{"id":880,"date":"2010-12-03T20:34:47","date_gmt":"2010-12-03T19:34:47","guid":{"rendered":"http:\/\/einblicke.andreashofmann.eu\/?p=880"},"modified":"2023-01-13T18:30:25","modified_gmt":"2023-01-13T17:30:25","slug":"link-hint-nr-6-2010-feldpostsammlung-des-museums-fuer-kommunikation-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eindruecke.achmnt.eu\/2010\/12\/880\/","title":{"rendered":"Link-Hint Nr. 6\/2010: Feldpostsammlung des Museums f\u00fcr Kommunikation Berlin"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.museumsstiftung.de\/feldpost\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>http:\/\/www.museumsstiftung.de\/feldpost<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Mit 1.400 online verf\u00fcgbaren Feldpostbriefen aus dem Zweiten Weltkrieg steht ein Ausschnitt aus dem etwa 90.000 Briefe starken Bestand der Museumsstiftung Post und Telekommunikation zur Verf\u00fcgung. Die aussagekr\u00e4ftigsten Briefe wurden ausgew\u00e4hlt, digitalisiert, transskribiert und sacherschlossen. Auf den ersten Blick macht das Portal, welches einen Teil der Internetpr\u00e4senz der Museumsstiftung bildet, einen eher unscheinbaren Eindruck, da die einf\u00fchrenden Erl\u00e4uterungstexte eher kurz gefasst sind. Und an der mangelnden Einbettung in den historischen Hintergrund &#8211; das sei bereits vorweggenommen &#8211; liegt auch einer der Hauptkritikpunkt an dem Portal.<\/p>\n<p>\u00dcber eine Volltextsuche (welche in ihrer Wirkm\u00e4chtigkeit leider mit der Titulatur &#8222;Suche&#8220; geschm\u00e4lert wurde) sind s\u00e4mtliche online gestellten Feldpostbriefe durchsuchbar. Die Suchm\u00f6glichkeiten werden erg\u00e4nzt durch eine &#8222;Stichwortsuche&#8220; [!], wohinter sich allerdings eine klassische Schlagwortsuche verbirgt. Abgerundet werden die Suchm\u00f6glichkeiten durch eine &#8222;Datum&#8220;-Suche, welche allerdings nur eine Eingrenzung nach Monaten erm\u00f6glicht sowie eine Suche nach Briefkonvoluten. Die Suchergebnisse werden mit Datum, Verfasser und Adressat versehen angezeigt; die Bedeutung der abschlie\u00dfenden Signaturziffern erschlie\u00dft sich leider nicht.<\/p>\n<p>\u00dcberaus beeindruckend stellen sich die Einzelansichten der Briefe dar. Jeder Brief ist transskribiert, sofern vorhanden mit einem Portr\u00e4t des Verfassers versehen und bietet die M\u00f6glichkeit, in weiteren Briefen des Konvoluts zu st\u00f6bern. Die Ansicht wird erg\u00e4nzt durch biographische Daten zum Autor, wobei viele F\u00e4lle nachvollziehbarer Weise nur Rahmendaten zur Biographie bieten k\u00f6nnen. Ein &#8222;Schmankerl&#8220; sind die Digitalisate, welche \u00fcberaus ansprechend pr\u00e4sentiert werden, allerdings nicht nach den neuesten Digitalisierungs-Standards erstellt wurden. So werden beispielsweise Ma\u00dfstab, Farbpalette und Vollansicht durchaus vermisst. Wie bei zahlreichen anderen digitalen Angeboten (vgl. LiHi 1\/2010, 2\/2010, 5\/2010) scheint die Angabe eines Permalinks bis heute ein gr\u00f6\u00dferes Unterfangen darzustellen.<\/p>\n<p>Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass es sich um ein liebevoll und sorgf\u00e4ltig erstelltes Angebot handelt, welches allerdings an seiner Fassade etwas arbeiten sollte. Hintergrundinformationen zum Bestand, Einbettung in den historischen Kontext sowie fehlerhaft denominierte Suchfelder seien als Verbesserungsvorschl\u00e4ge an dieser Stelle explizit genannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>http:\/\/www.museumsstiftung.de\/feldpost Mit 1.400 online verf\u00fcgbaren Feldpostbriefen aus dem Zweiten Weltkrieg steht ein Ausschnitt aus dem etwa 90.000 Briefe starken Bestand der Museumsstiftung Post und Telekommunikation zur Verf\u00fcgung. 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