Mathematik – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sun, 15 May 2022 21:31:54 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Mathematik – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 aventinum Nr. 97 [13.08.2016]: Digitalisate aus den Beständen der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg https://eindruecke.achmnt.eu/2016/08/7820/ Fri, 12 Aug 2016 22:35:35 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7820 Read more…]]> https://sbaoz2.bib-bvb.de/webOPACClient.sbasis/start.do?Login=wosbadi

Die Digitalisate aus den Beständen der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg können in einer eigenen Sicht durchsucht werden. Bislang sind rund 42.000 Titel aus historischen Fachbereichen der Bibliothek online verfügbar:

Altertumswissenschaft (Alt), Biographie (Bio), Chronologie (Chron), Deutsche Literatur (LD), Enzyklopädie (Enc), Genealogie (Gen), Geschichte (Gs), Historische Theologie (Th H), Judentum & Islam (Jud), Juristische Dissertationen (Diss Jur), Kirchenrecht (KR), Kulturgeschichte (Kult), Landwirtschaft (Ldw), Legenden (Th L), Mathematik und Astronomie (Math), Medizin (Med), Naturwissenschaft (Nat), Numismatik (Num), Paläographie (Pal), Physik und Chemie (Phys), Praktische Theologie (Th Pr), Rechtswissenschaft (Rw), Scholastische Theologie (Th Sch), Sprachwissenschaft (Spw) und Technik (Techn). Hinzu kommen Sammlungen: Naturwissenschaftlicher Verein (NV), Kern-Kernried (K-K), und Historischer Verein (HV).

Eine Gesamtanzeige ist möglich, wenn im Teilkatalog unter „Digitalisate“ die Option „Digitalisate der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg“ ausgewählt und die Suche gestartet wird. Über die Option „Freie Suche“ kann die Anzeige einzelner Fachgruppen durch Eingabe der entsprechenden Kürzel erfolgen: Alt, Bio etc.

© Text: Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, http://www.sustb-augsburg.de/index.php?id=158

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Die Geschichte der Zahl Null https://eindruecke.achmnt.eu/2016/05/6494/ Tue, 17 May 2016 14:42:12 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6494 Read more…]]> http://www.vimeo.com/161757232
http://www.spektrum.de/rezension/570663

Die Zahl Null gehört zweifellos zu den schillerndsten Größen der Mathematik. So unscheinbar sie auch wirkt, so widersprüchlich ist ihr Wesen: Sie markiert die Grenze zwischen negativ und positiv, zwischen Nichts und Etwas, sie ist der Zwilling der Unendlichkeit – gleich und doch gegensätzlich. Immer wieder stand sie im Zentrum philosophischer und wissenschaftlicher Debatten, ob es sich nun um Gottesbeweise handelt, um die Relativitätstheorie oder um die These vom Urknall. Charles Seife erzählt zum ersten Mal die überaus spannende Geschichte dieser Zahl von ihren Ursprüngen als Platzhalter auf dem Abakus (der Geburt des Dezimalsystems) bis zu ihrer komplexen Rolle bei der Suche nach einer »Theory of Everything«, von ihrer Geburt im alten Babylon über ihre Vergötterung im Hinduismus bis zu ihrer Ankunft im Westen, wo sie die größten griechischen Mathematiker das Fürchten lehrte und in der Renaissance gesetzlich verboten wurde. Große Denker wie Pythagoras, Newton und Heisenberg, aber auch Kabbalisten und moderne Astrophysiker – sie alle haben versucht, die Null zu verstehen und für ihre Systeme zu nutzen. Charles Seifes Synthese aus Mathematik, Geschichte und Anthropologie verleiht dieser problematischsten aller Zahlen neue Faszination.

© Text: http://www.amazon.de/gp/product/344215054X; via http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2016/04/20/die-geschichte-der-null/

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Ein mathematisches Manuskript und ein gedrucktes Rechenbuch aus dem 15. Jahrhundert https://eindruecke.achmnt.eu/2015/03/6546/ Wed, 04 Mar 2015 23:03:50 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6546 Read more…]]> http://gateway-bayern.de/BV010442049
http://gateway-bayern.de/BV041705799

Die Staatsbibliothek Bamberg bietet zwei Digitalisate mitsamt quellenkritischer Abhandlungen zur Geschichte der Mathematik und ihrer Didaktik.

1. Rechenbuch mit Aufgaben aus dem Umfeld der Nürnberger Kaufmänner. – Wenigstens 62 Aufgaben sind aus der Practica des Algorismus Ratisbonensis, verfasst von Friedrich Gerhart 1457/61, entnommen; bei mindestens 16 Aufgaben besteht eine Übereinstimmung mit Ulrich Wagners Bamberger Rechenbuch von 1483. – Möglicherweise als Vorbereitung für eine Drucklegung geschrieben, ein entsprechender Druck kann aber nicht nachgewiesen werden.
© Text: Staatsbibliothek Bamberg @ http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000016005

2. Das Bamberger Rechenbuch von 1482 – oder besser sein Fragment – ist, wenn man von einem z. Z. verschollenen deutschen Algorithmus aus dem Jahre 1475 absieht,1 das älteste gedruckte deutsche Rechenbuch, das, lange Zeit unbekannt, erst im Jahre 1888 von F. Unger aus der Vergessenheit hervorgeholt wurde. Es wurde in Bamberg von Heinrich Petzensteiner gedruckt und hat den Nürnberger Rechenmeister Ulrich Wagner zum Verfasser.
© Text: Kurt Vogel (1949), S. 231 @ http://digital.bib-bvb.de/view/bvbmets/viewer.0.5.jsp?dvs=1425509881744~364&pid=7503477

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Zentralarchiv deutscher Mathematik-Nachlässe https://eindruecke.achmnt.eu/2015/01/6412/ Sat, 17 Jan 2015 14:46:04 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6412 Read more…]]> http://vifamath.de/historische-mathematik

Das Archiv wurde 1992 auf Grund einer Übereinkunft zwischen der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen eingerichtet. Ziel ist es, einen Ort anzubieten, an dem die Nachlässe von Mathematikerinnen und Mathematikern kompetent aufbewahrt, organisiert und verfügbar gemacht werden. Grundsätzlich bemüht sich das Zentralarchiv deutscher Mathematik-Nachlässe um die Bewahrung sämtlicher Mathematik-Nachlässe und nimmt sie aus allen Orten an, wenn dem nicht andere Interessen entgegenstehen. Dieses Archiv konnte auf den in Göttingen schon bestehenden reichhaltigen Beständen (z.B. den Nachlässen von C. F. Gauß und B. Riemann) aufbauen und an das von Felix Klein begonnene Mathematiker-Archiv anknüpfen. Seit 1997 werden Nachlässe und laufende Neuzugänge der Hans-Datenbank (Handschriften, Autographen, Nachlässe, Sonderbestände der SUB Göttingen) erfasst. Sie enthält außerdem Kurzbeschreibungen aller, nicht nur mathematischer, in der SUB Göttingen verwahrten Nachlässe. Das Zentralarchiv für Mathematik-Nachlässe ist kein Online-Archiv, sondern ein Katalog der an der SUB Göttingen vorhandenen Bestände. Die einzelnen Stücke können im Lesesaal der Abteilung für Handschriften und Seltene Drucke der SUB Göttingen eingesehen werden.

© Text: vifamath. Virtuelle Fachbibliothek Mathematik (SUB Göttingen / TIB Hannovern / FIZ Karlsruhe), http://vifamath.de/historische-mathematik/zamn/

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Ted-Talk: Zur Geschichte des „x“ als das Unbekannte https://eindruecke.achmnt.eu/2014/10/6024/ Fri, 17 Oct 2014 09:28:16 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=6024 http://on.ted.com/Moore

Warum ist X in der Mathematik das Symbol für das Unbekannte? In diesem kurzen und lustigen Vortrag gibt Terry Moore die verblüffende Antwort, die bis in die Mittelalterliche Arabische Geschichte zurückreicht.

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