19. Jahrhundert – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sat, 22 Jul 2023 19:27:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg 19. Jahrhundert – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #linkhint Comenius-Projekt. Onlinesammlung der Lehrpläne aus Bayern https://eindruecke.achmnt.eu/2022/08/16036/ Thu, 11 Aug 2022 21:05:46 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=16036 Read more…]]> http://www.comenius.gwi.uni-muenchen.de

Das Comenius-Projekt ist eine Onlinesammlung bayerischer Lehrpläne aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die von der Abteilung Didaktik der Geschichte der LMU München in Zusammenarbeit mit Münchner Lehramtsstudenten verwirklicht wurde. Der Fokus liegt auf den Unterrichtsfächern Geschichte, Sozialkunde sowie Heimat- und Sachkunde. Die Darstellung der digitalisierten Lehrpläne erfolgt als Scan mit OCR-Erkennung oder Text.

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Prof. Dr. Wolfram Siemann: Publikationsverzeichnis mit digitaler Bibliothek https://eindruecke.achmnt.eu/2022/03/11066/ Sat, 05 Mar 2022 20:00:44 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5108

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#museumsreport Schlossmuseum Murnau https://eindruecke.achmnt.eu/2021/08/15050/ Wed, 25 Aug 2021 21:38:58 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15050 Read more…]]> www.schlossmuseum-murnau.de 

Das Schlossmuseum Murnau erstreckt sich über sechs Ebenen. Den Schwerpunkt bilden die Arbeiten Gabriele Münters und der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ sowie das Leben und Wirken des Murnauer Schriftstellers Ödon von Horvath. Darüber hinaus sind Gemälde des 19. Jahrhunderts sowie lokale und internationale Hinterglaskunst ausgestellt. Der Ort Murnau selbst ist durch Ausstellungen über das Murnauer Schloss, den Markt Murnau und die Murnauer Landschaften vertreten. Die Kombination von Ausstellungen über Murnauer Künstler, Murnauer Sammlungen und Murnauer Geschichten macht das Museum zu einem Kristallisationspunkt für Murnauer Kulturortschaftsgeschichte im besten Sinne. 

In museumspädagogischer Hinsicht verfolgt das Schlossmuseum seinen eigenen, in sich schlüssigen, Stil. Die Verwendung mechanischer Mittel wie verschiebbarer Tafeln oder bemalbarer Folien ist gepaart mit dem behutsamen Einsatz audiovisueller Mittel. Leider gelingt die Orientierung zwischen den einzelnen Ausstellungen nur schwerlich ohne die Unterstützung des Aufsichtspersonals. Ein klareres Besucherleitsystem würde diesem Mangel Abhilfe leisten. Vorbildlich gestaltet ist die Internetpräsenz, welche das Museum selbst, seine Sammlungen und die begleitenden Publikationen vorstellt. Darüber hinaus bietet das Museum Kurse zur Kunstvermittlung und stellt in einer Mediathek zahlreiche kunstpädagogischen Materialien bereit. 

Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 € für alle Ausstellungen, der ermäßigte Preis liegt bei 5 €. Vor dem Hintergrund des Angebots ist dies eine sinnvolle Investition. Der naheliegende Schlossgarten Murnau bietet hochwertige Küche zu einem vertretbaren Preis, auch wenn das Ambiente auf den ersten Blick eher wie ein klassischer Biergarten erscheint. 

Zeitpunkt des Museumsbesuchs
Juli 2021

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#novum.ach Es begann mit einem Knall. Die Ampel wird 150 Jahre alt https://eindruecke.achmnt.eu/2018/12/9937/ Mon, 17 Dec 2018 22:46:49 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9937 https://heise.de/-4239982

Die Ampel wird am 10. Dezember 150 Jahre alt. Das erste gasbetriebene Exemplar stand in London und explodierte nach drei Wochen.

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#novum.ach Revolution von 1848 (=Informationen zur politischen Bildung) https://eindruecke.achmnt.eu/2018/07/9569/ Sun, 22 Jul 2018 15:06:32 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9569 Read more…]]> http://www.bpb.de/9839/

In der Revolution von 1848, an deren Spitze sich bald das liberale Bürgertum stellte, sollte ein national geeinter deutscher Staat mit einer freiheitlichen Verfassung entstehen, gestützt auf die persönliche und gesellschaftliche Freiheit seiner Staatsbürger. Zwar scheiterte das Unternehmen schon nach eineinhalb Jahren an der Vielfalt der zu lösenden Probleme, an den Interessendivergenzen seiner Protagonisten und am Wiedererstarken der alten Mächte, doch die Leitideen der 1848er und vor allem ihr Grundrechtskatalog zählen seitdem zu den bedeutendsten demokratischen Traditionen der Bundesrepublik Deutschland.

© Abstract: Bundeszentrale für politische Bildung

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#vabosh Schleißheim bekommt eine Eisenbahn! Nach mehrjährigen Planungen und Baumaßnahmen wurden 1858 in Oberschleißheim die Bahnstrecke und der (Alte) Bahnhof eröffnet https://eindruecke.achmnt.eu/2018/06/11088/ Sat, 09 Jun 2018 19:54:13 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9435 Read more…]]> Am 3. November 1858 wurde auf der Bahnstrecke München-Landshut der Personenverkehr in Betrieb genommen und die Station Schleißheim eröffnet. Dies war der Startschuss für eine 160jährige Geschichte. Der Historiker und VABOSH-Vorsitzende Dr. Andreas C. Hofmann war auf Spurensuche nach Berichten über die Vorbereitungen, Bauarbeiten sowie die Eröffnung.

Dass die Bahnstrecke München-Landshut über Oberschleißheim führt, haben wir offensichtlich unseren Schlössern zu verdanken. Denn bei den Diskussionen um das 1855 gegründete Bayerische Nationalmuseum war auch Schloss Lustheim als Standort im Gespräch und der spätere Museumsdirektor Karl Maria Freiherr von Aretin wies König Maximilian II. am 23. März 1854 extra darauf hin, dass die Eisenbahn deswegen durch Oberschleißheim führen solle. Eine Streckenführung über Garching wäre kürzer gewesen, scheiterte aber ferner am dortigen Posthalter, der dies als eine Konkurrenz zu seinem 50 Pferde starken Betrieb sah.

Der endgültige Beschluss zum Bau des (Alten) Bahnhofs fiel am 2. Mai 1857 in der Direktion der kgl. privilegierten Bayerischen Ostbahnen. Durch eine Bekanntmachung wissen wir, dass über 11.000 Gulden für das Gebäude eingeplant waren. Dies ist knapp zwanzigmal so viel wie das Jahresgehalt eines bayerischen Generals. Der Löwenanteil von über 6.000 Gulden entfiel auf Erd-, Maurer- und Steinhauerarbeiten. Die Handwerker mussten bis 18. Mai 1857 ihre Angebote bei der Bahnverwaltung einreichen, wobei die Auftragsvergabe bereits am Tag darauf stattfand. Ob auch Schleißheimer Betriebe einen Auftrag erhielten, ist uns nicht bekannt.

Zum Jahreswechsel 1857/58 war der Abschnitt München-Schleißheim bereits fertiggestellt und ab dem 7. Januar 1858 fuhren schon die ersten Züge. Einer der frühen Lokomotiv-Produzenten in Deutschland war Joseph Anton von Maffei, der 1930 mit seinem Konkurrenten Krauss & Comp zur heutigen Krauss-Maffei AG fusioniert wurde. Der in Betrieb genommene Streckenabschnitt wurde auch genutzt, um die neu gelieferten Lokomotiven zu testen. Zum anderen konnten jetzt bis Schleißheim Schienen und anderes Baumaterial für die weiteren Passagen schneller transportiert werden.

Am 29. Oktober 1858 fand schließlich die Eröffnungsfahrt von München nach Landshut mit dem bayerischen Ministerratsvorsitzenden Ludwig von der Pfordten als Ehrengast statt. Sie startete 8:40 Uhr und fuhr 23 Minuten später durch Schleißheim. Der Regelbetrieb begann für Personen am 3. November und für Güter am 15. November 1858. Im Winter 1858 kostete eine Fahrt München-Schleißheim in der dritten Klasse mit 15 Kreuzer etwa so viel wie ein Hühnchen. In Schleißheim hielten die Züge um 8:33 Uhr, 12:09 Uhr und 19:03 Uhr in Richtung München sowie um 6:58 Uhr, 10:52 Uhr und 17:28 Uhr in Richtung Landshut.

Quellen: S. Haberstetter u.a. (2008): Eisenbahnstrecke; A. Hofmann (2017): Vortrag Alter Bahnhof Schleißheim; ausführliche Nachweise unter http://achlnk.eu/ls1bd.

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Matthias Stickler: Von der studentischen Allgemeinheit zum örtlichen Deputierten-Convent. Die Entwicklung der Würzburger Burschenschaft im 19. Jahrhundert (2003) https://eindruecke.achmnt.eu/2018/04/9328/ Sun, 29 Apr 2018 19:23:22 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9328 Read more…]]> http://www.burschenschaftsgeschichte.de/pdf/stickler_wuerzburger_burschenschaft.pdf

Eine Geschichte der Würzburger Burschenschaft im 19. Jahrhundert gibt es bisher nicht. Neben der ausgezeichneten Untersuchung zur Würzburger Burschenschaft in der ersten Jahrhunderthälfte von Georg Polster existieren lediglich Spezialuntersuchungen sowie die Festschriftenliteratur der einzelnen
Burschenschaften […]. Ziel dieses Beitrags kann es nicht sein, diese Forschungslücke zu schließen, vielmehr soll die Entwicklung der Würzburger Burschenschaft als Teilaspekt der Geschichte der Würzburger Studentenschaft des 19. Jahrhunderts aufgezeigt werden.

zweitpubl. v.: GDS-Archiv für Hochschul- und Studentengeschichte 6 (2002), S. 98-120.

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Prof. Dr. Wolfram Siemann: […]. Die Polnische Frage, die Großmächte und der Wiener Kongress (2018) https://eindruecke.achmnt.eu/2018/04/9296/ Sun, 22 Apr 2018 20:53:59 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9296 Read more…]]> in: Joachim Bahlcke / Anna Joisten (Hrsg.): Wortgewalten – Hans von Held. Ein aufgeklärter Staatsdiener zwischen Preußen und Polen, Potsdam 2018, S. 335-353.

Im öffent­lichen Raum kann die Macht des Wortes auch den ver­meint­lich Macht­losen eine Waffe an die Hand geben – dies zeigt das Leben und Wirken des aus Schle­sien ge­bür­ti­gen Auf­klä­rers Hans von Held (1764–1842), eines Staatsdieners, der an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert für seinen kompromisslosen Kampf gegen Amtsmissbrauch, Korruption und Günstlingswirtschaft berüchtigt war.

Das Sammelwerk beleuchtet nicht nur die Erfahrungen und literarischen Zeugnisse eines unbequemen Beamten, dessen Drang, für Anliegen des Gemeinwohls die Stimme zu erheben, vom Aufbruch einer ganzen Epoche zeugt. Es gilt auch dem konfliktreichen Nachbarschaftsverhältnis zwischen Preußen und Polen- Litauen und der Entwicklung in den neuen preußischen Provinzen im Osten, die für Helds Werdegang und politisches Denken bedeutsam waren.

© Text: http://www.kulturforum.info/de/startseite-de/1000305-publikationen/1019391-geschichte/7705-wortgewalten-hans-von-held

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#linkhint Die Staatsanwaltschaft bei dem Obersten Bayerischen Landgericht, von Werner Biebl / Roland Helgerth (Online-Ausg. 2009) https://eindruecke.achmnt.eu/2018/04/9216/ Mon, 16 Apr 2018 10:29:07 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=9216 www.pro-justiz.de/Dokumente/
Geschichte_Staatsanwaltschaft_BayObLG_PDF.pdf

Die im Internet bereitgestellte Monographie blickt auf die Geschichte der Staatsanwaltschaft bei dem Obersten Bayerischen Landgericht von den Ursprüngen im 19. Jahrhundert bis zur Auflösung der Behörde Ende 2004.

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#das-dom Jahresberichte über das Königliche Lyceum, Gymnasium und die Lateinische Schule zu Freising Jge. 1836-1874 im Volltext https://eindruecke.achmnt.eu/2017/09/8716/ Sun, 10 Sep 2017 15:30:48 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8716 Read more…]]> https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?oclcno=225197697&db=100

Die Bayerische Staatsbibliothek stellt die Jahresberichte über das Königliche Lyceum, Gymnasium und die Lateinische Schule zu Freising von 1836 bis 1874 digital bereit. Die Digitalisate können in Volltext durchsucht werden und verfügen über eine automatische Orts- und Personenerkennung. Während das Lyzeum zur späteren Theologisch-Philosophischen Hochschule wurde, stellen die Lateinische Schule und das Gymnasium die Keimzellen des späteren Humanistischen Gymnasiums und heutigen Dom-Gymnasiums Freising dar.

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Museumsreport: Localbahnmuseum Bayerisch-Eisenstein – mit virtueller Teilausstellung https://eindruecke.achmnt.eu/2017/06/8470/ Thu, 29 Jun 2017 19:03:42 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8470 http://www.localbahnverein.de/localbahnmuseum.htm

[See image gallery at eindruecke.achmnt.eu]

Veröffentlichung der Fotographien mit freundlicher Erlaubnis des Localbahnmuseums Bayerisch-Eisenstein

I. Der Museumsgedanke

Bereits 1976 wurde im Verein die Idee eines Lokalbahnmuseums geboren und an Behörden sowie an die Öffentlichkeit herangetragen. Auf dem ehemaligen Gelände der Localbahn AG in München-Thalkirchen sollte das Museum entstehen. Der Standort schien deshalb so gut geeignet, weil die Betriebsanlagen und Gebäude noch weitgehend vorhanden waren. Auch ein historischer Betrieb auf der stillgelegten Teilstrecke der Isartalbahn schien möglich zu ein.

Trotz laufender Vorstöße des Vereins gemeinsam mit dem Arbeitskreis Kulturelles München und dem Münchner Forum ließen sich keine konkreten Ergebnisse erzielen. Da für die im Aufbau befindliche Fahrzeugsammlung eine dauerhafte Unterbringung gefunden werden mußte, beschloss der Vorstand im Jahr 1978, sich um den Lokschuppen in Bayerisch-Eisenstein zu bemühen. Das hier vorgefundene Esemble von 1877 bot eine hervorragende Alternative zur ursprünglichen Planung, steht unter Denkmalschutz und ist inzwischen mit tatkräftiger Hilfe der Zuschussgeber restauriert worden und als Museum im Betrieb.

Quelle: Ausstellungstext „Der Träger des Museums“; © Bayerischer Localbahnverein e.V.

II. Die Lokstation Bayerisch Eisenstein

Da Bayerisch-Eisenstein Grenzbahnhof ist, wurden hier die Lokomotiven gewechselt. Die bayerischen Maschinen kamen vom Bahnbetriebswerk Plattling herauf. Sie mussten in Eisenstein mit Kohle und Wasser versorgt, gedreht, sowie für die Rückfahrt vorbereitet werden und übernachteten teilweise hier. Hierzu wurde 1877 der Lokschuppen zusammen mit dem Bahnhof und den übrigen Gebäuden nach Plänen der Bayerischen Ostbahn Gesellschaft errichtet. Auch auf der böhmischen Seite entstand ein entsprechendes Betriebswerk, wo die Lokomotiven aus Klattau versorgt wurden.

Im Laufe seines Bestehens wurde der Lokschuppen mehrmals umgebaut, weil die Gleislänge im Rundhaus für die immer größer werdenden Lokomotiven nicht mehr ausreichte. Dies ist am dargestellten Grundriss deutlich erkennbar. Das wesentliche Langhaus wurde später als Bahnmeistermagazin genutzt. Im Dachraum des Lokschuppens sind drei Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von 55 m3 eingebaut, die aus einer Quelle am gegenüberliegenden Hang gespeist wurden. Ferner enthält das Obergeschoss zwei Wohnungen für örtliche Eisenbahnbedienstete, deren Aufgabe die Betreuung und Wartung der Lokomotiven während des Aufenthalts in der Lokstation war.

Quelle: Ausstellungstext „Localbahnmuseum Bayrisch Eisenstein“; © Bayerischer Localbahnverein e.V.

III. Teilausstellung: „Waldbahn-Momente“

Dr. Wolfgang Baierl, Jahrgang 1958, ist von Beruf Unfallchirurg, wohnt in Deggendorf und ist am dortigen Klinikum seit 1984 beschäftigt. […] An einerr Fülle von Aufnahmen, die in relativ kurzer Zeit an seiner Hausstrecke entstanden waren, konnte dem überaus interessiertem Publikum 1996 eine umfangreiche Ausstellung im Bürgerspital in Plattling dargeboten werden. In aktualisierter und erweiterter Form kann die „Reise in Bildern“ künftig im Localbahnmuseum in Bayerisch-Eisenstein unternommen werden. 

Anliegen der hier gezeigten Fotografien soll nicht eine Darstellung verschiedener Arten von Schienenfahrzeugen sein. Die Typenvielfalt der Dampflokzeit und der frühen Bundesbahnära ist ja ohnehin für immer verloren! Diese Bilder leben vom atmosphärischen Reiz des Bahnwesens, der auch in unseren Tagen praktisch vor der Haustüre sichtbar ist. Sie zeigen Schienen, Züge, Signale und Bahnarchitektur lebendig und in ästhetischer Harmonie mit Landschaften und Stadtbildern, Wetter- und Zeitzyklen. 

Quelle: Ausstellungstext „Zur Entstehung der Ausstellung ‚Waldbahn-Momente'“; © Bayerischer Localbahnverein e.V. / Dr. Wolfgang Baierl

IV. Summa summarum

Die hier gezeigten Fotographien bieten nur einen Bruchteil dessen, was das Lokalbahnmuseum zu bieten hat. Insbesondere weitere Fahrzeuge und hierbei insbesondere Dampflokomotiven können von Fans und Fachleuten gleichermaßen bewundert werden. Für alle Gäste der Region Bayerischer Wald, die zugleich eine minimale Affinität zur Eisenbahn haben, ist der Besuch im Lokalbahnmuseum ein ‚Muss‘. Diese Ausstellung bietet alles, was das Eisenbahnerherz begehrt und auch noch manches darüber hinaus.

Zeitpunkt des Museumsbesuchs:
September 2016

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#schleissheim Schleißheimer Lokomotiven (1858-1918) »ᴀʟʟɢᴇᴍᴇɪɴ https://eindruecke.achmnt.eu/2017/04/8376/ Tue, 25 Apr 2017 21:48:33 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8376 Read more…]]> sliusica generalia Nr. 69 [25.04.2017]

schleissheim.link/yljn7 (PDF; 5,3 MB)

Bis heute ist es üblich, dass Züge den Namen von Regionen und Städten tragen. Auch die Bahn-Station ‚Schleißheim‘ war ein solcher Namensgeber. Darüber hinaus wurde in Oberschleißheim auch eine Lokomotive produziert.


Ressource
  • Oberschleißheim aktuell Jg. 45/3 (2016), S. 31
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Prof. Dr. Wolfram Siemann: Pieter M. Judson: The Habsburg Empire. A New History, bespr. als: Habsburg. Integration von unten, in: Süddeutsche Zeitung (15.03.17) https://eindruecke.achmnt.eu/2017/04/8364/ Wed, 19 Apr 2017 21:58:54 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8364 http://www.sz.de/1.3420544*

Pieter M. Judson schreibt dem Habsburgerreich von Maria Theresia bis 1918 neues Leben und starke Kommunikationsdichte zu.

*Zugang kostenpflichtig

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rücksichten: Verkauf von Alaska. Russlands dümmster Deal https://eindruecke.achmnt.eu/2017/03/8335/ Fri, 31 Mar 2017 21:48:23 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8335 http://sz.de/1.3422968

Heute [sc. 30.03.2017] vor 150 Jahren verscherbelt das Zarenreich seine Kolonie Alaska für einen Schnäppchenpreis an die USA. Die Geschichte eines denkwürdigen Geschäfts, das in nur einer Nacht verhandelt wurde.

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#dasdom Die Matrikeln oder Verzeichniss sämm­tlicher Studirenden, welche die Studienanstalt zu Freising in den Jahren 1835 bis 1864 absolvirt haben (1865) https://eindruecke.achmnt.eu/2017/02/8210/ Mon, 13 Feb 2017 21:53:17 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8210 Read more…]]> https://books.google.de/books?id=28VAAAAAcAAJ

Die Publikation aus dem Jahre 1865 wurde in Erinnerung an die Studiengenossen von einem ehemaligen Münchner Archivschreiber zusammengestellt, der zwanzig Jahre zuvor selbst das Gymnasium absolviert hatte. Die Veröffentlichung unterteilt sich in einen alphabtischen Teil nach Familiennamen sortiert sowie einen chronologischen Teil nach Abschlussjahren gegliedert. Letzterer zeigt auf, dass in der Regel zwischen 20 und 30 Schüler das Absolutorium erhielten.

Via http://wiki-de.genealogy.net/Dom-Gymnasium_Freising/Matrikel

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Museumsreport: Freilichtmuseum Finsterau i. NB. https://eindruecke.achmnt.eu/2016/12/8118/ Mon, 26 Dec 2016 22:45:21 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8118 Read more…]]> http://www.freilichtmuseum.de/museum-finsterau/

Das Freilichtmuseum Finsterau ist Teil des kommunalen Zweckverbandes Freilichtmuseum Massing/Rottal und Finsterau/Bayerischer Wald, welcher das frühere Leben, Wirtschaften und Bauen der bäuerlichen Bevölkerung Niederbayerns darstellen möchte. Es ist Zeit erforderlich, um das weitläufige Freilichtmuseum mit den über zehn Gehöften und Gebäuden mit Ruhe und Aufmerksamkeit zu erleben. Die bis ins 18. Jahrhundert zurück­datierten Gebäude wurden aus verschiedenen Teilen des Bayerischen Waldes abgebaut und im Freilichtmuseum orginal­getreu wiedererrichtet. Hierbei sind im Freilichtmseum ‚klassische‘ Höfe gleichermaßen zu sehen wie im bayerischen Wald nur selten vorkommende Bauwerke. Der Besucher wird mit einem Rundgang geleitet und erlebt eine Reise in die Vergangenheit. Museumspädagogisch setzt das Freilichtmuseum moderne Konzepte und Techniken eher konservativ ein, was dem Konzept des Nachbaus vergangener Lebensweisen nicht zuwider läuft.

Absolut vorbildlich ist der Internetauftritt des Museums, der den interessierten Nutzer bereits mit sehr umfangreichen Informationen versorgt, natürlich ohne den Besuch des Freilicht­museums entbehrlich zu machen. So wird beispielsweise die Geschichte eines jeden Gebäudes mit Außen- und teilweise Innenaufnahmen kurz vorgestellt. Öffnungszeiten, Preise, Anfahrtmöglichkeiten, Pressefotos und Termine sind übersichtlich strukturiert und aktuell gehalten. Flyer und andere Broschüren zum Freilichtmuseum sowie wissenschaftliche und heimatkundliche Beiträge werden kostenlos zum Download angeboten. Ein Leckerbissen wartet in der Museumsgastronomie, die Brotzeit, Kaffee und Kuchen auf geschmacklich hohem Niveau bietet. Das Museum ist nahe der deutsch-tschechischen Grenze und somit leider nicht zentral gelegen. Es ist allerdings mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln der Region erreichbar.

Zeitpunkt des Museumsbesuchs:
September 2016

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#linkhint Prostitution – Das „älteste Gewerbe der Welt“?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (19.2.2013) https://eindruecke.achmnt.eu/2016/12/6859/ Tue, 20 Dec 2016 23:24:38 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6859 Read more…]]> www.bpb.de/apuz/155369/

Die Vorstellung, Prostitution sei „das älteste Gewerbe der Welt“ wird – nicht nur am Stammtisch – bis in die Gegenwart hinein kolportiert. Die historische Realität sieht jedoch anders aus. Die ältesten Erscheinungsformen der Prostitution – von der Heiligen Hochzeit über die Hierodulenpaarung bis zur Apotropäischen beziehungsweise Unheilabwehrenden Prostitution – gingen auf sakrale Riten zurück. In der griechischen und römischen Antike waren Prostituierte, von freigelassenen Hetären und Kurtisanen abgesehen, Sklavinnen, in der Neuzeit wurden sie als „Huren“ kriminalisiert und seit 1700 als „liederliche Weibspersonen“ staatlicherseits reglementiert.

© Text: Romina Schmitter für bpb.de; Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0;

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Die Gegenwart der Geschichte – Das Historische Quartett (Literaturhaus München) https://eindruecke.achmnt.eu/2016/11/6843/ Fri, 18 Nov 2016 16:52:47 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6843 Read more…]]> http://www.literaturhaus-muenchen.de/reihe/items/240.html

Geschichte hat Konjunktur, der Sachbuchmarkt boomt. Woraus resultiert das große Interesse der Leserinnen und Leser an geschichtlichen Themen? Sicherlich auch aus den brennenden Fragen, die die Gegenwart an uns richtet: Welche historischen Ereignisse stehen exemplarisch für gesellschaftliche Veränderungen? Welche Persönlichkeiten haben beispielhaft gehandelt? Kann man aus Geschichte lernen? Das »Historische Quartett« wird sich ab Mai 2016 zwei Mal im Jahr diesen und vielen weiteren Fragen stellen. Die HistorikerInnen Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte), Martin Schulze Wessel (LMU München) und Ute Daniel (TU Braunschweig) werden aktuelle Lektüre über das 19te und 20ste Jahrhundert bis in die heutige Gegenwart diskutieren und dazu jeweils einen Gast einladen.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Literaturhauses München mit dem Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, der LMU München und dem Collegium Carolinum.

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Denkmäler erzählen Geschichte(n)! Die Feldherrnhalle in München. Nationale Begeisterung, Instrumentalisierung, Alltagsgeschehen https://eindruecke.achmnt.eu/2016/11/8023/ Fri, 18 Nov 2016 15:13:55 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8023 Read more…]]> http://histbav.hypotheses.org/2261

Überquert man in Zeiten hektischer Betriebsamkeit den Odeonsplatz, wird die Feldherrnhalle für gewöhnlich nur am Rande wahrgenommen. Ihre facettenreiche Geschichte bleibt zumeist im Verborgenen oder wird auf Hitlers Marsch auf die Feldherrenhalle konzentriert. Dabei kann sie für die Zeit ihrer Existenz wie eine Quelle Aufschluss über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse einer Zeit geben. Denn: Denkmäler erzählen Geschichte(n)!

Bayernspiegel. Zeitschrift der Bayerischen Einigung und Bayerischen Volks­stiftung Nr. 5-6/2012, S. 19ff.

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durchsichten: Kollektiv denken. Transnationale Wissenschaftspraxis französischer Sozialwissenschaftler, 1890er–1930er Jahre https://eindruecke.achmnt.eu/2016/09/6786/ Sat, 24 Sep 2016 22:24:57 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6786 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/mg0f7

Die Hochschulsysteme (West-)Europas und der USA waren im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Zu nennen sind dabei deutliche Zunahmen bei den Studenten- und Professorenzahlen wie auch starke Professionalisierungstendenzen. […] Dieser „Großbetrieb“ nun erforderte vielfältige Kooperationsformen zwischen Wissenschaftlern, sei es auf lokaler, sei es auf nationaler oder sei es auf internationaler Ebene. Diese Entwicklungen spiegelten sich auch in den entstehenden Sozialwissenschaften wider, die sich in den Jahrzehnten vor der Jahrhundertwende sukzessive in den Hochschulsystemen etablieren konnten. Transnationale Kooperationen waren […] für die entstehende Disziplin von besonderer Bedeutung.

Abstract: Tommy Stöckel / 19jhdhip.hypotheses.org

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#schleissheim Lexikonartikel zu Münchner Bank eG / Raiffeisenbank Oberschleißheim (1862/1924 bis 2014) »ᴀʟʟɢᴇᴍᴇɪɴ https://eindruecke.achmnt.eu/2016/09/7907/ Mon, 19 Sep 2016 19:46:49 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7907 Read more…]]> sliusica generalia Nr. 64 [19.09.2016]

schleissheim.link/mdf5t

Am 12. Juli 1862 gründeten 22 fortschrittlich-liberal gesinnte Münchner Bürger aus Handwerk, Gewerbe, Industrie, Beamtenschaft und Wissenschaft den „Münchener Darlehen-Verein (mit Solidarhaft)“, die erste Kreditgenossenschaft nach dem Vorbild von Hermann Schulze-Delitzsch (1808-1883) in Bayern. Der Verein etablierte sich rasch. 1865 benannte er sich in „Münchener Industrie-Bank“ um. Ab 1877 hatte die Bank einen eigenen Firmensitz am Petersplatz in München, ab 1899 am Frauenplatz. Sie überstand sämtliche Krisen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit dem sog. Wirtschaftswunder in den 1950er Jahren begann das Bankgeschäft wieder zu florieren. 1964 fusionierte das Institut mit der „Oberbayerischen Volksbank“ zur „Volksbank München“. Seit der grundlegenden Novellierung des Genossenschaftsgesetzes von 1973 konnten fortan auch Nichtmitglieder Geschäfte über Genossenschaftsbanken abwickeln. 1990 fusionierte die „Volksbank München“ mit der „Münchner Bank“ und firmierte fortan unter dem Namen „Münchner Bank eG Volksbank“, seit 1995 unter „Münchner Bank eG“. 2005 folgte eine weitere Fusion, dieses Mal mit der „Raiffeisenbank München eG“, sowie 2012 mit der „Raiffeisenbank Oberschleißheim eG“. Die Firmierung „Münchner Bank eG“ wurde für die fusionierte Genossenschaftsbank beibehalten. 2008 verlegte sie ihren Firmensitz ins Forum Bogenhausen. Sie ist das älteste und mit insgesamt 37 Filialen (Stand 2014) eines der größten genossenschaftlichen Kreditinstituten Bayerns.

Ressource: Historisches Lexikon Bayerns / Münchener Industrie-Bank e.G.m.unbeschr.H.

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Das österreichische Bildungssystem zwischen 1749 und 1918, Beitr. v. Peter Stachel (¹1999 / 2002) https://eindruecke.achmnt.eu/2016/09/7899/ Sat, 17 Sep 2016 22:39:41 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7899 Read more…]]> http://www.kakanien-revisited.at/beitr/fallstudie/PStachel2/?alpha=s&page=2

Dargestellt und analysiert wird die Geschichte des österreichischen Bildungssystems von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Zerfall der Habsburgermonarchie im Jahr 1918, wobei das Hauptaugenmerk dem mittleren und höheren Schulsystem gilt. Dargelegt wird die Geschichte der Bildungsinstitutionen und der jeweiligen bildungspolitischen Leitvorstellungen, sowie der politischen und sozialen Rahmenbedingungen. Genauer eingegangen wird auf den Zusammenhang von Bildungspolitik und Veränderungen im sozialen Gefüge, das Verhältnis von Geistes- und Naturwissenschaften innerhalb des Bildungssystems, die Frage der Bildungschancen für Frauen und die Politisierung der Bildungspolitik durch die zunehmenden Nationalitätenkonflikte innerhalb der Donaumonarchie.

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durchsichten: Professur (W2) für Transnationale Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Ruhr-Universität Bochum https://eindruecke.achmnt.eu/2016/06/6595/ Sun, 19 Jun 2016 22:13:26 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6595 Read more…]]> [Ressource nicht mehr verfügbar!]

Professuren, die speziell für Transnationale Geschichte denominiert sind, sind selten. Noch seltener ist eine Kombination mit dem 19. Jahrhundert. Die Universität Bochum nimmt hier mit der neuesten Ausschreibung einer W2-Professur eine Vorreiterrolle ein.

Die Bewerbungsfrist ist bereits abgelaufen!

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Tagung: „Visual History – Konzepte, Forschungsfelder und Perspektiven“ https://eindruecke.achmnt.eu/2016/03/7163/ Thu, 24 Mar 2016 22:45:25 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7163 http://idwf.de/-NBwAB

Gemeinsam mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung, dem Herder-Institut und dem Deutschen Museum München veranstaltete das Georg-Eckert-Institut vom 2.-4. März in Berlin eine Tagung zur historischen Bildforschung. Vorgestellt und diskutiert werden unter anderem die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojektes.

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durchsichten: Rez.: The Palgrave Dictionary of Transnational History. From the Mid-19th Century to the Present Day, hrsg. v. Akira Iriye / Pierre-Yves Saunier, Basingstoke 2009 https://eindruecke.achmnt.eu/2016/03/6403/ Mon, 21 Mar 2016 10:59:13 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6403 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/pk8yk

In der Regel geben Handbücher und Nachschlagewerke konsensfähiges Wissen auf der Basis gesicherter Forschung wieder. Das Palgrave Dictionary of Transnational History weicht von diesem Muster ab. Es will Forschung befruchten und müsste, so die Herausgeber, eigentlich das „Tentative Dictionary of Transnational History“ heißen (XIX). Weder war Vollständigkeit ein Kriterium der Auswahl, noch wurde Ausgewogenheit angestrebt. Angesichts der Herausforderung, 1.500 ursprünglich geplante Beiträge auf über 400 zu reduzieren, machten die Herausgeber aus der Not eine Tugend. Experimentelle Beiträge werden bevorzugt, Mut zur Lücke gezeigt.

Abstract: Philipp Gassert / sehepunkte

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Prof. Dr. Wolfram Siemann: Metternich. Stratege und Visionär — Eine Biografie, München 2016 https://eindruecke.achmnt.eu/2016/03/7116/ Fri, 18 Mar 2016 11:05:21 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7116 Read more…]]> http://www.chbeck.de/Siemann-Metternich/productview.aspx?product=15003860

Metternich gilt seit je als Inbegriff der Reaktion, als rückwärtsgewandter Feind aller liberalen und nationalen Kräfte. Wolfram Siemann zeichnet in seiner grandiosen Biographie ein fundamental neues Bild des Staatsmannes, der für vier Jahrzehnte die Geschicke Europas prägte. Metternichs Denken war moderner, seine Diagnosen hellsichtiger und sein Wirken zukunftsweisender, als man ihm bisher zugestanden hat. „Ein Mann wie ich scheißt auf das Leben von einer Million Menschen!“, erklärte Napoleon seinem Gegenspieler Metternich im Jahr 1813. Clemens Fürst von Metternich (1773 – 1859) erlebte die mehr als zwanzig Jahre andauernden Kriege in Europa als Zusammenbruch der Zivilisation. Fast prophetisch sah er voraus, dass der Freiheitsdrang der Nationen in eine noch blutigere Katastrophe münden würde. Metternichs Friedensordnung von 1815 kann nur vor diesem Hintergrund begriffen werden. Das gilt sogar für seine repressiven Maßnahmen gegen jeden drohenden gesellschaftlichen Aufstand. Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen lässt Wolfram Siemann einen schillernden und vielschichtigen Mann vor unseren Augen lebendig werden: Metternich war ein traditionsbewusster Reichsgraf und ein frühindustrieller Unternehmer, ein Bewunderer der englischen Verfassung, ein scheiternder Reformer in einem fragilen Vielvölkerstaat und ein Verehrer der Frauen. Diese Biographie ist ein Meilenstein und taucht nicht nur Metternich, sondern die Geschichte des 19. Jahrhunderts insgesamt in ein neues Licht.

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durchsichten: Wandern. Zur Globalgeschichte der Migration (=Mittelweg. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung Heft 1 / 2016) https://eindruecke.achmnt.eu/2016/02/6351/ Mon, 29 Feb 2016 22:12:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6351 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/xy272

Von den Küstenregionen des Indischen Ozeans in die Karibik und die Mandschurei, nach Hongkong, New York und Genf und in die Amtsstuben französischer Asylentscheider führt unser Themenheft, mit dem wir der aktuellen Debatte um die sogenannte Flüchtlingskrise historische Tiefenschärfe geben und den Blick über die Grenzen Europas hinaus richten wollen.

Via: http://idw-online.de/de/news645366

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Prozessunterlagen Louis-Pierre Louvel (Attentat auf den Duc de Berry 1820) online https://eindruecke.achmnt.eu/2015/11/6975/ Sun, 29 Nov 2015 22:25:46 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6975 Read more…]]> Am 13. Februar 1820 verübte Louis-Pierre Louvel ein tödliches Attentat auf den französischen Thronfolger Charles-Ferdinand d’Artois, Duc de Berry, als dieser aus der Oper kam. Der Neffe von Ludwig XVIII. erlag Stunden später den Stichverletzungen, die ihm der Attentäter mit einem spitzen Gegenstand beigebracht hatte. […]  Der Strafprozess gegen den Sattler Louis-Pierre Louvel wurde vor dem Cour des pairs verhandelt. Er gab zu Protokoll, dass er als Einzeltäter gehandelt habe und die bourbonische Königsfamilie auslöschen wollte. Louvel wurde verurteilt und am 7. Juni 1820 hingerichtet. Die gedruckten Prozessakten sind nun seit kurzem als PDF auf der Website des Senats online einsehbar.

© Text: Mareike König @ http://19jhdhip.hypotheses.org; Lizenz: CC BY 3.0;

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durchsichten: Übung zu speziellen Methoden und Theorien. Vergleichende und transnationale Geschichte https://eindruecke.achmnt.eu/2015/10/6206/ Thu, 29 Oct 2015 23:35:18 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6206 Read more…]]> [nicht mehr verfügbar]

Transnationale Geschichte ist seit Jahren en vogue. Gleichwohl ist der Begriff schillernd, und es ist keineswegs klar, was genau sich dahinter verbirgt. Ein Minimalkonsens besteht lediglich darin, dass es sich um eine Art der Geschichtsbetrachtung handelt, die in irgendeiner Form über nationalstaatliche Grenzen hinausgeht. Entsprechend heterogen ist das Forschungsfeld und groß die Themenvielfalt. Gemeinsam wollen wir Schneisen durch dieses Dickicht schlagen und wichtige theoretische und methodische Ansätze sowie zentrale Themen transnationaler Geschichtsschreibung kennenlernen. Diese sollen zu anderen – teils überlappenden oder komplementären, teils alternativen und miteinander konkurrierenden – Konzepten in Bezug gesetzt werden, die ebenfalls über die traditionelle Nationalgeschichte hinausgehen (Historischer Vergleich, Kulturtransfer, Histoire croisée, Entangled History, Globalgeschichte, Translokalität). Anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts geht es ferner darum, das Potential, die Vorteile und die Probleme der verschiedenen Ansätze kritisch zu diskutieren.

Text: Ruhr-Universität Bochum, Wintersemester 2014/15

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#dasdom Chronik der Königl. Studien-Anstalt Freising, v. Willibald Rausch (Freising 1878) https://eindruecke.achmnt.eu/2015/10/6947/ Wed, 21 Oct 2015 22:18:32 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6947 http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-195627

Die als Volltext verfügbare, anlässlich des 50jährigen Jubiläums erstellte Chronik beinhaltet nach einer kurzen historischen Einführung die Geschichte der Jahre 1828-1878, eine Liste der Rectoren und Lehrer, die Unterrichtsgegenstände sowie Förderer der Studienanstalt.

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aventinum Nr. 92 [21.10.2015]: Musikwissenschaft als Beruf. Eine Geschichte der Musikforschung an der LMU: Ausstellung 12.10.2015 – 08.01.2016 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/10/11080/ Wed, 21 Oct 2015 21:50:17 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6944 Read more…]]> http://www.ub.uni-muenchen.de/aktuelles/veranstaltungen/ausstellung-musikwissenschaft/

Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse eines Seminars, in dem sich Studierende der Musikwissenschaft mit der Geschichte ihres Faches an der LMU beschäftigten. Sie eröffnet Perspektiven von den Versuchen des späteren 19. Jahrhunderts, Musik zum Gegenstand einer universitären Disziplin zu machen, bis zu den Arbeitsweisen der Disziplin in neuerer Zeit.

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Lexikon zur Computergeschichte spezial: Frauen in der Computergeschichte. Sonderausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn, 2.9.2015 bis 10.7.2016 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/09/6136/ Sun, 13 Sep 2015 19:32:03 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6136 Read more…]]> http://www.hnf.de/ausstellungen/ada-lovelace.html

An der Wiege des Computers stand eine Frau. Bereits 100 Jahre vor seiner Erfindung verfasste Ada Lovelace (1815-1852) das erste Programm. Doch auch die weitere Entwicklung wurde maßgeblich von Frauen geprägt. So werden in der Ausstellung „Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte“ im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) neben Ada Lovelace mehrere andere Pionierinnen der vergangenen 75 Jahre gewürdigt, die bis heute die Entwicklung der Informationstechnik wesentlich vorangebracht haben. Die Ausstellung illustriert den Kampf gegen Konventionen, zeigt technische Meisterleistungen und bewegende Lebensläufe. […] Ada Lovelace erkannte bereits 1843 die Universalität von Computern weit über deren Funktion als bloße Rechenmaschine hinaus. Sie schrieb das erste Programm für die nie gebaute Analytical Engine des Charles Babbage und verwendete dabei noch heute gültige Prinzipien der Programmierung wie bedingte Verzweigungen, Variablen und Schleifen, 100 Jahre vor den ersten Computern.

© Text: http://www.hnf.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/ansicht/artikel//am-anfang-war-ada-frauen-in-der-computergeschichte-2.html

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Klimatologische Karte der Erde aus dem Jahre 1847 https://eindruecke.achmnt.eu/2015/07/6814/ Fri, 31 Jul 2015 21:18:13 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6814 http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00093312/image_1

Die in St. Petersburg entstandene Weltkarte zeigt auf beeindruckende Weise die Detailtreue sowohl der globalen Geographie als auch der Meteorologie des 19. Jahrhunderts.

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