Habsburgermonarchie – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sat, 22 Jul 2023 19:33:12 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Habsburgermonarchie – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Kaiser und Höfe Personendatenbank der Höflinge der österreichischen Habsburger des 16. und 17. Jahrhunderts https://eindruecke.achmnt.eu/2016/09/6773/ Sat, 17 Sep 2016 22:25:16 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6773 Read more…]]> http://kaiserhof.geschichte.uni-muenchen.de/

Eine Pro­so­po­gra­phie der Herr­schafts­elite der Habs­bur­ger­mon­ar­chie be­zeich­ne­te Peter Rau­scher im Jahr 2005 als drin­gen­des De­si­de­rat der For­schung. Die­se Da­ten­bank er­fasst Er­wäh­nun­gen von Höf­lin­gen in Hof­staats­ver­zeich­nis­sen und an­de­ren Quel­len. Von Quel­len­ein­trä­gen aus­ge­hend, iden­ti­fi­zie­ren wir Per­so­nen, er­ar­bei­ten nor­mier­te Na­mens­an­set­zun­gen, bie­ten Da­ten zu wei­te­ren Per­so­nen­merk­ma­len, ent­wickeln quel­len­über­grei­fen­de Le­bens­läu­fe und ge­ben wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen. Un­ge­ach­tet die­ser Ag­gre­ga­tion von Da­ten bleibt die in­nere Ord­nung der Quel­len dar­stell­bar. Aus­führ­li­cher Pro­jekt­be­richt siehe Mark Hen­ge­rer und Ger­hard Schön: Eine Da­ten­bank zu Höf­lin­gen des Kai­ser­hofs im 16. und 17. Jahr­hun­dert, in: Mit­tei­lun­gen der Re­si­den­zen­kom­mis­sion der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten zu Göt­tin­gen NF Stadt und Hof 3 (2014) 72–75.

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durchsichten: Brody. Eine galizische Grenzstadt im langen 19. Jahrhundert https://eindruecke.achmnt.eu/2014/11/5469/ Mon, 03 Nov 2014 15:49:18 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5469 Read more…]]> durchsichten.achmnt.eu/g5s0e

Das heute in der Westukraine gelegene Brody wurde im Zuge der Ersten Teilung Polens 1772 Teil des Habsburgerreichs und war rund 150 Jahre lang dessen nordöstlichste Grenzstadt. Nach einer anfänglichen Blüte setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein rapider wirtschaftlicher Niedergang ein. Als Österreichs jüdischste Stadt nahm Brody eine besondere Stellung in den gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen Galiziens ein. Diese Sonderrolle zeigt sich nicht zuletzt in außergewöhnlichen Lösungen für das ethno-konfessionelle Zusammenleben in Politik, Bildung und Alltagsleben….

Abstract: Böhlau Verlag 

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Archivreport: Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien https://eindruecke.achmnt.eu/2011/11/2062/ Wed, 16 Nov 2011 18:27:45 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2062 Read more…]]> http://www.oesta.gv.at/site/4980/default.aspx

Das Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv verwahrt neben Schriftgut zur Geschichte des Hauses Habsburg und zur österreichischen Außenpolitik und Diplomatie insbesondere Quellen zur Verwaltung und Rechtssprechung im Heiligen Römischen Reich. Wie bei allen anderen Archiven empfihelt es sich, den Besuch unter genauer Nennung des Forschungsvorhabens zwei Wochen zuvor anzukündigen. Für die Archivnutzung ist eine Gebühr zu entrichten, welche sich nach der Dauer des Archivbesuchs richtet (5-Tages-Karte € 10.-; 20-Tages-Karte € 21.-; Jahreskarte € 42.-). Das Archiv selbst befindet sich zusammen mit der Generaldirektion an der Rückseite den Bundeskanzleramtes am Minoritenplatz und ist über die U3 Simmering / Ottakring an der Haltestelle Herrengasse zu erreichen.

Um eines vorwegzunehmen: Auch die äußerst kompetente und zuvorkommende Beratung durch das Archivpersonal, welches im Vorfeld die einschlägigen Akten identifizierte kann die Begrenzung der gleichzeitig nutzbaren Archiveinheiten auf drei Kartons nur schwerlich ausgleichen! Denn auch wenn beim betreffenden Archivbesuch eine hervorragende Vorauswahl der Akten durch den Referenten getroffen wurde, ist eine Sichtung sämtlicher bestellter Akten nach der Relevanz für die Fragestellung des Forschers nicht zu leisten. So treffen im HHStA auch unterschiedliche Extreme aufeinander: Auf der einen Seite kann es für die effiziente Handhabung eines Archivbesuchs eben ein Genickbruch sein, nur drei Kartons gleichzeitig nutzen zu dürfen (dies bedeutet auch, erst nach Abgabe bearbeiteter Kartons wieder neue bestellen zu dürfen). Auf der anderen Seite kann das HHStA wiederum insofern als Vorbild für anderen Archive dienen, als in der Regel stets ein Fachreferent im Lesesaal in einem per Glaswand abgetrennten Beratungsbereich anwesend ist. In diesem eher einem Aquarium anmutendem Kasten sind auch die Repertorien untergebracht; ein eigenes Repertorienzimmer muss man im HHStA somit nicht ertragen.

Die Kosten für Reproduktionen liegen mit A 4 (€ 0,40) und A 3 (€ 0,60) im unteren Durchschnittsbereich. Mit einzukalkulieren ist, dass die Vorlagen 1:1 kopiert werden und eine Verkleinerung auf A4 nicht vorgenommen wird. Daher sind beispielsweise für Akten aus dem frühen 19. Jahrhundert in der Regel A3-Kopien einzukalkulieren. Als Unterkunft ist das Hotel Atlantis nähe des Westbahnhofs nur zu empfehlen; hierbei handelt es sich um ein klassisches Hotel für Geschäftsreisende. Auch wenn das Wiener West-„Bahnhofsviertel“ sich nur bedingt für einen entspannten Abendspaziergang eignet, konnte das Hotel über einen Expedia-Rabatt mit 70 € / Tag einschließlich umfangreichem Frühstück zu erschwinglichen Preisen finanziert werden. Summa Summarum ein gut aufgestelltes Archiv, welches insbesondere wegen seiner für die Erforschung Deutscher und Österreichischer Geschichte unerlässlichen Provenienzen einige Restriktionen (Öffnungszeiten, Bestellbeschränkungen) überdenken sollte.

Zeitpunkt des Archivbesuchs
Oktober 2010

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