Demokratie https://eindruecke.achmnt.eu/2010/09/646/ Fri, 17 Sep 2010 20:00:10 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=646 Read more…]]> http://www.fes.de/archiv/adsd_neu

Da das Archiv im Rahmen eines Einführungsseminars für Stipendiatinnen und Stipendiaten der Friedrich Ebert Stiftung besucht wurde, können an dieser Stelle keine Empfehlungen für Unterkunft gegeben werden. Das Archiv wurde ferner nicht zur Benutzung besucht, sondern im Rahmen eines Rundgangs besichtigt.

Das Archiv der sozialen Demokratie befindet sich am Hauptsitz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Für Besucher, die mit dem ICE nach Siegburg / Bonn anreisen, gibt es die Möglichkeit, mit der Stadtbahnlinie 66 Richtung Bonn-Ramersdorf bzw. Bad Honnef bis zur Haltestelle Deutsche Telekom / Olof-Palme-Allee zu fahren. Von dort aus sind es drei  Minuten Fußweg. Wie in den meisten Archiven empfiehlt es sich, vor dem Besuch Kontakt aufzunehmen.

Da sich das AdsD in der Tradition des SPD-Parteiarchivs sieht, enthält es die (erhaltenen) Bestände der SPD; auch die Akten der SDP/SPD der DDR sind mittlerweile im AdsD. Desweiteren kommen Akten der Gewerkschaftsbewegung sowie aus dem Umfeld der Arbeiterbewegung (z.B. AWO) hinzu. Ausführliche Informationen bietet die gedruckte Bestandsübersicht, welche archiv.auskunft@fes.de bezogen werden kann. Online verfügbare Bestandsinformationen findet man unter http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/bestand.htm. Das AdsD beherbergt allerdings auch instutionell eigenständige Archive. So sind – um die prominentesten Beispiele zu nennen – die Archive des DGB sowie der IG Metall und das Willy-Brandt-Archiv der Bundeskanzler Williy Brandt Stiftung von für die Forschung unschätzbarem Wert.

Dem an der Geschichte der Arbeiterbewegung interessierten Nutzer bietet das AdsD aber auch auf seinen Seiten Weiterführendes und Nützliches. Von Download-Angebote: Geschichte der Arbeiterbewegung und der SPD bis zur Jahresdatenübersicht Das Historische Stichwort hat die Seite einiges an Hintergrundinformationen zu bieten. Zusammen mit der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet die FES Bonn somit die ideale Umgebung für Forscherinnen und Forscher zur Geschichte der Arbeiterbewegung.

Zeitpunkt der Archivführung:
Juli 2008

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646
Archivreport: Universitätsarchiv Berlin (HU) https://eindruecke.achmnt.eu/2010/09/610/ Sat, 04 Sep 2010 21:11:24 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=610 Read more…]]> http://info.ub.hu-berlin.de/bibliothek/archiv

Das Archiv der Humboldt-Universität Berlin befindet sich im Stadtteil Tegel am Eichborndamm. Die gleichnamige Haltestelle ist über die S8 erreichbar, eine weitere Fahrtmöglichkeit besteht in der U6. Nach kurzer Wegstrecke erreicht man das unscheinbar gelegene Universitätsarchiv. Wie bei allen v.a. kleineren Archiven empfihelt sich eine Voranmeldung.

Eine Einsicht der Repertorien ist vor Ort möglich; ebenso eine ausführliche Beratung durch den Archivleiter selbst. Zu beachten sind die überschaubaren Öffnungszeiten, welche es empfehlen, den Aufenthalt mit dem Besuch weiterer Archive in Berlin zu verbinden (Geheimes Staatsarchiv, Bundesarchiv, Landearchiv). Besonders positiv ist hervorzuheben, dass die Nutzung von Digitalkameras gestattet ist. Wegen privater Unterkunft können an dieser Stelle keine Empfehlungen zu Pensionen etc. abgegeben werden.

Zeitpunkt der Archivreise
September 2008

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610
Archivreport: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz https://eindruecke.achmnt.eu/2010/09/595/ Sat, 04 Sep 2010 19:32:13 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=595 Read more…]]> http://www.gsta.spk-berlin.de

Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz befindet sich im Berliner Stadtteil Dahlem. Dieser ist insofern von allen Stadtteilen Berlins sehr einfach zu erreichen, als Berlin über ein Ringbahnsystem verfügt. Dieses ermöglicht es, auch die Außenbezirke mit der S-Bahn zu erreichen, ohne wie in anderen Städten zuerst in das Zentrum fahren zu müssen. Von der Ringbahnstation Heidelberger Platz sind es noch vier Stationen mit der U3 bis zur Haltestelle Podbielskyallee; von dort aus die Archivstraße entlang wenige Minuten bis zum Ziel.

Das Archiv selbst ist mit ausreichend Leseplätzen sowie extra ausgewiesenen Kartenleseplätzen ausgestattet. Besonders positiv ist hervorzuheben, dass sämtliche Repertorien sich im Lesesaal befinden und somit in keinen gesonderten Repertoriensaal ausgelagert sind – diese haben für gewöhnlich kürzere Öffnungszeiten. Die Beratung vor Ort fand durch das im Lesesaal anwesende Personal statt und war ausführlich und kompetent. Die Vorabinformationen gaben einen Ausschnitt aus dem möglichen Aktenfundus des skizzierten Themas wieder.

Der Preis für Reproduktionen liegt unterm Bundesdurchschnitt, wobei Kopien auf Mikrofilm besonders günstig erscheinen. Sofern auf Papierkopien verzichtet werden kann oder eine günstige Reproduktionsmöglichkeit besteht, kann hier bares Geld gespart werden. Für die Abwicklung der Reproduktionen ist je nach Umfang etwas mehr als ein Monat einzurechnen.

In der Nähe des Archivs finden sich einige Restaurants, von welchen insbesondere das mit einer gemütlichen Terasse ausgestattete italienische Restaurant an der nächstliegenden Haltestelle Dahlem-Dorf hervorzuheben ist. Für den kleinen Hunger steht eine Currywurst-Bude zur Verfügung. Wegen privater Unterkunft können an dieser Stelle keine Empfehlungen zu Pensionen etc. abgegeben werden.

Zeitpunkt der Archivreise
September 2008

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595
Archivreport: Staatsarchiv Leipzig https://eindruecke.achmnt.eu/2010/08/470/ Tue, 10 Aug 2010 14:36:38 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=470 Read more…]]> http://www.archiv.sachsen.de/106.htm

Für Recherchen im Staatsarchiv Leipzig empfiehlt sich eine Anreise mit dem ICE. Von Leipzig Hauptbahnhof sind es noch etwa 15 Minuten mit der S-Bahn bis zur Haltestelle Engelsdorf. Als Unterkunft empfiehlt sich die naheliegende Pension Lehdenhof, welche von der Haltestelle Engelsdorf in ca. 10 Minuten erreichbar ist. Bei der Pension handelt es sich um eine ruhig liegende Frühstückspension; die Preise für die gewöhnlich eingerichteten Einzelzimmer liegen bei 40 € bis 45 € inklusive Frühstück. Verpflegungsmöglichkeiten bestehen bei dem 10 Gehminuten entfernten Einkaufszentrum Paunsdorf Center sowie einem griechischem Restaurant. Die Leipziger Innenstadt ist mit der Trambahn in etwa 20 Minuten erreichbar.

Das Staatsarchiv selbst liegt etwa 10 Gehminuten von der Pension entfernt. Besonders ausführlich und somit höchst erfreulich war die Vorabinformation durch das zuständige Referat. Somit war bereits vorab die Aktenlage absehbar. Der Lesesaal entsprach dem für Staatsarchive gewöhnlichen Umfang. Ferner besitzt das Staatsarchiv für Mikroverfilmungen einen Readerprinter-Raum, welcher ausreichend Plätze bietet. Einzig am (langen) Donnerstag, war wegen hohen Andrangs eine Grenze der Kapazitäten absehbar, wurde aber nicht erreicht. Da die Vorab-Beratung bereits die gewünschten Ergenisse brachte, wurde die Beratung durch das Referat während des Aufenthalts nicht in Anspruch genommen.

Zeitpunkt der Archivreise:
August 2008

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470
Archivreport: Editorial https://eindruecke.achmnt.eu/2010/08/465/ Tue, 10 Aug 2010 14:04:26 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=465 Read more…]]> Die Rubrik „Archivreport“ berichtet über Besuche in verschiedenen Archiven des deutschssprachigen Raumes. Ziel ist es, dem interessierten Forscher praktische Hinweise für die Planung seiner Recherche zu geben: Von der Unterkunft bis hin zur Benutzerfreundlichkeit des Zielarchivs soll niemand uninformiert seine Reise antreten müssen. Die Berichte beruhen auf eigenen Archivreisen, wobei einige auf bereits länger zurückliegenden Erfahrungen aufbauen.

Oberschleißheim bei München im August 2010
Andreas C. Hofmann

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