Virtuelle Forschungsumgebung – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Wed, 26 Oct 2022 19:41:41 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Virtuelle Forschungsumgebung – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #lis Virtuelle Forschungsumgebungen und die Rolle von Bibliotheken, in: Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen 58 (2011), S. 154-163 https://eindruecke.achmnt.eu/2020/01/10828/ Fri, 17 Jan 2020 21:38:26 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10828 Read more…]]> von Norbert Lossau

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/7057

Die Entwicklung digitaler Informationsinfrastrukturen wird das noch junge Jahrzehnt in der Wissenschaft und bei Infrastrukturanbietern prägen. Ob in den Forschungen zu Klima, Ernährung, Gesundheit, Migration, Religionen und Kulturen, Ökonomie oder Ökologie: kooperatives Arbeiten in virtuellen Forschungsumgebungen wird sich über die kommenden fünf bis zehn Jahre in allen Wissenschaftsdisziplinen als Normalverfahren etabliert haben, nicht mehr wegzudenken wie die E-Mail oder das Internet im Alltag des Forschers. Bibliotheken sind daher gut beraten, sich mit virtuellen Forschungsumgebungen, ihren Potentialen und Problemen, insbesondere aber auch mit Fragen der praktischen Implementierung auseinanderzusetzen. Die Chance für Bibliotheken ist eine sichere Zukunft im digitalen Zeitalter. Bibliothekare können über die Disziplingrenzen hinweg ihre genuinen Aufgaben der Erschließung, Verwaltung und Sicherung der Zugänglichkeit zum Wissen in die Zeit des Internets übersetzen und zugleich eine wesentliche Rolle in Forschungsvorhaben einnehmen. »Bibliothekare in die Forschung!«, so könnte plakativ das Motto für Bibliotheken zu virtuellen Forschungsumgebungen lauten. Es sollte uns nicht erschrecken, sondern vielmehr Ansporn sein, unsere Grund-Kompetenzen und Erfahrungen in die für viele Wissenschaftler und Bibliothekare gleichermaßen neue, digitale Welt der kollaborativen Forschung einzubringen.

Textnachweis: Abstract

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10828
DHd-Blog: DHd-Kanal auf YouTube geht auf Sendung https://eindruecke.achmnt.eu/2014/04/5039/ Fri, 11 Apr 2014 13:15:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5039 Read more…]]> Die Projekte DARIAH-DE und TextGrid betreiben seit heute [sc. 3. April 2014, ACH] auf YouTube einen eigenen DHd-Kanal (https://www.youtube.com/user/dhdkanal) mit Video-Clips zu DH-Themen. Rund vier Stunden Filmmaterial stehen bereits bereit, darunter zwei neue Explainity-Clips, die die Themen “Datensicherheit” und “Kollaborativ arbeiten” einfach und verständlich präsentieren.

Geplant sind weitere Videos, beispielsweise die TextGrid-Tutorials zum Arbeiten im TextGridLab und DARIAH-DE-Schulungsmaterialien.

© Text: Mirjam Blümm; Quelle: http://dhd-blog.org/?p=3301; Lizenz: CC BY-SA [4.0]

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Silke Baumann: Langzeitarchivierung innerhalb Virtueller Forschungsumgebungen im Bereich Digital Humanities (=Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft Heft 353), Berlin 2014 https://eindruecke.achmnt.eu/2014/03/4990/ Fri, 21 Mar 2014 22:02:26 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4990 Read more…]]> http://edoc.hu-berlin.de/series/berliner-handreichungen/2014-353

In der vorliegenden Arbeit wird an einem konkreten Beispiel betrachtet werden, wie wissenschaftliche digitale Kooperation und die langfristige Speicherung der digitalen Daten im Bereich Digital Humanities aktuell umgesetzt werden bzw. welche Wünsche und Ansichten die ForscherInnen diesbezüglich haben. Zu diesem Zweck wurden WissenschaftlerInnen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Beantwortung eines Online- Fragebogens eingeladen. Einführend werden die schwer zu greifenden Begriffe Digital Humanities, Virtuelle Forschungsumgebung, Forschungsdaten und Langzeitarchivierung für den Kontext dieser Arbeit definiert. Es wird betrachtet, was prinzipiell die Anforderungen an Virtuelle Forschungsumgebungen, Forschungsdaten und Langzeitarchivierung im Bereich Geisteswissenschaften sind, wie der derzeitige Entwicklungsstand hier ist und welches Angebot eventuell schon existiert. Im Anschluss folgt ein Blick auf einige Vergleichsstudien, der den bisherigen Kenntnisstand zu Data Sharing und Langzeitarchivierung wiedergibt. Zusammen mit den wissenschaftlichen Hintergrundinformationen ist dieser auch Basis für die Hypothesen, die an den Ergebnissen der Befragung verifiziert werden. Nach Erläuterung der Methode und Methodologie der Datenerhebung folgen eine Beschreibung der erhobenen Daten und daraus resultierende Schlussfolgerungen.

Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0 DE; Via http://dhd-blog.org/?p=2864

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DHd-Blog: Berichte der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” https://eindruecke.achmnt.eu/2013/05/4208/ Mon, 06 May 2013 17:51:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4208 Read more…]]> Der Deutsche Bundestag hat die Berichte der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” veröffentlicht:

http://www.bundestag.de/internetenquete/Ergebnisse/index.jsp

Der Bericht Bildung und Forschung (BT-Drucksache 17/12029) behandelt schwerpunktmäßig u.a. die Themen “Digitale Medien in Forschung und Wissenschaft. Open Access und Open Data” (S. 39ff.) und “Digitale Informations- und Kommunikationsstechnologien als Gegenstand von Forschung und Innovation” (S. 70ff.) mit dem Unterkapitel “Internet und digitale Technologien in den Geistes- und Sozialwissenschaften” (S. 77ff.)

Die Empfehlung der Kommission hinsichtlich Virtueller Forschungsumgebungen ist eindeutig: “[…] Förderung, Entwicklung und langfristige Etablierung […] für alle wissenschaftlichen Disziplinen” (S. 100).

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712029.pdf

Text: DHd-Blog [02.05.2013], http://dhd-blog.org/?p=1645; Lizenz: CC-BY-SA

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(H-Soz-u-Kult): Job: Wiss. Mitarb. BMBF-Projekt „TextGrid“ (SUB Göttingen) https://eindruecke.achmnt.eu/2011/03/1138/ Sun, 27 Mar 2011 09:02:38 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=1138 Read more…]]> From: Felix Lohmeier
Date: 24.03.2011
Subject: Job: Wiss. Mitarb. BMBF-Projekt "TextGrid" (SUB Göttingen)
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Universität Göttingen, Niedersächsische Staats- und
Universitätsbibliothek Göttingen, Göttingen, 01.06.2011-31.05.2012
Bewerbungsschluss: 15.04.2011

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB)
ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands und
engagiert sich seit Jahren in der Forschung und Entwicklung von
digitalen Forschungsinfrastrukturen und Virtuellen
Forschungsumgebungen.

TextGrid (http://www.textgrid.de) entwickelt eine Virtuelle
Forschungsumgebung für Philologen, Linguisten, Musikwissenschaftler und
Kunsthistoriker. Das TextGridLab, ein intuitiv bedienbarer
Einstiegspunkt, bietet Zugriff auf fachwissenschaftliche Werkzeuge,
Services und Inhalte. Das TextGridRep, ein fachwissenschaftliches
Langzeitarchiv, eingebettet in eine Grid-Infrastruktur, garantiert die
langfristige Verfügbarkeit und Zugänglichkeit der
geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten. Das Verbundforschungsprojekt
TextGrid ist Teil der D-Grid Initiative und wird von Juni 2009 bis Mai
2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert
(Förderkennzeichen: 01UG0901A).
Im Juni 2011 wird TextGrid eine produktionsreife Version 1.0 der
Virtuellen Forschungsumgebung veröffentlichen . Bis dahin werden bereits
einzelne Forschungsprojekte TextGrid exemplarisch nutzen und müssen
entsprechend eng betreut und begleitet werden. Die SUB koordiniert das
Verbundprojekt TextGrid und sucht ab sofort bis zum Ende der
Projektlaufzeit (Mai 2012) zur Verstärkung des Projektteams eine/n:

Wiss. Mitarbeiter/in (Vollzeit, Entgeltgruppe 13 TV-L)

Wesentliche Aufgaben:
- Beratung und Einbindung von geisteswissenschaftlichem
Forschungsverbünden, die für ihre Editionsprojekte TextGrid nutzen
wollen (Integration von Metadatenkonzepten, Textkodierung in TEI, Ingest
der Daten etc.)
- Vermittlung der in TextGrid entwickelten Angebote in verschiedene
Fachöffentlichkeiten und Erstellung von praxisbezogenen
Anwendungsbeispielen

Weitere Aufgaben (in enger Abstimmung mit dem Projektteam):
- Unterstützung bei der Konsortialführung
- Projektmanagement inklusive Moderation des Dialogs zwischen den
Projektpartnern, Vorbereitung sowie Durchführung von Projekttreffen,
Dokumentation im Wiki
- Aufbereitung und Präsentation der Projektergebnisse für
unterschiedliche Zielgruppen
- Kommunikation mit Partner-Projekten, insbesondere im Bereich
eHumanities, auf nationaler und internationaler Ebene

Vorausgesetzt werden:
- einschlägiger Hochschulabschluss eines geistes- oder
kulturwissenschaftlichen Faches (äquivalent MA, Staatsexamen, Master
oder Promotion)
- nachgewiesene Erfahrungen in den Digital Humanities (z.B. Digitale
Editionen o.ä.), Vertrautheit mit XML-Konzepten sowie internationalen
Standards (TEI);
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit in einem ortsverteilten Team aus
unterschiedlichen Fachdisziplinen incl. Informatik und Bibliothek
- gutes Organisationstalent, gutes Zeitmanagement
- hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit (internationalen) Partnern
- gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Weiterhin wären wünschenswert:
- Projekterfahrung in den Bereichen Grid und eHumanities
- Metadatenkompetenz und Kenntnis der gängigen Metadatenstandards
- Kenntnisse im Bereich Linked Data

Die SUB Göttingen (http://www.sub.uni-goettingen.de) bietet Ihnen die
Gelegenheit, eng eingebettet in laufende Aktivitäten in der Abteilung
Forschung und Entwicklung (http://rdd.sub.uni-goettingen.de) am Aufbau
nationaler und internationaler Forschungsinfrastrukturen und -dienste
mitzuwirken. Fragen zu dem Vorhaben beantwortet Ihnen gerne Frau Dr.
Heike Neuroth (neuroth@sub.uni-goettingen.de).
Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt
berücksichtigt. Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in
denen Frauen unterrepräsentiert sind, die Erhöhung des Frauenanteils an
und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in Kopie
bis zum 15.4.2011 an den Direktor der Niedersächsischen Staats- und
Universitätsbibliothek Göttingen, Dr. Norbert Lossau, 37070 Göttingen.
Bewerbungen per E-Mail an die Adresse kanzlei@sub.uni-goettingen.de sind
ausdrücklich willkommen.

Hinweis: Die üblichen Bewerbungsunterlagen bitte nur in Kopie
einreichen. Es erfolgt keine Rücksendung. Die Unterlagen werden nach
einer Aufbewahrungsfrist von fünf Monaten vernichtet. Bei einem
beigefügten frankierten Freiumschlag erfolgt eine Rücksendung der
Unterlagen.

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Heike Neuroth

Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
37070 Göttingen

neuroth@sub.uni-goettingen.de

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