80286 – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sat, 07 May 2022 12:18:48 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg 80286 – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Lexikon zur Computergeschichte: OS/2 1.x https://eindruecke.achmnt.eu/2014/07/5240/ Mon, 21 Jul 2014 22:00:49 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5240 Read more…]]> Als ursprünglich von Microsoft und IBM gemeinsam entwickeltes Betriebssystem kam OS/2 1.0 (Planungsname CP/DOS) im Jahre 1987 auf den Markt, war noch textbasiert, bot aber Multitasking an. Während die Version 1.1 des Jahres 1988 mit dem Presentation Manager eine grafische Oberfläche enthielt, bot die 1989 erschienene Version 1.2 bereits Unterstützung für das HPFS-Dateisystem und somit lange Dateinamen und größere Partitionen (die Version 1.3 von 1990 enthielt nur Bugfixes). Obwohl Microsoft und IBM OS/2 gleichwohl wie MS-DOS und PC-DOS noch zusammen distribuiert hatten, trennten sich beide Partner vor dem Hintergrund des Erfolges von Windows 3.0 im Jahre 1991. Während Microsoft sich der Entwicklung von Windows NT widmete, entwickelte IBM OS/2 weiter.

]]>
5240
Lexikon zur Computergeschichte: Extended Technology Format – XT-Format https://eindruecke.achmnt.eu/2013/09/4684/ Mon, 09 Sep 2013 20:34:38 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4684 Read more…]]> Ursprünglich bezeichnet PC/XT den 1983 auf den Markt gekommenen IBM 5160, der eine Weiterentwicklung zum eigentlichen IBM-PC darstellte. Der PC/XT wurde erstmals mit einer 10 MB Festplatte ausgeliefert und konnte bis zu 1 MB RAM adressieren. Die Bezeichnung entwickelte sich schließlich von einer Typenbezeichnung von IBM zu einem Industriestandard, der auch von anderen Herstellern übernommen wurde. Eine Fortentwicklung erfuhr der PC/XT 1986, als er mit einem 80286-Prozessor ausgeliefert wurde. Der XT verfügte weiterhin nur über 8 Bit Busbreite und unterstützte nur ISA-Slots für Erweiterungskarten.

]]>
4684
Lexikon zur Computergeschichte: Virtual 86 Mode https://eindruecke.achmnt.eu/2013/05/4386/ Tue, 07 May 2013 19:54:37 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4386 Read more…]]> Die Einführung des Protected Mode mit den 286er brachte entgegen früher Erwartungen kein Aussterben von Programmen, welche nur im Real Mode liefen. Bekanntermaßen sollte sich insbesondere DOS ja noch eine Zeit lang als das maßgebende Real-Mode-Betriebssystem halten. Um diese Probleme zu beheben, wurde mit dem 386er der Virtual 86 Mode geschaffen, welcher mehrere Real-Mode-Programme parallel laufen lassen konnte. Jedes hatte die Illusion, das erste MB des Speichers einer Real-Mode-Maschine zu haben, wobei diese dann im Protected Mode weiter obene abgebildet werden.

]]>
4386
Lexikon zur Computergeschichte: Real Mode https://eindruecke.achmnt.eu/2013/04/4099/ Thu, 11 Apr 2013 19:32:32 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4099 Read more…]]> Mit der Einführung des Protected Mode mit dem 286er wurde aus Gründen der Abwärtskompatibilität ein Modus eingeführt, der dem des 8086 entsprach – der Real Mode. Der Real Mode ist somit eine optionale Fortführung der Arbeitsweise des 8086 und 80186. Da der Prozessor im Real-Mode nur über 20 Adressleitungen zur Speicheradressierung verfügt, konnten nur bis zu 1 MB (2^20 Byte) verwendet werden. Bis heute starten sämtliche Prozessoren im Real-Mode, da beispielsweise das BIOS nicht im Protected Mode laufen kann.

]]>
4099
Lexikon zur Computergeschichte: Industry Standard Architecture – ISA https://eindruecke.achmnt.eu/2012/12/3721/ Thu, 27 Dec 2012 16:54:10 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3721 Read more…]]> Die Abkürzung für Industry Standard Architecture bezeichnet die von IBM mit dem 8086 eingeführte 8-Bit-Bustechnologie, welche mit dem 80286 auf 16 Bit erweitert wurde. Während die entsprechenden Steckplätze für Erweiterungskarten in der 8 Bit-Variante über 2 x 32 Pins verfügten, wurde die 16 Bit-Variante um 2 x 18 Pins erweitert. In Anlehnung an die Bezeichnung für die IBM-PC-Architektur wurden ein ISA 8 Bit-Bus gemeinhin als XT-Bus sowie ein ISA 16 Bit-Bus als AT-Bus bezeichnet.

]]>
3721
Lexikon zur Computergeschichte: Complementary Metal Oxide Semiconductor – CMOS https://eindruecke.achmnt.eu/2012/11/3595/ Sat, 17 Nov 2012 11:19:42 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3595 Read more…]]> Complementary Metal Oxide Semiconductor (CMOS) ist eine stromsparende Technik, welche seit dem 80286er eingesetzt wird, um Informationen des BIOS zu speichern. Während sämtliche Informationen im Arbeitsspeicher des PC (RAM) nach dem Abschalten verloren gehen, ist der sogenannte CMOS-RAM batteriebetrieben. Er beinhaltet sämtliche Standardinformationen aus dem BIOS-ROM sowie alle im BIOS durchgeführten Änderungen. Auch die Systemzeit läuft im CMOS weiter.

]]>
3595