Studienbeiträge – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sun, 20 Mar 2022 21:23:37 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Studienbeiträge – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Wegfall der Studienbeiträge in Bayern: Hochschulen erhalten vollständige Kompensation und langfristige Planungssicherheit https://eindruecke.achmnt.eu/2013/04/4042/ Wed, 03 Apr 2013 17:43:03 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4042 Read more…]]> http://www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10424735/index.htm

Mit einem Bildungsfinanzierungsgesetz will die Bayerische Staatsregierung nach der Abschaffung der Studienbeiträge den Hochschulen die daraus entstehenden Mindereinnahmen komplett erstatten. Ferner sind weitere Ausgaben im sekündären und primären Bildunsgbereich sowie der Kinderbetreuung eingeplant. Da das Bildungsfinanzierungsgesetz einen von der Zahl der Studierenden unabhängigen Nachtragshaushalt darstellt, bleibt abzuwarten, inwiefern die Kompensationsmittel sich langfristig an den Bedürfnissen der Universitäten orientieren werden.

]]>
4042
„Die fallen zeitnah weg“. LMU-Präsident Bernd Huber zu Studiengebühren in der Süddeutschen Zeitung https://eindruecke.achmnt.eu/2012/11/3525/ Tue, 06 Nov 2012 21:17:19 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3525 Read more…]]> http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/spotlight/2012_meldungen/interview_huber.html

Bernd Huber, 52, ist seit 2002 Präsident der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Dort wurde im Vergleich zu den anderen Münchner Hochschulen immer besonders heftig über Studiengebühren diskutiert. Doch was kommt, wenn die Gebühren tatsächlich bald wegfallen sollten? Im Interview erklärt er, wie irritierend er die derzeitige politische Debatte findet.

Text aus Vorbemerkung des Interviews

]]>
3525
Bayerischer Verfassungsgerichtshof: Volksbegehren zur Abschaffung der Studienbeiträge in Bayern wird zugelassen https://eindruecke.achmnt.eu/2012/10/3456/ Tue, 23 Oct 2012 22:40:19 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3456 Read more…]]> http://www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10397907/index.htm

Gegen die Erwartungen aller anderen Landtagsfraktionen hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof das Volksbegehren der Freien Wähler gegen Studienbeiträge in Bayern zugelassen. Der Argumentation der Bayerischen Staatsregierung, wonach es sich um eine unzulässige Abstimmung über Teile des bayerischen Staatshaushaltes handele, folgten die Richter nicht. Da die Studienbeiträge vielmehr direkt den Universitäten als Körperschaften öffentlichen Rechts wie Stiftungsmittel zugewiesen werden, ließen sie das Volksbegehren zu.

]]>
3456
Über Honorarien, Kollegiengelder und Sporteln. Zu den historischen Vorgängern der Studienbeiträge und ihrer Vorbildfunktion für die Gegenwart https://eindruecke.achmnt.eu/2010/07/384/ Fri, 16 Jul 2010 18:24:32 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=384 Read more…]]> Am kommenden Donnerstag, den 22. Juli 2010 entscheidet der Senat der Universität München über die zukünftige Höhe der Studienbeiträge. Wenn man der politischen Diskussion lauscht, so mag der Eindruck entstehen, es handele sich um eine Neuerung in der Geschichte. Doch dem ist nicht so: Betrachtet man beispielsweise die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, so kann man feststellen, dass die Erhebung von Gebühren für das Studium durchaus usus war. Die Einführung der Studienbeiträge in einigen Bundesländern stellt aus historischer Sicht somit – auch wenn der Unterzeichnete nicht umhin kommt, die Simplizität dieser Aussage zuzugestehen – einen Rückschritt dar. Man könnte fast von Zuständen wie „vor Kaisers Zeiten“ sprechen.

Was aber unterschied die damaligen Gebühren von den heutigen Studienbeiträgen? Ganz einfach: Während heute ein jeder Student meist 500 € auf das Konto der Universität überweist, waren Gebühren damals für Einzelposten fällig. Man musste bei der Immatrikulation Gebühren zahlen, als Hörer von Seminaren sogenannte Kollegiengelder an die Dozenten zahlen – manche schrammten ohne diese Gelder knapp am Existenzminimum vorbei – und für Prüfungen und Zeugnisse der Verwaltung einen finanziellen Tribut zollen.

Dies soll kein Plädoyer für Studienbeiträge sein! Aber wenn solche schon verlangt werden, so haben die Studierenden einen Anspruch darauf, zu wissen, wie ihr Geld verwendet wird. Dieser Verwendungsnachweis wird an den Universitäten leider höchst unterschiedlich aufgefasst. Und wenn die Studierenden keinen Nachweis über die Verwendung ihrer Gelder erhalten (können), so bleibe nur noch das alte System der Honorarien, Kollegiengelder und Sporteln.

]]>
384