Globalgeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sat, 22 Jul 2023 19:27:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Globalgeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #durchsichten Workshop: Gender in Global and Transnational History (Univ. Basel, 03.06. – 04.06.2021) https://eindruecke.achmnt.eu/2020/12/14725/ Tue, 15 Dec 2020 20:47:57 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=14725 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/gs0th

A two day workshop for doctoral students will take place on the 3rd and 4th of June 2021. The workshop is intended to map out the intersections and crossovers between Gender History and Transnational and Global History, by taking a collective look at participants research projects. With the aim of engaging with the debates and approaches trying to bring these fields into fruitful conversation, an open format for discussion will be created, alongside having experts invited to comment on papers.

Textnachweis: H-Soz-Kult;

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durchsichten: Rez. zu Thomas Ertl: Seide, Pfeffer und Kanonen. Globalisierung im Mittelalter https://eindruecke.achmnt.eu/2017/05/7161/ Fri, 12 May 2017 21:16:08 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7161 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/muu4k

Das Mittelalter ließ die alte Welt mit zunehmender Geschwindigkeit zusammenwachsen. Reise- und Handelsrouten wie etwa die Seidenstraße verknüpften die Kontinente. Ausgetauscht wurden aber nicht nur Waren, sondern auch wertvolles Wissen. Buchdruck, Kompass und Schießpulver, häufig als die drei größten Erfindungen des Mittelalters bezeichnet, hatten ihre Wurzeln in China. Missionare, Pilger, Händler, Soldaten und Abenteurer sorgten für den Austausch von Gütern und Wissen, aber auch für die Verbreitung von Vorurteilen.

Volltext des Buches bei www.uni-goettingen.de.

Abstract: WBG / Primus Verlag 

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#ww1 Konf: Der Erste Weltkrieg globalgeschichtlich betrachtet – Perspektiven für den Geschichtsunterricht https://eindruecke.achmnt.eu/2017/02/8208/ Wed, 08 Feb 2017 21:27:09 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8208 Read more…]]> http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32955

Ein wesentliches Ziel des Arbeitskreises „Welt- und globalgeschichtliche Perspektiven im Geschichtsunterricht“ der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) ist die Entwicklung globalgeschichtlicher Perspektiven für den kompetenzorientierten Geschichtsunterricht. Insbesondere geht es darum, neuere globalgeschichtliche Ansätze und Konzepte für den Geschichtsunterricht fruchtbar zu machen. Das Thema der diesjährigen Tagung des Arbeitskreises befasst sich mit globalgeschichtlichen Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg, die herkömmliche europa- und deutschlandzentrierte Sichtweisen erweitern. Auf diese Weise soll das Verständnis des Ersten Weltkrieges als eines globalgeschichtlichen Ereignisses stärker als bisher ins Blickfeld des Geschichtsunterrichts gerückt werden, da – so auch die aktuelle globalgeschichtlich orientierte Forschung – die deutsche und europäische Dimension ohne globale Kontexte nicht hinreichend verstanden werden kann.

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durchsichten: Wandern. Zur Globalgeschichte der Migration (=Mittelweg. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung Heft 1 / 2016) https://eindruecke.achmnt.eu/2016/02/6351/ Mon, 29 Feb 2016 22:12:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6351 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/xy272

Von den Küstenregionen des Indischen Ozeans in die Karibik und die Mandschurei, nach Hongkong, New York und Genf und in die Amtsstuben französischer Asylentscheider führt unser Themenheft, mit dem wir der aktuellen Debatte um die sogenannte Flüchtlingskrise historische Tiefenschärfe geben und den Blick über die Grenzen Europas hinaus richten wollen.

Via: http://idw-online.de/de/news645366

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durchsichten: Übung zu speziellen Methoden und Theorien. Vergleichende und transnationale Geschichte https://eindruecke.achmnt.eu/2015/10/6206/ Thu, 29 Oct 2015 23:35:18 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6206 Read more…]]> [nicht mehr verfügbar]

Transnationale Geschichte ist seit Jahren en vogue. Gleichwohl ist der Begriff schillernd, und es ist keineswegs klar, was genau sich dahinter verbirgt. Ein Minimalkonsens besteht lediglich darin, dass es sich um eine Art der Geschichtsbetrachtung handelt, die in irgendeiner Form über nationalstaatliche Grenzen hinausgeht. Entsprechend heterogen ist das Forschungsfeld und groß die Themenvielfalt. Gemeinsam wollen wir Schneisen durch dieses Dickicht schlagen und wichtige theoretische und methodische Ansätze sowie zentrale Themen transnationaler Geschichtsschreibung kennenlernen. Diese sollen zu anderen – teils überlappenden oder komplementären, teils alternativen und miteinander konkurrierenden – Konzepten in Bezug gesetzt werden, die ebenfalls über die traditionelle Nationalgeschichte hinausgehen (Historischer Vergleich, Kulturtransfer, Histoire croisée, Entangled History, Globalgeschichte, Translokalität). Anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts geht es ferner darum, das Potential, die Vorteile und die Probleme der verschiedenen Ansätze kritisch zu diskutieren.

Text: Ruhr-Universität Bochum, Wintersemester 2014/15

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aventinus studiosa Nr. 8 [11.06.2015]: Sebastian Conrad: Globalgeschichte. Eine Einführung (= Beck’sche Reihe; 6079), München: C.H.Beck 2013 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/06/5877/ Thu, 11 Jun 2015 11:04:46 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5877 Read more…]]> aventinus-online.de/link/6xupd/

In den vergangenen Jahren sind im deutschsprachigen Raum schon mehrere Versuche gemacht worden, Einführungen und Überblicke zum Feld der Globalgeschichte zu liefern. Sebastian Conrad von der Freien Universität Berlin ist einer der profiliertesten deutschen Vertreter dieses historiographischen Trends und bringt unzweifelhaft den für ein solches Unterfangen notwendigen Hintergrund mit. Conrad hat nicht nur für seine Habilitation die Geschichte des deutschen Kaiserreichs unter globalhistorischem Blickwinkel untersucht, sondern als (Mit-)herausgeber von Sammelwerken sowie einer Buchreihe zur Global­geschich­te den theoretischen Rahmen des Konzepts und verwandter Ansätze und eine beachtliche Menge von Sekundärliteratur globalhistorischen Zuschnitts sehr umfassend im Blick. ›››Vollständige Rezension lesen

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#ww1 Portal zum Ersten Weltkrieg bei der Bundeszentrale für politische Bildung https://eindruecke.achmnt.eu/2014/09/5819/ Sat, 06 Sep 2014 12:40:58 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5819 Read more…]]> http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/ersterweltkrieg

Der Erste Weltkrieg ist die Zäsur des 20. Jahrhunderts: Er zerstörte alle naiven Fortschrittshoffnungen und offenbarte die Zerstörungspotentiale der industriellen Moderne. Diese „Urkatastrophe“ (George F. Kennan) des 20. Jahrhunderts erfasste alle Bereiche von Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur – und prägte den weiteren Verlauf der neueren Geschichte maßgeblich. Die europäische Landkarte wurde umgestaltet, die regierenden Monarchien in Rußland, Österreich-Ungarn und Deutschland wurden revolutionär umgestürzt, die sozialen Verhältnisse und kulturellen Orientierungen wandelten sich grundlegend. Durch den amerikanischen Kriegseintritt 1917 und die russische Revolution zeichnete sich schon früh auch die Systemkonkurrenz ab, die die Blockkonfrontation der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausmachte. Im Zentrum des „Zweiten Dreißigjährigen Krieges“ in Europa während der ersten Hälfte des Jahrhunderts stand das Deutsche Reich. Es hatte die Auslösung des Ersten Weltkriegs wesentlich mit zu verantworten, vermochte die Kriegsniederlage nicht zu verarbeiten und unternahm nach der NS-Machtergreifung schließlich den radikalisierten Versuch, die Niederlage zu revidieren und die Vorherrschaft in Europa zu erobern. Dabei stützte es sich auf seine Lehren aus dem Ersten Weltkrieg, auf den „totalen Staat“, die „totale Mobilmachung“ und den „totalen Krieg“.

© Text: Einführungstext zu WK1 @ Bundeszentrale für politische Bildung

Inhalt:

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Link-Hint Nr. 2/2012: geschichte.transnational https://eindruecke.achmnt.eu/2012/06/2950/ Sat, 23 Jun 2012 21:56:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2950 Read more…]]> http://geschichte-transnational.clio-online.net

Das „Fachforum zur Geschichte des kulturellen Transfers und der transnationalen Verflechtungen in Europa und der Welt“ aus dem Kooperationsverbund der Clio-Online-Portale stellt einen Fachausschnitt von H-Soz-u-Kult zur Transnationalen Geschichte und verwandten Themen dar. Es gliedert sich nach dem Vorbild von H-Soz-u-Kult in die Bereiche „Chancen“, „Forum“, „Projektankündigungen“, „Rezensionen“, „Tagungsberichte“, „Termine“, „Websites“ und „Zeitschriftenschau“ und bietet somit einen gebündelten Zugang zu verschiedenen Informationen, welche im weiteren Sinne das Themenfeld Transnationale Geschichte betreffen. Ein Blick auf das Impressum offenbart, dass es sich hierbei nicht um Zweitpublikationen aus H-Soz-u-Kult handelt, sondern vielmehr die Beiträge aus geschichte.transnational dort zweitveröffentlicht werden. Denn hinter dem Portal stehen neben einer eigenen Redaktionen zwei fachlich ausgewiesene Herausgeber und ein hochkarätiger Wissenschaftlicher Beirat.

Durch den Bereich „Forum“, welcher sich in „Artikel“ und „Diskussion“ unterteilt, fungiert geschichte.transnational nicht nur als Mitteilungsdienst, sondern auch als Publikationsplattform. So sind wissenschaftlich begutachtete Beiträge zu verschiedenen Bereichen des Themenfeldes enthalten. So bietet der Bereich natürlich vorwiegend Artikel zur Transnationalen Geschichte, wobei auch Beiträge zu verwandten Konzepten, wie der Welt- und Globalgeschichte oder der Metanationalen Geschichte angeboten werden. Darüber hinaus unternimmt geschichte.transnational auch eine wissenschaftstheoretische Beschäftigung mit Transnationaler Geschichte „als neuem Paradigma“ (Kiran Klaus Patel). Leider wird der große Vorzug dieser publizistischen Tätigkeit dadurch eingeschränkt, dass teilweise über mehrere Jahre hinweg keine neuen Beiträge eingestellt wurden. Ferner lehnt die Redaktion eine Publikation bereits andernorts veröffentlichter Beiträge in der Regel ab (Anfrage des Verfassers in eigener Angelegenheit vom Juli 2011 ).

Nichtsdestotrotz schmälert dies nicht den Mehrwert des Portals. Der Bereich Rezensionen enthält Besprechungen einschlägiger Literatur, wobei über den teilweise äußerst weiten Focus trefflich gestritten werden könnte.  So gewinnt man bei genauer Betrachtung den Eindruck, dass so ziemlich alles fernab der klassischen eurozentrischen Nationalgeschichte unter „Geschichte des kulturellen Transfers“ subsumiert werden soll (http://geschichte-transnational.clio-online.net/rezensionen/id=13876). Inwiefern geschichte.transnational sich daher den Vorwurf gefallen lassen muss, auf einer Trendwelle mitzusurfen, hängt sicherlich von der Betrachtungsweise des Nutzers ab. Wie Johannes Paulmann 2005 in einer Rezension im unkritischen Kontext bereits feststellte: „Transnational ist in: Das Adjektiv lässt sich leicht einfügen und scheint allen historischen Projekten, ob sie sich nun mit nur einem einzigen Nationalstaat oder mit mehreren befassen, eine unwiderlegbare Rechtfertigung zu verleihen.“ (http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-3-163)

Summa summarum gibt es weder an der grundsätzlichen Konzeption noch der Aufstellung des Portals irgendetwas auszusetzen. Einzig dem bereits für den Bereich „Forum“ festgestellten Eindruck mangelnder Aktivität, welcher sich auch bei der mit zehn Titeln nur spärlich ausgestatteten Zeitschriftenschau (http://geschichte-transnational.clio-online.net/zeitschriften) fortsetzt, sollten die Herausgeber und Redakteure sukzessive entgegentreten.

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