IBM – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Fri, 09 Dec 2022 23:23:52 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg IBM – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 CP-370/CMS – Control Program 370/Cambridge Monitor System, 1970 https://eindruecke.achmnt.eu/2022/12/16248/ Fri, 09 Dec 2022 23:11:32 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=16248 Read more…]]> Im Jahr 1970 brachte IBM die Mainframe-Architektur System/370 auf den Markt, die 1972 um Virtualisierungsfunktionen erweitert wurde. Wahrscheinlich in diesem zeitlichen Umfeld gab es Arbeiten an dem bei Bill Bitner und Susan Greenlee genannten Control Program 370 and Cambridge Monitor System (CP-370/CMS). Nur Melinda Varian berichtet belastbar, was sich hinter CP-370/CMS verbirgt. Es sei der Versuch gewesen, die für den Mainframe-Vorgänger System/360 bestehende Virtualisierungsarchitektur Control Program 67 mit Hilfe mehrerer Virtualisierungsschichten in ein System/370 zu laden.

Die beim PC-Magazine zweitpublizierte Computer-Enzyklopädie ComputerLanguage.com konstatiert fälschlicherweise, dass CP-370/CMS zu einem bestimmten Zeitpunkt einfach umbenannt worden sei. Es sei so zur späteren, für System/370 entwickelten Virtualisierungsarchitektur VM/370 geworden. Romney White ist Senior Technical Staff Member bei der IBM-Entwicklungsabteilung für virtuelle Maschinen in Endicott. Er begleitete die Entwicklung von Virtualisierung seit den 1970er Jahren und bestätigte, dass er selbst ein CP-67 in ein System/370 geladen habe. Wegen der für den laufenden Betrieb nötigen weiteren Änderungen könne es sich somit bei CP-370/CMS um keine Umbenennung in VM/370 gehandelt haben.

Quellen:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 28.

weiterführend:

Revision: [¹10.12.2022]

#LexCompuHist

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#virtual z/VM – A Brief Review of Its 40 Year History, Bill Bittner et. al. 2012 https://eindruecke.achmnt.eu/2022/07/15951/ Sat, 09 Jul 2022 21:07:11 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15951 https://www.vm.ibm.com/vm40hist.pdf

Das Paper beleuchtet die Geschichte von IBMs Virtual Machine seit den 1960er Jahren. Es ist nach Jahrzehnten gegliedert und betrachtet die Entwicklung von CP/CMS bis z/VM.

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#virtual VM and the VM Community – Past, Present, and Future, Melinda Varian 1997 https://eindruecke.achmnt.eu/2022/06/15923/ Wed, 29 Jun 2022 19:50:41 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15923 http://www.leeandmelindavarian.com/Melinda/25paper.pdf

Melinda Varians grundlegendes Paper über die Geschichte von IBMs Virtual Machine greift auf Interviews und persönliche Erfahrungen zurück. Die Darstellung ist an ein Fachpublikum gerichtetet und daher als Einstiegsliteratur nur eingeschränkt geeignet.

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#LexCompuHist (1968 bis 1972): Control Program 67 and Cambridge Monitor System – CP-67/CMS https://eindruecke.achmnt.eu/2022/05/15714/ Mon, 09 May 2022 20:53:39 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15714 Read more…]]> Revision: [¹09.05.2022]

Das im Jahre 1968 erschienene Time-Sharing System für IBM System/360 Model 67 basierte auf CP-40/CMS und wurde CP-67/CMS genannt. Eine Installation bot bis zu 40 virtuelle Maschinen, wobei nun erstmals mehrere Host-Computer über ein Netzwerk verbunden werden konnten. In den frühen 1970er Jahren vernetzte CP-67/CMS ein Model 67 in Lincoln mit ARPANET, dem Urahn des Internet. Virtuelle Maschinen übernahmen die Netzwerksteuerung, so dass der Nutzerbetrieb ungestört blieb. Bis 1972 erschienen verschiedene Releases, wobei CP-67 letztlich bis zu 44 Prozessoren mit jeweils 60 virtuellen Maschinen verwalten konnte.

Quelle:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 28.

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#LexCompuHist (1967/68): Control Program 40 and Cambridge Monitor System – CP-40/CMS https://eindruecke.achmnt.eu/2022/03/15568/ Sun, 20 Mar 2022 20:57:06 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15568 Read more…]]> Revision: [¹20.03.2022]

Im Jahre 1964 begann IBM mit der Entwicklung eines Time-Sharing-Systems für sein Mainframe System/360. Das 1967 präsentierte Design bestand in der Trennung in zwei Komponenten: Das Control Program (CP) stellte als Hypervisor Virtuelle Maschinen mit virtuellem Speicherplatz, virtuellen Druckern sowie virtuellen Lochkartenlesern bereit. Das Cambridge Monitor System (CMS) lief als Nutzer-Betriebssystem auf den Virtuellen Maschinen und verwendete Monitor und Tastatur als Terminals. Da kein anderer Mainframe zur Verfügung stand, lief es auf IBM System/360 Model 40 und trägt den Namen CP-40/CMS. Es konnte bis zu 14 virtuelle Maschinen bereitstellen.

Quelle:
Andreas C. Hofmann: Von Time Sharing bis Cloud Computing. Virtualisierung als eine Grundlage unserer Informationsgesellschaft, M.A. (LIS) Thesis [masch.], Humboldt-Univ. zu Berlin, S. 27f.

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Lexikon zur Computergeschichte: Extended Density – ED https://eindruecke.achmnt.eu/2015/08/6115/ Mon, 17 Aug 2015 21:28:11 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6115 Read more…]]> Aufzeichnungsdichte bei 3,5″-Disketten, die eine Speicherkapazität von 2,88 MiB erlaubte. IBM führte diesen Standard 1987 ein. Obwohl sie ein Vielfaches der lange angebotenen 720 KiB bzw. das Doppelte der in den 1990er Jahren bekannten 1,44 MiB für Disketten erreichte, setzten sich ED-Disketten auf dem Markt nicht durch.

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Lexikon zur Computergeschichte: 86DOS / QDOS https://eindruecke.achmnt.eu/2014/09/5384/ Thu, 18 Sep 2014 16:47:14 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5384 Read more…]]> 86DOS (Entwicklungsname QDOS) wurde 1980 von Tim Paterson für die Firma Seattle Computer Products für den Betrieb mit ebenfalls von Paterson entwickelten 8086-Platinen auf den Markt gebracht. 1981 wurde es von Microsoft übernommen und in Zusammenarbeit mit IBM zu PC-DOS 1.0 weiterentwickelt. Microsoft arbeitete zu diesem Zeitpunkt bereits unter dem Codenamen MS-DOS 1.14 an dem System. Grundlegende Kommandzeilenbefehle wie CHDSK, COPY, CLEAR, DEL, DIR, FORMAT u.v.m. waren bereits in 86DOS enthalten, das somit den Kern der späteren DOS-Familien bildete.

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Lexikon zur Computergeschichte: OS/2 1.x https://eindruecke.achmnt.eu/2014/07/5240/ Mon, 21 Jul 2014 22:00:49 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5240 Read more…]]> Als ursprünglich von Microsoft und IBM gemeinsam entwickeltes Betriebssystem kam OS/2 1.0 (Planungsname CP/DOS) im Jahre 1987 auf den Markt, war noch textbasiert, bot aber Multitasking an. Während die Version 1.1 des Jahres 1988 mit dem Presentation Manager eine grafische Oberfläche enthielt, bot die 1989 erschienene Version 1.2 bereits Unterstützung für das HPFS-Dateisystem und somit lange Dateinamen und größere Partitionen (die Version 1.3 von 1990 enthielt nur Bugfixes). Obwohl Microsoft und IBM OS/2 gleichwohl wie MS-DOS und PC-DOS noch zusammen distribuiert hatten, trennten sich beide Partner vor dem Hintergrund des Erfolges von Windows 3.0 im Jahre 1991. Während Microsoft sich der Entwicklung von Windows NT widmete, entwickelte IBM OS/2 weiter.

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Lexikon zur Computergeschichte: Extended Technology Format – XT-Format https://eindruecke.achmnt.eu/2013/09/4684/ Mon, 09 Sep 2013 20:34:38 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4684 Read more…]]> Ursprünglich bezeichnet PC/XT den 1983 auf den Markt gekommenen IBM 5160, der eine Weiterentwicklung zum eigentlichen IBM-PC darstellte. Der PC/XT wurde erstmals mit einer 10 MB Festplatte ausgeliefert und konnte bis zu 1 MB RAM adressieren. Die Bezeichnung entwickelte sich schließlich von einer Typenbezeichnung von IBM zu einem Industriestandard, der auch von anderen Herstellern übernommen wurde. Eine Fortentwicklung erfuhr der PC/XT 1986, als er mit einem 80286-Prozessor ausgeliefert wurde. Der XT verfügte weiterhin nur über 8 Bit Busbreite und unterstützte nur ISA-Slots für Erweiterungskarten.

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Lexikon zur Computergeschichte: Advanced Technology Format – AT-Format https://eindruecke.achmnt.eu/2013/08/4657/ Wed, 21 Aug 2013 23:15:31 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4657 Read more…]]> Das AT-Format, welches bis zum Ende des letzten Jahrtausends einen Standard für Gehäuse, Platinen und Kabelführung darstellte wurde erstmals 1984 mit dem IBM PC-AT eingeführt, wobei AT für Advanced Technology steht. Der ursprünglich von IBM für seine PCs eingeführte Standard entwickelte sich folglich zu einem Industriestandard, welcher das XT-Format ersetzte und 1996 durch das neue ATX-Format abgelöst wurde.

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Lexikon zur Computergeschichte: PS/2-Schnittstelle https://eindruecke.achmnt.eu/2013/05/4413/ Thu, 16 May 2013 16:53:39 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4413 Read more…]]> Heute nur noch vereinzelt verwendete Schnittstelle für den Anschluss einer Maus oder eines Keyboards. Die Schnittststelle kam erstmals 1987 mit IBMs Personal System 2 auf den Markt, wobei sich das System nicht durchsetzen konnte. Überbleibsel sind die PS/2-Ports worunter heutzutage umgangssprachlich die Mini-DIN-Stecker für Tastatur und Maus verstanden werden. Sie hatten sich in den 1990er Jahren etablierte, wobei sie nunmehr beinahe flächendeckend von USB abgelöst wurden. Vereinzelt wurden PS/2-Ports auch für Joysticks und andere Peripherie verwendet.

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Lexikon zur Computergeschichte: Industry Standard Architecture – ISA https://eindruecke.achmnt.eu/2012/12/3721/ Thu, 27 Dec 2012 16:54:10 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3721 Read more…]]> Die Abkürzung für Industry Standard Architecture bezeichnet die von IBM mit dem 8086 eingeführte 8-Bit-Bustechnologie, welche mit dem 80286 auf 16 Bit erweitert wurde. Während die entsprechenden Steckplätze für Erweiterungskarten in der 8 Bit-Variante über 2 x 32 Pins verfügten, wurde die 16 Bit-Variante um 2 x 18 Pins erweitert. In Anlehnung an die Bezeichnung für die IBM-PC-Architektur wurden ein ISA 8 Bit-Bus gemeinhin als XT-Bus sowie ein ISA 16 Bit-Bus als AT-Bus bezeichnet.

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Lexikon zur Computergeschichte: Digital Research Disk Operating System – DR-DOS https://eindruecke.achmnt.eu/2012/05/2797/ Sat, 19 May 2012 12:46:56 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2797 Read more…]]> Während des Erfolges der Disc-Operating-Systems in den 1980er und frühen 1990er Jahren war DR-DOS eine Distribution, welche sich neben MS-DOS von Microsoft und PC-DOS von IBM behaupten konnte. Das System kam 1985 als DOS-Plus auf den Markt und basierte auf dem von Digital Research vertriebenem Control-System for Microprocessors (CP/M). Seit 1988 war es zu MS-DOS kompatibel und wurde unter dem Namen Digital-Research-Disc-Operating-System (DR-DOS) verkauft. Wegen Zweifeln über die Kompatibilität zu MS-DOS konnte sich DR-DOS letztlich nicht durchsetzen. Nach den Übernahmen durch Novell und schließlich Caldera erschien das Betriebssystem zwischenzeitlich unter den Namen Novell-DOS und Open-DOS. Seit 1997 und der Version 7.01 hatte es wieder den alten Namen.

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Lexikon zur Computergeschichte: Personal Computer Disk Operating System – PC-DOS https://eindruecke.achmnt.eu/2012/04/2676/ Mon, 16 Apr 2012 22:47:14 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2676 Read more…]]> Von IBM vertriebene Version des ursprünglich von Microsoft für IBM entwickelten Disc Operating Systems, welches 1981 auf den Markt kam. Es wurde anfangs nur mit IBM-PCs vertrieben, weshalb es für ausreichende Systemstabilität keine besonderen Kompatibilitätsstandards erfüllen musste. Bis 1993 (Version 5.0) war es weitgehend mit den Versionen von MS-DOS identisch, trat dann aber in offener Konkurrenz zu MS-DOS auf.

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Lexikon zur Computergeschichte: High Performance File System – HPFS https://eindruecke.achmnt.eu/2011/07/1498/ Tue, 12 Jul 2011 18:45:52 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=1498 Read more…]]> High Perormance File System, welches 1989 mit OS/2 eingeführt und speziell für dieses entwickelt wurde, um die Nachteile von FAT 16 (kurze Dateinamen, geringe Attribuierungsmöglichkeiten) auszugleichen. Anfangs entstand es noch aus der Kooperation von Microsoft und IBM und wurde nach deren „Trennung“ von IBM weiterentwickelt. Hierbei entstand auch die 32-Bit Version HPFS386, welche auf OS/2 Servern eingesetzt werden sollte. Windows NT 3.51 unterstützte HPFS, während Windows NT 4 und Windows 2000 nur noch optionale und zudem manuell einzurichtende Unterstützung boten.

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