Intel – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Fri, 13 Jan 2023 17:33:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Intel – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Intel Pentium 4 Prozessoren (2001 bis 2008) https://eindruecke.achmnt.eu/2019/08/10308/ Wed, 14 Aug 2019 22:17:05 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=10308 Read more…]]> Der Pentium 4 führte Intels NetBurst-Architektur ein und war auf hohe Taktraten ausgerichtet. Durch Streaming SIMD Extensions 2 (SSE2) konnte er Gleitkomma-Operationen besser ausführen. Seine erste Version Willamette kam im Jahre 2000 mit einer Fertigungsgröße von 180 nm auf den Markt. Er unterstützte mit den Modellnummern 80528 (Socket 423) und 80531 (Socket 478) bis zu 2 GHz. Eine ursprünglich geplante Erweiterung auf 64 Bit kam letztlich nicht zum Einsatz.

Im Jahre 2002 folgte die Weiterentwicklung Northwood, die sich durch einen auf 512 KB verdoppelten L2-Cache sowie 130 nm Fertigungsgröße auszeichnete. Taktfrequenzen über 3 GHz ermöglichten erstmals Hyperthreading: Für die Software existierten zwei logische Prozessoren, obwohl nur ein physischer Prozessor vorhanden war. Nothwood erschien mit der Modellnummer 80532 als Standardvariante und mit der Modellnummer 80534 als Small-Factor-Variante (SFF) für kleinere Gehäuse.

Unter dem Codenamen Prescott wurde der 2004 erschienene neue Kern des Pentium 4 gehandelt, der in 90 nm gefertigt wurde und Streaming SIMD Extensions 3 (SSE3) bot. Unter der Modellnummer 80546 erschien er für Sockel 478 mit bis zu 2,8 GHz sowie unter der Modellnummer 80547 für Sockel LGA 775 mit bis zu 3,06 GHz. Die Variante Prescott 2M war um Intels 64 Bit-Architektur erweitert und enthielt die für Virtualisierung Technik VT-x.

Als letztes Produkt der Pentium 4-Architektur erschien Cedar Mill unter der Modellnummer 80552 mit einer Fertigungsdichte von 65 nm. Wie der Pentium III erschien auch der Pentium 4 in der High-Class-Variante Xeon und der Low-Budget Variante Celeron. Darüber hinaus gab es die Variante für mobile Endgeräte Pentium 4M sowie die Modelle mit Hyperthreading Pentium 4HT.

Intel-Produktcodes:

  • 80528
  • 80531
  • 80532
  • 80534
  • 80546
  • 80547
  • 80552

Quellen:

Revision: [³16.09.2020]

#LexCompuHist

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Lexikon zur Computergeschichte: 4001, 4002, 4003, 4004 https://eindruecke.achmnt.eu/2017/12/7384/ Wed, 27 Dec 2017 21:14:12 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7384 Read more…]]> Der i4004 war der erste Intel-Mikroprozessor, ursprünglich eine Auftragsarbeit der japanischen Firma Busicom und kam 1971 auf den Markt. Obwohl er nur einen 4 Bit-Datenbus hatte, konnte er durch Zusammenschaltung der Befehlsregister bereits 8 Bit erreichen. Er wurde stets zusammen mit dem 4001 ROM-Chip, dem 4002 RAM-Chip sowie dem 4003 I/O-Chip geliefert. Später kaufte Intel die Rechte am Design des i4004 zurück — und legte so den Grundstein für seine spätere Prozessorenfamilie.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium III https://eindruecke.achmnt.eu/2017/09/7230/ Sat, 09 Sep 2017 21:56:29 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=7230 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80525, 80526, 80530, 80533

Im Jahre 1999 kam der Pentium III auf den Markt. Seine erste Version hatte den Codenamen Katmai (80525) und unterschied sich vom Pentium II in technischer Hinsicht nur geringfügig und erreichte bis zu 600 MHz. Einzig die Einführung des SSE-Befehlssatzes zur besseren Verarbeitung von Gleitkommaoperationen stellte einen markanten Unterschied dar. Die zweite Version trug die Bezeichnung Coppermine (80526), konnte erstmals eine Taktfrequenz von 1 GHz erreichen und hatte den L2-Cache erstmals auf den Prozessor integriert. In 2001 erfolgte die letzte Auslieferung des Pentium III unter dem Projektnamen Tulatin (80530), der im Vergleich zu Coppermine einen doppelt so großen L2-Cache verarbeiten konnte, weitaus weniger Strom als andere Modelle benötigte und bis zu 1,4 GHz erreichte. Gleichzeitig kam mit Coppermine-T (80533) ein Prozessorkern auf den Markt, der ein Zwischenstadium von Coppermine und Tulatin darstellte. Der Pentium III kam in Verruf, da er durch eine eindeutige Seriennummer identifiziert werden konnte. Offiziell begründete Intel diesen Schritt als Vorteil für fortgeschrittene Identifizierungsmaßnahmen im Internet, ließ den Mechanismus bei zukünftigen Prozessorgenerationen aber wieder fallen.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium II https://eindruecke.achmnt.eu/2016/06/6598/ Fri, 24 Jun 2016 13:57:08 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6598 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80522, 80523, 80524

Der Pentium II wurde von Intel 1997 auf den Markt gebracht. In technischer Hinsicht stellte er eine ebenfalls auf einem P6 basierende Weiterentwicklung des Pentium Pro dar. Darüber hinaus wird mit dem Pentium II erstmals ein Prozessor auf einer Slot-Steckkarte und nicht mehr als Slot-Platine geliefert. Der dadurch entstehende Platz wird u.a. für eine Auslagerung des vergrößerten L2-Caches genutzt. Durch einige weitere Verbesserungen wurde das Ausführen von 16 Bit-Programmen im Vergleich zum Pentium Pro maßgeblich verbessert. Der Pentium II erschien auch als Low-Level-Version unter dem Namen Celeron sowie als High-Level-Version unter dem Namen Xeon.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium Pro https://eindruecke.achmnt.eu/2015/06/5868/ Tue, 09 Jun 2015 14:42:59 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5868 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80521

Der Pentium Pro kam 1995 auf den Markt, führte den P6-Prozessorkern ein und stellte bereits den Beginn der zweiten Pentium-Generation dar, weshalb auch der Produktcode einen entsprechenden Sprung macht (80521). Den Pentium löste er allerdings nicht ab, da er mit den 1995 noch weit verbreiteten 16 Bit-Programmen ein schlechtes Preis- / Leistungsverhältnis bot. Darüber hinaus war die Implementation des L2-Cache auf dem Prozessor fehleranfällig. Epochal war indes, dass der Pentium Pro als erster P6-Prozessor erstmals einen RISC-Kern (einfache Befehlsstruktur) hatte, der allerdings CISC-Befehle (komplexe Befehlsstruktur) entsprechend in einfache Kommandos übersetzen konnte. Der Pentium Pro gilt deswegen als der größte Schritt nach der Einführung des 386ers.

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Lexikon zur Computergeschichte: Pentium I https://eindruecke.achmnt.eu/2014/02/4944/ Wed, 12 Feb 2014 00:17:42 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=4944 Read more…]]> Intel-Produktcode: 80500, 80501, 80502, 80503 

Pentium bezeichnet sowohl den unmittelbar nach der i486-Familie entwickelten Prozessor, als auch die von diesem wiederum abstammende Prozessorenfamilie und weitergehende technische Prozessorenbezeichnungen. Während die Fachwelt 1993 mit der Fortführung der x86-Linie mit einem i586 rechnete, brachte Intel die Bezeichnung Pentium, entlehnt von der griechischen Zahl fünf, als Name auf den Markt. Der Pentium konnte in seinen Untervarienten P5, P54C, P54CS und P55C bis zu 300 MHz erreichen. Die Zahl fünf blieb neben der Prozessorbezeichnung auch in den Produktcodes 8500/8501, 8502 und 8503 erhalten.

Der P5 stellte eine direkte Erweiterung des i486 dar und besaß einen 64 Bit-Daten­bus, eine schnellere Gleitkommeinheit und eine im Allgemeinen schnellere Befehls­ver­arbeitung. Er existierte als Entwicklungsversion (80500) und Vertriebsversion (80501), seine Weiterentwicklung sind der P54C und P54CS (80502) mit einem verbesserten Multi­processing. Mit dem P55C (80503) wurde auch ein eigener Multimedia-Befehlssatz (MMX) in den Prozessor implementiert, weshalb dieses Modell auch als Pentium MMX auf den Markt kam.

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Lexikon zur Computergeschichte: 486er – 80486, 80487 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/08/3146/ Fri, 24 Aug 2012 13:57:04 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3146 Read more…]]> Der 1989 auf den Markt gebrachte 80486 verfügte über einen in den Prozessor integrierten Level 1-Cache und konnte bis zu 100 MHz betrieben werden. Während die SX-Versionen noch über keine FPU verfügten, waren in alle DX-Versionen bereits numerische Koprozessoren integriert. Mit dem 486 SL und 486 GX wurden auch Prozessoren für embedded und portable Systeme produziert. Eine Besonderheit stellt der 80487 dar, welcher aus einer vollständigen 80486 DX – CPU besteht, welche den 80486 SX – Prozessor deaktiviert und sodann die Funktionen con CPU und FPU übernimmt.

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Lexikon zur Computergeschichte: 386er – 80376, 80386, 80387 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/08/3110/ Wed, 08 Aug 2012 16:15:53 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3110 Read more…]]> Mit dem 1985 auf den Markt gekommenen 80386 vollzog Intel den Sprung zur 32Bit-Architektur und führte den Virtual Mode ein, der es ermöglichte, Programme, welche den Real Mode erforderten im Protected Mode auszuführen. Der 80386 kam als „low cost“ Version (geringere Busbreite) mit der Bezeichnung SX sowie als Vollversion mit der Bezeichnung DX auf den Markt. Der 80376 wurde für embedded Systeme produziert und stellte die Grundlage für die späteren EX-Versionen des 80386 dar. Als dazugehöriger numerischer Prozessor konnte der 80387 eingesetzt werden.

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Lexikon zur Computergeschichte: 286er – 80286, 80287 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/07/3060/ Thu, 12 Jul 2012 12:59:11 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=3060 Read more…]]> Den 80286 brachte Intel 1982 auf den Markt. Er fand insbesondere durch IBMs AT-PCs Verbreitung. Der 80286 war der erste Prozessor, der im 8086-kompatiblen Real Mode ausgeführt werden konnte und darüber hinaus durch den Protected Mode insbesondere erweiterte Funktionen zur Speicheradressierung anbot. Als mathematischer Koprozesor stand der 80287 zur Verfügung, der bis zur Einführung des 80387 auch mit einem 80386 verwendet werden konnte.

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Lexikon zur Computergeschichte: 186er – 80186, 80187, 80188 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/06/2977/ Sun, 24 Jun 2012 16:07:54 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2977 Read more…]]> Der 80186 stellte eine 1982 erschienene Weiterentwicklung von Intels 8086 dar, der mit erhöhter Geschwindigkeut betrieben werden konnte und bereits Elemente wie DMA-Kontroller enthielt, welche beim 8086 noch der 8089 übernahm. Wie der 8088 hatte der 80188 nur einen externen Datenbus von 8 Bit Breite. Da diese Prozessor-Serie nur selten in Desktop-PCs zum Einsatz kam, war sie auch nicht weit verbreitet. Eine Besonderheit stellt der 80187 dar, welcher erst 1989 auf den Markt kam und somit eine 80387-FPU enthielt, welche zum 80186 kompatibel war.

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Lexikon zur Computergeschichte: 8087, 8089 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/06/2936/ Sun, 17 Jun 2012 17:24:59 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2936 Read more…]]> Zusätzlich zum Intel 8086 und 8088 konnten zwei unterschiedliche Koprozessoren implementiert werden. Der 1980 entwickelte 8087 übernahm Gleitkommaoperationen und begründete die x87-Koprozessorfamilie, welche bis zum 80487 bestand. Wenn auch zum Ausführen von Programmen nicht notwendig, bewirkte der x87-Befehlssatz eine merkliche Beschleunigung. Der 8087 wurde auch für den 80186 und 80188 als Koprozessor eingesetzt. Der 8089 entlastete den Prozessor durch die Übernahme von DMA- und I/O-Operationen, erlangte allerdings keine weite Verbreitung, da IBM ihn mit seinen Systemen nicht verkaufte.

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Lexikon zur Computergeschichte: 8086, 8088 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/06/2913/ Thu, 14 Jun 2012 21:15:17 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2913 Read more…]]> Der 8086 ist Intels erster 16Bit-Prozessor, welcher 1978 entwickelt wurde und zum Urvater der x86-Technologie wurde. Basierend auf Intels 8080 und 8085 können Programme dieser Prozessoren nach einer Neu-Kompilation auf dem 8086 ausgeführt werden. Er gelangte insbesondere durch den Einsatz in IBM-PCs zu Berühmtheit. Der 8088 entspricht dem 8086, wobei er nur über einen 8Bit breiten Datenbus verfügt, was allerdings die Verwendung vom 8Bit Komponenten ermöglichte.

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Lexikon zur Computergeschichte: 8080, 8085 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/05/2841/ Sat, 26 May 2012 16:55:34 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2841 Read more…]]> Der ab 1974 von Intel vertriebene 8080 stellt eine Weiterentwicklung von Intels 8008 dar und kann bis zu 64 KB Speicher adressieren. Er ist ein 8-Bit-Prozessor, der allerdings sehr bald vom Z80 der Firma Zilog vom Markt verdrängt wurde. Sein Nachfolger, der mit nur noch 5 Volt betriebene 8085 – daher die 5 in der Seriennummer – kam 1977 auf den Markt und konnte mit bis zu 8 MHz betrieben werden und war zum 8080 binärcompatibel, d.h. Programme konnten ohne Neu-Compilation ausgeführt werden.

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Lexikon zur Computergeschichte: 8008 https://eindruecke.achmnt.eu/2012/05/2813/ Sun, 20 May 2012 20:51:17 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2813 Read more…]]> Im Jahre 1972 brachte Intel mit dem 8008 den ersten 8-Bit Mikroprozessor mit von Neumann-Architektur auf den Markt. Seine Seriennummer zeigt zwar, dass er in vielerlei Hinsicht die Kapazitäten von Intels erstem Prozessor – dem 4004 – verdoppelte (Bit, Taktzahl). Trotzdem unterschied er sich in der inneren Architektur grundlegend. Er wurde bis 1983 vertrieben und legte die Grundlagen für die auf seiner Architektur aufbauenden Intel-Prozessoren 8080 und 8085 und gilt daher gemeinhin als einer der Urahnen der erfolgreichen, auf dem 8086 aufbauenden x86-Architektur. Verbreitung fand er neben Terminals auch erstmals in Tischrechnern.

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Lexikon zur Computergeschichte: Zilog 80 – Z80 https://eindruecke.achmnt.eu/2010/11/823/ Fri, 19 Nov 2010 14:17:41 +0000 http://einblicke.andreashofmann.eu/?p=823 Read more…]]> Der Z80 ist ein 1976 auf den Markt gebrachter Prozessor, welcher als Urgroßonkel der Intel x86-Prozessoren bezeichnet werden kann. Er stellt eine abwärtskompatible Weiterentwicklung von Intels 8080 Prozessor durch die Firma Zilog dar. Der 8080 ist als Vorgänger des 8086 Prozessors einer der Urväter der Prozessorenfamilie. Der Z80 sollte bald den 8080 überflügeln und wurde v.a. in Heimcomputern und Spieleconsolen verwendet.

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