Klaus Graf – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Mon, 15 Aug 2022 22:05:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Klaus Graf – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Archivalia. Oder: Wie man 30.000 Blogartikel zu Hypotheses umzieht https://eindruecke.achmnt.eu/2016/03/6358/ Fri, 18 Mar 2016 22:28:47 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6358

Archivalia. Oder: Wie man 30.000 Blogartikel zu Hypotheses umzieht

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#archive Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahr­hundert) [Sonderdrucke online], hrsg v. Josef Pauser / Martin Scheutz / Thomas Winkelbauer (= MIÖG Erg.bd. 44), Wien u.a. 2004 https://eindruecke.achmnt.eu/2014/05/5080/ Sat, 03 May 2014 10:29:47 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5080 Read more…]]> http://archiv.twoday.net/stories/805774325/

Die Quellenkunde gliedert sich in eine Übersicht nach Provenienzen, wobei neben den verschiedenen Stellen der Zentralinstanz (Hof, Militär) landesfürstliche sowie städtische Instanzen und nicht zuletzt auch die Konfessionen und Universitäten Berücksichtigung finden. Der zweite Teil behandelt unterschiedliche Quellengattungen wie Briefe, Selbstzeugnisse und kann aus pragmatischen Gründen nur exemplarisch vorgehen. Auf den Seiten Klaus Grafs finden sich zahlreiche Links auf online bereitgestellte Sonderdrucke.

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#jur Klaus Graf: Urheberrechtsfibel – nicht nur für Piraten. Der Text des deutschen Urheberrechtsgesetzes, erklärt und kritisch kommentiert (2009) https://eindruecke.achmnt.eu/2013/07/4591/ Sat, 13 Jul 2013 14:39:46 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=4591 Read more…]]> http://ebooks.contumax.de/02-urheberrechtsfibel.pdf

Das deutsche Urheberrecht entspricht nicht mehr dem digitalen Zeitgeist, den Bedürfnissen der Netzbürgerinnen und Netzbürger. Nicht nur die Piratenpartei bezweifelt, dass es zukunftstauglich ist. Dieses Buch ist eine bissige Abrechnung mit dem Urheberrechtsgesetz, das den Text vom ersten bis zum letzten Paragraphen allgemeinverständlich erläutert und kritisch auseinander nimmt. Es ist kein gelehrter akademischer Kommentar, sondern eine Streitschrift für digitale Freiheiten und freie Inhalte, die sich vehement gegen eine Verschärfung des Urheberrechts und für eine radikale Reform ausspricht.

Ankündigungstext des Verlages, http://ebooks.contumax.de/nb

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Wenn Presse zur Zensur greift: FAZ mahnt Klaus Graf ab https://eindruecke.achmnt.eu/2013/03/3996/ Sun, 24 Mar 2013 22:44:02 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3996 Read more…]]> http://archiv.twoday.net/stories/326207397

In völliger Unkenntnis der Meinungsbildungsprozesse in der digitalen Welt (Stichwort Streisand Effekt) mahnte die Frankfurter Allgemeine Zeitung den ausgewiesenen Blogger Klaus Graf ab. Wie ein bislang unbekanntes Gerücht zu trauriger Berühmtheit kommt und wie manchenorts eine geäußerte und zudem missverstandene Vermutung einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft auch im 21. Jahrhundert noch als strafwürdige üble Nachrede erachtet wird. Klaus Grafs offener Brief an die Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeichnet die Ereignisse nach.

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Archivreport extra: Stadtarchiv Stralsund https://eindruecke.achmnt.eu/2012/11/3559/ Fri, 09 Nov 2012 22:51:48 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3559 Read more…]]> http://www.stralsund.de/stadtarchiv

Die traditionsreiche Hansestadt Stralsund, deren Altstadt zum UNESCO-Welterbe gehört, hat im Sommer 2012 einen Teil ihrer historischen Archivbibliothek – diese gehört in Mecklenburg-Vorpommern zu den vier größten Altbestandsbibliotheken – an einen Antiquar zu einem nicht genannten Betrag veräussert. Dies betraf nach Angaben der Stadt den Großteil der historischen Gymnasialbibliothek, deren Umfang im „Handbuch der historischen Buchbestände“ 1995 mit 2630 Titeln angegeben wurde. Behalten wurden nur wenige regionalgeschichtliche Titel, verkauft wurden dagegen knapp 6000 Bände. Neben der Gymnasialbibliothek sind auch eine nicht genannte Zahl von Büchern aus anderen wertvollen Teilbeständen der Archivbibliothek, unter anderem auch der bedeutenden Löwenschen Sammlung, in den Handel gegeben worden, wie Online-Angebote (Abebooks, ZVAB, Ebay) vor allem von Antiquariaten aus dem Raum Augsburg (Peter Hassold, Augusta-Antiquariat, Ebay-Verkäufer Robert Hassold) beweisen. Es sind darunter auch zahlreiche Pomeranica vertreten, auch äußerst seltene oder derzeit nicht außerhalb von Stralsund nachgewiesene Stücke.

Beschlossen wurde der Teilverkauf am 5. Juni 2012 im nichtöffentlichen Teil des Hauptausschusses der Stralsunder Bürgerschaft. Nachdem am 22.Oktober 2012 in einem Kommentar im Weblog „Archivalia“ auf eine Stelle in einer Presseerklärung der Stadt Stralsund zur Schließung des Stadtarchivs aufgrund eines Schimmelbefalls aufmerksam gemacht wurde, ging am 30. Oktober eine knappe Bestätigung der Stadt ein, dass die Gymnasialbibliothek verkauft worden sei. In „Archivalia“ und auch in der bibliothekarischen Mailingliste INETBIB wurden in der Folgezeit eine Fülle von Beiträgen und Kommentaren veröffentlicht. Deutlich äußerte sich der Leiter der UB Köln, Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, zugleich ein anerkannter Buchhistoriker: „die Aktion in Stralsund mit dem Verkauf einer alten in langer Zeit gewachsenen Bibliothek habe ich mit hohem Befremden registriert. Es scheint so, als ob 40 Jahre bibliothekarische Aktivitäten zur Erhaltung und Belebung kleinerer historischer Bestände (Paul Raabe) an manchen Entscheidungsträgern völlig vorbeigegangen sind.“

Die Ostsee-Zeitung und die Schweriner Volkszeitung griffen das Thema und die Proteste gegen den Verkauf am 3. November 2012 auf, nachdem ihnen eine etwas detailliertere Antwort der Stadt zugegangen war. Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) zeigte sich am 5. November 2012 „schockiert“. Eine öffentliche Stellungnahme ist angekündigt. Am 6. November 2012 wurde veröffentlicht: „Offener Brief der AG für pommersche Kirchengeschichte“. Diese ist eng mit der evangelischen Landeskirche verbunden. Oberkirchenrat Dr. Christoph Ehricht schrieb unter anderem: „Um so bestürzter sind wir über die Pressemeldungen der vergangenen Wochen, denen wir entnehmen mußten, daß die Hansestadt Stralsund den bisher im Stadtarchiv verwahrten Bestand ihrer traditionsreichen Gymnasialbibliothek an einen Antiquar veräußert hat. Lassen Sie mich Ihnen sehr persönlich und in aller Offenheit sagen, dass mich diese Meldung zutiefst deprimiert und fassungslos gemacht hat.“

In der Stralsunder Archivsatzung aus dem Jahr 2002 heißt es: „Das Archiv- und Bibliotheksgut ist Kulturgut und unveräußerlich.“ Während die Stadt Stralsund die Anwendbarkeit bestreitet, haben sich namhafte Bibliotheksjuristen dahingehend geäußert, dass die Übereignung aufgrund eines gesetzlichen Verbots nach § 134 BGB nichtig sei. Eine ausführliche zusammenfassende Darstellung legte Dr. Klaus Graf (Hochschularchiv der RWTH Aachen) in Form eines offenen Briefs an den Bürgermeister der Welterbe-Partnerstadt von Stralsund, Wismar, am 6. November 2012 in „Archivalia“ vor, in dem er die Verkäufe vehement kritisierte und als „geschichtsvergessene Barbarei“ geißelte. Am gleichen Tag gab der Oberbürgermeister der Stadt Stralsund Dr. Alexander Badrow bekannt, er nähme die Vorwürfe „sehr ernst“ und kündigte die Einsetzung eines externen Fachgutachters an. […]

Text von http://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-stralsunder-archivbibliothekCC BY-NC-SA 3.0

Weitere Informationen:
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund
http://www.facebook.com/rettetarchivbibliothekstralsund 

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