Geheimes Hausarchiv – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sat, 17 Oct 2020 21:56:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Geheimes Hausarchiv – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #allgemein #histlexbay Die Geschichte der Staatlichen Archive Bayerns https://eindruecke.achmnt.eu/2020/10/14225/ Fri, 16 Oct 2020 20:09:18 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=14225 Read more…]]> https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Staatliche_Archive_in_Bayern

Die bayerische Archivlandschaft ist durch das Bayerische Hauptstaatsarchiv in München für die Zuständigkeit auf Landesebene sowie die Staatsarchive mit Zuständigkeit für die Regierungsbezirke und das vormals nicht-bayerische Coburg geprägt. Etwas komplexer stellt es sich dar, wenn man die Genese der zentralen Archive in Bayern (Allgemeinen Reichsarchiv, Geheimen Staatsarchiv, Geheimen Hausarchiv und Kriegsarchiv) betrachtet, die schließlich zum Bayerischen Hauptstaatsarchiv gebündelt wurden. Sie bestehen entweder noch als Abteilungen des Bayerischen Hauptstaatsarchivs oder finden sich bei Bezeichnungen der Akten.

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#archive Geschichte des Bayerischen Hauptstaatsarchivs https://eindruecke.achmnt.eu/2017/02/6963/ Tue, 21 Feb 2017 18:13:14 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6963 Read more…]]> http://www.gda.bayern.de/archive/hauptstaatsarchiv/geschichte-organisation-und-bestaendestruktur/

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv wurde 1921 durch den Zusammenschluss der vormaligen selbständigen Zentralarchive Allgemeines Reichsarchiv / Allgemeines Staatsarchiv, Geheimes Staatsarchiv und Geheimes Hausarchiv mit dem Kreisarchiv München gegründet. Im Jahre 1946 wurde das bislang eigenständige Kriegsarchiv München dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv als Abteilung angegliedert, 1971 wurde das Kreisarchiv München zum Staatsarchiv München verselbstständigt. Die letzte Reorganisation erfolgte 1978 mit der Auflösung der ‚Provenienzabteilungen‘ Allgemeines Staatsarchiv und Geheimes Staatsarchiv sowie der Einführung der Abteilungen I. Ältere und II. Neuere Bestände.

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Archivreport: Geheimes Hausarchiv München https://eindruecke.achmnt.eu/2012/03/2527/ Sun, 11 Mar 2012 20:07:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2527 Read more…]]> http://www.gda.bayern.de/archive/hauptstaatsarchiv/1

Eine archivrechtliche Besonderheit stellt das Geheime Hausarchiv München dar, welches organisatorisch eine Abteilung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ist. Aufgrund der Vermögensauseinandersetzung zwischen dem Bayerischen Staat und dem vormaligen Königshaus aus dem Jahre 1923 (http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44496) handelt es sich bei den Beständen des Geheimen Hausarchivs um Akten zur Geschichte des königlichen Hauses oder von dessen Angehörigen übergebene Akten. Diese befinden sich im Privatbesitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44649) oder von Mitgliedern des königlichen Hauses und werden vom Freistaat Bayern verwaltet. Zur Benutzung der Bestände ist in der Regel die Zustimmung des Chefs des Hauses Wittelsbach erforderlich; sie wird im Rahmen des Benutzungsantrages erteilt und dürfte im Regelfall keine Hürde darstellen.

Nach Erteilung dieser Zustimmung kann mit der Nutzung der Bestände begonnen werden, wobei eine Bearbeitung von ursprünglich nicht beantragten Beständen eines neuen Antrags bedarf, welcher allerdings auch vom Leiter des Geheimen Hausarchivs erteilt werden kann. Bei der Erwägung eines Archivbesuchs ist es von Bedeutung, dass das Geheime Hausarchiv nicht nur die Nachlässe der bayerischen Könige enthält, sondern 1799 errichtet wurde, um die Rechtsverhältnisse des Hauses Wittelsbach zu dokumentieren (vgl. ausf. http://www.gda.bayern.de/archive/hauptstaatsarchiv/31). Da die Nutzung der Findmittel ebenfalls von der o.g. Zustimmung abhängig ist, wird ein Besuch des Archivs ohnehin erst nach entsprechender Voranfragen möglich sein. Es sei an dieser Stelle eingefügt, dass das Archivpersonal – hier am Beispiel des Nachlasses Ludwig I. – über eine beeindruckende Detailkenntnis des Bestandes verfügte.

Hinderlich sind hingegen die eingeschränkten Öffnungszeiten, da das Geheime Hausarchiv nicht im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaatsarchivs untergebracht ist und die Akten – vermutlich aus den Gründen der eingeschränkten Nutzerzulassung – nicht im großen Lesesaal bereitgestellt werden. Die Findmittel können zu den üblichen Öffnungszeiten des Archivs eingesehen werden, wobei es sich wegen der teils undurchsichtigen Bestände- und Signaturenstruktur empfiehlt, die Beratung des Archivpersonals in Anspruch zu nehmen. Da das Geheime Hausarchiv sich am Heimatstandort des Verfassers befindet, können keine Erfahrungsbericht über Unterkünfte gegeben werden. Für eine schnelle Pause empfiehlt sich der Gang zur Cafeteria der naheliegenden Bayerischen Staatsbibliothek (http://www.bsb-muenchen.de/StaBi-Cafe.2835.0.html).

Zeitpunkt des letzten Archivbesuchs
Sommer 2010

Zeitpunkt der Archivreise:
September 2006 (Erstbesuch) / April 2010

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