Freising – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Fri, 08 Jul 2022 18:45:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Freising – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Cozroh-Codex (BayHStA HL Freising 3a), Digitale Edition https://eindruecke.achmnt.eu/2019/01/10041/ Tue, 22 Jan 2019 23:05:23 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=10041 Read more…]]> https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/cozroh

Die Handschrift des Cozroh im Bayerischen Hauptstaatsarchiv enthält die frühste Urkundenüberlieferung des Bistums Freising. Die über 700 Texte von Traditionsnotizen stammen aus den Jahre 744 bis 848. Sie wurden unter den Bischöfen Hitto (811-835) und Erchanbert (836-854) durch den Leiter der bischöflichen Kanzlei, Cozroh, und weitere Schreiber ab 824 in das Traditionsbuch kopiert. Der Cozroh-Codex ist eine der bedeutendsten Quellen zur frühmittelalterlichen Geschichte Bayerns.

Textnachweis: Adelheid Krah

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#das-dom Jahresberichte über das Königliche Lyceum, Gymnasium und die Lateinische Schule zu Freising Jge. 1836-1874 im Volltext https://eindruecke.achmnt.eu/2017/09/8716/ Sun, 10 Sep 2017 15:30:48 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=8716 Read more…]]> https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?oclcno=225197697&db=100

Die Bayerische Staatsbibliothek stellt die Jahresberichte über das Königliche Lyceum, Gymnasium und die Lateinische Schule zu Freising von 1836 bis 1874 digital bereit. Die Digitalisate können in Volltext durchsucht werden und verfügen über eine automatische Orts- und Personenerkennung. Während das Lyzeum zur späteren Theologisch-Philosophischen Hochschule wurde, stellen die Lateinische Schule und das Gymnasium die Keimzellen des späteren Humanistischen Gymnasiums und heutigen Dom-Gymnasiums Freising dar.

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#irrsinn Was die Amokläufe von Freising (2002) und München (2016) gemeinsam haben. Vierzehn Jahre politische Debatte und kein Unterschied https://eindruecke.achmnt.eu/2016/07/6664/ Sat, 30 Jul 2016 22:13:11 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=6664 Read more…]]> Ja! Ich habe mich geärgert, um nicht zu sagen ich habe mich regelrecht aufgeregt! Mit Frei­sing (2002) und München (2016) habe ich selbst direkt nach den jeweiligen Amokläufen zwei Städte im Ausnahmezustand erlebt. Aber haben wir, hat die Politik wirklich dazugelernt?

Eine persönliche Betrachtung der Ereignisse der letzten Woche finden Sie unter http://www.aussichten-online.net/2016/07/7790/

Zwei Amokläufe. Eine Antwort!

Freising, 19. Februar 2002
An meiner alten Schule, dem Dom-Gymnasium Freising, leistete ich gerade mein Lehramts­praktikum ab, als der Amokläufer Adam L. am 19.2.2002 den Schulleiter der Freisinger Wirt­schaftsschule Klaus C. erschoss. Auch wenn wir selbst, wie sich im Nachhinein heraus­stellte, einer direkten Gefährung nicht ausgesetzt waren, kann ich noch sehr gut an die be­drückende und angsterfüllte Stimmung erinnern. Über Klaus C. haben alle getrauert, ob sie ihn kannten oder nicht. Was verwunderte war, dass die Politik zumindest vordergründig sich nicht auf die sozialen und psychischen Ursachen für diese Katastrophe konzentrierte, aber sich spätestens nach dem Amoklauf von Erfurt an einem Verbot von Ego-Shootern festbiss.

München, 22. Juli 2016
An meiner Arbeitsstelle, der Bayerischen Staatsbibliothek, arbeitete ich am 22. Juli 2016 gerade die letzten Aufgaben ab, die vor dem Wochenende zu erledigen waren, als ich gegen 18:30 erfuhr, dass es am Olympiaeinkaufszentrum mehrere Tote gegeben habe. Auch wenn wir bis weit nach Mitternacht festsaßen und nicht nach hause konnten, waren wir trotz der vielen Falschmeldungen des Abends nicht in Gefahr. Unter den Toten war allerdings der 20jährige Dijamant Z. aus Oberschleißheim. Ich kannte ihn nicht, habe aber um ihn getrauert. Was mich schon beinahe bestürzte, war dass der Bundesinnenminister sich nicht zurück­hielt, das Spielen von Ego-Shootern in den Kontext amokartiger Gewalttaten zu stellen.

Ein Blick auf die Debatte

Eine Diskussion muss erlaubt sein!
Ja! Ich ärgere mich noch immer! Ich ärgere mich darüber, dass die Politik immer wieder zu einfachen Argumenten greift. Man mag eine Diskussion über die moralischen und ethischen Implikationen von Ego-Shootern führen. Damit habe ich kein Problem! Das Problem ist, dass eine solche Diskussion nur oberflächlich stattfindet und manche Bundesminister nur allzu gerne Klischees bedienen. Die Polizei hat an diesem schrecklichen Abend in München beste Arbeit geleistet und hierfür gebührt allen Einsatzkräften ein herzliches „Vergelt´s Gott“.

Wenn sie auf Tatsachen beruht!
Der Täter habe Opfer durch Kopfschüsse regelrecht hingerichtet und sich vermutlich an Killer­spielen orientiert, sagt aber Kriminaldirektor Hermann Utz. „Mein Eindruck war, der hat sich wie in einem Computerspiel bewegt.“ Stellt sich nur die Frage, wie sich Spieler in einem Computerspiel bewegen und auf Grundlage welcher Tatsachen Kriminal­direktor Utz dies einschätzt. Dass der Amokläufer seit langem einen komischen Gang hatte, indem er das linke Bein merkwürdig aufsetzte, interessierte fast niemanden.

Denn die Meinungen gehen eindeutig auseinander!
„‚Killerspiele‘ führen zu Amokläufen und gehören verboten — […] immer wieder die gleiche, sinnlose Diskussion. Stattdessen sollte man besser fragen, was wir eigentlich für diejenigen tun, die vor lauter Blutdurst weder ein noch aus wissen“, sagt Niels Kruse auf stern.de. „Wie kommt ein 18jähriger in Deutschland an eine 9mm-Pistole und 300 Schuss Munition? Hat er bestimmt in einem Killerspiel gekauft“, parodiert Jan Boehmernan auf twitter. „Computer­spiele als einfache Sündenböcke nach Amokläufen“, kontert Anna Biselli auf netzpolitik.org.

Resümee

Meines Erachtens spielen bei der Ursachenforschung für Amokläufe der immer weiter steigende Druck durch rigide Ausbildungssysteme (achtstufiges Gymna­sium, Bachelor- und Master-Studiengänge), die Liberalisierung des Arbeitsrechtes aber auch eine zunehmende Dissoziierung der Gesellschaft eine viel größere Rolle als Ego-Shooter. Es stört mich nicht, dass über Ego-Shooter kontrovers gestritten wird. Es stört mich aber, dass im Kontext von Amokläufen mal mehr mal weniger deutliche Schuldzuweisungen erfolgen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als das Unvermögen der Politik, sich den wirklichen Probleme in unserer Gesellschaft und den wahren Ursachen für solche Katastrophen zu stellen.

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#dasdom Katalog des Königl. Gymnasiums und der Lateinischen Schule zu Freysing im Studienjahre 1833/34 https://eindruecke.achmnt.eu/2016/02/7078/ Fri, 12 Feb 2016 15:11:22 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7078 http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10340110-4

Der in zwei Abteilungen gegliederte Katalog berichtet nach einem lateinischen Praeludium über das „königl. Gymnasium in Freysing“ sowie die „lateinische Schule“. Nach Art eines heutigen Jahresberichts werden auch sämtliche Klassen und deren Leiter aufgelistet.

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Rainer A. Müller: Akademische Ausbildung zwischen Staat und Kirche. Das bayerische Lyzealwesen 1773-1849 (=Quellen und Forschungen aus dem Gebiet der Geschichte N.F. H. 7), 2 Tle. Paderborn u.a. 1986 https://eindruecke.achmnt.eu/2013/10/11016/ Sat, 12 Oct 2013 22:46:56 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=4768 Read more…]]> https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?isbn=3506732579

Habilitationsschrift des ausgewiesenen Kenners der deutschen und bayerischen Universitätsgeschichte zu den bayerischen Lyzeen in Amberg, Aschaffenburg, Augsburg, Dillingen, Eichstätt, Freising, Passau und Regensburg zwischen Franzöischer Revolution und der Deutschen Revolution von 1848/49. Das Buch skizziert die Geschichte der „Lateinschulen“, wie die Lyzeen und späteren Philosophisch-Theologischen-Hochschulen auch genannt wurden, zwischen staatlichen Anstalten und Einrichtungen, die überwiegend der Priesterausbildung dienten.

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umsichten: Der Fliegermord von Schleißheim vor Gericht (1952) https://eindruecke.achmnt.eu/2013/06/4476/ Wed, 19 Jun 2013 11:25:39 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=4476 Read more…]]> sliusica generalia Nr. 22 [19.06.2013]

schleissheim.link/9ycsl

Bericht über den Prozess gegen den ehemaligen Freisinger Kreisleiter und weitere Mittäter wegen Tötung von abgestürzten amerikanischen Piloten, welche laut damals geltendem Kriegsvölkerrecht Schutz genossen hätten.

Link: Bayerische Staatsbibliothek / digipress / Passauer Neue Presse (15.11.1952)

searchid: osh-press-old

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Ingo Schröder: Die staatlichen philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978. Phil. Diss. [online] München 2003 https://eindruecke.achmnt.eu/2013/05/4312/ Fri, 03 May 2013 11:55:12 +0000 http://www.aussichten-online.net/2013/05/4312/ Read more…]]>
Andreas C. Hofmann 11:55am May 3
Ingo Schröder: Die staatlichen philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978. Phil. Diss. [online] München 2003
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/2415Die wissenschaftsgeschichtliche Dissertation gibt einen Überblick über das bayerische Lyzealwesen, aus welchem sich schließlich die Philosophisch-Theologischen Hochschulen entwickelten. Schröder richtet seinen Blick bis Ende der 1970er Jahre, als mit Schließung bzw. Eingliederung der PTH´s in neue Universitäten, diese Form der Hochschulen in Bayern aufgehört hatte zu existieren
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umsichten: Von München nach Landshut. Ein Eisenbahnbüchlein (1859) https://eindruecke.achmnt.eu/2012/10/3152/ Mon, 15 Oct 2012 21:27:41 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=3152 Read more…]]> sliusica generalia Nr. 5 [15.10.2012]

schleissheim.link/e6xbl

Das Büchlein von Joachim Sighart aus dem Jahre 1859 schildert die Arte entlang der Eisenbahnstrecke München-Landshut und schildert vor dem Hintergrund der jeweiligen Ortsgeschichte seine Eindrücke. Schleißheim wird hierbei in seiner Geschichte und gegenwärtigen Situation ausführlich beschrieben.

Link: Bayerische Staatsbibliothek / OPACplus-Volltexte

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