Antike – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu von Dr. Andreas C. Hofmann Wed, 29 Jun 2022 19:40:05 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.2 https://eindruecke.achmnt.eu/wp-content/uploads/2020/05/cropped-einsichten-titel1-2-32x32.jpg Antike – eindrücke — Information, Geschichte, Kultur https://eindruecke.achmnt.eu 32 32 208800265 #museumsreport Nationale Museen für Archäologie und Geschichte in Sofia/Bulgarien https://eindruecke.achmnt.eu/2018/08/9675/ Mon, 27 Aug 2018 21:45:02 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=9675 Read more…]]> http://www.naim.bg/en/home/
http://www.historymuseum.org/en/

Ein Besuch im Nationalen Archäologischen Museum und im Nationalen Historischen Museum ist nichts für schwache germanozentrische Gemüter. Wer wie der sowohl persönlich als auch fachlich westeuropäisch sozialisierte Unterzeichnete bislang von bulgarischer Geschichte nur wenig — oder ehrlich gesagt gar nichts — wusste, wird nach der Besichtigung der beiden Museen für die Kultur und Geschichte Bulgariens vor allem Staunen und Bewunderung empfinden. Es ist ein in jedem Fall bemerkenswertes Land, das aufgrund seiner vielseitigen Geschichte verschiedene kulturelle Einflüsse in einer vielschichtigen Identität vereint.

Das Nationale Archäologische Museum befindet sich im Zentrum von Sofia unweit des Nationaltheaters und der Nationalgallerie. Es zeigt Fundstücke, die auf dem Boden des heutigen Bulgariens gefunden wurden. Das Museum unterteilt sich in Bereiche zur Prähistorie (bis zur mittleren Bronzezeit / 1.600 v. Chr.), Antike (späte Bronzezeit / 1.600 v. Chr. bis Spätantike / 600 n. Chr.) sowie dem Mittelalter (7. bis 15. Jahr­hundert). Darüber hinaus zeigt die Aula Ausstellungsstücke aus der Antike und dem Mittelalter. Als ein Institut der Akademie der Wissenschaften ist das Museum führend in der archäologischen Erforschung des Landes.

Am südlichen Stadtrand liegt das Nationale Historische Museum, das im ehemaligen sozialistischen und architekturpsychologisch nur schwer zu ertragendem Präsidenten­palast residiert. Seine 30 Sammlungen reichen von der Vor- und Frühgeschichte, über Antike und Mittelalter bis zur Osmanischen Herrschaft und der Zeitgeschichte. Die Ausstellungsstücke decken mit Alltagsgegenständen, Kunstwerken, Kriegsgeräten, Dokumenten, Kleidungsstücken sowie Ton-, Bild- und Filmdokumenten ein breites Spektrum ab. Es gibt ferner Abschnitte zu Folklore und Münzen sowie Schenkungen von Boyan Radev und Ivan Stancioff. 

Beide Museen bieten Informationen auf einer englischsprachigen Internetseite, wobei die des Nationalen Historischen Museums sprachlich und technisch besser konzipiert ist. Bei einem Aufenthalt in Sofia ist ein Besuch im zentral liegenden Nationalen Archäologischen Museum eine Pflicht, die aber in etwa ein bis zwei Stunden absolviert werden kann. Für eine Visite im Nationalen Historischen Museum ist in etwa ein halber Tag einzuplanen, wobei die längere Wegstrecke auch mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückgelegt werden kann. In nächster Nähe zum Nationalen Historischen Museum liegt die aus dem 10. Jahrhundert stammende Bojana-Kirche.

Zeitpunkt des Museumsbesuchs
Juni 2017

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Digitale Schriftenreihe von Jan Assmann. Ägyptologie, Alte Geschichte und Archäologie https://eindruecke.achmnt.eu/2016/07/7787/ Tue, 26 Jul 2016 21:53:43 +0000 http://www.aussichten-online.net/?p=7787 Read more…]]> http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/view/schriftenreihen/sr-27.html

Jan Assmann (* 7. Juli 1938 in Langelsheim als Johann Christoph Assmann) ist ein deutscher Ägyptologe, Religionswissenschaftler, Kulturwissenschaftler und Emeritus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er wuchs in Lübeck und Heidelberg auf. Er ist verheiratet mit der Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann. Sie haben gemeinsam fünf Kinder. Jan Assmann lebt heute in Heidelberg und Konstanz. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Assmann studierte Ägyptologie, Klassische Archäologie und Gräzistik in München, Heidelberg, Paris und Göttingen. 1966/1967 erhielt er ein Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo. Hier arbeitete er von 1967 bis 1971 als freier Mitarbeiter und Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 1967 engagierte sich Assmann in Theben-West bei einer epigraphisch-archäologischen Feldarbeit für die Beamtengräber der Saiten- und Ramessidenzeit und leitete ab 1978 ein Forschungsprojekt in Luxor (Oberägypten). Jan Assmann habilitierte sich im Jahre 1971 und folgte 1976 einem Ruf an die Ruperto Carola (Universität Heidelberg) auf den Lehrstuhl für Ägyptologie, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2003 lehrte. Es folgte eine Honorarprofessur für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz, die er heute noch ausübt.

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Blog: Kryptographiegeschichte der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit https://eindruecke.achmnt.eu/2015/02/5654/ Sun, 08 Feb 2015 00:16:51 +0000 http://www.einsichten-online.de/?p=5654 Read more…]]> http://scienceblogs.de/klausis-krypto-kolumne

Klausis Krypto Kolumne ist ein Blog über Geheimcodes und Verschlüsselung. Hier geht es um das Voynich-Manuskript, die Enigma, die Kryptos-Skulptur und vieles mehr. Ungelöste Geheimschriften kommen hier genauso zur Sprache wie erfolgreiche Codeknacker und spektakuläre Verschlüsselungsmaschinen. Kurz: In Klausis Krypto Kolumne geht es um die Verschlüsselungstechnik der letzten 3000 Jahre.

© Text: Klaus Schmeh @ http://scienceblogs.de/klausis-krypto-kolumne/uber-das-blog

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