{"id":4588,"date":"2013-07-11T14:09:30","date_gmt":"2013-07-11T12:09:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aussichten-online.net\/?p=4588"},"modified":"2020-03-30T23:30:29","modified_gmt":"2020-03-30T21:30:29","slug":"wolfgang-untergehrer-die-papstlichen-nuntii-und-legati-im-reich-1447-1484-zu-personal-und-organisation-des-kurialen-gesandtenwesens-phil-diss-online-lmu-munchen-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eindruecke.achmnt.eu\/2013\/07\/4588\/","title":{"rendered":"Wolfgang Untergehrer: Die p\u00e4pstlichen nuntii und legati im Reich (1447\u20131484): zu Personal und Organisation des kurialen Gesandtenwesens. Phil.Diss. [online] LMU M\u00fcnchen 2012"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/edoc.ub.uni-muenchen.de\/15862\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>http:\/\/edoc.ub.uni-muenchen.de\/15862<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Ungeachtet der intensiven Erforschung der Diplomatie der rinascimentalen italienischen Stadtstaaten wurde das p\u00e4pstliche Gesandtschaftswesen des 15. Jahrhunderts bisher nur punktuell bearbeitet. Die Dissertation versucht erstmals einen umfassenden Blick auf dessen Struktur und Organisation zu werfen und damit sowohl die grunds\u00e4tzliche Forschungsl\u00fccke zwischen den gut erforschten hochmittelalterlichen und fr\u00fchneuzeitlichen Verh\u00e4ltnissen zu schlie\u00dfen, als auch die Voraussetzung f\u00fcr eine pr\u00e4zisere Erforschung des vielbeachteten \u201e\u00dcbergangs\u201c zu den st\u00e4ndigen Nuntiaturen zu schaffen. Den Kern der Arbeit bildet eine auf Vollst\u00e4ndigkeit zielende Auflistung aller p\u00e4pstlichen Gesandten, die w\u00e4hrend des Zeitraums von 1447 bis 1484 (Nikolaus V. bis Sixtus IV.) in den deutschsprachigen Gebieten des Reiches wirkten. Abseits der prominenten, aber zahlenm\u00e4\u00dfig eine geringe Minderheit bildenden Kardinallegaten (legati de latere) liegt das Hauptaugenmerk auf den einfachen legati und nuntii. Neben einem detaillierten Verzeichnis ihrer Auftr\u00e4ge gibt eine Serienbiographie Aufschluss \u00fcber Herkunft, Ausbildung und Karriere. Als Grundlage dient das vorrangig im Archivio Segreto Vaticano aufbewahrte, jedoch auch auf andere italienische Archive und Bibliotheken (v.a. Venedig, Florenz) verstreute Quellenmaterial der p\u00e4pstlichen Kanzlei (Instruktionen, Geleitbriefe, Kredenzen, Fakult\u00e4ten, Breven) und Kammer, sowie die in ihrer Ergiebigkeit stark variierende partikulare \u00dcberlieferung in Brief- und Urkundensammlungen. Unter Hinzuziehung einschl\u00e4giger Werke der Kanonistik und insbesondere der zeitgen\u00f6ssischen juristischen Traktatliteratur werden die komplexe Hierarchie des p\u00e4pstlichen Gesandtschaftswesens beschrieben und die Kompetenzen der verschiedenen Gesandten-\u201eTypen\u201c diskutiert. Weitere Kernthemen bilden die Bedeutung der Fakult\u00e4ten, das Aufgabenspektrum der Gesandten, eine sozialgeschichtliche Auswertung der Biogramme und nicht zuletzt die Frage der Finanzierung. Als \u201eNebenprodukt\u201c des reichen Quellenfundus und der internationalen Literaturbasis werden schlie\u00dflich diverse Aspekte der Praxis des p\u00e4pstlichen Gesandtschaftswesens im 15. Jahrhundert behandelt.<\/p>\n<p><em>Abstract auf den o.g. Seiten des Dokumentenservers<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>http:\/\/edoc.ub.uni-muenchen.de\/15862 Ungeachtet der intensiven Erforschung der Diplomatie der rinascimentalen italienischen Stadtstaaten wurde das p\u00e4pstliche Gesandtschaftswesen des 15. Jahrhunderts bisher nur punktuell bearbeitet. 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