Verkauf – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Mon, 15 Aug 2022 22:05:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Verkauf – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #schleissheim Der alte Bahnhof Schleißheim ist endgültig an einen Investor verkauft. Die Kaufverträge sind bereits notariell beglaubigt »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/12/9926/ Fri, 07 Dec 2018 13:46:56 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9926 sliusica ferrivia Nr. 30 [07.12.2018]

Berichterstattung in der Presse

Eine ausführliche Stellungnahme folgt!

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#vabosh Der alte Bahnhof Schleißheim ist endgültig an einen Investor verkauft. Die Kaufverträge sind bereits notariell beglaubigt https://eindruecke.achmnt.eu/2018/12/9924/ Fri, 07 Dec 2018 13:42:04 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9924 Berichterstattung in der Presse

Eine ausführliche Stellungnahme folgt!

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#vabosh Pressespiegel (06.08.2018ff.): Die Deutsche Bahn verkauft den Alten Bahnhof Schleißheim. Verein VABOSH kritisiert Bieterverfahren https://eindruecke.achmnt.eu/2018/12/9911/ Fri, 07 Dec 2018 13:33:59 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9911 Read more…]]> Berichterstattung in der lokalen Presse
Pressemitteilung: Dr. Andreas C. Hofmann (06.08.2018)
https://www.aussichten-online.net/2018/08/9665/

  • Verein in Oberschleißheim enttäuscht. Privatmann schnappt sich verrückten, alten Bahnhof, in: Münchner Merkur / Landkreis Nord (12.10.2018)
    https://www.merkur.de/-10319314.html
  • Alter Bahnhof Oberschleißheim. Der Zug ist abgefahren, in: Süddeutsche Zeitung / Landkreis München (11.10.2018)
    https://sz.de/1.4166472
  • Gemeinde will den alten Bahnhof übernehmen, in: Süddeutsche Zeitung / Landkreis München (07.08.2018)
    https://sz.de/1.4085154
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#vabosh Der Verkauf des Alten Bahnhofs Schleißheim ist gestoppt! Aber wie geht es weiter? https://eindruecke.achmnt.eu/2018/11/9860/ Mon, 12 Nov 2018 21:43:09 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9860 Read more…]]> Ende Juli gab die Deutsche Bahn bekannt, dass der Alte Bahnhof Schleißheim zum Verkauf stünde und binnen einer Woche Gebote abzugeben seien. Wegen der kurz gesetzten Frist konnte der Verein VABOSH trotz umfassender Vorbereitungen kein tragfähiges Angebot erstellen. Die Gemeinde Oberschleißheim beteiligte sich mit einer eigenen Offerte, die aus Haushaltsmitteln und zweckgebundenen Spenden von Vereinsmitgliedern bestritten wurde. Anfang Oktober wurde bekannt, dass nun der Alte Bahnhof an eine Privatperson verkauft würde und die Gemeinde den Zuschlag nicht erhalten habe. Nach einer Intervention von Bürgermeister Kuchlbauer teilte die Bahn aber mit, der Verkauf des Alten Bahnhofs Schleißheim sei vorerst gestoppt.

Da der Verein kein Gebot abgegeben hatte, ist er formell am weiteren Verfahren nicht mehr beteiligt und kommt auch als potenzieller Eigentümer nicht in Frage. „Wir sehen uns trotzdem in der Pflicht, die Gemeinde beim Erhalt des Alten Bahnhofs und seiner öffentlichen Nutzung als Kulturbahnhof zu unterstützen“, sagt der VABOSH-Vor­sit­zen­de und Historiker Dr. Andreas C. Hofmann. Die damit einhergehenden Herausforderungen konzentrieren sich im Wesentlichen auf zwei Komplexe: 1. die Finanzierbarkeit des Vorhabens durch die Einwerbung öffentlicher oder privater Gelder; 2. die Lösung des Problems, dass Zufahrt, Parkplätze und Versorgungsleitungen gegenwärtig über ein Privatgrundstück verlaufen, das dafür nicht mehr genutzt werden könnte.

„Was die Finanzierbarkeit des Vorhabens betrifft, war es immer unser erklärtes Ziel, die Folgekosten für die Gemeinde zu minimieren“, betont die VABOSH-Vorsitzende und Architektin Anke Schuster. Hierzu führt der Verein aktuell Gespräche mit finanziell potenten Personen, wobei das Interesse erklärt wurde, eine siebenstellige Summe (!) in den Kauf und die Sanierung des Gebäudes zu investieren. Darüber hinaus wird auch geprüft, inwiefern öffentliche Gelder aus Töpfen der Heimatpflege und der Infrastrukturförderung bezogen werden könnten. Auch für das Problem der Zufahrt, Parkplätze und Versorgungsleitungen arbeitet der Verein an einem Konzept, das zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird.

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#schleissheim Der Verkauf des Alten Bahnhofs Schleißheim ist gestoppt! Aber wie geht es weiter? »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/11/9849/ Sun, 11 Nov 2018 19:39:09 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9849 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 29 [11.11.2018]

Ende Juli gab die Deutsche Bahn bekannt, dass der Alte Bahnhof Schleißheim zum Verkauf stünde und binnen einer Woche Gebote abzugeben seien. Wegen der kurz gesetzten Frist konnte der Verein VABOSH trotz umfassender Vorbereitungen kein tragfähiges Angebot erstellen. Die Gemeinde Oberschleißheim beteiligte sich mit einer eigenen Offerte, die aus Haushaltsmitteln und zweckgebundenen Spenden von Vereinsmitgliedern bestritten wurde. Anfang Oktober wurde bekannt, dass nun der Alte Bahnhof an eine Privatperson verkauft würde und die Gemeinde den Zuschlag nicht erhalten habe. Nach einer Intervention von Bürgermeister Kuchlbauer teilte die Bahn aber mit, der Verkauf des Alten Bahnhofs Schleißheim sei vorerst gestoppt.

Da der Verein kein Gebot abgegeben hatte, ist er formell am weiteren Verfahren nicht mehr beteiligt und kommt auch als potenzieller Eigentümer nicht in Frage. „Wir sehen uns trotzdem in der Pflicht, die Gemeinde beim Erhalt des Alten Bahnhofs und seiner öffentlichen Nutzung als Kulturbahnhof zu unterstützen“, sagt der VABOSH-Vor­sit­zen­de und Historiker Dr. Andreas C. Hofmann. Die damit einhergehenden Herausforderungen konzentrieren sich im Wesentlichen auf zwei Komplexe: 1. die Finanzierbarkeit des Vorhabens durch die Einwerbung öffentlicher oder privater Gelder; 2. die Lösung des Problems, dass Zufahrt, Parkplätze und Versorgungsleitungen gegenwärtig über ein Privatgrundstück verlaufen, das dafür nicht mehr genutzt werden könnte.

„Was die Finanzierbarkeit des Vorhabens betrifft, war es immer unser erklärtes Ziel, die Folgekosten für die Gemeinde zu minimieren“, betont die VABOSH-Vorsitzende und Architektin Anke Schuster. Hierzu führt der Verein aktuell Gespräche mit finanziell potenten Personen, wobei das Interesse erklärt wurde, eine siebenstellige Summe (!) in den Kauf und die Sanierung des Gebäudes zu investieren. Darüber hinaus wird auch geprüft, inwiefern öffentliche Gelder aus Töpfen der Heimatpflege und der Infrastrukturförderung bezogen werden könnten. Auch für das Problem der Zufahrt, Parkplätze und Versorgungsleitungen arbeitet der Verein an einem Konzept, das zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird.

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#vabosh Intervention von Bürgermeister Kuchlbauer bewirkt Stopp des Verkaufs des Alten Bahnhofs an Privatperson https://eindruecke.achmnt.eu/2018/10/9827/ Sat, 13 Oct 2018 21:42:18 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9827 Read more…]]> Am 9. Oktober 201 erreichte den Verein VABOSH die Nachricht, dass der Alte Bahnhof nun verkauft worden sei und die Gemeinde den Zuschlag nicht erhalten habe. Dank eines Anrufs des Herrn Ersten Bürgermeisters Christian Kuchlbauer bei dem Ansprechpartner bei der Deutschen Bahn Immobilien-Süd Herrn Winfried Unglert wird der seit letztem Dienstag verkündete Entschluss, den Alten Bahnhof Schleißheim nicht an die Gemeinde zu verkaufen, auf „Retour“ gesetzt und neu überdacht. Wie der VABOSH-Vorsitzenden Anke Schuster am 12. Oktober 2018 in einem freundlichen Gespräch mit Herrn Unglert mitgeteilt wurde, hat sich Herr Kuchlbauer als Vertreter des Gemeinderats ausdrücklich und vehement dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde den Alten Bahnhof erwerben wolle. Dass die Gemeinde sich eingebracht hat und nicht „irgendein Verein, der aus dem Gebäude vielleicht ein Schmuckstück mit Kulturzentrum und Heimatmuseum machen wolle“, sei maßgeblich ausschlaggebend für das erneuerte nun erfolgende Nachdenken gewesen. Die Bahn interessiere sich in erster Linie dafür, dass keine Teile vom Dach auf die Gleise fliegen, um das zu verhindern „könne man natürlich das Gebäude auch abreißen lassen“, so Unglert.

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#schleissheim Intervention von Bürgermeister Kuchlbauer bewirkt Stopp des Verkaufs des Alten Bahnhofs an Privatperson »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/10/9822/ Sat, 13 Oct 2018 21:38:42 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9822 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 28 [13.10.2018]

Am 9. Oktober 2018 erreichte den Verein VABOSH die Nachricht, dass der Alte Bahnhof nun verkauft worden sei und die Gemeinde den Zuschlag nicht erhalten habe. Dank eines Anrufs des Herrn Ersten Bürgermeisters Christian Kuchlbauer bei dem Ansprechpartner bei der Deutschen Bahn Immobilien-Süd Herrn Winfried Unglert wird der seit letztem Dienstag verkündete Entschluss, den Alten Bahnhof Schleißheim nicht an die Gemeinde zu verkaufen, auf „Retour“ gesetzt und neu überdacht. Wie der VABOSH-Vorsitzenden Anke Schuster am 12. Oktober 2018 in einem freundlichen Gespräch mit Herrn Unglert mitgeteilt wurde, hat sich Herr Kuchlbauer als Vertreter des Gemeinderats ausdrücklich und vehement dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde den Alten Bahnhof erwerben wolle. Dass die Gemeinde sich eingebracht hat und nicht „irgendein Verein, der aus dem Gebäude vielleicht ein Schmuckstück mit Kulturzentrum und Heimatmuseum machen wolle“, sei maßgeblich ausschlaggebend für das erneuerte nun erfolgende Nachdenken gewesen. Die Bahn interessiere sich in erster Linie dafür, dass keine Teile vom Dach auf die Gleise fliegen, um das zu verhindern „könne man natürlich das Gebäude auch abreißen lassen“, so Unglert. 

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#vabosh Alter Bahnhof ist an einen privaten Investor verkauft. Die Gemeinde geht leer aus! https://eindruecke.achmnt.eu/2018/10/9807/ Wed, 10 Oct 2018 14:16:14 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9807 http://schleissheimer-zeitung.de/2018/10/10/alter-bahnhof-ist-privat-verkauft/

Wie gestern bekannt wurde, ist der Alte Bahnhof an einen privaten Investor verkauft worden. Weder die Gemeinde noch der Verein VABOSH wurden vorab informiert. Eine offizielle Stellungnahme von VABOSH ist in Arbeit. 

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#vabosh Die Deutsche Bahn verkauft den Alten Bahnhof Schleißheim. Verein VABOSH kritisiert Bieterverfahren https://eindruecke.achmnt.eu/2018/08/9671/ Mon, 06 Aug 2018 21:08:15 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9671 Read more…]]> Am Donnerstag, den 28. Juli 2018 erhielten der Verein Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim und die Gemeinde ohne Vorwarnung von der Bahn die Nachricht, dass der Alte Bahnhof zum Verkauf stünde und bis Donnerstag, den 2. August, also eine Woche Zeit wäre, um ein Gebot abzugeben. „Die Bahn hat ihre Zusage leider nicht eingehalten, wonach sowohl der Verein als auch die Gemeinde Oberschleißheim über einen Verkauf rechtzeitig informiert würden“, sagt der VABOSH-Vorsitzende und Historiker Dr. Andreas C. Hofmann. Der Alte Bahnhof war auch auf den einschlägigen Plattformen für den Verkauf von Bahnliegenschaften nicht gelistet.

„Innerhalb dieser kurzen Zeit war es nicht möglich, die von einzelnen Vereinsmitgliedern in Aussicht gestellten Beteiligungen von bis zu 65.000 € abzurufen, geschweige denn in eine vernünftige Organisationsform zu bringen“, berichtet  der stellvertretende VABOSH-Vorsitzende Walter Klar. Es gab allerdings Gespräche des Vereinsvorstandes mit dem Bürgermeister, dem Eigentümer der Alten Post, dem aktuellen Mieter des Alten Bahnhofs, mit der Bahn selbst sowie mit Personen, die bereits in der Vergangenheit die finanzielle Unterstützung eines Angebotes in Aussicht gestellt hatten. Auch der Oberschleißheimer Gemeinderat hat sich in seiner Sondersitzung vom 31. Juli 2018 mit dem Thema befasst.

Im Ergebnis steht ein Gebot der Gemeinde Oberschleißheim selbst. Weitere Details sind nicht bekannt, wobei die Offerte sich an den für den Verein zurückgestellten 10.000 € orientieren könnte. Dies wird flankiert durch private Initiativen aus dem Umfeld des Vereins, wobei eine Konkurrenzsituation ausgeschlossen werden soll. Es ist davon auszugehen, dass auch der Eigentümer der Alten Post sich an dem Bieterverfahren beteiligt hat. „Dieser hat sein Bewusstsein für historische Gebäude durch die beachtliche Renovierung der Alten Post bereits unter Beweis gestellt“, sagt die VABOSH-Vorsitzende und Architektin Anke Schuster.

Ein Zuschlag für die Gemeinde Oberschleißheim wäre das optimale Szenario. Denn es war immer das Ziel des Vereins, den Alten Bahnhof zu erhalten und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

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#schleissheim Die Deutsche Bahn verkauft den Alten Bahnhof Schleißheim. Verein VABOSH kritisiert Bieterverfahren »ᴀʟᴛᴇʀ ʙᴀʜɴʜᴏғ https://eindruecke.achmnt.eu/2018/08/9665/ Mon, 06 Aug 2018 21:05:32 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9665 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 27 [06.08.2018]

PRESSEMITTEILUNG NR. 27 DES VEREINS VABOSH

Am Donnerstag, den 28. Juli 2018 erhielten der Verein Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim und die Gemeinde ohne Vorwarnung von der Bahn die Nachricht, dass der Alte Bahnhof zum Verkauf stünde und bis Donnerstag, den 2. August, also eine Woche Zeit wäre, um ein Gebot abzugeben. „Die Bahn hat ihre Zusage leider nicht eingehalten, wonach sowohl der Verein als auch die Gemeinde Oberschleißheim über einen Verkauf rechtzeitig informiert würden“, sagt der VABOSH-Vorsitzende und Historiker Dr. Andreas C. Hofmann. Der Alte Bahnhof war auch auf den einschlägigen Plattformen für den Verkauf von Bahnliegenschaften nicht gelistet.

„Innerhalb dieser kurzen Zeit war es nicht möglich, die von einzelnen Vereinsmitgliedern in Aussicht gestellten Beteiligungen von bis zu 65.000 € abzurufen, geschweige denn in eine vernünftige Organisationsform zu bringen“, berichtet  der stellvertretende VABOSH-Vorsitzende Walter Klar. Es gab allerdings Gespräche des Vereinsvorstandes mit dem Bürgermeister, dem Eigentümer der Alten Post, dem aktuellen Mieter des Alten Bahnhofs, mit der Bahn selbst sowie mit Personen, die bereits in der Vergangenheit die finanzielle Unterstützung eines Angebotes in Aussicht gestellt hatten. Auch der Oberschleißheimer Gemeinderat hat sich in seiner Sondersitzung vom 31. Juli 2018 mit dem Thema befasst.

Im Ergebnis steht ein Gebot der Gemeinde Oberschleißheim selbst. Weitere Details sind nicht bekannt, wobei die Offerte sich an den für den Verein zurückgestellten 10.000 € orientieren könnte. Dies wird flankiert durch private Initiativen aus dem Umfeld des Vereins, wobei eine Konkurrenzsituation ausgeschlossen werden soll. Es ist davon auszugehen, dass auch der Eigentümer der Alten Post sich an dem Bieterverfahren beteiligt hat. „Dieser hat sein Bewusstsein für historische Gebäude durch die beachtliche Renovierung der Alten Post bereits unter Beweis gestellt“, sagt die VABOSH-Vorsitzende und Architektin Anke Schuster.

Ein Zuschlag für die Gemeinde Oberschleißheim wäre das optimale Szenario. Denn es war immer das Ziel des Vereins, den Alten Bahnhof zu erhalten und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

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#vabosh Süddeutsche Zeitung / Schleißheimer Zeitung: Genossenschaft für den Alten Bahnhof https://eindruecke.achmnt.eu/2017/03/8323/ Tue, 21 Mar 2017 22:13:32 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8323 http://www.sz.de/1.3399386
http://www.schleissheimer-zeitung.de/ansicht.php?id=10788

Eine Genossenschaft soll Zug reinbringen. Der Verein Vabosh rüstet sich für den Fall, dass der alte Oberschleißheimer Bahnhof zum Verkauf steht.

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Archivreport live: Stadtarchiv Stralsund – Gutachten zum Verkauf der Gymnasialbibliothek liegt vor https://eindruecke.achmnt.eu/2012/11/3602/ Tue, 20 Nov 2012 17:07:18 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3602 Read more…]]> http://www.stralsund.de/hst01/content1.nsf/docname/Webseite_ E4331380388565DBC1257ABC005239CA

Nach dem Eingang und der Weitergabe des Gutachtens an die Aufsichtsbehörden teilte die Stadt Stralsund das Ergebnis heute nachmittag der Öffentlichkeit mit. So wurden mit der Klärung des Sachverhaltes Prof. Dr. Nigel Palmer von der Universität Oxford und Prof. Jürgen Wolf von der Universität Marburg beauftragt. Die Gutachter kommen zu dem Ergebnis, dass die Gymnasialbibliothek ein bedeutendes Bibliotheksgut darstellt und dieses sowohl kultur- als auch regionalgeschichtlich hohen Wert hat. Der Verkauf der Bücher soll rückabgewickelt und Aufklärungsarbeit geleistet werden. Als erste Konsequenz wurde die Leiterin des Stadtarchivs suspendiert sowie Kontakt zu den Käufern gesucht.

So begrüßenswert dieses Ergebnis ist, stellt sich doch die Frage nach der politischen Verantwortung. Auch wenn das Stadtarchiv als fachlich zuständige Behörde der Stadt offensichtlich diese eklatante Fehleinschätzung abgegebenen hat, muss die Frage erlaubt sein, wieso es fachliche Laien – in diesem Fall die Mitglieder des beschließenden Hauptausschusses – unterließen, sich rückzuversichern oder über die Bedeutung des Bestandes eine zweite Meinung einzuholen. Abzuwarten bleibt in diesem Zusammenhang auch noch die kommunalaufsichtliche Prüfung möglicher Rechtsverstöße, um Präzedenzfälle abzuwenden.

Ferner ist es mir – zugegebenermaßen in mangelnder Detailkenntnis der dortigen Rechtsvorschriften – schleierhaft, wieso der Bestand nicht zuerst der Landesbibliothek Mecklenburg Vorpommern angeboten wurde. Hier erscheint es einer Diskussion würdig, für etwaige Fälle rechtmäßiger [!] Abgaben aus Bibliotheks- oder Archivbeständen ein Erstannahmerecht des jeweilgen Zentralarchivs oder der Zentralbibliothek juristisch zu fixieren. Dass allein eine – leicht zu ändernde – Satzung eines Stadtarchivs historisch wertvolles Kulturgut schützen soll, geht nicht weit genug. Etwaige Gesetzeslücken müssen daher geschlossen werden.

Weitere Informationen:
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund
http://www.facebook.com/rettetarchivbibliothekstralsund 

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Archivreport extra: Stadtarchiv Stralsund https://eindruecke.achmnt.eu/2012/11/3559/ Fri, 09 Nov 2012 22:51:48 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3559 Read more…]]> http://www.stralsund.de/stadtarchiv

Die traditionsreiche Hansestadt Stralsund, deren Altstadt zum UNESCO-Welterbe gehört, hat im Sommer 2012 einen Teil ihrer historischen Archivbibliothek – diese gehört in Mecklenburg-Vorpommern zu den vier größten Altbestandsbibliotheken – an einen Antiquar zu einem nicht genannten Betrag veräussert. Dies betraf nach Angaben der Stadt den Großteil der historischen Gymnasialbibliothek, deren Umfang im „Handbuch der historischen Buchbestände“ 1995 mit 2630 Titeln angegeben wurde. Behalten wurden nur wenige regionalgeschichtliche Titel, verkauft wurden dagegen knapp 6000 Bände. Neben der Gymnasialbibliothek sind auch eine nicht genannte Zahl von Büchern aus anderen wertvollen Teilbeständen der Archivbibliothek, unter anderem auch der bedeutenden Löwenschen Sammlung, in den Handel gegeben worden, wie Online-Angebote (Abebooks, ZVAB, Ebay) vor allem von Antiquariaten aus dem Raum Augsburg (Peter Hassold, Augusta-Antiquariat, Ebay-Verkäufer Robert Hassold) beweisen. Es sind darunter auch zahlreiche Pomeranica vertreten, auch äußerst seltene oder derzeit nicht außerhalb von Stralsund nachgewiesene Stücke.

Beschlossen wurde der Teilverkauf am 5. Juni 2012 im nichtöffentlichen Teil des Hauptausschusses der Stralsunder Bürgerschaft. Nachdem am 22.Oktober 2012 in einem Kommentar im Weblog „Archivalia“ auf eine Stelle in einer Presseerklärung der Stadt Stralsund zur Schließung des Stadtarchivs aufgrund eines Schimmelbefalls aufmerksam gemacht wurde, ging am 30. Oktober eine knappe Bestätigung der Stadt ein, dass die Gymnasialbibliothek verkauft worden sei. In „Archivalia“ und auch in der bibliothekarischen Mailingliste INETBIB wurden in der Folgezeit eine Fülle von Beiträgen und Kommentaren veröffentlicht. Deutlich äußerte sich der Leiter der UB Köln, Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, zugleich ein anerkannter Buchhistoriker: „die Aktion in Stralsund mit dem Verkauf einer alten in langer Zeit gewachsenen Bibliothek habe ich mit hohem Befremden registriert. Es scheint so, als ob 40 Jahre bibliothekarische Aktivitäten zur Erhaltung und Belebung kleinerer historischer Bestände (Paul Raabe) an manchen Entscheidungsträgern völlig vorbeigegangen sind.“

Die Ostsee-Zeitung und die Schweriner Volkszeitung griffen das Thema und die Proteste gegen den Verkauf am 3. November 2012 auf, nachdem ihnen eine etwas detailliertere Antwort der Stadt zugegangen war. Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) zeigte sich am 5. November 2012 „schockiert“. Eine öffentliche Stellungnahme ist angekündigt. Am 6. November 2012 wurde veröffentlicht: „Offener Brief der AG für pommersche Kirchengeschichte“. Diese ist eng mit der evangelischen Landeskirche verbunden. Oberkirchenrat Dr. Christoph Ehricht schrieb unter anderem: „Um so bestürzter sind wir über die Pressemeldungen der vergangenen Wochen, denen wir entnehmen mußten, daß die Hansestadt Stralsund den bisher im Stadtarchiv verwahrten Bestand ihrer traditionsreichen Gymnasialbibliothek an einen Antiquar veräußert hat. Lassen Sie mich Ihnen sehr persönlich und in aller Offenheit sagen, dass mich diese Meldung zutiefst deprimiert und fassungslos gemacht hat.“

In der Stralsunder Archivsatzung aus dem Jahr 2002 heißt es: „Das Archiv- und Bibliotheksgut ist Kulturgut und unveräußerlich.“ Während die Stadt Stralsund die Anwendbarkeit bestreitet, haben sich namhafte Bibliotheksjuristen dahingehend geäußert, dass die Übereignung aufgrund eines gesetzlichen Verbots nach § 134 BGB nichtig sei. Eine ausführliche zusammenfassende Darstellung legte Dr. Klaus Graf (Hochschularchiv der RWTH Aachen) in Form eines offenen Briefs an den Bürgermeister der Welterbe-Partnerstadt von Stralsund, Wismar, am 6. November 2012 in „Archivalia“ vor, in dem er die Verkäufe vehement kritisierte und als „geschichtsvergessene Barbarei“ geißelte. Am gleichen Tag gab der Oberbürgermeister der Stadt Stralsund Dr. Alexander Badrow bekannt, er nähme die Vorwürfe „sehr ernst“ und kündigte die Einsetzung eines externen Fachgutachters an. […]

Text von http://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-stralsunder-archivbibliothekCC BY-NC-SA 3.0

Weitere Informationen:
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund
http://www.facebook.com/rettetarchivbibliothekstralsund 

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