Petition – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Thu, 02 Feb 2023 20:11:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Petition – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 umsichten news: „Was wurde eigentlich aus der Petition zur Rettung des Alten Bahnhofs Schleißheim?“ Ein Bericht über den Stand der Dinge https://eindruecke.achmnt.eu/2015/04/6660/ Fri, 24 Apr 2015 09:20:12 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6660 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 13 [24.04.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 13 DES VEREINS VABOSH

Die im vergangenen Januar abgeschlossene Petition zur Rettung unseres Alten Bahnhofs wurde mit über 1.000 Unterschriften ein großer Erfolg und zeigte, wie sehr dieses Gebäude den Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt. Seitdem ist der Verein ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ (VABOSH) dabei, Kontakt zu einer möglichst hochrangigen Stelle des Konzerns Deutsche Bahn herzustellen. Durch eine öffentliche Übergabe der Petition im Rahmen einer Pressekonferenz wollen wir sicherstellen, dass unser Anliegen ausreichend Gehör findet. Wir hoffen außerdem, mit der Einbindung der lokalen und regionalen Politik unser Vorhaben in den Köpfen der Entscheidungsträger besser zu verankern. Trotz des entsprechenden Koordinationsaufwandes arbeiten wir darauf hin, dass dieser Termin noch vor der Sommerpause stattfinden kann.

Bereits ausführlich berichtete die lokale Presse, dass der Oberschleißheimer Gemeinderat in seiner Ende Februar stattgefundenen Sitzung einstimmig das grundsätzliche Interesse an einem Erwerb des Alten Bahnhofs Schleißheim bekundet hat, wobei eine verbindliche Entscheidung von Faktoren wie dem Kaufpreis oder dem Zustand des Gebäudes abhänge. VABOSH begrüßt diese Entscheidung und sieht in dieser politischen Willenserklärung einen Meilenstein auf dem Weg zu einer öffentlichen Nutzbarmachung des Gebäudes. Bereits zuvor entwickelte VABOSH unter dem Slogan ‚Verrückter Alter Bahnhof 2020‘ eine Vision, wie das Baudenkmal zukünftig renoviert und genutzt werden könnte (vabosh.de/vabosh2020.jpg). Auf unserer Homepage www.vabosh.de halten wir alle Interessierten über die Aktivitäten rund um das Gebäude und den Verein auf dem Laufenden.

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umsichten news: Die Bevölkerung hat entschieden! Über 1.000 Unterzeichner stimmen für eine öffentliche Nutzung des Alten Bahnhof Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2015/02/6445/ Tue, 03 Feb 2015 16:57:03 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6445 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 10 [03.02.2015]

PRESSEMITTEILUNG NR. 10 DES VEREINS VABOSH

Die im Juli letzten Jahres gestartete Petition hat ein eindeutiges Ergebnis gebracht: 1.051 Personen haben sich für einen Erhalt und die öffentliche Nutzbarmachung des Alten Bahnhofs an der Schön-leutnerstraße ausgesprochen. Darunter sind insgesamt 659 Unterstützer aus Oberschleißheim, womit in unserem Ort mehr als jeder 20. Erwachsene das Anliegen der Initiatoren unterstützt. Hierfür gilt allen Unterstützern ein herzliches „Vergelt´s Gott“! Wir als Vorstand des Vereins ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ (VABOSH) werden hierzu mit dem Konzern Deutsche Bahn in Kontakt treten, um das Ergebnis der Petition der Konzernspitze zu präsentieren. Mit über 1.000 Befürwortern unserer Aktivitäten im Hintergrund werden wir weiterhin für das Ziel kämpfen, dass der Alte Bahnhof in gemeinnütziger oder öffentlicher Hand renoviert und zu einem Ort der Begegnung umgestaltet werden kann. Denn verschiedene Ideen für seine Nutzung sind bereits vorhanden, um nur ein paar Beispiele zu nennen: Ein Kulturcafé mit Ausstellungsmöglichkeiten für Oberschleißheimer Künstler, ein Hei-matmuseum, eine Miniatureisenbahn oder ein Bistro für Touristen sowie Studierende.

Um dieses historische Kleinod wieder auf eine würdige Art und Weise zu nutzen und die Vision vieler Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger zu verwirklichen, bedarf es der Unterstützung der öffentlichen Hand. Vor dem Hintergrund unserer Bemühungen wurde der komplette Verfall des Bahnhofsge-bäudes insofern gestoppt, als der aktuelle Mieter bereits mit den dringendsten Renovierungsmaß-nahmen begonnen hat. Eine Vermietung schließt es allerdings nicht aus, dass die Bemühungen des Vereins VABOSH zum Ziel führen. Denn nach dem Verein vorliegenden Informationen stellt die Deut-sche Bahn einen Verkauf des Gebäudes in Aussicht, der bereits Ende diesen Jahres erfolgen könnte. Darüber hinaus sind Vertreter des Vereins bereits bei der Deutschen Bahn als Interessenten für einen Kauf registriert. Außerdem beantragte der Verein VABOSH beim Finanzausschuss der Gemeinde die Ausweisung von 100.000 € für den Erwerb des Alten Bahnhofs. Zwar wurde dieser Antrag von der Mehrheit des Gremiums nicht angenommen, der Verein geht allerdings davon aus, dass der Gemein-derat zeitnah über die grundsätzliche Entscheidung berät, ob ein Erwerb des Gebäudes in Erwägung gezogen wird. Bürgermeister Kuchlbauer erklärte noch im September letzten Jahres, dass er durch-aus bereit wäre für den Alten Bahnhof Investitionen zu tätigen.

Vor dem Hintergrund der breiten Unterstützung der Bevölkerung und der gesellschaftspolitischen Ak-teure hoffen wir, dass die Gemeinde sich an der Rettung des Gebäudes beteiligt.

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aventinus bavarica Nr. 29 [27.12.2014]: Bürger­schaft­liches Engagement und lebendige Ortsgeschichte. Die Aktivitäten für den Erhalt des ‚Verrückten Alten Bahnhofs Oberschleißheim‘ [=Bayernspiegel Nr. 4/2014, S. 15f.] https://eindruecke.achmnt.eu/2014/12/5583/ Sat, 27 Dec 2014 18:39:28 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5583 aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/9900/

Der Beitrag schildert die Bemühungen von Oberschleißheimer gesellschaftspolitischen Akteuren, um das 1858 errichtete und 1898 um sechs Meter verschobene Alte Bahnhofsgebäude, das leider seit Jahren vom Verfall bedroht ist.

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#wissorg Petition: Erhalt des Lehrstuhls für Rheinische Landes­geschichte an der Universität Bonn https://eindruecke.achmnt.eu/2014/12/5564/ Tue, 16 Dec 2014 23:27:18 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5564 Read more…]]>

Im Zuge weitreichender Sparmaßnahmen der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn stehen im Jahr 2015 mehrere Professuren vor der Streichung. Davon betroffen ist auch der Lehrstuhl für Rheinische Landesgeschichte – einer der traditionsreichsten Bonner Lehrstühle überhaupt und ein Alleinstellungsmerkmal unserer Universität.

Diese Strukturen kaputt zu sparen, bedeutet eine erhebliche Schwächung des Profils der Bonner Geschichtswissenschaften und steht in krassem Widerspruch zum Selbstbild der Bonner Universität! Wir fordern daher den Erhalt des Lehrstuhls und ein klares Bekenntnis zur Fortführung der Rheinischen Landesgeschichte in Bonn!

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umsichten news: „Es tut sich was am Alten Bahnhof“. Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten für ein Firmenlager https://eindruecke.achmnt.eu/2014/11/6201/ Tue, 25 Nov 2014 17:21:38 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6201 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 9 [24.11.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 9 DES VEREINS VABOSH

Der durch die Pressearbeit und die Online-Petition auf die Deutsche Bahn als Eigentümer erzeugte öffentliche Druck zeigt seine Wirkung. Denn vor einigen Wochen begannen erste Aufräumarbeiten in der Wartehalle des Alten Bahnhofs, kurze Zeit darauf wurden die Gebäudesicherungen von den Fenstern und Türen entfernt und nunmehr ist auch der Gebäudesockel einer behutsamen Renovierung unterzogen worden. Mittlerweile zieren auch großgewachsene Topfpflanzen den Eingangsbereich und lassen so fast einen Hauch von altem Glanz wiederauferstehen. Aber was ist geschehen? In der Vergangenheit ist zuhauf der Vorwurf gegen die Bahn erhoben worden, dass sie das Gebäude verfallen ließe. Als einen „Schandfleck“ im Ortsbild hatte Vorsitzender Andreas C. Hofmann das Baudenkmal stets tituliert.

Vor dem Hintergrund dieser Kritik erklärte sich die Bahn offensichtlich bereit, den Alten Bahnhof zu vermieten, um sich so dieses fortdauernden Tadels zu entziehen. Als Mieter wurde eine in der Region tätige Firma gefunden, welche das Gebäude als Lager verwenden möchte. Bezeichnend ist, dass die Instandhaltungsarbeiten nicht von der Deutschen Bahn als Eigentümer durchgeführt werden und auch die nunmehr als Verein organisierte Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ als langjähriger Interessent im Vorfeld nicht kontaktiert worden war. Es ist vielmehr der Mieter, der diese Aufgabe auf eigene Kosten übernimmt und damit eine Pflicht erfüllt, welcher die Deutsche Bahn bereits seit Jahren hätte nachkommen müssen. Hierfür gebührt dem neuen Hausherrn im Alten Bahnhof unser herzlicher Dank!

Der Verein begrüßt es ausdrücklich, dass der Alte Bahnhof wieder genutzt, ein weiterer Verfall verhindert wird und der Mieter erste Renovierungen durchführt. Der Vorstand steht mit den verantwortlichen Personen in Kontakt und freut sich zu berichten, dass diese dem Verein gegenüber aufgeschlossen sind. Wir werden dies in eine fruchtbare Zusammenarbeit lenken. Diese positiven Ereig-nisse befreien die Deutsche Bahn aber nicht von ihrer Pflicht, sich zum dauerhaften Fortbestand des Gebäudes zu bekennen und seine Renovierung voranzutreiben, wie es die Forderung der Online-Petition ist. Diese verzeichnet nun ca. 700 Unterschriften und läuft bis Ende Januar 2015. Das Ziel von 1.000 Unterschriften ist zum Greifen nahe. Wir bedanken uns bei den Unterzeichnern und rufen alle auf, sich an der Petition zu beteiligen, die hierzu bislang keine Gelegenheit hatten.

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umsichten news: Die breite Unterstützung in der Bevölkerung ist dem Alten Bahnhof gewiss. Über 500 Petitionsunterzeichner und 150 Freunde bei Facebook! https://eindruecke.achmnt.eu/2014/10/5953/ Mon, 06 Oct 2014 21:39:04 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5953 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 7 [06.10.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 7 DER INITIATIVE VABOSH

Vor wenigen Wochen konnte die Petition (http://bit.ly/vaboshpetition) zur Rettung des Verrückten Alten Bahnhofs Oberschleißheim mit der 500. Unterschrift einen Meilenstein verzeichnen. Denn somit sind bereits über 50 Prozent der angepeilten 1.000 Unterzeichnungen erreicht, auch wenn erfreulicherweise nicht nur Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger die Verbundenheit mit dem alten Gebäude durch eine Unterschrift zum Ausdruck brachten. Umso wichtiger ist es, die nun erreichte Unterstützung als Anschub für die nächste Etappe der Petition zu nutzen. Denn erst mit über 1.000 Unterschriften wird das Vorhaben in der Öffentlichkeit und bei der Deutschen Bahn als Adressaten eine ausreichende Aufmerksamkeit erhalten. Das Ergebnis der Petition soll ferner geplanten Eingaben an die verschiedenen politischen Ebenen des Landes einen genügenden Rückhalt verleihen. Eine Zeichnung ist bis Mitte Januar möglich entweder bei OpenPetition im Internet oder in den in einigen Geschäften des Ortes ausliegenden Listen.

Darüber hinaus erhielt die Facebook-Fanseite der Initiative (http://fb.com/vabosh) den 150. ‚Like‘, wie das Facebook-Jargon die Fans einer Einrichtung oder eines Vorhabens bezeichnet. Zum einen bestärkt es uns, dass mit dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde, zahlreichen Damen und Herren des Gemeinderates sowie Vertretern der Vereine, Verbände und des örtlichen Gewerbes ein breites Feld an gesellschaftspolitisch Verantworlichen unseres Ortes der Initiative ihre Unterstützung signalisiert. Darüber hinaus heißen wir alle ausdrücklich willkommen, ‚Fans‘ unserer Seite zu werden. Da jedes Facebook-Mitglied im Durschnitt über 100 Facebook-Freunde hat, stellt dies einen Multiplikator dar, der dafür sorgt unsere Anliegen auch im Sozialen Web weiter zu verbreiten. Die Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ unter um Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Karin Schulze und Irene Beck hat den Erhalt des Alten Bahnhofs und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel.

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Petition zum Erhalt des Alten Bahnhofs Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2014/07/5273/ Tue, 29 Jul 2014 21:44:30 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5273 Read more…]]> Der Alte Bahnhof Oberschleißheim steht seit Jahren leer und verfällt immer mehr. Der mögliche Ausbau der Bahnstrecke und häufig wechselnde Besitzverhältnisse haben in den letzten Jahren eine Nutzung verhindert. Wir befürchten, dass ein baldiger Abriss nicht mehr auszuschließen ist. Die Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ hat bereits seit 2008 diverse Anstrengungen unternommen, das Bahnhofsgebäude nutzbar zu machen. Dies stieß beim Konzern Deutsche Bahn AG als Eigentümer bisher nicht auf fruchtbaren Boden. Wir fordern daher die Deutsche Bahn AG auf, sich öffentlich zum Fortbestand des Gebäudes zu bekennen sowie seine Renovierung und Nut-zung zu ermöglichen.

Um dieser Forderung den entsprechenden Nachdruck zu verleihen, hat die Initiative eine Online-Petition gestartet, um den öffentlichen Druck zu erhöhen.

http://bit.ly/vabosh-petition

Wir rufen daher alle Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in die Liste der Un-terstützer einzutragen. Wir möchten ferner darum bitten, die Petition weiter bekannt zu machen. Hierzu stehen auf den Seiten der Online-Petition diverse Möglichkeiten wie eine Weiterleitung per Mail, ein Teilen in Sozialen Netzwerken oder ein Einbindung auf der Homepage zur Verfügung. Es besteht ferner die Möglichkeit, Unterschriftenlisten auszudrucken und uns diese auf dem Postweg zukommen zu lassen. Jede Stimme zählt, um einen weiteren Verfall oder gar Abriss des Gebäudes zu verhindern!
Die Initiative „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ um Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Ute Litters-Wagatha, Karin Schulze und Irene Beck hat den Erhalt des über 150 Jahre alten Bahnhofsgebäudes und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel.

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umsichten news: Petition zum Erhalt des Alten Bahnhofs Schleißheim https://eindruecke.achmnt.eu/2014/07/5695/ Mon, 28 Jul 2014 08:14:06 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5695 Read more…]]> sliusica ferrivia Nr. 5 [27.07.2014]

PRESSEMITTEILUNG NR. 5 DER INITIATIVE VABOSH

Der Alte Bahnhof Oberschleißheim steht seit Jahren leer und verfällt immer mehr. Der mögliche Ausbau der Bahnstrecke und häufig wechselnde Besitzverhältnisse haben in den letzten Jahren eine Nutzung verhindert. Wir befürchten, dass ein baldiger Abriss nicht mehr auszuschließen ist. Die Initiative ‚Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim‘ hat bereits seit 2008 diverse Anstrengungen unternommen, das Bahnhofsgebäude nutzbar zu machen. Dies stieß beim Konzern Deutsche Bahn AG als Eigentümer bisher nicht auf fruchtbaren Boden. Wir fordern daher die Deutsche Bahn AG auf, sich öffentlich zum Fortbestand des Gebäudes zu bekennen sowie seine Renovierung und Nut-zung zu ermöglichen.
Um dieser Forderung den entsprechenden Nachdruck zu verleihen, hat die Initiative eine Online-Petition gestartet, um den öffentlichen Druck zu erhöhen.

http://bit.ly/vabosh-petition

Wir rufen daher alle Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in die Liste der Un-terstützer einzutragen. Wir möchten ferner darum bitten, die Petition weiter bekannt zu machen. Hierzu stehen auf den Seiten der Online-Petition diverse Möglichkeiten wie eine Weiterleitung per Mail, ein Teilen in Sozialen Netzwerken oder ein Einbindung auf der Homepage zur Verfügung. Es besteht ferner die Möglichkeit, Unterschriftenlisten auszudrucken und uns diese auf dem Postweg zukommen zu lassen. Jede Stimme zählt, um einen weiteren Verfall oder gar Abriss des Gebäudes zu verhindern! Die Initiative „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ um Andreas C. Hofmann, Anke Schuster, Walter Klar, Ute Litters-Wagatha, Karin Schulze und Irene Beck hat den Erhalt des über 150 Jahre alten Bahnhofsgebäudes und seine Nutzbarmachung für die Öffentlichkeit als Ziel.

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Archivreport extra: Stadtarchiv Köln – Planungsstopp des Neubaus https://eindruecke.achmnt.eu/2013/04/4139/ Fri, 19 Apr 2013 11:35:06 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4139 Read more…]]> Es ist skandalös, dass wichtige Politiker im Kölner Stadtrat damit beginnen, Bedeutung und Folgen des Archiveinsturzes vom 3. März 2009 zu missachten. Neuerdings wird der Wiederaufbau des Historischen Archivs der Stadt Köln in der geplanten Form in Frage gestellt, Sogar der Standort des Neubaus wird in Frage gestellt. Warum soll ein neuer Standort gefunden werden? Der Standort ist ideal. Eines der wertvollsten Gebäude der Stadt wird in den inneren Grüngürtel aufgenommen. Dort besteht übrigens auch die Möglichkeit einer Erweiterung. Diese Möglichkeit besteht nicht, wenn das neue Archiv in eine Häuserzeile integriert wird, weshalb eine Erweiterung am Waidmarkt ja auch nicht möglich war. Warum soll also ein neuer Standort gefunden werden?
Mit dieser Diskussion sendet die Stadt ein verheerendes Signal an alle, die sich um die Wiederherstellung des Archivs bemüht haben und weiterhin bemühen. Kölns Bild ist schon geschädigt, nun droht die nächste Blamage.

Was vor knapp zwei Jahren – als der Neubauentwurf in einem Wettbewerb gekürt wurde – noch vollmundig erklärt wurde, soll nun nicht mehr gelten: Der Neubau sei ein wichtiger Schritt zur „Wiedergutmachung“, hieß es noch im Juni 2011, und Oberbürgermeister Jürgen Roters sagte damals: „Die Stadt Köln hat es sich zum Ziel gesetzt, das sicherste und modernste Archiv Europas zu errichten. Diesen Anspruch haben wir an die Architekten gestellt, und ich bin zuversichtlich, dass wir dies jetzt auch erreichen werden.“ Nun plädieren Sprecher der Stadtratsfraktionen, die auch in der Wettbewerbsjury vertreten waren, für „mehr Sachlichkeit“ und wollen „die kostspielige Planung eines Bürgerarchivs hinterfragen“, wie in den Kölner Medien berichtet wird. Dieser Ruf nach mehr „Sachlichkeit“ ist eine Zumutung für alle, diejenigen, die bald nach dem Einsturz ehrenamtlich oder auf dem Wege der Amtshilfe die ersten Maßnahmen der Archivgutbergung mit unterstützt haben. Er ist ein Schlag ins Gesicht aller, die dem Kölner Archivgut seither, meist ohne Kosten zu berechnen Asyl, gewährt haben und noch oft genug bis an die Grenze der Belastungsfähigkeit Asyl gewähren. Vertrauen ist verloren gegangen und kann nur durch überzeugende Handlungen wieder gewonnen werden.

Wir appellieren nun an die Mitglieder des Stadtrates, die Bedeutung der Wiederherstellung des Stadtarchivs als Bürgerarchiv dauerhaft anzuerkennen und den verhängten Planungsstopp zurückzunehmen. Das viel beschworene Kölner „Stadtgedächtnis“, ein europaweit bedeutendes Kulturgut, wird noch lange unter dem Einsturz zu leiden haben; die Restaurierung der Objekte wird noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Noch ist ungesichert, wie diese Arbeiten finanziert werden können. In dieser Situation wäre ein Rückzug des Stadtrates verheerend. Den Neubau des Stadtarchivs – einschließlich der städtischen Kunst- und Museumsbibliothek und des Rheinischen Bildarchivs – zügig fertig zustellen ist das absolute Minimum. Begründung: Denn eine neue Planung, ein neuer Entwurf oder sogar ein neuer Standort müssen erst einmal finanziert werden. Und selbst wenn sich eine abgespeckte Lösung finden ließe: Eine neue Planung würde mit großer Sicherheit dafür sorgen, dass der angepeilte Eröffnungstermin Ende 2017 nicht zu halten sein wird. Das wiederum verursacht zusätzliche Kosten für die Lagerung der 23 Regalkilometer Archivgut, das momentan in 14 Asylarchiven untergebracht ist. Die Verträge mit den Asylarchiven enden spätestens 2016, danach würde eine Lagerung nach aktuellen Schätzungen des Stadtarchivs bis zu sechs Millionen Euro jährlich kosten. […]

Text von https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-aufhebung-des-planungsstopps-fuer-den-neubau-des-historischen-archivs-der-stadt-koeln; Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0

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Archivreport spezial: Ende des Denkmalschutzes in Nordrhein-Westfalen https://eindruecke.achmnt.eu/2013/04/4070/ Sun, 07 Apr 2013 01:05:45 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4070 Read more…]]>

An die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen: Nehmen Sie die angekündigte Streichung der Landeszuschüsse für die Archäologie und Denkmalpflege zurück! Was soll passieren? Das Land Nordhein-Westfalen will sich bis 2015 ganz aus der Finanzierung der Archäologie zurückziehen und hat bereits für 2013 drastische Mittelkürzungen vorgenommen. Wie läuft es bisher? In NRW wird die Archäologie / Bodendenkmalpflege von den zwei großen kommunalen Verbänden im Rheinland (LVR) und in Westfalen (LWL) getragen, und die Stadt Köln kümmert sich selbst um ihr Gebiet. Bislang wurden die Kosten für die Ausgrabungen und die nötige Nachsorge hälftig von den kommunalen Trägern (LVR, LWL und Stadt Köln) übernommen, die andere Hälfte bezahlte das Land NRW. Die Summe der Landesmittel lag bisher bei knapp 12 Millionen Euro pro Jahr.

Um was geht es? Überraschend wurde dieser Landeszuschuss von der neuen Regierung für 2013 drastisch gekürzt, nämlich auf 10 Millionen Euro. 2014 sollen nur noch 3,3 Millionen Euro zur Verfügung stehen, und 2015 will das Land ganz aus der Mitfinanzierung der Archäologie aussteigen. Diese Kürzungen können von den kommunalen Verbänden und der Stadt Köln natürlich nicht ausgeglichen werden. Für viele Bodendenkmäler führt das zur undokumentierten Zerstörung, weil das Geld für die nötigen Rettungsgrabungen und ihre Dokumentation fehlt. In den Fachämtern werden die Gelder fehlen, die Funde fachgerecht zu konservieren und restaurieren. Bestenfalls verschwinden Funde und Grabungsakten im Magazin, weil die Mittel fehlen, die Ergebnisse für die Öffentlichkeit aufzubereiten und in den Museen den Bürgern zu zeigen. Auch viele Baudenkmäler könnten nicht mehr saniert werden, die historische Bausubstanz zahlreicher Städte wäre in Gefahr.

Die Gefährdung unseres kulturellen Erbes: Kulturgutschutz und -pflege ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, sie ist als Pflicht im Gesetz verankert. Dem Staat kommt daher eine besondere Fürsorgepflicht zu. In unserem föderalen System stehen die Bundesländern in der Verantwortung. Die Verlagerung von Aufgaben von der Landesebene auf die Kommunen, ohne dort gleichzeitig für die nötige Mittelausstattung zu sorgen, ist verantwortungslos. Wie glaubwürdig aber ist ein „öffentliches Interesse“, wenn die Landesregierung dafür bald nicht mehr einen Cent ausgeben will? Das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands mit hoher Wirtschaftskraft, zahlreichen Bauvorhaben und einer dynamischen Entwicklung setzt ein fatales Zeichen, wenn es sich ganz aus seiner Verantwortung für die Pflege und den Schutz seiner Bodendenkmäler davonstiehlt. Das archäologische Archiv im Boden zeugt von unserer gemeinsamen Geschichte und Kultur, es ist ein hohes Gut der Allgemeinheit. In NRW ist es über die Museen und den Tourismus und als Teil der Identität und der Lebensqualität ein wirtschaftsrelevanter Standortfaktor.

Begründung: Kürzungen hätten dramatische Folgen. Das bundesweite Votum der Wissenschaftler und Kultur-Experten ist einhellig: Alle führenden Archäologen in NRW haben auf die dramatischen Folgen der geplanten Kürzungen hingewiesen. Der Verband der Landesarchäologen der Bundesrepublik Deutschland bittet um die Rücknahme der Kürzungen. Auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann bezeichnete die Streichungen als „kulturpolitische Bankrotterklärung“. Gudrun Kopp, MdB aus Ostwestfalen-Lippe und Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesentwicklungsminister sagt: „Das wäre das Ende für Denkmalpflege und ein Sündenfall an der Historie unserer Region.“ […]

Text von https://www.openpetition.de/petition/online/angekuendigte-streichung-der-landeszuschuesse-fuer-die-archaeologie-und-denkmalpflege-zuruecknehmen; Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0

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Archivreport extra: Stadtarchiv Stralsund https://eindruecke.achmnt.eu/2012/11/3559/ Fri, 09 Nov 2012 22:51:48 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3559 Read more…]]> http://www.stralsund.de/stadtarchiv

Die traditionsreiche Hansestadt Stralsund, deren Altstadt zum UNESCO-Welterbe gehört, hat im Sommer 2012 einen Teil ihrer historischen Archivbibliothek – diese gehört in Mecklenburg-Vorpommern zu den vier größten Altbestandsbibliotheken – an einen Antiquar zu einem nicht genannten Betrag veräussert. Dies betraf nach Angaben der Stadt den Großteil der historischen Gymnasialbibliothek, deren Umfang im „Handbuch der historischen Buchbestände“ 1995 mit 2630 Titeln angegeben wurde. Behalten wurden nur wenige regionalgeschichtliche Titel, verkauft wurden dagegen knapp 6000 Bände. Neben der Gymnasialbibliothek sind auch eine nicht genannte Zahl von Büchern aus anderen wertvollen Teilbeständen der Archivbibliothek, unter anderem auch der bedeutenden Löwenschen Sammlung, in den Handel gegeben worden, wie Online-Angebote (Abebooks, ZVAB, Ebay) vor allem von Antiquariaten aus dem Raum Augsburg (Peter Hassold, Augusta-Antiquariat, Ebay-Verkäufer Robert Hassold) beweisen. Es sind darunter auch zahlreiche Pomeranica vertreten, auch äußerst seltene oder derzeit nicht außerhalb von Stralsund nachgewiesene Stücke.

Beschlossen wurde der Teilverkauf am 5. Juni 2012 im nichtöffentlichen Teil des Hauptausschusses der Stralsunder Bürgerschaft. Nachdem am 22.Oktober 2012 in einem Kommentar im Weblog „Archivalia“ auf eine Stelle in einer Presseerklärung der Stadt Stralsund zur Schließung des Stadtarchivs aufgrund eines Schimmelbefalls aufmerksam gemacht wurde, ging am 30. Oktober eine knappe Bestätigung der Stadt ein, dass die Gymnasialbibliothek verkauft worden sei. In „Archivalia“ und auch in der bibliothekarischen Mailingliste INETBIB wurden in der Folgezeit eine Fülle von Beiträgen und Kommentaren veröffentlicht. Deutlich äußerte sich der Leiter der UB Köln, Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, zugleich ein anerkannter Buchhistoriker: „die Aktion in Stralsund mit dem Verkauf einer alten in langer Zeit gewachsenen Bibliothek habe ich mit hohem Befremden registriert. Es scheint so, als ob 40 Jahre bibliothekarische Aktivitäten zur Erhaltung und Belebung kleinerer historischer Bestände (Paul Raabe) an manchen Entscheidungsträgern völlig vorbeigegangen sind.“

Die Ostsee-Zeitung und die Schweriner Volkszeitung griffen das Thema und die Proteste gegen den Verkauf am 3. November 2012 auf, nachdem ihnen eine etwas detailliertere Antwort der Stadt zugegangen war. Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) zeigte sich am 5. November 2012 „schockiert“. Eine öffentliche Stellungnahme ist angekündigt. Am 6. November 2012 wurde veröffentlicht: „Offener Brief der AG für pommersche Kirchengeschichte“. Diese ist eng mit der evangelischen Landeskirche verbunden. Oberkirchenrat Dr. Christoph Ehricht schrieb unter anderem: „Um so bestürzter sind wir über die Pressemeldungen der vergangenen Wochen, denen wir entnehmen mußten, daß die Hansestadt Stralsund den bisher im Stadtarchiv verwahrten Bestand ihrer traditionsreichen Gymnasialbibliothek an einen Antiquar veräußert hat. Lassen Sie mich Ihnen sehr persönlich und in aller Offenheit sagen, dass mich diese Meldung zutiefst deprimiert und fassungslos gemacht hat.“

In der Stralsunder Archivsatzung aus dem Jahr 2002 heißt es: „Das Archiv- und Bibliotheksgut ist Kulturgut und unveräußerlich.“ Während die Stadt Stralsund die Anwendbarkeit bestreitet, haben sich namhafte Bibliotheksjuristen dahingehend geäußert, dass die Übereignung aufgrund eines gesetzlichen Verbots nach § 134 BGB nichtig sei. Eine ausführliche zusammenfassende Darstellung legte Dr. Klaus Graf (Hochschularchiv der RWTH Aachen) in Form eines offenen Briefs an den Bürgermeister der Welterbe-Partnerstadt von Stralsund, Wismar, am 6. November 2012 in „Archivalia“ vor, in dem er die Verkäufe vehement kritisierte und als „geschichtsvergessene Barbarei“ geißelte. Am gleichen Tag gab der Oberbürgermeister der Stadt Stralsund Dr. Alexander Badrow bekannt, er nähme die Vorwürfe „sehr ernst“ und kündigte die Einsetzung eines externen Fachgutachters an. […]

Text von http://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-stralsunder-archivbibliothekCC BY-NC-SA 3.0

Weitere Informationen:
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund
http://www.facebook.com/rettetarchivbibliothekstralsund 

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