Matrikel – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Mon, 30 Mar 2020 21:29:52 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Matrikel – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Neuerscheinung: Matrikel der Akademie und Universität Bamberg https://eindruecke.achmnt.eu/2015/04/6626/ Sat, 11 Apr 2015 23:29:36 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6626 Read more…]]> http://histbav.hypotheses.org/3689

Matrikeln zählen zu den wichtigsten seriellen sozial- und personengeschichtlichen Quellen der Universitätsgeschichte. Nahezu alle Hochschulen der frühen Neuzeit führten Matrikelbücher, in denen jene Personen verzeichnet sind, die ihrer privilegierten Rechtsgemeinschaft angehörten. Das gilt auch für die ältere Universität Bamberg, die 1648 gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges feierlich eröffnet und 1803 im Gefolge der Säkularisation des Hochstifts Bamberg aufgelöst wurde.

© Text: Sigrid Strauß-Morawitzky @ https://lists.lrz.de/pipermail/geschichte-bayerns/2015-March/002626.html

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Claudia A. Zonta: Schlesische Studenten an ita­lie­nischen Universitäten. Eine prosopographische Studie zur frühneuzeitlichen Bildungsgeschichte, Köln u.a. 2004 https://eindruecke.achmnt.eu/2014/08/5785/ Thu, 28 Aug 2014 08:10:30 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=5785 Read more…]]> http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2004/2019

Die vorliegende Studie entspricht der überarbeiteten Fassung der 1999 an der Universität Stuttgart verteidigten Dissertation über das Italienstudium von Schlesiern in der Zeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Die hierbei gewählten Eckdaten 1526 und 1740 markieren politische Zäsuren: den Übergang des Herzogtums Schlesien in den habsburgischen Machtbereich sowie den Verlust Schlesiens nach über zweihundertjähriger Zugehörigkeit zum Haus Habsburg an Preußen. Das Jahr 1740 setzte auch dem Auslandsstudium der Schlesier ein vorläufiges Ende. […] Erstmals konnten für die wichtigsten italienischen Universitäten Padua, Bologna, Siena und Rom die Prüfungslisten ausgewertet werden. Das Ergebnis: Rund jeder fünfte Schlesier schloß sein Studium in Italien mit einer Promotion ab. Die Konfession der Studenten spielte bei der Wahl des Studienortes eine wichtige Rolle. Ein Anliegen der Arbeit war es denn auch, die Anziehungskraft der italienischen Universitäten auf die schlesische Studentenschaft aufzuzeigen, die beiden Konfessionen angehörte. Die aus den italienischen Matrikeln gewonnenen Informationen über die Studenten wurden in Form von Biogrammen in einem alphabetischen Katalog zusammengestellt und mit weiteren biographischen Angaben versehen. Diese Vorgehensweise ermöglichte Aussagen von herrschafts- und sozialgeschichtlicher Relevanz, so daß idealtypische Karrieremuster als ein Ausschnitt frühneuzeitlicher Elitenformierung herausgearbeitet werden konnten.

© Text: Abstract des Verfassers @ elib.uni-stuttgart.de

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