Netzwerke – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Tue, 20 Jun 2023 20:43:41 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Netzwerke – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #durchsichten Melanie Arndt: Tschernobylkinder. Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe https://eindruecke.achmnt.eu/2021/07/15033/ Mon, 19 Jul 2021 20:31:10 +0000 https://eindruecke.achmnt.eu/?p=15033 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/tk86k

Mehr als eine Million Kinder und Jugendliche wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl zusammen mit tausenden von Begleitpersonen auf Reisen geschickt, um sich von der Strahlenexposition, zunehmend aber auch vom Alltag in der (post-)sowjetischen Zusammenbruchsgesellschaft zu erholen. Um diese »Tschernobylkinder« bildete sich ein dichtes transnationales Netzwerk von NGOs und Privatpersonen. Es übernahm immer mehr Aufgaben, die der Staat nicht mehr leisten konnte. Das mit der Öffnung der Sowjetunion einsetzende weltweite Engagement trug dazu bei, den atomaren Unfall, der in weiten Teilen der Welt zunächst als »typisch sowjetisch« galt, als transnationale Katastrophe sicht- und wahrnehmbar zu machen, indem es die Realität der Katastrophe in den Alltag hunderttausender Menschen in Europa und Nordamerika holte. Arndt zeigt, wie die »Tschernobylkinder« zugleich zu Zeugen und Repräsentanten eines untergehenden politischen Systems und der Auflösung der bipolaren Weltordnung wurden.

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aventinum Nr. 90 [15.06.2015]: Korrespondenzen. Formen der Kooperation und Kollaboration in Briefwechseln der Spätaufklärung https://eindruecke.achmnt.eu/2015/06/6728/ Sat, 13 Jun 2015 23:40:45 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6728 Read more…]]> http://staatsbibliothek-berlin.de/aktuelles/wissenswerkstatt/?action=details&client=1&appointment=114

Das Arbeitsgespräch widmet sich ausgehend von ausgewählten Briefwechseln aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der methodischen Frage, inwiefern sich relevante Aspekte der vielfältigen Formen der literarischen Kooperation und Kollaboration in der Spätaufklärung mit Gewinn aus der Perspektive einer primär kulturanthropologisch und sozialwissenschaftlich orientierten Netzwerkforschung rekonstruieren lassen.

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mediaevum.net: Digitale Farbenspiele oder nützliches Werkzeug – Visualisierung von Netzwerken aus den Registern von Editions- und Regestenwerken https://eindruecke.achmnt.eu/2015/01/5622/ Sat, 17 Jan 2015 23:48:35 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5622 Read more…]]> http://mittelalter.hypotheses.org/5089

Im Rahmen der Big-Data-Welle wird sehr interessante kommerzielle aber auch Open-Source Software zur Analyse von großen Datenmengen entwickelt. In diesem Beitrag wird beispielhaft die Open-Source-Visualisierungssoftware Gehpi zur Visualisierung von Netzwerkstrukturen im Personenregister eines Urkundenbuchs verwendet. Prinzipiell ist dieser Ansatz auf weitere Editions- und Regestenwerke übertragbar. Damit könnten die in den Registern abgelegten Informationen über den traditionellen Zugriff hinaus für einen neuen Blick auf das Quellenmaterial nutzbar gemacht werden.

© Abstract: Andreas Kuczera @ mittelalter.hypotheses.org; Lizenz: CC BY-SA 3.0

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#wissorg Ingrid Kästner (Hg.): Wissenschafts­kommunikation in Europa im 18. und 19. Jahrhundert, Aachen 2009 https://eindruecke.achmnt.eu/2014/11/5484/ Thu, 06 Nov 2014 22:15:00 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5484 Read more…]]> http://d-nb.info/994627289

Die Beiträge der Tagung vom 5. und 6. Dezember 2008 an der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt bieten einen Überblick zur Geschichte der Kommunikation unterschiedlicher Wissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert: Transnationale Wissenschaftsbeziehungen wie am Beispiel Deutschlands / Italiens oder Deutschlands / Russlands, biographisch betrachtete Netzwerke anhand von Briefwechseln, die Geschichte von Institutionen wie der Naturforschenden Gesellschaft zu Halle oder die Rolle gelehrter Zeitschriften. Der Tagungsband gewährt Einblicke in Formen der Wissenschaftskommunikation, die auch im digitalen Zeitalter nicht zwingend als unzeitgemäß erscheinen müssen.

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Lektionen aus dem 17. Jahrhundert für die Internationalen Beziehungen https://eindruecke.achmnt.eu/2014/08/11054/ Sat, 16 Aug 2014 17:25:01 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5727 Read more…]]> http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/2010/11/18/die-republik-der-gelehrten-eine-visualisierung-des-briefverkehrs-zu-zeiten-der-aufklarung

Im 17. Jahrhundert gab es eine Art Internet. Es funktionierte ohne Mikrochips, Glasfaserkabel und Computer. Es war entsprechend langsam aber trotzdem sehr effektiv. Man kennt dieses Netz heute als die Republik der Gelehrten. Zeit für einen Vergleich.

© Text: Ali @ scienceblogs.de

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The Digital Classicist. Advanced digital methods applied to the study of the ancient world https://eindruecke.achmnt.eu/2013/07/11006/ Tue, 30 Jul 2013 20:26:06 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=4646 Read more…]]> www.digitalclassicist.org

The Digital Classicist is a decentralised and international community of scholars and students interested in the application of innovative digital methods and technologies to research on the ancient world. The Digital Classicist is not core funded, and nor is it owned by any institution. The main purpose of this site is to offer a web-based hub for discussion, collaboration and communication.

Via leila.el-haydia@delicious.com [10.06.2013]; Text: www.digitalclassicist.org

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durchsichten: Transnationale Geschichte des Föderalismus im langen 19. Jahrhundert: Transfers und Netzwerke https://eindruecke.achmnt.eu/2013/07/4574/ Sun, 07 Jul 2013 22:37:53 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4574 Read more…]]> http://fns.unifr.ch/histoire-transnationale-federalisme/de

Das Projekt an der Universität Fribourg untersucht die Geschichte des Föderalismus im 19. Jahrhundert aus der Analyseperspektive der transnationalen Geschichte. Zwei Ausgangsbeobachtungen liegen dieser Konzeption zu Grunde: Zum einen ist zu beobachten, dass föderales Ordnungsdenken im 19. Jahrhundert transnational zirkulierte, in unterschiedlichen Gesellschaften angeeignet und als Modus politischer Problematisierung weiter entwickelt wurde. Zum anderen war dieses föderale Ordnungsdenken von einem ausgesprochenen Variantenreichtum geprägt, „Föderalismus“ als Begriff und politisch-soziales Konzept war in seiner Semantik somit deutungsoffen und umstritten.

Text nach Projektbeschreibung auf den Seiten der Universität

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Lexikon zur Computergeschichte: BNC-Netzwerke https://eindruecke.achmnt.eu/2012/10/3440/ Sat, 13 Oct 2012 23:03:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3440 Read more…]]> Bis Ende der 1990er Jahre waren sogenannte BNC-Netzwerke weit verbreitet, welche dem verwendeten Stecker ihren Namen verdankten. Mechanisch lag ein Koaxialkabel mit BNC-Steckern zu Grunde, wobei die angeschlossenen Rechner anders als heute in einer Reihe bzw. einem Ring angeschlossen werden mussten. Die heutige sternförmige Verteilung von einem Netzwerkknoten aus etablierte sich aus Kostengründen zumindest im Amateurbereich erst spät. Konnte kein Ring gebildet werden, mussten die Enden der Reihe mit einem gesonderten Widerstand abgeschirmt werden.

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