Archivreport: Archiv der sozialen Demokratie


http://www.fes.de/archiv/adsd_neu

Da das Archiv im Rahmen eines Einführungsseminars für Stipendiatinnen und Stipendiaten der Friedrich Ebert Stiftung besucht wurde, können an dieser Stelle keine Empfehlungen für Unterkunft gegeben werden. Das Archiv wurde ferner nicht zur Benutzung besucht, sondern im Rahmen eines Rundgangs besichtigt.

Das Archiv der sozialen Demokratie befindet sich am Hauptsitz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Für Besucher, die mit dem ICE nach Siegburg / Bonn anreisen, gibt es die Möglichkeit, mit der Stadtbahnlinie 66 Richtung Bonn-Ramersdorf bzw. Bad Honnef bis zur Haltestelle Deutsche Telekom / Olof-Palme-Allee zu fahren. Von dort aus sind es drei  Minuten Fußweg. Wie in den meisten Archiven empfiehlt es sich, vor dem Besuch Kontakt aufzunehmen.

Da sich das AdsD in der Tradition des SPD-Parteiarchivs sieht, enthält es die (erhaltenen) Bestände der SPD; auch die Akten der SDP/SPD der DDR sind mittlerweile im AdsD. Desweiteren kommen Akten der Gewerkschaftsbewegung sowie aus dem Umfeld der Arbeiterbewegung (z.B. AWO) hinzu. Ausführliche Informationen bietet die gedruckte Bestandsübersicht, welche archiv.auskunft@fes.de bezogen werden kann. Online verfügbare Bestandsinformationen findet man unter http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/bestand.htm. Das AdsD beherbergt allerdings auch instutionell eigenständige Archive. So sind – um die prominentesten Beispiele zu nennen – die Archive des DGB sowie der IG Metall und das Willy-Brandt-Archiv der Bundeskanzler Williy Brandt Stiftung von für die Forschung unschätzbarem Wert.

Dem an der Geschichte der Arbeiterbewegung interessierten Nutzer bietet das AdsD aber auch auf seinen Seiten Weiterführendes und Nützliches. Von Download-Angebote: Geschichte der Arbeiterbewegung und der SPD bis zur Jahresdatenübersicht Das Historische Stichwort hat die Seite einiges an Hintergrundinformationen zu bieten. Zusammen mit der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet die FES Bonn somit die ideale Umgebung für Forscherinnen und Forscher zur Geschichte der Arbeiterbewegung.

Zeitpunkt der Archivführung:
Juli 2008

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