Transfergeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sat, 15 Jul 2023 19:19:20 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Transfergeschichte – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 durchsichten: Rez. zu Thomas Ertl: Seide, Pfeffer und Kanonen. Globalisierung im Mittelalter https://eindruecke.achmnt.eu/2017/05/7161/ Fri, 12 May 2017 21:16:08 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7161 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/muu4k

Das Mittelalter ließ die alte Welt mit zunehmender Geschwindigkeit zusammenwachsen. Reise- und Handelsrouten wie etwa die Seidenstraße verknüpften die Kontinente. Ausgetauscht wurden aber nicht nur Waren, sondern auch wertvolles Wissen. Buchdruck, Kompass und Schießpulver, häufig als die drei größten Erfindungen des Mittelalters bezeichnet, hatten ihre Wurzeln in China. Missionare, Pilger, Händler, Soldaten und Abenteurer sorgten für den Austausch von Gütern und Wissen, aber auch für die Verbreitung von Vorurteilen.

Volltext des Buches bei www.uni-goettingen.de.

Abstract: WBG / Primus Verlag 

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durchsichten: Transnationale Geschichte des Föderalismus im langen 19. Jahrhundert: Transfers und Netzwerke https://eindruecke.achmnt.eu/2013/07/4574/ Sun, 07 Jul 2013 22:37:53 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4574 Read more…]]> http://fns.unifr.ch/histoire-transnationale-federalisme/de

Das Projekt an der Universität Fribourg untersucht die Geschichte des Föderalismus im 19. Jahrhundert aus der Analyseperspektive der transnationalen Geschichte. Zwei Ausgangsbeobachtungen liegen dieser Konzeption zu Grunde: Zum einen ist zu beobachten, dass föderales Ordnungsdenken im 19. Jahrhundert transnational zirkulierte, in unterschiedlichen Gesellschaften angeeignet und als Modus politischer Problematisierung weiter entwickelt wurde. Zum anderen war dieses föderale Ordnungsdenken von einem ausgesprochenen Variantenreichtum geprägt, „Föderalismus“ als Begriff und politisch-soziales Konzept war in seiner Semantik somit deutungsoffen und umstritten.

Text nach Projektbeschreibung auf den Seiten der Universität

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Link-Hint Nr. 2/2012: geschichte.transnational https://eindruecke.achmnt.eu/2012/06/2950/ Sat, 23 Jun 2012 21:56:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2950 Read more…]]> http://geschichte-transnational.clio-online.net

Das „Fachforum zur Geschichte des kulturellen Transfers und der transnationalen Verflechtungen in Europa und der Welt“ aus dem Kooperationsverbund der Clio-Online-Portale stellt einen Fachausschnitt von H-Soz-u-Kult zur Transnationalen Geschichte und verwandten Themen dar. Es gliedert sich nach dem Vorbild von H-Soz-u-Kult in die Bereiche „Chancen“, „Forum“, „Projektankündigungen“, „Rezensionen“, „Tagungsberichte“, „Termine“, „Websites“ und „Zeitschriftenschau“ und bietet somit einen gebündelten Zugang zu verschiedenen Informationen, welche im weiteren Sinne das Themenfeld Transnationale Geschichte betreffen. Ein Blick auf das Impressum offenbart, dass es sich hierbei nicht um Zweitpublikationen aus H-Soz-u-Kult handelt, sondern vielmehr die Beiträge aus geschichte.transnational dort zweitveröffentlicht werden. Denn hinter dem Portal stehen neben einer eigenen Redaktionen zwei fachlich ausgewiesene Herausgeber und ein hochkarätiger Wissenschaftlicher Beirat.

Durch den Bereich „Forum“, welcher sich in „Artikel“ und „Diskussion“ unterteilt, fungiert geschichte.transnational nicht nur als Mitteilungsdienst, sondern auch als Publikationsplattform. So sind wissenschaftlich begutachtete Beiträge zu verschiedenen Bereichen des Themenfeldes enthalten. So bietet der Bereich natürlich vorwiegend Artikel zur Transnationalen Geschichte, wobei auch Beiträge zu verwandten Konzepten, wie der Welt- und Globalgeschichte oder der Metanationalen Geschichte angeboten werden. Darüber hinaus unternimmt geschichte.transnational auch eine wissenschaftstheoretische Beschäftigung mit Transnationaler Geschichte „als neuem Paradigma“ (Kiran Klaus Patel). Leider wird der große Vorzug dieser publizistischen Tätigkeit dadurch eingeschränkt, dass teilweise über mehrere Jahre hinweg keine neuen Beiträge eingestellt wurden. Ferner lehnt die Redaktion eine Publikation bereits andernorts veröffentlichter Beiträge in der Regel ab (Anfrage des Verfassers in eigener Angelegenheit vom Juli 2011 ).

Nichtsdestotrotz schmälert dies nicht den Mehrwert des Portals. Der Bereich Rezensionen enthält Besprechungen einschlägiger Literatur, wobei über den teilweise äußerst weiten Focus trefflich gestritten werden könnte.  So gewinnt man bei genauer Betrachtung den Eindruck, dass so ziemlich alles fernab der klassischen eurozentrischen Nationalgeschichte unter „Geschichte des kulturellen Transfers“ subsumiert werden soll (http://geschichte-transnational.clio-online.net/rezensionen/id=13876). Inwiefern geschichte.transnational sich daher den Vorwurf gefallen lassen muss, auf einer Trendwelle mitzusurfen, hängt sicherlich von der Betrachtungsweise des Nutzers ab. Wie Johannes Paulmann 2005 in einer Rezension im unkritischen Kontext bereits feststellte: „Transnational ist in: Das Adjektiv lässt sich leicht einfügen und scheint allen historischen Projekten, ob sie sich nun mit nur einem einzigen Nationalstaat oder mit mehreren befassen, eine unwiderlegbare Rechtfertigung zu verleihen.“ (http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-3-163)

Summa summarum gibt es weder an der grundsätzlichen Konzeption noch der Aufstellung des Portals irgendetwas auszusetzen. Einzig dem bereits für den Bereich „Forum“ festgestellten Eindruck mangelnder Aktivität, welcher sich auch bei der mit zehn Titeln nur spärlich ausgestatteten Zeitschriftenschau (http://geschichte-transnational.clio-online.net/zeitschriften) fortsetzt, sollten die Herausgeber und Redakteure sukzessive entgegentreten.

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