11. Alter Bahnhof / sliusica ferrivia – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sun, 21 Jul 2024 19:56:25 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg 11. Alter Bahnhof / sliusica ferrivia – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #schleissheim Verein VABOSH fordert Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Alten Bahnhof Schleißheim »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2019/03/10303/ Sun, 24 Mar 2019 22:44:40 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=10303 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 31 [24.03.2019]

Ende letzten Jahres wurde der Alte Bahnhof Schleißheim endgültig an die Schwabmünchner COSI Immobilien GmbH verkauft. Ein jahrelanges Tauziehen zwischen dem Verein VABOSH und der Gemeinde auf der einen Seite sowie der Deutschen Bahn auf der anderen Seite war somit zu Ende gegangen. Die Absichten des neuen Eigentümers sind bislang nicht bekannt. Der Verein VABOSH fordert die Gemeinde Oberschleißheim daher auf, einen Bebauungsplan für das Areal zu erlassen, um so seine weitere Nutzung und Gestaltung zu steuern.

Kurz vor der Sommerpause letzten Jahres erklärte die Deutsche Bahn, dass der Alte Bahnhof Schleißheim zum Verkauf stünde. Sie hielt sich hierbei nicht an ihre Zusage, wonach sowohl die Gemeinde als auch der Verein VABOSH vor einer Ausbietung informiert würden. Die Frist von nur einer Woche machte es unmöglich, ein tragfähiges Angebot zu erstellen. Nachdem Ende September der Verkauf an eine nicht näher bezeichnete Immobiliengesellschaft öffentlich wurde, bewegte Bürgermeister Christian Kuchlbauer die Bahn kurze Zeit später zu einem Verkaufsmoratorium. Anfang Dezember wurde schließlich bekannt, dass der Alte Bahnhof endgültig verkauft sei.

Inzwischen wissen wir, dass es sich bei dem neuen Eigentümer um die Schwabmünchner COSI Immobilien GmbH handelt. Nach Aussagen der Deutschen Bahn seien den Verkaufsunterlagen auch die Broschüren des Vereins und die darin enthaltenen Nutzungskonzepte beigelegt worden. Eine Kontaktaufnahme würde der Verein sehr begrüßen. Bis zuletzt hatte der neue Eigentümer auch die Gemeinde noch nicht kontaktiert. COSI Immobilien GmbH verfügt über keine eigene Internetpräsenz, die uns eine Bewertung ihrer Aktivitäten ermöglichen würde.

Der Verein VABOSH fordert daher die Gemeinde auf, für das Areal des Alten Bahnhofs einen Bebauungsplan zu erlassen. Dieser würde im Idealfall in Zusammenarbeit mit den betreffenden Grundstückseigentümern entwickelt. Er würde es ermöglichen, bestimmte Nutzungsarten vorzusehen oder auszuschließen sowie den alten Ortskern städtebaulich weiterzuentwickeln. Weite Teile des angrenzenden Wilhelmshofs sind durch Denkmalschutz besonders geschützt. Für den Alten Bahnhof existieren noch keine Instrumentarien, die aus Sicht des Gemeinwesens unerwünschte Entwicklungen verhindern würden. Ein Bebauungsplan würde diese Lücke schließen.

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#schleissheim Der alte Bahnhof Schleißheim ist endgültig an einen Investor verkauft. Die Kaufverträge sind bereits notariell beglaubigt »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/12/9926/ Fri, 07 Dec 2018 13:46:56 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9926 sliusica ferrivia Nr. 30 [07.12.2018]

Berichterstattung in der Presse

Eine ausführliche Stellungnahme folgt!

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#schleissheim Der Verkauf des Alten Bahnhofs Schleißheim ist gestoppt! Aber wie geht es weiter? »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/11/9849/ Sun, 11 Nov 2018 19:39:09 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9849 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 29 [11.11.2018]

Ende Juli gab die Deutsche Bahn bekannt, dass der Alte Bahnhof Schleißheim zum Verkauf stünde und binnen einer Woche Gebote abzugeben seien. Wegen der kurz gesetzten Frist konnte der Verein VABOSH trotz umfassender Vorbereitungen kein tragfähiges Angebot erstellen. Die Gemeinde Oberschleißheim beteiligte sich mit einer eigenen Offerte, die aus Haushaltsmitteln und zweckgebundenen Spenden von Vereinsmitgliedern bestritten wurde. Anfang Oktober wurde bekannt, dass nun der Alte Bahnhof an eine Privatperson verkauft würde und die Gemeinde den Zuschlag nicht erhalten habe. Nach einer Intervention von Bürgermeister Kuchlbauer teilte die Bahn aber mit, der Verkauf des Alten Bahnhofs Schleißheim sei vorerst gestoppt.

Da der Verein kein Gebot abgegeben hatte, ist er formell am weiteren Verfahren nicht mehr beteiligt und kommt auch als potenzieller Eigentümer nicht in Frage. „Wir sehen uns trotzdem in der Pflicht, die Gemeinde beim Erhalt des Alten Bahnhofs und seiner öffentlichen Nutzung als Kulturbahnhof zu unterstützen“, sagt der VABOSH-Vor­sit­zen­de und Historiker Dr. Andreas C. Hofmann. Die damit einhergehenden Herausforderungen konzentrieren sich im Wesentlichen auf zwei Komplexe: 1. die Finanzierbarkeit des Vorhabens durch die Einwerbung öffentlicher oder privater Gelder; 2. die Lösung des Problems, dass Zufahrt, Parkplätze und Versorgungsleitungen gegenwärtig über ein Privatgrundstück verlaufen, das dafür nicht mehr genutzt werden könnte.

„Was die Finanzierbarkeit des Vorhabens betrifft, war es immer unser erklärtes Ziel, die Folgekosten für die Gemeinde zu minimieren“, betont die VABOSH-Vorsitzende und Architektin Anke Schuster. Hierzu führt der Verein aktuell Gespräche mit finanziell potenten Personen, wobei das Interesse erklärt wurde, eine siebenstellige Summe (!) in den Kauf und die Sanierung des Gebäudes zu investieren. Darüber hinaus wird auch geprüft, inwiefern öffentliche Gelder aus Töpfen der Heimatpflege und der Infrastrukturförderung bezogen werden könnten. Auch für das Problem der Zufahrt, Parkplätze und Versorgungsleitungen arbeitet der Verein an einem Konzept, das zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird.

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#schleissheim Intervention von Bürgermeister Kuchlbauer bewirkt Stopp des Verkaufs des Alten Bahnhofs an Privatperson »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/10/9822/ Sat, 13 Oct 2018 21:38:42 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9822 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 28 [13.10.2018]

Am 9. Oktober 2018 erreichte den Verein VABOSH die Nachricht, dass der Alte Bahnhof nun verkauft worden sei und die Gemeinde den Zuschlag nicht erhalten habe. Dank eines Anrufs des Herrn Ersten Bürgermeisters Christian Kuchlbauer bei dem Ansprechpartner bei der Deutschen Bahn Immobilien-Süd Herrn Winfried Unglert wird der seit letztem Dienstag verkündete Entschluss, den Alten Bahnhof Schleißheim nicht an die Gemeinde zu verkaufen, auf „Retour“ gesetzt und neu überdacht. Wie der VABOSH-Vorsitzenden Anke Schuster am 12. Oktober 2018 in einem freundlichen Gespräch mit Herrn Unglert mitgeteilt wurde, hat sich Herr Kuchlbauer als Vertreter des Gemeinderats ausdrücklich und vehement dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde den Alten Bahnhof erwerben wolle. Dass die Gemeinde sich eingebracht hat und nicht „irgendein Verein, der aus dem Gebäude vielleicht ein Schmuckstück mit Kulturzentrum und Heimatmuseum machen wolle“, sei maßgeblich ausschlaggebend für das erneuerte nun erfolgende Nachdenken gewesen. Die Bahn interessiere sich in erster Linie dafür, dass keine Teile vom Dach auf die Gleise fliegen, um das zu verhindern „könne man natürlich das Gebäude auch abreißen lassen“, so Unglert. 

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#schleissheim Die Deutsche Bahn verkauft den Alten Bahnhof Schleißheim. Verein VABOSH kritisiert Bieterverfahren »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/08/9665/ Mon, 06 Aug 2018 21:05:32 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9665 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 27 [06.08.2018]

PRESSEMITTEILUNG NR. 27 DES VEREINS VABOSH

Am Donnerstag, den 28. Juli 2018 erhielten der Verein Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim und die Gemeinde ohne Vorwarnung von der Bahn die Nachricht, dass der Alte Bahnhof zum Verkauf stünde und bis Donnerstag, den 2. August, also eine Woche Zeit wäre, um ein Gebot abzugeben. „Die Bahn hat ihre Zusage leider nicht eingehalten, wonach sowohl der Verein als auch die Gemeinde Oberschleißheim über einen Verkauf rechtzeitig informiert würden“, sagt der VABOSH-Vorsitzende und Historiker Dr. Andreas C. Hofmann. Der Alte Bahnhof war auch auf den einschlägigen Plattformen für den Verkauf von Bahnliegenschaften nicht gelistet.

„Innerhalb dieser kurzen Zeit war es nicht möglich, die von einzelnen Vereinsmitgliedern in Aussicht gestellten Beteiligungen von bis zu 65.000 € abzurufen, geschweige denn in eine vernünftige Organisationsform zu bringen“, berichtet  der stellvertretende VABOSH-Vorsitzende Walter Klar. Es gab allerdings Gespräche des Vereinsvorstandes mit dem Bürgermeister, dem Eigentümer der Alten Post, dem aktuellen Mieter des Alten Bahnhofs, mit der Bahn selbst sowie mit Personen, die bereits in der Vergangenheit die finanzielle Unterstützung eines Angebotes in Aussicht gestellt hatten. Auch der Oberschleißheimer Gemeinderat hat sich in seiner Sondersitzung vom 31. Juli 2018 mit dem Thema befasst.

Im Ergebnis steht ein Gebot der Gemeinde Oberschleißheim selbst. Weitere Details sind nicht bekannt, wobei die Offerte sich an den für den Verein zurückgestellten 10.000 € orientieren könnte. Dies wird flankiert durch private Initiativen aus dem Umfeld des Vereins, wobei eine Konkurrenzsituation ausgeschlossen werden soll. Es ist davon auszugehen, dass auch der Eigentümer der Alten Post sich an dem Bieterverfahren beteiligt hat. „Dieser hat sein Bewusstsein für historische Gebäude durch die beachtliche Renovierung der Alten Post bereits unter Beweis gestellt“, sagt die VABOSH-Vorsitzende und Architektin Anke Schuster.

Ein Zuschlag für die Gemeinde Oberschleißheim wäre das optimale Szenario. Denn es war immer das Ziel des Vereins, den Alten Bahnhof zu erhalten und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

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#schleissheim Schleißheim bekommt eine Eisenbahn! Nach mehrjährigen Planungen und Baumaßnahmen wurden 1858 in Oberschleißheim die Bahnstrecke und der (Alte) Bahnhof eröffnet »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/06/9417/ Fri, 01 Jun 2018 12:39:02 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9417 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 26 [31.05.2018]

PRESSEMITTEILUNG NR. 26 DES VEREINS VABOSH / PRESSEMITTEILUNG VON DR. ANDREAS C. HOFMANN

Am 3. November 1858 wurde auf der Bahnstrecke München-Landshut der Personenverkehr in Betrieb genommen und die Station Schleißheim eröffnet. Dies war der Startschuss für eine 160jährige Geschichte. Der Historiker und VABOSH-Vorsitzende Dr. Andreas C. Hofmann war auf Spurensuche nach Berichten über die Vorbereitungen, Bauarbeiten sowie die Eröffnung.

Dass die Bahnstrecke München-Landshut über Oberschleißheim führt, haben wir offensichtlich unseren Schlössern zu verdanken. Denn bei den Diskussionen um das 1855 gegründete Bayerische Nationalmuseum war auch Schloss Lustheim als Standort im Gespräch und der spätere Museumsdirektor Karl Maria Freiherr von Aretin wies König Maximilian II. am 23. März 1854 extra darauf hin, dass die Eisenbahn deswegen durch Oberschleißheim führen solle. Eine Streckenführung über Garching wäre kürzer gewesen, scheiterte aber ferner am dortigen Posthalter, der dies als eine Konkurrenz zu seinem 50 Pferde starken Betrieb sah.

Der endgültige Beschluss zum Bau des (Alten) Bahnhofs fiel am 2. Mai 1857 in der Direktion der kgl. privilegierten Bayerischen Ostbahnen. Durch eine Bekanntmachung wissen wir, dass über 11.000 Gulden für das Gebäude eingeplant waren. Dies ist knapp zwanzigmal so viel wie das Jahresgehalt eines bayerischen Generals. Der Löwenanteil von über 6.000 Gulden entfiel auf Erd-, Maurer- und Steinhauerarbeiten. Die Handwerker mussten bis 18. Mai 1857 ihre Angebote bei der Bahnverwaltung einreichen, wobei die Auftragsvergabe bereits am Tag darauf stattfand. Ob auch Schleißheimer Betriebe einen Auftrag erhielten, ist uns nicht bekannt.

Zum Jahreswechsel 1857/58 war der Abschnitt München-Schleißheim bereits fertiggestellt und ab dem 7. Januar 1858 fuhren schon die ersten Züge. Einer der frühen Lokomotiv-Produzenten in Deutschland war Joseph Anton von Maffei, der 1930 mit seinem Konkurrenten Krauss & Comp zur heutigen Krauss-Maffei AG fusioniert wurde. Der in Betrieb genommene Streckenabschnitt wurde auch genutzt, um die neu gelieferten Lokomotiven zu testen. Zum anderen konnten jetzt bis Schleißheim Schienen und anderes Baumaterial für die weiteren Passagen schneller transportiert werden.

Am 29. Oktober 1858 fand schließlich die Eröffnungsfahrt von München nach Landshut mit dem bayerischen Ministerratsvorsitzenden Ludwig von der Pfordten als Ehrengast statt. Sie startete 8:40 Uhr und fuhr 23 Minuten später durch Schleißheim. Der Regelbetrieb begann für Personen am 3. November und für Güter am 15. November 1858. Im Winter 1858 kostete eine Fahrt München-Schleißheim in der dritten Klasse mit 15 Kreuzer etwa so viel wie ein Hühnchen. In Schleißheim hielten die Züge um 8:33 Uhr, 12:09 Uhr und 19:03 Uhr in Richtung München sowie um 6:58 Uhr, 10:52 Uhr und 17:28 Uhr in Richtung Landshut.


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#schleissheim VABOSH Lasermapping. Der Alte Bahnhof Schleißheim erstrahlt in perfektionierter Lichtkunst »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2017/12/8858/ Tue, 05 Dec 2017 23:12:31 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8858 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 25 [06.12.2017] 

PRESSEMITTEILUNG NR. 25 DES VEREINS VABOSH / PRESSEMITTEILUNG VON BEST-LASERSHOWS.DE

[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=vrbQ81scZN4[/embedyt]

Bernd Steinert und sein Team von best-lasershows.de planen und organisieren von Oberschleißheim aus Lasershows und Laserkunstprojekte für Events, Betriebe und Privatpersonen. „Bernd Steinerts Lasershows machen Science-Fiction Wirklichkeit. Seine Lasershows produzieren so realistische Simulationen, dass man sich an futuristische Holographie erinnert fühlt“, sagt VABOSH-Vorsitzender Dr. Andreas C. Hofmann, der bereits an einigen von Steinerts Lasershows zu Gast war. Diese hochentwickelte Form der Lichtkunst wurde im Sommer 2017 am Alten Bahnhof als ein Lasermapping umgesetzt. „Ich freue mich sehr, dass ich durch meine Arbeit einen Beitrag leisten kann, um die Öffentlichkeit auf den Alten Bahnhof und seine Perspektiven als kulturelles Forum der Begegnung hinzuweisen“, ergänzt Steinert. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass er diese Leistung komplett unentgeltlich erbrachte.  

Bei einem Lasermapping werden z.B. bei einem Gebäude markante Bereiche wie Fenster, Türen, Kanten und Ecken so mit einem Laserprojektor beleuchtet, dass das Relief des Objektes als Laserumrandung erscheint. Der Aufwand bei dieser Form der Laserkunst besteht darin, die Laserprojektion von einem bestimmten Punkt aus Strich für Strich so auf das Gebäude auszurichten, dass die gewünschten Kanten illuminiert werden.

Die Aktion wurde am Samstag, den 29. Juli 2017 zwischen 18 Uhr abends und 1 Uhr nachts durchgeführt. Steinert sorgte im Vorfeld für die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen, da es sich bei dem verwendeten Projektor um einen leistungsstarken Laser handelte. So waren nicht nur die Anwohner und zuständigen Behörden informiert, sondern auch das Areal direkt vor dem Bahnhof für Schaulustige gesperrt. Das Lasermapping wurde als Teil der Aus­stel­lung KunstKulturHeimat gezeigt, die am 9. Oktober 2017 in den Räumen der Ober­schleiß­heimer Firma Reichel eröffnet worden war. Von den Vorbereitungen ist ein Making-of-Video entstanden, das unter www.vabosh.de/short/2dbvy (Youtube) eingesehen werden kann. Fotoaufnahmen stehen unter www.vabosh.de/short/4ft9f (Flickr) bereit. Das Projekt entstand unter Mitarbeit von Robert Singer, Dieter Falkenberg, Michael Finzl, Anke Schuster und Franz Maier. Pressefotos finden Sie unter www.vabosh.de/short/ho64t (zip; 41 MB).

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#schleissheim KulturKunstHeimat. Ausstellung von Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2017/10/11086/ Tue, 24 Oct 2017 19:06:25 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8757 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 24 [24.10.2017]

PRESSEMITTEILUNG NR. 24 DES VEREINS VABOSH

Am Montag, 9. Oktober 2017 abends fand in den Räumlichkeiten des Boden & Raum Shops von Ute Reichel, der Ute & Gabriele Reichel GbR Vermietungen sowie der Architektin Anke Schuster die Ausstellung KulturKunstHeimat statt. Über 50 Gäste folgten der Einladung von Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. (VABOSH), um Werke von Theresia Maier, Hermine Leis, Anja Thalmeier, Josef Diepold, Brigitte Forstner, Ksenija Vukovinski, Markus Lindinger, Gerlinde Mader und Jürgen Pichler sowie ein Lasermapping Bernd Steinerts (best-lasershows.de) zu bewundern. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet durch die Instrumentalgruppe Xylophonia! der Arbeiterwohlfahrt Oberschleißheim unter der Leitung von Martina Münster. Günter Braun hatte ein Modell des Alten Bahnhofs im Miniaturmaßstab erstellt.

Einen Vortrag zur Geschichte des Alten Bahnhofs Schleißheim von 1857/58 bis 2017 hielt der Historiker und VABOSH-Vorsitzende Dr. Andreas C. Hofmann. Er konnte aufgrund moderner digitaler Recherchemethoden sowie durch die Dokumente und Fotographien zahlreicher Unterstützer „Impressionen Oberschleißheimer Geschichte(n)“ liefern, wie er den Vortrag selbst betitelte. Prominente Themen waren der Bau des Gebäudes 1857/58, ein Überfall im Jahre 1881, die Bahnhofsverschiebung 1898, das Schleißheimer Gleisnetz in beiden Weltkriegen sowie die Entwicklungen der Nachkriegszeit. Wegen des großen Interesses der Gäste wurde der Vortrag zweimal gehalten.

Der Alte Bahnhof steht bekanntlich noch nicht als Forum für Veranstaltungen zur Verfügung. „Der heutige Abend ist auch ein Testlauf für die spätere Rolle des Alten Bahnhofs als Ort des kulturellen Austausches“, sagt VABOSH-Vorsitzende Anke Schuster, die zusammen mit Theresia Maier die gesamten Vorbereitungen koordinierte. Die Veranstaltung und die kulinarische Versorgung der Gäste wurden unterstützt durch Berner ProfiPoint, Prof. Dr. Helmut Schreiner, Louis Fahrräder, Hotel Blauer Karpfen, Schmiedeke Dienstleistungen sowie Getränke Siebler. Allen Ausstellern, Unterstützern und den zahlreichen Helferinnen und Helfern gilt an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diesen gelungenen Abend.

Fotoaufnahmen der Veranstaltung finden Sie bei der Bild-Community flickr unter https://www.flickr.com/photos/vabosh/albums/72157687275278131

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#schleissheim VABOSH e.V. lädt ein zu KulturKunstHeimat am 9. Oktober ab 18 Uhr in der Mittenheimerstr. 66 »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2017/09/8720/ Fri, 29 Sep 2017 20:49:53 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8720 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 23 [29.09.2017]

PRESSEMITTEILUNG NR. 23 DES VEREINS VABOSH

Der Verein Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. lädt ein zur Ausstellung ‚KulturKunstHeimat‘ mit Werken von Theresia Maier, Hermine Leis, Anja Thalmeier, Josef Diepold, Brigitte Forstner, Ksenija Vukovinski, Markus Lindinger, Gerlinde Mader, Jürgen Pichler und einem Laser-Mapping von Bernd Steinert (best-lasershows.de). Den Abendvortrag hält Dr. Andreas C. Hofmann zu „Alter Bahnhof Schleißheim (1858-2017). Impressionen aus Oberschleißheimer Geschichte(n)“. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet durch die Instrumentalgruppe „Xylophonia!“ der Arbeiterwohlfahrt Oberschleißheim. Sie findet statt am Montag, den 9. Oktober 2017, ab 18:00 Uhr in der Mittenheimerstr. 66, 85764 Oberschleißheim in den Räumlichkeiten von Reichel Ute – Boden & Raum Shop, Ute und Gabriele Reichel GbR Vermietungen und der Architektin Anke Schuster.VABOSH KunstKulturHeimat

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#schleissheim VABOSH photos. Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim in Bildern »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2017/08/8649/ Tue, 01 Aug 2017 21:23:18 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8649 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 22 [31.07.2017]

PRESSEMITTEILUNG NR. 22 DES VEREINS VABOSH

Der Verein Verrückter Alte Bahnhof Oberschleißheim e.V. startet nun eine Initiative bei der Bild-Community flickr und stellt Fotos im Internet bereit. Unter www.flickr.com/photos/vabosh können Bildmaterialien kostenfrei eingesehen werden: die als VABOSH 2020 bekannten Visualisierungen zukünftiger Nutzungsmöglichkeiten; eine Fotographie aus dem Jahre 1959; Aufnahmen über den Gebäudezustand; Schnappschüsse aus der Gründungsversammlung des Vereins; der Festakt zur Eröffnung einer U-Bahn am Alten Bahnhof als Aprilscherz; ein winterlicher Sonnenuntergang mit romantischen Impressionen.

In Abhängigkeit von der Urheberrechtslage können auch Dritte die Bilder veröffentlichen. Die Lizenzhinweise sind in der Bilddatenbank einsehbar. „Wenn wir den Alten Bahnhof für die Öffentlichkeit nutzbar machen wollen, dann ist es nur gut und richtig, dass wir auch unsere Bildmaterialien einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen“, sagt VABOSH-Vorsitzender Dr. Andreas C. Hofmann, der sich auch im Hauptamt mit freiem Zugang zu Wissen (Open-Access) beschäftigt. Der Verein erhofft sich eine größere Verbreitung seines Bildmaterials sowie einen komfortablen Zugang für das interessierte Publikum.

Die Alben unter www.flickr.com/photos/vabosh werden ständig um Aufnahmen neuer Projekte und Veranstaltungen erweitert. Wenn möglich werden auch jetzt urherrechtsgeschützte Bilder für unentgeltliche Nachnutzung freigegeben.

[See image gallery at eindruecke.achmnt.eu] ]]>
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#schleissheim 60.000 € – 50 Vereinsmitglieder – 4 neue Vorstandsmitglieder. Jahreshauptversammlung Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2017/05/8414/ Tue, 30 May 2017 16:42:15 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8414 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 21 [30.05.2017]

PRESSEMITTEILUNG NR. 21 DES VEREINS VABOSH

Am 9. Mai 2017 hielt der Verein Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. seine Jahreshauptversammlung ab. Den Höhepunkt der Versammlung bildete die von Stellvertretendem Vorsitzenden Walter Klar überbrachte Nachricht, dass private Investoren aus Oberschleißheim über 60.000 € für einen Erwerb des Alten Bahnhofs zugesagt hätten. Vorsitzender Dr. Andreas C. Hofmann erläuterte den Anwesenden hierauf die Grundzüge des gegenwärtig vom Verein angestrebten Modells, wonach eine neu zu gründende Genossenschaft den Kauf der Immobilie übernehmen würde. Um bei einem zeitnahen Verkauf des Gebäudes trotzdem schnell reagieren zu können, prüft der Vorstand auch kurzfristig umsetzbare Finanzierungsmodelle.

Vorsitzender Dr. Andreas C. Hofmann wies darauf hin, dass der Verein nunmehr 50 Mitglieder zähle. In seinem Geschäftsbericht für das Jahr 2016 hob er insbesondere die Bemühungen des Vereins hervor, auch über die Bundespolitik belastbare Informationen zu den Absichten der Bahn für den Alten Bahnhof zu erhalten. Darüber hinaus war das Jahr von der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister, der Patenaktion für Stühle sowie dem Antrag an den Gemeinderat für eine Finanzierung des Kaufs der Immobilie geprägt. Mit Blick auf die Möglichkeiten einer Nutzung des Alten Bahnhofs begann Vorsitzende Anke Schuster mit der Skizzierung von Innenansichten des Gebäudes, die eine mögliche Raumaufteilung mit angenäherten Flächenzahlen zeigen.

Die Mitgliederversammlung entlastete den Vorstand folglich einstimmig. Bei den Neu­wahlen wurde der bisherige Vorstand im Amt bestätigt: ordentlicher Vorsitzender Dr. Andreas C. Hofmann, außerordentliche Vorsitzende Anke Schuster, stellvertretender Vorsitzender Walter Klar, Kassiererin Karin Schulze und Schriftführer Jörg Hölsch. Erfreulich ist, dass der Vorstand mit dieser Wahl erstmals für bestimmte Fachbereiche um Beisitzer erweitert wurde. Für Kultur sind gemeinsam die Malerwitwe Stefanie Lorenz sowie die Künstlerinnen Theresia Maier und Ute Litters-Wagatha zu­ständig. Für Bauangelegenheiten konnte Ina Strynar gewonnen werden. Mit neun Mitgliedern im Erweiterten Vorstand ist der Verein somit bestens aufgestellt.

Foto (v.l.): Beisitzerin Stefanie Lorenz, Beisitzerin Ina Strynar, Kassiererin Karin Schulze, o. Vorsitzender Dr. Andreas C. Hofmann, ao. Vorsitzende Anke Schuster, Schriftführer Jörg Hölsch, Beisitzerin Theresia Maier, stv. Vorsitzender Walter Klar, Beisitzerin Ute Litters-Wagatha; © VABOSH / Gönke Klar

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#schleissheim Oberschleißheim bejaht Interesse an einem Kauf des Alten Bahnhofs. 10.000 € in den Haushalt eingestellt »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2017/02/8215/ Wed, 15 Feb 2017 15:07:04 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8215 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 20 [13.02.2017]

PRESSEMITTEILUNG NR. 20 DES VEREINS VABOSH

In seiner Sitzung vom 24. Januar 2017 beschloss der Gemeinderat des Haushaltsplan des Jahres 2017, wie ihn der Finanzausschuss in mehreren Sitzungen vorberaten hatte. Der Verein Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. hatte zuvor bei der Gemeinde beantragt, 100.000 € für einen Erwerb des Alten Bahnhofs in den Haushalt einzustellen. Wegen der schwierigen finanziellen Lage konnte die Gemeinde diesem Antrag leider nicht entsprechen. Mit Unterstützung des Herrn Ersten Bürgermeisters Christian Kuchlbauer, der gesamten SPD-Fraktion sowie Vertretern aus CSU, Grünen und FDP konnten im Haushaltsplan allerdings 10.000 € vorgemerkt werden. „Unser großer Dank gilt allen Damen und Herren des Gemeinderates, die mit Ihrer Stimme ein deutliches Zeichen für die Bedeutung unseres Alten Bahnhofs gesetzt haben“, sagt VABOSH-Vorsitzender Dr. Andreas C. Hofmann.

Da die Deutsche Bahn keine Zahlen über einen möglichen Verkaufspreis nannte, ist es gut möglich, dass der nun erst einmal gesetzte finanzielle Rahmen nicht ausreicht. „Das ändert aber nichts daran, dass die Mehrheit der Damen und Herren des Gemeinderates den Bestrebungen des Vereins positiv gegenübersteht, den Alten Bahnhof für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen“, erklärt VABOSH-Vorsitzende Anke Schuster, die als frisch vereidigte Gemeinderätin an den Verhandlungen teilnahm. Dass es auch ernst zu nehmende kritische Stimmen gibt, soll hierbei gar nicht verschwiegen werden. Daher erhält das Vorhaben durch die Gründung einer Genossenschaft ein ausreichendes finanzielles Fundament. „Wir hoffen allerdings auch, dass die Gemeinde bei Vorliegen eines konkreten Kaufangebotes nochmal neu verhandeln wird“, fügt der Stellvertretende VABOSH-Vorsitzende Walter Klar an.

Der Verein Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. wurde im Oktober 2014 gegründet und hat sich den Erhalt des Alten Bahnhofs sowie seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel gesetzt. Den Vorstand bilden seitdem als Vorsitzende der Historiker und Internetpublizist Dr. Andreas C. Hofmann, die Architektin Anke Schuster sowie der Inhaber des Oberschleißheimer Eisenbahnparadieses Walter Klar.

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#schleissheim Verrückter Alter Bahnhof Ober­schleißheim 2017. Was das neue Jahr wohl bringen wird? »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2016/12/8080/ Tue, 20 Dec 2016 20:11:40 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8080 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 19 [20.12.2016]

PRESSEMITTEILUNG NR. 19 DES VEREINS VABOSH

Werden wir ihn retten können? Beteiligt sich die Gemeinde an einem Erwerb? Können wir aus dem Bauwerk wieder einen Ort der Begegnung machen? Verkauft die Deutsche Bahn über­haupt und an wen? Das sind einige Fragen, welche die drei VABOSH-Vorsitzenden Dr. An­dre­as C. Hofmann, Anke Schuster und Walter Klar auch im neuen Jahr beschäftigen werden. Sie vertreten die Interessen von knapp 50 Vereinsmitgliedern, die es sich auf die Fahne ge­schrie­ben haben, unseren über 150 Jahre alten Bahnhof zu retten und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

Viele Aktivitäten im vergangenen Jahr fanden im Verborgenen statt: Von der Eintragung des Vereins, über die Gestaltung und Herausgabe eines Flyers bis hin zu einem Antrag an den Gemeinderat. Ein Antrag an den Gemeinderat? Ja, der Verein stellte bei der Gemeinde den Antrag, für das Haushaltsjahr 2017 mindestens 100.000 € für einen Erwerb des Alten Bahn­hofs einzustellen. Der Antrag wurde dem Gemeinderat am 13. Dezember 2016 bekannt­gegeben und wird in den Haushaltsberatungen zu Beginn nächsten Jahres entschieden.

Der Verein tritt entschieden dafür ein, dass für die Gemeinde keine unabsehbaren Folge­kos­ten entstehen. Gedacht wird in unterschiedliche Richtungen. Für die Gründung einer Genos­sen­schaft als Finanzierungsmodell wurden bereits konkrete Vorbereitungen wie Sta­tu­ten­ent­würfe und Expertengespräche getroffen. Ein Blick auf andere Beispiele zeigt, dass die Sanie­rung eines Gebäudes auch nicht in kürzester Zeit erfolgen muss. Wenn man ihn auf meh­rere Jahre verteilt, ist der Aufwand an Geldern, Personal und Logistik gleich nicht mehr so groß.

Die Gegenüberstellung einer Aufnahme aus dem Jahre 2013 mit der Vision für das Jahr 2020 zeigt, welches Potenzial in unseren „Alten Bahnhof“ steckt.

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#schleissheim Der Verrückte Alte Bahnhof Oberschleißheim in der Kunst. Die Darstellung von Hermine Leis in der Osteria del Duca »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2016/07/7777/ Sun, 10 Jul 2016 08:56:40 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7777 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 18 [05.07.2016]

PRESSEMITTEILUNG NR. 18 DES VEREINS VABOSH

Seit vergangenen Mittwoch, 29. Juni 2016 kann in der Osteria del Duca in der Feierabendstraße eine künstlerische Darstellung des Alten Bahnhofs bewundert werden. Die Künstlerin Hermine Leis stiftete dieses Bild dem Verein ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘, der das Inhaberehepaar der Osteria del Duca dafür gewinnen konnte, das Kunstwerk im Restaurant auszuhängen.

Es ist immer auch ein Zeichen der Bedeutung einer Person, eines Platzes oder eines Gebäudes, wenn es von der zeitgenössischen Kunst aufgenommen worden ist. Diese Verknüpfung von kultureller Kreativität und gegenwärtiger Realität spiegelt wider, womit eine Gemeinschaft sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auseinander setzte. Ihre Sicht auf den Alten Bahnhofs brachte die Schleiß-heimer Künstlerin Hermine Leis auf die Leinwand, um es dem Verein VABOSH zu übergeben. Dieser konnte wiederum das Inhaberehepaar der Osteria del Duca in der Feierabendstraße dafür ge-winnen, das Kunstwerk im Restaurant auszuhängen. Am Mittwoch, den 29. Juni 2016 trafen sich Vertreter des Vereins mit Hermine Leis in der Osteria, um zusammen mit Herrn und Frau Duka das Kunstwerk im Restaurant anbringen zu können.

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#schleissheim Der Alte Bahnhof Schleißheim in den 1950er Jahren. Ein Oberschleißheimer erinnert sich an ‚die gute alte Zeit‘ »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2016/02/7085/ Tue, 16 Feb 2016 11:52:51 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7085 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 17 [16.02.2016]

PRESSEMITTEILUNG NR. 17 DES VEREINS VABOSH

Wie sah der Verrückte Alte Bahnhof eigentlich aus, als er noch in Betrieb war? Wie können wir uns das geschäftige Treiben an Oberschleißheims vormaliger Ortsmitte vorstellen? Ein Oberschleißheimer erinnert sich:

Damals waren die Züge aus den verschiedensten Waggons zusammengestellt, was eben gerade verfügbar war. Gelegentlich waren sie länger als der Bahnsteig, so konnte man mit etwas Geschick auf der Veterinärstraße ein- und aussteigen. Etliche Züge fuhren auch mit nur einem Halt in Moosach bis zum Münchner Hauptbahnhof durch. Mangel an Fahrgästen herrschte nicht, was in der kalten Jahreszeit durch menschliche Wärme die schwache Heizung in den Wagen unterstützte. In Erinnerung ist Ende der 50er Jahre eine längere Kälteperiode. Beim morgendlichen Gang zum Bahnhof konnte man an der Kreuzung Mittenheimer Straße / Lehrer-Wittmann-Straße einen geparkten LKW beobachten (damals war da noch keine Brücke). Sein Fahrer wendete zur Inbetriebnahme seines Fahrzeugs die ‚russische Methode‘ an: Er entfachte unter dem Motor ein Feuerchen um den kältestarren Diesel zu verflüssigen. Am Bahnhof hatte ein freundlicher Beamter ein Thermometer an einem Pfosten des Vordachs aufgehängt. Das war täglich umlagert und zeigte stets Temperaturen um minus 20°C an, was von den Umstehenden meist mit wenig Begeisterung kommentiert wurde. Nur einer freute sich: „Das war wieder eine schöne Strahlungsnacht. Bei dem Wetter und wolkenlosem Himmel kann man die Erdabstrahlung besonders gut beobachten“, erklärte er. Er war Meteorologe und das war wohl seine Aufgabe. So hat denn alles seine guten Seiten.

Alter Bahnhof Schleißheim 1959
Der Alte Bahnhof Schleißheim 1959 mit Kioskfenster (links unterm Baum mit Treppe), Fahrradständer (links vom Blumenbeet) und Bahnhofsuhr (links oben) © Foto: Hans Treffer
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umsichten news: ‚Von Nix kommt Nix!‘ Nach der Wiederaufnahme der Gespräche zum Verkauf des Alten Bahnhofs geht es nun um Diskutieren, Konzipieren und Finanzieren https://eindruecke.achmnt.eu/2015/10/6912/ Wed, 07 Oct 2015 13:19:18 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6912 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 16 [05.10.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 16 DES VEREINS VABOSH

Die „DB Immobilien Region Süd“ kündigte in der Sommerpause an, in einen Dialog über den Verkauf des Alten Bahnhofs eintreten zu wollen. Es wurde ferner in Aussicht gestellt, hierbei auch auf die zeitlichen Vorstellungen der Akteure vor Ort Rücksicht zu nehmen. Der Vorstand des Vereins ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ begrüßt diese Perspektive ausdrücklich. Wir stehen in Kontakt mit Vertretern der Gemeinde, um ein abgestimmtes Auftreten zu ermöglichen. Um die anstehenden Beratungen substantiell zu befördern, werden wir zeitnah erste schriftliche Konzepte für Nutzung, Finanzierung und Trägerschaft erarbeiten. „‚Von Nix kommt Nix!‘ Nach der Wiederaufnahme der Gespräche zum Verkauf des Alten Bahnhofs geht es nun um Diskutieren, Konzipieren und Finanzieren“, sagt der VABOSHVorsitzende und Historiker Andreas C. Hofmann.

Erste Nutzungskonzepte wurden in Form der bildlichen Zukunftsvisionen VABOSH 2020 day (LINK) und VABOSH 2020 night (LINK) in diesem Jahr bereits der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie skizzierten ein Kulturcafé, Aufführungen in der Wartehalle, ein Heimatmuseum sowie Konferenzräume für Vereine. „Diese computergestützten Darstellungen zeigen, wie es am Alten Bahnhof in fünf Jahren aussehen könnte“, sagt die Geschäftsführende VABOSHVorsitzende und Architektin Anke Schuster, welche die Visualisierungen gemeinsam mit ihrer Kollegin Diana Barbat erstellte. In einem nächsten Schritt werden diese bislang rein visuellen und deskriptiven Vorstellungen in eine Planungsskizze gegossen, welche den Bauplan des Gebäudes und die Grundstücksverhältnisse vor Ort berücksichtigt. Entsprechende Unterlagen liegen bislang aber leider noch gar nicht oder erst seit kurzem vor.

Wie werden diese Vorhaben finanziert? Der Verein hatte bereits Ende 2014 leider ohne Erfolg beim Gemeinderat einen Antrag auf 100.000 € für den Erwerb des Alten Bahnhofs gestellt. Vor dem Hintergrund von über 1.000 Petitionsunterstützern und fortgeschrittener konzeptioneller Arbeiten ist zu hoffen, dass ein erneuter Antrag erfolgreich ist. Um der Gemeinde nicht die Renovierungskosten aufzubürden, sind weitere Geldquellen zu identifizieren. Wenn z.B. jeder zweite Oberschleißheimer Haushalt sich mit 50 € an einer Genossenschaft beteiligte, stünden über 180.000 € zur Verfügung. Und auch die Einbindung privater Investoren wird geprüft. „Ganz neu erfinden müssen wir das Rad aber nicht, da wir uns andernorts an vergleichbaren Projekte orientieren können“, sagt

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umsichten news: Deutsche Bahn verkauft den Alten Bahnhof Schleißheim meistbietend und schmettert öffentliche sowie gemeinnützige Interessenten ab! https://eindruecke.achmnt.eu/2015/07/6808/ Tue, 21 Jul 2015 21:16:15 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6808 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 15 [21.07.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 15 DES VEREINS VABOSH

„Es ist schon ein Schlag ins Gesicht!“, sagt der Historiker Andreas C. Hofmann, Vorsitzender des Vereins Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim (VABOSH), wenn er auf die Pläne der Deutschen Bahn (DB) angesprochen wird, den Alten Bahnhof im kommenden September an den Meistbietenden zu verkaufen. Anfang Juni vermittelte der Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch (CSU) noch einen Termin mit Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel, um die Petition zur Rettung des Alten Bahnhofs zu übergeben. Diese endete im Januar und hatte über 1.000 Unterstützer erreicht. Die DB sagte den Termin damals ab, da der Verrückte Alte Bahnhof Oberschleißheim — wie ihn der Volksmund nennt — zum Verkauf stünde. Man möchte sich an die zuständige Vertriebsstelle ‚DB Immobilien Region Süd‘ wenden, hieß es. War dies nun der lang ersehnte Durchbruch?

Der hoffnungsvolle Versuch, den Alten Bahnhof zu öffentlichen und gemeinnützigen Zwecken zu erwerben, wurde zu einer Odyssee. „So viel Ignoranz vor den Anliegen der Bevölkerung und vor der eigenen Geschichte habe ich noch nie erlebt“, poltert der mit den Gesprächen beauftragte Inhaber des Oberschleißheimer Eisenbahnparadies’, der VABOSH-Vizevorsitzende Walter Klar: Es sei extrem schwierig gewesen, den zuständigen Referenten Winfried Unglert zu erreichen und zu einer belastbaren Aussage in dieser Sache zu bewegen. Nachdem Klar es geschafft hatte, zeigte sich Unglert in keiner Weise kooperativ, sondern fundamental ablehnend: Der Bahnhof müsse auf Kosten des Käufers planungsrechtlich entwidmet werden, betriebsintern sei eine Veräußerung eigentlich nicht von hoher Priorität und zum Schluss gelte nur das höchste Kaufgebot. Also doch! Der Meistbietende erhält den Zuschlag.

Aber steckt hinter dieser Verhinderungspolitik ein Muster? „Ich war doch etwas skeptisch, als die Petitionsübergabe abgesagt wurde und es hieß, der Bahnhof stünde zum Verkauf“, erinnert sich die Geschäftsführende VABOSH-Vorsitzende, die Architektin Anke Schuster. Es ist nicht das erste Mal, dass VABOSH Gespräche mit der Deutschen Bahn führt und diese äußerst unerfreulich verlaufen. Bereits seit 2008 steht VABOSH mit dem Konzern in Kontakt und läuft immer wieder gegen eine Wand. Dass sich dies nun trotz Hilfe aus der Landespolitik und über 1.000 Unterstützern im Hintergrund wiederholt, wirft kein gutes Licht auf die DB, deren alleiniger Anteilseigner immerhin der Bund ist. „Es ist ein Stück aus dem Tollhaus, dass ein von uns Bürgerinnen und Bürgern finanziertes Unternehmen sich gegen eine Bürgerinitiative stellt und jegliche Anzeichen von Bürgernähe vermissen lässt“, resümiert Klar.

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umsichten news: VABOSH 2020 night. Anke Schuster, Geschäftsführende VABOSH-Vorsitzende, lässt den Alten Bahnhof Schleißheim in neuem Glanz erstrahlen https://eindruecke.achmnt.eu/2015/06/6708/ Tue, 09 Jun 2015 15:08:37 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6708 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 14 [09.06.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 14 DES VEREINS VABOSH

Wir schreiben das Jahr 2015. Es ist Nacht. Ein Regionalzug fährt an der 1858 errichteten Haltestelle vorbei, die seit 1972 nicht mehr für den Bahnbetrieb genutzt wird. Aus der ehemaligen Empfangshalle scheint Licht. Die Mieter des Gebäudes sind gerade anwesend. Sie haben dem Alten Bahnhof in den letzten Monaten wieder ein besseres Erscheinungsbild gegeben, nachdem er zuvor jahrelang dem Verfall preisgegeben war. Was die Wenigsten wissen: Auf dem Platz zwischen Altem Bahnhof und Alter Post stand früher der Maibaum, heute ist davon noch die Stahlhalterung in der Mitte des Areals zu sehen. Während nun der Bürgerplatz als Ortsmitte an der Theodor-Heuss-Straße den Maibaum, das Bürgerzentrum und die Neuen Bürgerstuben beheimatet, ist es still geworden um den ehemaligen Dorfplatz an der Schönleutnerstraße. Wie aber geht es weiter? Der Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch (CSU) stellte für den Verein ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ den Kontakt zum Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn her. Der Verein unternimmt alle Anstrengungen, um die Petition zeitnah zu einem Erfolg zu bringen.

Wir schreiben das Jahr 2020. Es ist Nacht. Seit kurzem erstrahlt der Alte Bahnhof in neuem Glanz, als wäre er gerade erst in Betrieb genommen worden. Im südlichen Anbau ist ein Kulturcafé untergebracht, das momentan eine Tanzveranstaltung ausrichtet. Aber auch im Hauptgebäude brennt Licht: Die über 150 Jahre alte Eingangshalle bietet eine ideale Kulisse für Lesungen zu ortsgeschichtlichen Themen. Während die Räume im Obergeschoss untertags Oberschleißheimer Künstlern als Atelier dienen, halten abends Vereine dort ihre Sitzungen und kleinere Veranstaltungen ab. Vor dem Gebäude flanieren Besucher auf der Terrasse und hauchen dem alten Dorfplatz wieder Leben ein. Bodenleuchten erhellen die Szenerie und machen aus dem Ensemble ein dezentes Lichtkunstwerk. Ein Springbrunnen plätschert vor sich hin, dessen Beleuchtung der Kulisse eine lebendige Aura verleiht. Was ist passiert? Der Alte Bahnhof wurde wieder zu einem Zentrum der Begegnung für alle Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürgern sowie Gäste unserer Gemeinde ausgebaut. Er ist wieder ein Teil des Oberschleißheimer Gemeindelebens geworden.

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umsichten news: „Was wurde eigentlich aus der Petition zur Rettung des Alten Bahnhofs Schleißheim?“ Ein Bericht über den Stand der Dinge https://eindruecke.achmnt.eu/2015/04/6660/ Fri, 24 Apr 2015 09:20:12 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6660 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 13 [24.04.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 13 DES VEREINS VABOSH

Die im vergangenen Januar abgeschlossene Petition zur Rettung unseres Alten Bahnhofs wurde mit über 1.000 Unterschriften ein großer Erfolg und zeigte, wie sehr dieses Gebäude den Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt. Seitdem ist der Verein ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ (VABOSH) dabei, Kontakt zu einer möglichst hochrangigen Stelle des Konzerns Deutsche Bahn herzustellen. Durch eine öffentliche Übergabe der Petition im Rahmen einer Pressekonferenz wollen wir sicherstellen, dass unser Anliegen ausreichend Gehör findet. Wir hoffen außerdem, mit der Einbindung der lokalen und regionalen Politik unser Vorhaben in den Köpfen der Entscheidungsträger besser zu verankern. Trotz des entsprechenden Koordinationsaufwandes arbeiten wir darauf hin, dass dieser Termin noch vor der Sommerpause stattfinden kann.

Bereits ausführlich berichtete die lokale Presse, dass der Oberschleißheimer Gemeinderat in seiner Ende Februar stattgefundenen Sitzung einstimmig das grundsätzliche Interesse an einem Erwerb des Alten Bahnhofs Schleißheim bekundet hat, wobei eine verbindliche Entscheidung von Faktoren wie dem Kaufpreis oder dem Zustand des Gebäudes abhänge. VABOSH begrüßt diese Entscheidung und sieht in dieser politischen Willenserklärung einen Meilenstein auf dem Weg zu einer öffentlichen Nutzbarmachung des Gebäudes. Bereits zuvor entwickelte VABOSH unter dem Slogan ‚Verrückter Alter Bahnhof 2020‘ eine Vision, wie das Baudenkmal zukünftig renoviert und genutzt werden könnte (vabosh.de/vabosh2020.jpg). Auf unserer Homepage www.vabosh.de halten wir alle Interessierten über die Aktivitäten rund um das Gebäude und den Verein auf dem Laufenden.

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umsichten news: Gemeinderat erklärt einstimmig grundsätzliches Interesse an einem Kauf des Alten Bahnhofs https://eindruecke.achmnt.eu/2015/03/6556/ Thu, 12 Mar 2015 14:48:55 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6556 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 12 [12.03.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 12 DES VEREINS VABOSH

In seiner Plenarsitzung vom 24. Februar 2015 stimmte der Gemeinderat einem Antrag der SPDFraktion zu, wonach die Gemeinde ihr grundsätzliches Interesse an einem Kauf des Alten Bahnhofs erklärt. Zugleich wurde betont, dass eine verbindliche Entscheidung von Faktoren wie dem Kaufpreis oder dem Zustand des Gebäudes abhängen müsse. Der Verein ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ (VABOSH) begrüßt diese Entscheidung und sieht in dieser politischen Willenserklärung einen Meilenstein auf dem Weg zu einer öffentlichen Nutzbarmachung des Gebäudes.

Der zuvor mit VABOSH abgesprochene Antrag der SPD-Fraktion wurde vom Gemeinderat einhellig begrüßt und nach redaktionellen Änderungen einstimmig verabschiedet. „Wir danken allen Fraktionen des Gremiums für Ihre Zustimmung. Dadurch wurde die Gemeinde ermächtigt, bei einem Verkauf des Gebäudes in Kaufverhandlungen mit dem Eigentümer einzutreten“, sagt VABOSHVorsitzender Andreas C. Hofmann. Natürlich ist der Gemeinderat stets auf dem Laufenden zu halten und das Ergebnis der Verhandlungen abzuwarten. Mit diesem politischen Auftrag im Hintergrund hat die Gemeinde aber überhaupt erst die Möglichkeit, notwendige Konzepte und Strategien zu entwickeln. Der Grundsatzbeschluss der Gemeinde war notwendig geworden, da die Bahn vor dem Hintergrund des Verzichts auf den Bau eines dritten Gleises nun erstmals einen Verkauf des Gebäudes in Aussicht stellt.

Dass vergleichbare Bahnhöfe für etwa 200.000 € verkauft worden sind, ist kein Grund zur Sorge. Denn diese waren zweifelsfrei in einem viel besseren Zustand als unser Alter Bahnhof, weshalb mit einem geringeren Kaufpreis gerechnet werden kann“, schätzt VABOSHVizevorsitzender Walter Klar. Vorrangigstes Ziel ist es zu verhindern, dass das Bauwerk in die Hände solcher Investoren fällt, die sich seiner Bedeutung für unseren Ort und seine Geschichte nicht bewusst sind. Um das zu erreichen, ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Gemeinde den Erwerb alleine stemmt. „Es sind auch Szenarien denkbar, die eine gemeinnützige Einbindung privater Investoren oder die finanzielle Beteiligung von Bürgern ermöglichen“, schildert Geschäftsführende VABOSHVorsitzende Anke Schuster. Der Verein VABOSH wird zeitnah eruieren, inwiefern sich ein gemeinsames Vorgehen mit der Gemeinde anbietet.

Diese Pressemitteilung wurde am 2. März 2015 versandt.

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umsichten news: Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim 2020. Die Geschäftsführende VABOSH-Vorsitzende und Architektin Anke Schuster lässt eine Vision Wirklichkeit werden https://eindruecke.achmnt.eu/2015/02/6477/ Mon, 16 Feb 2015 09:25:53 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6477 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 11 [16.02.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 11 DES VEREINS VABOSH

Wir schreiben das Jahr 2015! Der Alte Bahnhof gleicht noch immer einem Bauwerk, das seine Blütezeit hinter sich zu haben scheint. Es kam zwar wieder Leben in das Gebäude, da eine in der Region tätige Firma es als Lager benutzt und erste Renovierungsarbeiten durchgeführt hatte. Die genaue Zukunft des Gebäudes bleibt allerdings ungewiss. Beteiligt die Gemeinde sich an einem Erwerb des Gebäudes? Welche Nutzungsarten kommen für das historische Kleinod in Frage? Oder bekommen private Investoren den Zuschlag bei einem Verkauf? Wie aufwändig gestalten sich die notwendigen Renovierungen? All diese Fragen sind heute noch unbeantwortet. Daher ist es die Aufgabe des Vereins VABOSH, eine klare Vision für die Zukunft zu haben. Wie aber könnte diese Zukunft aussehen?

Wir schreiben das Jahr 2020! Der Alte Bahnhof wechselte seinen Besitzer und wurde umfassend renoviert. Den südlichen Anbau schmückt eine Glasfassade, hinter der ein Kulturcafé Platz für Ausstellungen, musikalische Darbietungen und Vorträge bietet. Einheimische, Studenten und Touristen genießen auf der mit Hecken umfassten Terrasse einen sonnigen Tag. Das Hauptgebäude glänzt in warmem Beige und gewährt Raum für ein Heimatmuseum, Konferenzräume und größere Aufführungen in der ehemaligen Eingangshalle. Die nach dem historischen Vorbild angebrachte Uhr erinnert an die frühere Bestimmung des Bauwerks. Im Westen grenzt eine Glaswand die Anlage zu den Gleisen ab, während Richtung Osten zur Alten Post eine Reihe an Laternen das Ensemble erleuchtet.

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umsichten news: Die Bevölkerung hat entschieden! Über 1.000 Unterzeichner stimmen für eine öffentliche Nutzung des Alten Bahnhof Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2015/02/6445/ Tue, 03 Feb 2015 16:57:03 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6445 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 10 [03.02.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 10 DES VEREINS VABOSH

Die im Juli letzten Jahres gestartete Petition hat ein eindeutiges Ergebnis gebracht: 1.051 Personen haben sich für einen Erhalt und die öffentliche Nutzbarmachung des Alten Bahnhofs an der Schön-leutnerstraße ausgesprochen. Darunter sind insgesamt 659 Unterstützer aus Oberschleißheim, womit in unserem Ort mehr als jeder 20. Erwachsene das Anliegen der Initiatoren unterstützt. Hierfür gilt allen Unterstützern ein herzliches „Vergelt´s Gott“! Wir als Vorstand des Vereins ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ (VABOSH) werden hierzu mit dem Konzern Deutsche Bahn in Kontakt treten, um das Ergebnis der Petition der Konzernspitze zu präsentieren. Mit über 1.000 Befürwortern unserer Aktivitäten im Hintergrund werden wir weiterhin für das Ziel kämpfen, dass der Alte Bahnhof in gemeinnütziger oder öffentlicher Hand renoviert und zu einem Ort der Begegnung umgestaltet werden kann. Denn verschiedene Ideen für seine Nutzung sind bereits vorhanden, um nur ein paar Beispiele zu nennen: Ein Kulturcafé mit Ausstellungsmöglichkeiten für Oberschleißheimer Künstler, ein Hei-matmuseum, eine Miniatureisenbahn oder ein Bistro für Touristen sowie Studierende.

Um dieses historische Kleinod wieder auf eine würdige Art und Weise zu nutzen und die Vision vieler Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger zu verwirklichen, bedarf es der Unterstützung der öffentlichen Hand. Vor dem Hintergrund unserer Bemühungen wurde der komplette Verfall des Bahnhofsge-bäudes insofern gestoppt, als der aktuelle Mieter bereits mit den dringendsten Renovierungsmaß-nahmen begonnen hat. Eine Vermietung schließt es allerdings nicht aus, dass die Bemühungen des Vereins VABOSH zum Ziel führen. Denn nach dem Verein vorliegenden Informationen stellt die Deut-sche Bahn einen Verkauf des Gebäudes in Aussicht, der bereits Ende diesen Jahres erfolgen könnte. Darüber hinaus sind Vertreter des Vereins bereits bei der Deutschen Bahn als Interessenten für einen Kauf registriert. Außerdem beantragte der Verein VABOSH beim Finanzausschuss der Gemeinde die Ausweisung von 100.000 € für den Erwerb des Alten Bahnhofs. Zwar wurde dieser Antrag von der Mehrheit des Gremiums nicht angenommen, der Verein geht allerdings davon aus, dass der Gemein-derat zeitnah über die grundsätzliche Entscheidung berät, ob ein Erwerb des Gebäudes in Erwägung gezogen wird. Bürgermeister Kuchlbauer erklärte noch im September letzten Jahres, dass er durch-aus bereit wäre für den Alten Bahnhof Investitionen zu tätigen.

Vor dem Hintergrund der breiten Unterstützung der Bevölkerung und der gesellschaftspolitischen Ak-teure hoffen wir, dass die Gemeinde sich an der Rettung des Gebäudes beteiligt.

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umsichten news: „Es tut sich was am Alten Bahnhof“. Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten für ein Firmenlager https://eindruecke.achmnt.eu/2014/11/6201/ Tue, 25 Nov 2014 17:21:38 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6201 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 9 [24.11.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 9 DES VEREINS VABOSH

Der durch die Pressearbeit und die Online-Petition auf die Deutsche Bahn als Eigentümer erzeugte öffentliche Druck zeigt seine Wirkung. Denn vor einigen Wochen begannen erste Aufräumarbeiten in der Wartehalle des Alten Bahnhofs, kurze Zeit darauf wurden die Gebäudesicherungen von den Fenstern und Türen entfernt und nunmehr ist auch der Gebäudesockel einer behutsamen Renovierung unterzogen worden. Mittlerweile zieren auch großgewachsene Topfpflanzen den Eingangsbereich und lassen so fast einen Hauch von altem Glanz wiederauferstehen. Aber was ist geschehen? In der Vergangenheit ist zuhauf der Vorwurf gegen die Bahn erhoben worden, dass sie das Gebäude verfallen ließe. Als einen „Schandfleck“ im Ortsbild hatte Vorsitzender Andreas C. Hofmann das Baudenkmal stets tituliert.

Vor dem Hintergrund dieser Kritik erklärte sich die Bahn offensichtlich bereit, den Alten Bahnhof zu vermieten, um sich so dieses fortdauernden Tadels zu entziehen. Als Mieter wurde eine in der Region tätige Firma gefunden, welche das Gebäude als Lager verwenden möchte. Bezeichnend ist, dass die Instandhaltungsarbeiten nicht von der Deutschen Bahn als Eigentümer durchgeführt werden und auch die nunmehr als Verein organisierte Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ als langjähriger Interessent im Vorfeld nicht kontaktiert worden war. Es ist vielmehr der Mieter, der diese Aufgabe auf eigene Kosten übernimmt und damit eine Pflicht erfüllt, welcher die Deutsche Bahn bereits seit Jahren hätte nachkommen müssen. Hierfür gebührt dem neuen Hausherrn im Alten Bahnhof unser herzlicher Dank!

Der Verein begrüßt es ausdrücklich, dass der Alte Bahnhof wieder genutzt, ein weiterer Verfall verhindert wird und der Mieter erste Renovierungen durchführt. Der Vorstand steht mit den verantwortlichen Personen in Kontakt und freut sich zu berichten, dass diese dem Verein gegenüber aufgeschlossen sind. Wir werden dies in eine fruchtbare Zusammenarbeit lenken. Diese positiven Ereig-nisse befreien die Deutsche Bahn aber nicht von ihrer Pflicht, sich zum dauerhaften Fortbestand des Gebäudes zu bekennen und seine Renovierung voranzutreiben, wie es die Forderung der Online-Petition ist. Diese verzeichnet nun ca. 700 Unterschriften und läuft bis Ende Januar 2015. Das Ziel von 1.000 Unterschriften ist zum Greifen nahe. Wir bedanken uns bei den Unterzeichnern und rufen alle auf, sich an der Petition zu beteiligen, die hierzu bislang keine Gelegenheit hatten.

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umsichten news: Gründung des Vereins „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ https://eindruecke.achmnt.eu/2014/10/6044/ Wed, 22 Oct 2014 08:49:29 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6044 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 8 [21.10.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 8 DES VEREINS VABOSH

Am Abend des 14. Oktober 2014 wurde in den Neuen Bürgerstuben der Verein „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ gegründet. Nach sechsjähriger Tätigkeit für den Erhalt des Alten Bahnhofsgebäudes an der Schönleutnerstraße wurde die gleichnamige Initiative somit in einen Verein überführt. An der Gründungsversammlung nahmen neben den Mitgliedern der Initiative nur etwas mehr als zehn weitere Personen teil. Eine Einbindung aller bislang an der Arbeit der Initiative Interessierten hätte bedeutet, die Gründungsversammlung mit ca. 50 Mitgliedern abzuhalten, was den Prozess extrem in die Länge gezogen hätte. Geleitet wird der Verein von einer Doppelspitze aus dem Vorsitzenden Andreas C. Hofmann und der Geschäftsführenden Vorsitzenden Anke Schuster zusammen mit dem Vizevorsitzenden Walter Klar, der Kassiererin Karin Schulze und dem Schriftführer Jörg Hölsch.

Bürgermeister Christian Kuchlbauer eröffnete die Versammlung und zeigte den Anwesenden auf, dass er als Sohn des für Schleißheim zuständigen Bahnmeisters die ersten Jahre seiner Kindheit in dem Wohngebäude verbracht hat, das direkt an den Alten Bahnhof angrenzt. Er konnte ferner taufrisch berichten, dass nach Auskunft des zuständigen bayerischen Staatsministeriums der Ausbau der Strecke mit einem dritten Gleis vorerst vom Tisch sei. Da dies für den Bestand des Alten Bahnhofs eine Bedrohung darstellte, nahmen die Anwesenden es mit großer Erleichterung zur Kenntnis. In einer kurzen historischen Einordnung machte der Historiker Andreas C. Hofmann zu Beginn der Versammlung deutlich, dass der 1858 in Betrieb genommene Alte Bahnhof Schleißheim aus einer Zeit stammt, in der das Deutschland wie wir es heute kennen noch nicht existierte. Es war dies beispielsweise auch das Geburtsjahr des Physikers Max Planck, des späteren US-Präsidenten Theodore Roosevelt oder des deutschen Ingenieurs und Erfinders des gleichnamigen Motors Rudolf Diesel. Der Inhaber des Oberschleißheimer Eisenbahnparadieses Walter Klar skizzierte die nur zu oft zum Scheitern verurteilten Bemühungen der Initiative, seit diese im Jahre 2008 mit der Architektin Anke Schuster und der Logopädin Ute Litters-Wagatha begründet worden war. In den vergangenen Jahren war insofern stets eine Zermürbungstaktik der Deutschen Bahn zu beklagen, als Zuständigkeiten wechselten und konkrete Kaufangebote vom Eigentümer unseriös beantwortet wurden. Andreas C. Hofmann schloss die Rückschau mit einem Blick auf die Pressekampagne, die Internetaktivitäten und die Vorbereitungen zur Vereinsgründung in den Jahren 2013/14.

Die Vereinssatzung wurde nach ihrer Verlesung und Beratung durch die 16 Mitglieder der Gründungsversammlung unterzeichnet. Als Zweck des Vereins sind festgehalten: „Die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit […] und Veranstaltungen […], um die Bedeutung des Alten Bahnhofs und seiner Geschichte im lokalen, bayerischen und deutschen Kon­text aufzuzeigen.“ Ferner „die Förderung der Kunst und Kultur durch die Ausrichtung und Unterstützung von Veranstaltungen […], die von Kunst- und Kulturschaffenden aus der Region verwirklicht werden oder einen inhaltlichen Bezug zur Region aufweisen.“ In beiden Fällen soll der alte Bahnhof sobald als möglich „als Forum für die Vereinsarbeit“ dienen. Eine Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege scheidet als Vereinszweck aus, da der Alte Bahnhof nicht als Denkmal anerkannt ist. Eine solche Anerkennung wird momentan wegen der hohen damit verbundenen Auflagen auch nicht angestrebt. Hofmann konnte voller Freude berichten, dass das Finanzamt München in einer Stellungnahme bestätigt habe, dass der Satzungsentwurf den Anforderungen an die Gemeinnützigkeit entspricht. Damit steht zu erwarten, dass Beiträge, Spenden und sonstige Aufwendungen für den Verein gegenüber dem Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden können.

Bei den nun folgenden Wahlen wurden der Historiker Andreas C. Hofmann zum Vorsitzenden, die Architektin Anke Schuster zur Geschäftsführenden Vorsitzenden und der Inhaber des Oberschleißheimer Eisenbahnparadieses Walter Klar zum Vizevorsitzenden gewählt. Die ehemalige Steuerberaterin Karin Schulze wurde 1. Kassiererin und der Vermessungsbeamte Jörg Hölsch 1. Schriftführer, die Kassenprüfung übernehmen als Revisoren Dr. Casimir Katz und Gemeinderat Florian Spirkl. Vorsitzender Hofmann verwies darauf, dass ihm der Alte Bahnhof als Historiker, Oberschleißheimer und Angehöriger einer Eisenbahnerfamilie in dreifacher Hinsicht am Herzen liege. Auf die Bedeutung des Gebäudes für das historische Ortsbild unseres nicht herkömmlich gewachsenen Ortes machte Geschäftsführende Vorsitzende Anke Schuster aufmerksam. Vizevorsitzender Klar verwies darauf, dass er durch die zahlreichen erfolgreichen Beispiele von renovierten alten Bahnhofsgebäuden ermuntert wurde, sich vor Ort für den Alten Bahnhof Schleißheim einzusetzen. Der Jahresbeitrag wurde auf 30 € festgesetzt, wobei es für Schüler, Auszubildende und Rentner einen ermäßigten Beitrag von 15 € gibt. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben. Im ersten Quartal 2015 wird der Verein sich und sein Programm in einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentieren.

Aufnahmen von der Gründungsversammlung zu Ihrer freien Verfügung finden Sie unter http://1drv.ms/1DzzBfa (© iso83, Sven Marschall)

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umsichten news: Die breite Unterstützung in der Bevölkerung ist dem Alten Bahnhof gewiss. Über 500 Petitionsunterzeichner und 150 Freunde bei Facebook! https://eindruecke.achmnt.eu/2014/10/5953/ Mon, 06 Oct 2014 21:39:04 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5953 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 7 [06.10.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 7 DER INITIATIVE VABOSH

Vor wenigen Wochen konnte die Petition (http://bit.ly/vaboshpetition) zur Rettung des Verrückten Alten Bahnhofs Oberschleißheim mit der 500. Unterschrift einen Meilenstein verzeichnen. Denn somit sind bereits über 50 Prozent der angepeilten 1.000 Unterzeichnungen erreicht, auch wenn erfreulicherweise nicht nur Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger die Verbundenheit mit dem alten Gebäude durch eine Unterschrift zum Ausdruck brachten. Umso wichtiger ist es, die nun erreichte Unterstützung als Anschub für die nächste Etappe der Petition zu nutzen. Denn erst mit über 1.000 Unterschriften wird das Vorhaben in der Öffentlichkeit und bei der Deutschen Bahn als Adressaten eine ausreichende Aufmerksamkeit erhalten. Das Ergebnis der Petition soll ferner geplanten Eingaben an die verschiedenen politischen Ebenen des Landes einen genügenden Rückhalt verleihen. Eine Zeichnung ist bis Mitte Januar möglich entweder bei OpenPetition im Internet oder in den in einigen Geschäften des Ortes ausliegenden Listen.

Darüber hinaus erhielt die Facebook-Fanseite der Initiative (http://fb.com/vabosh) den 150. ‚Like‘, wie das Facebook-Jargon die Fans einer Einrichtung oder eines Vorhabens bezeichnet. Zum einen bestärkt es uns, dass mit dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde, zahlreichen Damen und Herren des Gemeinderates sowie Vertretern der Vereine, Verbände und des örtlichen Gewerbes ein breites Feld an gesellschaftspolitisch Verantworlichen unseres Ortes der Initiative ihre Unterstützung signalisiert. Darüber hinaus heißen wir alle ausdrücklich willkommen, ‚Fans‘ unserer Seite zu werden. Da jedes Facebook-Mitglied im Durschnitt über 100 Facebook-Freunde hat, stellt dies einen Multiplikator dar, der dafür sorgt unsere Anliegen auch im Sozialen Web weiter zu verbreiten. Die Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ unter um Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Karin Schulze und Irene Beck hat den Erhalt des Alten Bahnhofs und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel.

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umsichten news: Zehn Fragen und Antworten zum ‚Verrückten Alten Bahnhof Oberschleißheim‘. Geschichte — Planungsstand — Zukunftsvisionen https://eindruecke.achmnt.eu/2014/09/5839/ Sat, 06 Sep 2014 22:09:22 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5839 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 6 [31.08.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 6 DER INITIATIVE VABOSH

Im Folgenden werden einige Fragen zusammengestellt, die nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Petition in persönlichen Gesprächen gehäuft gestellt worden waren.

Was ist der Alte Bahnhof?
Der Alte Bahnhof liegt an der Schönleutnerstraße auf Höhe der kleinen Schranke und gegenüber der Alten Post. Er wurde 1858 errichtet, 1898 um einige Meter verschoben und stellte 1972 mit Begründung der S-Bahn den Betrieb ein.

Wem gehört das Bahnhofsgebäude?
Das Gebäude gehört gegenwärtig dem Konzern Deutsche Bahn AG, wobei in der Vergangenheit auch das frühere DB-Tochterunternehmen Aurelis GmbH Eigentümer war. Ein weiterer Wechsel ist nicht auszuschließen.

Wofür wird das Haus genutzt?
Das Haus steht seit über zehn Jahren leer. Früher beheimatete es Gastronomie und Logistikfirmen, wobei sich viele Schleißheimer wahrscheinlich aus den 1980er Jahren noch an die griechische Taverne „Heraklit“ erinnern.

Wie ist der aktuelle Zustand des Bauwerks?
Die Gebäudefassade bröckelt und ist mit Graffitis besprüht, das Wartehallendach ist eingefallen, Innenaufnahmen aus 2007 zeigen akuten Renovierungsbedarf. Eine Beurteilung der Baustatik ist aktuell nicht möglich, da das Gebäude nicht zugänglich ist.

Wie verhält sich der Eigentümer?
Der letzte Kontakt datiert aus 2011, als Initiativmitglieder das Gebäude kaufen wollten. Angeboten wurden hierauf Grundstücksflächen, die das Bahnhofsgebäude nicht beinhalteten. Gegenüber der Presse verhält sich der Eigentümer aktuell hinhaltend.

Was ist die Initiative VABOSH?
Die Initiative VABOSH besteht gegenwärtig aus Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Ute Litters-Wagatha, Karin Schulze und Irene Beck. Sie hat den Erhalt des Alten Bahnhofs und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel.

Was will die Initiative VABOSH?
Das vorrangigste Ziel der Initiative ist der Erhalt des Gebäudes und die angemessene Renovierung. Angestrebt wird auch die Nutzung des Bauwerks z.B. als Heimatmuseum, Kulturcafé für Schleißheimer Künstler oder Ausstellungsraum für Modelleisenbahnen.

Wer trifft die Entscheidungen?
Soweit es die Initiative VABOSH betrifft, sollten alle Entscheidungen über eine zukünftige Nutzung des Alten Bahnhofs in einer breiten Diskussion mit allen gesellschaftspolitischen Akteuren am Ort getroffen werden.

Wer soll das alles bezahlen?
Für eine Renovierung des Gebäudes wäre ein hohes Maß an finanzieller und praktischer Unterstützung erforderlich. Hierbei könnten ortsansässige Betriebe und Sponsoren beispielsweise in eine Genossenschaft oder Stiftung eingebunden werden.

Soll das Gebäude von der Bahn gekauft werden?
Ein Erwerb ist nicht das vorrangige Ziel der Initiative und wäre auch nur mit Unterstützung privater oder öffentlicher Investoren möglich. Sollten die Umstände einen Kauf des Bahnhofsgebäudes ermöglichen, würde dieser Weg natürlich eingeschlagen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz der Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof‘ unter http://www.vabosh.de sowie auf den Seiten der Online-Petition, die über den Link http://bit.ly/vabosh-petition erreichbar ist. Ferner liegen Eintragungslisten in einigen hiesigen Ladengeschäften aus. Die Initiative wird sich selbst und Ihr Programm voraussichtlich im vierten Quartal des Jahres der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

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umsichten news: Petition zum Erhalt des Alten Bahnhofs Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2014/07/5695/ Mon, 28 Jul 2014 08:14:06 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5695 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 5 [27.07.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 5 DER INITIATIVE VABOSH

Der Alte Bahnhof Oberschleißheim steht seit Jahren leer und verfällt immer mehr. Der mögliche Ausbau der Bahnstrecke und häufig wechselnde Besitzverhältnisse haben in den letzten Jahren eine Nutzung verhindert. Wir befürchten, dass ein baldiger Abriss nicht mehr auszuschließen ist. Die Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ hat bereits seit 2008 diverse Anstrengungen unternommen, das Bahnhofsgebäude nutzbar zu machen. Dies stieß beim Konzern Deutsche Bahn AG als Eigentümer bisher nicht auf fruchtbaren Boden. Wir fordern daher die Deutsche Bahn AG auf, sich öffentlich zum Fortbestand des Gebäudes zu bekennen sowie seine Renovierung und Nut-zung zu ermöglichen.
Um dieser Forderung den entsprechenden Nachdruck zu verleihen, hat die Initiative eine Online-Petition gestartet, um den öffentlichen Druck zu erhöhen.

http://bit.ly/vabosh-petition

Wir rufen daher alle Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in die Liste der Un-terstützer einzutragen. Wir möchten ferner darum bitten, die Petition weiter bekannt zu machen. Hierzu stehen auf den Seiten der Online-Petition diverse Möglichkeiten wie eine Weiterleitung per Mail, ein Teilen in Sozialen Netzwerken oder ein Einbindung auf der Homepage zur Verfügung. Es besteht ferner die Möglichkeit, Unterschriftenlisten auszudrucken und uns diese auf dem Postweg zukommen zu lassen. Jede Stimme zählt, um einen weiteren Verfall oder gar Abriss des Gebäudes zu verhindern! Die Initiative „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ um Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Ute Litters-Wagatha, Karin Schulze und Irene Beck hat den Erhalt des über 150 Jahre alten Bahnhofsgebäudes und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel.

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umsichten news: ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim 2.0‘. Ein Denkmal zum Mitmachen geht in die sozialen Medien https://eindruecke.achmnt.eu/2014/06/11044/ Thu, 26 Jun 2014 14:03:17 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5591 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 4 [26.06.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 4 DER INITIATIVE VABOSH

Facebook, Twitter & Co sind in aller Munde und da möchte es sich auch der ‚Verrückte Alte Bahnhof Oberschleißheim‘ nicht nehmen lassen, in den sozialen Netzwerken vertreten zu sein. „Solch ein schändlicher Umgang mit geschichtsträchtigen und das Ortsbild prägenden Gebäuden, wie ihn die Deutsche Bahn vor Ort pflegt, geht uns alle an“, schildert der His­toriker Andreas C. Hof­mann, der u.a. die Internetaktivitäten der Initiative VABOSH — so das Akronym — koor­di­niert. Nach diesem Motto sollen aktuelle Informationen über das Ge­bäude, die Initiative und ihre Aktivitäten auch im Web 2.0 verfügbar sein.

Hierzu wurde auf der Social-Media-Plattform Facebook eine eigene Fanseite eingerichtet. So­fern ein Nutzer bei Facebook angemeldet ist, kann er die auf http://fb.com/vabosh ein­ge­stellten Nachrichten durch Betätigen des ‚Like‘ bzw. ‚Ge­fällt mir‘ Buttons abonnieren. Über Facebook können die Bestrebungen für den Erhalt des Al­ten Bahnhofs weiterverbreitet und publik gemacht werden. „Denn nur mit einer möglichst großen Öffentlichkeit werden wir ver­hindern, dass das Bahnhofsgebäude irgendwann wegen Ein­sturzgefahr oder Planungen der Bahn abgerissen werden muss“, fährt Andreas C. Hofmann fort.

Neben einer Präsenz bei Facebook verfügt der Alte Bahnhof auch einen Account beim Kurz­mitteilungsdienst Twitter. Unter http://www.twitter.com/vabosh sind eben­falls Neu­ig­keiten über Gebäude und Initiative abrufbar. Außerdem besteht im Rahmen des ortgeschicht­lichen Blogs von Andreas C. Hofmann eine Rubrik zum Alten Bahnhof, deren Meldungen kommen­tiert werden können. Sie ist über http://www.umsichten-online.de/vabosh erreichbar. Einen RSS-Feed zum schnellen Abonnieren neuer Meldungen auf das Handy oder einen anderen Newsreader gibt es unter http://www.vabosh.de/rss.

Die Initiative „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ um Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Ute Litters-Wagatha, Karin Schulze und Irene Beck hat den Erhalt des Alten Bahnhofs und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel. Die Initiative ruft alle Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger dazu auf, beispielsweise über die zuvor ge­schilderten sozialen Medien ihr Interesse am Bestand des Bahnhofsgebäudes zu bekunden. Nur mit ausreichend öffentlichem Druck können ein Verfall oder gar Abriss verhindert werden.

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umsichten news: Vor unseren Augen verfällt ein Denkmal deutscher und bayerischer Geschichte! Eine Bilderstrecke zum gegenwärtigen Zustand des Alten Bahnhofs Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2014/05/11032/ Sun, 11 May 2014 13:27:20 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5341 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 3 [11.05.2014]

PRESSEMITTEILUNG Nr. 3 DER INITIATIVE VABOSH

Wie mag er wohl im Jahre 1858 bei der Eröffnung der Strecke München-Regensburg ausge­sehen haben? Auch wenn uns aus dieser Zeit keine Fotographien überliefert sind, so kann eines doch als gesichert gelten: Der Alte Bahnhof wurde gerade in Betrieb genommen und wird daher keine derart gravierenden Verfallserscheinungen gezeigt haben, wie dies gegen­wärtig der Fall ist. Denn obwohl die deutsche Bahn das geschichtsträchtige Gebäude seid Jahren leer stehen lässt, unternimmt sie nichts — und das ist der eigentliche Skandal an dieser Geschichte — um die Bausubstanz zu erhalten und der Bedeutung des Gebäudes für das historische Ortsbild durch geeignete Renovierungsarbeiten gerecht zu werden.

Das Gebäude selbst hat bereits einige Epochen deutscher und bayerischer Geschichte mit­erlebt. „Es ist eine Schande, dass ein derart geschichtsträchtiges Gebäude ungestraft vor unse­ren Augen verfallen darf“, sagt der Historiker Andreas C. Hofmann. Im Jahre 1858 waren auf der einen Seite Persönlichkeiten wie der spätere Reichspräsident Friedrich Ebert noch nicht einmal geboren und hatten auf der anderen Seite — wie Klaus Bachhuber in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung Ende Januar diesen Jahres trefflich feststellte — ältere Fahrgäste noch Napoleon erlebt. Der Alte Bahnhof hat glücklicherweise zwei Weltkriege weitgehend un­beschadet überstanden und war bis 1972 im Betrieb der damaligen Bundesbahn.

Den gegenwärtigen Zustand des Gebäudes dokumentiert eine Fotostrecke des aus einer Eisen­bahnerfamilie stammenden Eisenbahnfreundes Werner Hofmann von März die­sen Jahres, die auf der Seite der Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Ober­schleiß­heim‘ ein­sehbar ist (http:// www.vabosh.de/aktuelles3.php). Die Aufnahmen zeigen, dass das Ge­bäu­de mit Gra­f­fi­tis be­sprüht ist und die Außenfassade erkennbare Schäden zeigt. Auch die Über­dachung der Wartehalle hat deutliche Verfallserscheinungen zu beklagen. Ein untragbarer Zustand für das 155 Jahre alte Gebäude!

Die Initiative „Ver­rückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ um Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Ute Litters-Wagatha, Karin Schulze und die ehemalige Dritte Bürger­meisterin Irene Beck hat den Erhalt des Alten Bahnhofs und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel.

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umsichten news: Ein Denkmal deutscher und bayeri­scher Geschichte geht ans Netz. Online-Gang der Home­page des „Verrückten Alten Bahnhofs Oberschleißheim“ https://eindruecke.achmnt.eu/2014/03/5052/ Fri, 07 Mar 2014 23:51:04 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5052 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 2 [08.03.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 2 DER INITIATIVE VABOSH

http://www.alterbahnhof-schleissheim.de

Im Jahre 1858 — 23 Jahre nachdem mit dem ›Adler‹ die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth gefahren war — wurde für die Strecke München-Regensburg an der heu­tigen Schönleuthnerstraße der Bahnhof Schleißheim (Alter Bahnhof) errichtet. Im Rahmen des Streckenausbaus wurde der Alte Bahnhof 1898 um sechs Meter verrückt, um Platz für zusätzliche Gleise zu schaffen. Da das Gebäude beide Weltkriege unbeschadet überdauert hatte, diente es bis zur Einführung des S-Bahnverkehrs im Jahre 1972 als Haltestelle. Seitdem wurde der Alte Bahnhof verschiedenen Nutzungsarten zugeführt, wobei die Bausubstanz zunehmend dem Verfall preisgegeben wird und das Gebäude sogar zur Disposition steht

Die Initiative „Verrücker Alter Bahnhof Oberschleißheim“ (VABOSH) wurde 2008 durch den Inhaber des Oberschleißheimer Eisenbahnparadies Walter Klar, die Architektin Anke Schus­ter sowie die Logopädin und Künstlerin Ute Litters-Wagatha ins Leben gerufen. Der Name erinnert an die Verschiebung des Gebäudes um einige Meter im Rahmen des Strecken­ausbaus 1898. Das Ziel der Initiative ist, den Alten Bahnhof zu erhalten und für die Öffen­tlich­keit nutzbar zu machen. Der Gruppe gehören neben ihren Begründern der Historiker Andreas C. Hofmann, die Steuerberaterin a. D. Karin Schulze und Oberschleiß­heims Dritte Bürger­mei­ster­in Irene Beck an.

Seit einigen Tagen verfügt der „Verrücke Alte Bahnhof Oberschleißheim“ über eine eigene Internetpräsenz unter den Adressen www.vabosh.de oder www.alterbahnhof-schleissheim.de. Sie finden dort sowohl Informationen zur Initiative und ihren Aktivitäten, als auch Material zum Gebäude des Alten Bahnhofs selbst sowie seiner Geschichte. Als Ziel ist schwebt dem Betreiber der Seiten — dem Historiker und Internetpublizisten Andreas C. Hofmann — vor Augen, ein Informationssystem zur Geschichte des Alten Bahnhofs und seines historischen Umfeldes einzurichten. Ein Ausbau der Seiten um weitere historische Texte, vertiefende Link­listen sowie Bildmaterialien ist somit fest vorgesehen.

searchid: osh-archive-2014-page-2

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umsichten news: Ein Denkmal deutscher und bayerischer Geschichte ist dem Verfall preisgegeben! Der Alte Bahnhof Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2013/12/4846/ Tue, 10 Dec 2013 15:44:45 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=4846 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 1 [10.12.2013]

PRESSEMITTEILUNG NR. 1 DER INITIATIVE VABOSH

Wir schreiben das Jahr 1858: Von 1799 bis 1814 — also bis vor 45 Jahren herrschte noch der französische Kaiser Napoleon über Europa. Das Scheitern der ersten Revolution auf deutschem Boden in den Jahren 1848/49 liegt nicht einmal ein Jahrzehnt zurück. Es begann das letzte Lebensjahr des früheren österreichischen Staatskanzlers Clemens von Metternich, der die Jahre von 1815 bis 1848 maßgeblich dominierte und 1859 86jährig starb. In Bayern regierte noch Max II., der spätere Märchenkönig Ludwig II. bestieg erst 1864 den Thron. Reichskanzler Otto von Bismarck war zu diesem Zeitpunkt noch Gesandter und der ab 1890 denkbar unglücklich regierende Deutsche Kaiser Wilhelm II. war noch nicht einmal geboren. Das Deutschland, wie wir es heute kennen, gab es noch nicht. Es existierte vielmehr ein Deutscher Bund, der die heutigen Staaten Deutschland, Österreich, Tschechien und Teile Polens umfasste. Es sollte noch dreizehn Jahre dauern, bis 1871 das Deutsche Kaiserreich als historische Grundlage unseres heutigen Deutschlands gegründet worden war.

Es war dies auch das Jahr 1858, in welchem in Oberschleißheim einer der ersten Bahnhöfe der gerade neu errichteten Bayerischen Ostbahnen fertiggestellt worden war. Nachdem im Jahre 1835 mit dem Adler zwischen Nürnberg und Fürth die erste Eisenbahn auf deutschem Boden fuhr, stellte die Eröffnung des ‚Bahnhofs Schleißheim‘ für die Region und das Land einen Meilenstein in der Geschichte dar. Im Rahmen des Streckenausbaus wurde der Alte Bahnhof 1898 um sechs Meter verrückt, um Platz für zusätzliche Gleise zu schaffen. Da das Gebäude beide Weltkriege unbeschadet überdauert hatte, diente es bis zur Einführung des S-Bahnverkehrs im Jahre 1972 als Haltestelle. Seitdem wurde der Alte Bahnhof verschiedenen Nutzungsarten zugeführt, wobei die Bausubstanz zunehmend dem Verfall preisgegeben wird und das Gebäude sogar zur Disposition steht. Während das Gebäude der Alten Post durch einen privaten Investor vorbildlich in Stand gesetzt wurde, stellt der alte Bahnhof — ein Denkmal deutscher und bayerischer Geschichte — einen Schandfleck im Ortsbild dar.

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