Doktoranden – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Sun, 20 Mar 2022 21:23:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Doktoranden – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 Offener Brief zur Einführung eines Promovierendenstatus an den Deutschen Hochschulen https://eindruecke.achmnt.eu/2012/05/2818/ Mon, 21 May 2012 10:43:47 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=2818 Read more…]]> Von: Andreas Hartmann (Promovierenden-Initiative, www.promovierenden-initiative.de) aus Freiburg

An:   Die Landesregierungen in der Bundesrepublik Deutschland

Ausgelöst durch die Plagiatsaffären beschäftigt sich die öffentliche Debatte immer mehr mit uns, den Doktorandinnen und Doktoranden, sowie mit unserer prekären beruflichen Situation (z.B. ZDF, 2012) und unserer Arbeitsweise. Sowohl auf Landes-, als auch auf Bundesebene werden Strategien und Methoden diskutiert, um in Zukunft dem Plagiarismus vorzubeugen und die Qualität von Doktorarbeiten in Deutschland zu verbessern. Paradoxerweise schließt die Diskussion die betroffene Gruppe, nämlich uns, bisher nahezu aus.

Wir Doktorandinnen und Doktoranden leisten entscheidende Beiträge zur Forschungstätigkeit und Lehre an deutschen Hochschulen. Ohne uns ist das System Hochschule nicht denkbar. Trotz dieser Leistung gibt es bisher nicht einmal verlässliche und vollständige Daten über die Anzahl von Promovierenden an den deutschen Hochschulen.

Die derzeitige unklare Rechtssituation in den Hochschulgesetzen der Bundesländer sorgt dafür, dass wir an den Universitäten als Gruppe nicht wahrgenommen werden. Je nach Finanzierungsart unserer Doktorarbeit können wir Studierende oder MitarbeiterInnen sein, bzw. auch gar nicht als Angehörige der Hochschule gelten. Dies führt zu einer nicht nachvollziehbaren Ungleichheit in Fragen der Mitbestimmung, der sozialrechtlichen Stellung sowie der rechtlichen Absicherung innerhalb unserer Gruppe.

Bereits 1996 forderte die Hochschulrektorenkonferenz eine geregelte Stellung von Doktorandinnen und Doktoranden, um ihre Betreuung und ihre statistische Erfassung zu sichern, um ihnen Zugang zu den Einrichtungen der Hochschulen zu gewähren und um Unsicherheiten in Haftungsfragen auszuräumen. Seitdem wurden diese Forderungen immer wieder in ähnlicher Weise auf höchster Ebene wiederholt (z.B. HRG 2002, BMBF 2008, GEW 2010), zuletzt durch das Positionsschreiben des Wissenschaftsrates im November 2011. Trotz dieser Initiativen sind Sie, die Landesregierungen, als Zuständige für die Landeshochschulgesetze, nie aktiv geworden.

Betrachtet man die Eindeutigkeit der Problematik sowie die Eindeutigkeit der sich seit 16 Jahren wiederholenden Lösungsvorschläge, ist diese Tatenlosigkeit frustrierend. Es entsteht der Eindruck, dass wir Doktorandinnen und Doktoranden und unsere Arbeit nicht wahrgenommen werden und kein Interesse besteht, uns als eigene und vollwertige Gruppe im deutschen Hochschulsystem mit Mitspracherecht und gesichertem rechtlichen Status anzuerkennen.

Mit diesem offenen Brief wollen wir Doktorandinnen und Doktoranden klarstellen, dass wir mit dieser Situation nicht zufrieden sind und nun endlich klare Regelungen erwarten. Wir verstehen uns nicht als anonyme Gruppe, die Forschungsergebnisse produziert und erst mit dem Doktortitel wieder in geregelte Verhältnisse eintritt. Wir wollen auch bereits während der Promotionsphase mitreden und die Hochschulen und das Wissenschaftssystem gestalten. Wir erwarten rechtliche Sicherheit und Anerkennung für die Arbeit, die wir für unsere Institute, unsere Fakultäten und unsere Hochschulen leisten.

Wir fordern eine Änderung der Landeshochschulgesetze, die uns endlich als eigene Gruppe an den Universitäten anerkennt!

http://openpetition.de/petition/online/offener-brief-zu-einfuehrung-eines-promovierendenstatus-an-den-deutschen-hochschulen, CC BY-NC-SA 3.0

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(H-German): ANN: Seeking H-German Review Editor(s) https://eindruecke.achmnt.eu/2011/08/1683/ Thu, 11 Aug 2011 22:08:39 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=1683 Read more…]]> From: H-German Managing Editor Bryan Ganaway,
Subject: ANN: Seeking H-German Review Editor(s)
Date: 9 August 2011

The present editors of H-German seek one or more colleagues to join
their ranks as active review editors. Our member survey told us that
book reviews are the mostly widely used of our services, and it is one
that has grown more than we ever expected. Consequently, we welcome
applicants with chronological expertise both before and after 1648,
disciplinary knowledge in both History and/or German Studies, and
institutional affiliations that span the spectrum of higher education.
In exchange for the significant time demands it makes, this position
offers its holders the opportunity to take a leading role in the premier
English-language forum for the discussion and exploration of German
History and German Studies online. H-German operates on a collaborative
basis and all editors are equal in terms of decision making.

We welcome applications from candidates of all academic ranks and
positions, including younger scholars. H-NET bylaws require an initial
commitment to the position of two years, which can be renewed.

A significant portion of the following skill set (or the time and desire
to acquire it quickly) is necessary:

(1) The ability to work constructively with others; (2) effective
written communication in both English and German; (3) strong knowledge
of the major issues and relevant literature in German History and German
Studies; (4) excellent interpersonal skills using electronic media; (5)
sufficient command of communications technology to stay in regular
contact with the list, even while in Europe.

Experience with list-serv technology or HTML is a plus but is not
necessary. We can help you acquire the technical skills necessary for
the position.

A note on time commitment; participants should be ready to devote 10-15
hours per week to the reviews program during the academic year. Without
rapid, regular responses to fellow editors and list members, and the
ability to work congenially with others, effective management of the
review program is not possible. Upon request, H-NET and H-German will
make a contribution to your tenure and promotion dossier. H-German
reviews take a hiatus during the summer break for US institutions.

To apply, please submit the following materials in a single e-mail:
(1) A current CV including references (we will contact you before
contacting them)
(2) A short description (1-2 pages) of scholarly research and interests.
Doctoral students should explain how much work remains on the
dissertation and the anticipated date of completion
(3) A short statement (1-2 pages) that addresses the following matters:
---What is your assessment of the strengths/weaknesses of the Review
Program?
---What will you bring to H-German?
---What is your familiarity with information technology? What is your
approach to learning new ones?
---Will you be attending the GSA (non-attendance is not a disqualifier)?

Please send these documents as attachments to Bryan Ganaway

Sincerely,

The H-German Editors

[Copyright (c) 2011 by H-German, all rights reserved. For copyright information contact H-GERMAN@H-NET.MSU.EDU and see http://www.h-net.org/~german/about/welcome.html#copy]

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