Prozessoren – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Tue, 11 Oct 2022 00:13:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Prozessoren – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Intel Pentium 4 Prozessoren (2001 bis 2008) https://eindruecke.achmnt.eu/2019/08/10308/ Wed, 14 Aug 2019 22:17:05 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10308 Read more…]]> Der Pentium 4 führte Intels NetBurst-Architektur ein und war auf hohe Taktraten ausgerichtet. Durch Streaming SIMD Extensions 2 (SSE2) konnte er Gleitkomma-Operationen besser ausführen. Seine erste Version Willamette kam im Jahre 2000 mit einer Fertigungsgröße von 180 nm auf den Markt. Er unterstützte mit den Modellnummern 80528 (Socket 423) und 80531 (Socket 478) bis zu 2 GHz. Eine ursprünglich geplante Erweiterung auf 64 Bit kam letztlich nicht zum Einsatz.

Im Jahre 2002 folgte die Weiterentwicklung Northwood, die sich durch einen auf 512 KB verdoppelten L2-Cache sowie 130 nm Fertigungsgröße auszeichnete. Taktfrequenzen über 3 GHz ermöglichten erstmals Hyperthreading: Für die Software existierten zwei logische Prozessoren, obwohl nur ein physischer Prozessor vorhanden war. Nothwood erschien mit der Modellnummer 80532 als Standardvariante und mit der Modellnummer 80534 als Small-Factor-Variante (SFF) für kleinere Gehäuse.

Unter dem Codenamen Prescott wurde der 2004 erschienene neue Kern des Pentium 4 gehandelt, der in 90 nm gefertigt wurde und Streaming SIMD Extensions 3 (SSE3) bot. Unter der Modellnummer 80546 erschien er für Sockel 478 mit bis zu 2,8 GHz sowie unter der Modellnummer 80547 für Sockel LGA 775 mit bis zu 3,06 GHz. Die Variante Prescott 2M war um Intels 64 Bit-Architektur erweitert und enthielt die für Virtualisierung Technik VT-x.

Als letztes Produkt der Pentium 4-Architektur erschien Cedar Mill unter der Modellnummer 80552 mit einer Fertigungsdichte von 65 nm. Wie der Pentium III erschien auch der Pentium 4 in der High-Class-Variante Xeon und der Low-Budget Variante Celeron. Darüber hinaus gab es die Variante für mobile Endgeräte Pentium 4M sowie die Modelle mit Hyperthreading Pentium 4HT.

Intel-Produktcodes:

  • 80528
  • 80531
  • 80532
  • 80534
  • 80546
  • 80547
  • 80552

Quellen:

Revision: [³16.09.2020]

#LexCompuHist

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Lexikon zur Computergeschichte: 4001, 4002, 4003, 4004 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/12/7384/ Wed, 27 Dec 2017 21:14:12 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7384 Read more…]]> Der i4004 war der erste Intel-Mikroprozessor, ursprünglich eine Auftragsarbeit der japanischen Firma Busicom und kam 1971 auf den Markt. Obwohl er nur einen 4 Bit-Datenbus hatte, konnte er durch Zusammenschaltung der Befehlsregister bereits 8 Bit erreichen. Er wurde stets zusammen mit dem 4001 ROM-Chip, dem 4002 RAM-Chip sowie dem 4003 I/O-Chip geliefert. Später kaufte Intel die Rechte am Design des i4004 zurück — und legte so den Grundstein für seine spätere Prozessorenfamilie.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium II https://eindruecke.achmnt.eu/2016/06/6598/ Fri, 24 Jun 2016 13:57:08 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6598 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80522, 80523, 80524

Der Pentium II wurde von Intel 1997 auf den Markt gebracht. In technischer Hinsicht stellte er eine ebenfalls auf einem P6 basierende Weiterentwicklung des Pentium Pro dar. Darüber hinaus wird mit dem Pentium II erstmals ein Prozessor auf einer Slot-Steckkarte und nicht mehr als Slot-Platine geliefert. Der dadurch entstehende Platz wird u.a. für eine Auslagerung des vergrößerten L2-Caches genutzt. Durch einige weitere Verbesserungen wurde das Ausführen von 16 Bit-Programmen im Vergleich zum Pentium Pro maßgeblich verbessert. Der Pentium II erschien auch als Low-Level-Version unter dem Namen Celeron sowie als High-Level-Version unter dem Namen Xeon.

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Lexikon zur Computergeschichte: Real Mode https://eindruecke.achmnt.eu/2013/04/4099/ Thu, 11 Apr 2013 19:32:32 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4099 Read more…]]> Mit der Einführung des Protected Mode mit dem 286er wurde aus Gründen der Abwärtskompatibilität ein Modus eingeführt, der dem des 8086 entsprach – der Real Mode. Der Real Mode ist somit eine optionale Fortführung der Arbeitsweise des 8086 und 80186. Da der Prozessor im Real-Mode nur über 20 Adressleitungen zur Speicheradressierung verfügt, konnten nur bis zu 1 MB (2^20 Byte) verwendet werden. Bis heute starten sämtliche Prozessoren im Real-Mode, da beispielsweise das BIOS nicht im Protected Mode laufen kann.

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Lexikon zur Computergeschichte: 286er – 80286, 80287 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/07/3060/ Thu, 12 Jul 2012 12:59:11 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3060 Read more…]]> Den 80286 brachte Intel 1982 auf den Markt. Er fand insbesondere durch IBMs AT-PCs Verbreitung. Der 80286 war der erste Prozessor, der im 8086-kompatiblen Real Mode ausgeführt werden konnte und darüber hinaus durch den Protected Mode insbesondere erweiterte Funktionen zur Speicheradressierung anbot. Als mathematischer Koprozesor stand der 80287 zur Verfügung, der bis zur Einführung des 80387 auch mit einem 80386 verwendet werden konnte.

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Lexikon zur Computergeschichte: 8086, 8088 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/06/2913/ Thu, 14 Jun 2012 21:15:17 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2913 Read more…]]> Der 8086 ist Intels erster 16Bit-Prozessor, welcher 1978 entwickelt wurde und zum Urvater der x86-Technologie wurde. Basierend auf Intels 8080 und 8085 können Programme dieser Prozessoren nach einer Neu-Kompilation auf dem 8086 ausgeführt werden. Er gelangte insbesondere durch den Einsatz in IBM-PCs zu Berühmtheit. Der 8088 entspricht dem 8086, wobei er nur über einen 8Bit breiten Datenbus verfügt, was allerdings die Verwendung vom 8Bit Komponenten ermöglichte.

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Lexikon zur Computergeschichte: 8080, 8085 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/05/2841/ Sat, 26 May 2012 16:55:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2841 Read more…]]> Der ab 1974 von Intel vertriebene 8080 stellt eine Weiterentwicklung von Intels 8008 dar und kann bis zu 64 KB Speicher adressieren. Er ist ein 8-Bit-Prozessor, der allerdings sehr bald vom Z80 der Firma Zilog vom Markt verdrängt wurde. Sein Nachfolger, der mit nur noch 5 Volt betriebene 8085 – daher die 5 in der Seriennummer – kam 1977 auf den Markt und konnte mit bis zu 8 MHz betrieben werden und war zum 8080 binärcompatibel, d.h. Programme konnten ohne Neu-Compilation ausgeführt werden.

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Lexikon zur Computergeschichte: Floating Point Unit – FPU https://eindruecke.achmnt.eu/2010/11/849/ Sat, 20 Nov 2010 19:03:21 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=849 Read more…]]> Unter FPU (Floating Point Unit) verstand man in den 1980er und 1990 er Jahren auch mathematische Coprozessoren genannte, zur zusätzlich zur CPU eingebaute Einheiten. Sie beschleunigten besondere Berechnungen (CAD etc.), welche ansonsten von der CPU hätten berechnet werden müssen. Aufgrund der Serien-Nummer spricht man auch von der x87-Familie; jeder x86-Prozessor hatte somit ein entsprechendes Pendant: 8087 (*1978); [80187 (*1989)]; 80287 (*1982); 80387 (*1987); 80487 (*1991). Ab den 486 DX Prozessoren hatte jede CPU eine integrierte FPU. Der 80187 erschien äußerst spät; die 80186er wurden zudem nur selten in Personal Computers, sondern mehr in Consolen eingesetzt.

Weiterführend:
http://www.cpu-galaxy.at

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