Zur Geschichte der Habilitation an der Universität Tübingen im 19. und 20. Jahrhundert, von Sylvia Paletschek


https://freidok.uni-freiburg.de/data/4675

in: Helmut Marcon (Hrsg.): 200 Jahre Wirtschafts- und Staatswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen: Leben und Werk der Professoren. Stuttgart: Steiner. Bd. 2 (2004), S. 1364-1399.

Die Habilitation als Eingangsvoraussetzung für die Professur und die akademische Laufbahn ist eine relativ junge Erscheinung. Sie setzte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts an allen deutschen Universitäten verbindlich durch. […] Wenn der Begriff Habilitation zu Beginn des 19. Jahrhunderts verwendet wurde, bezeichnete er die Zulassung als Privatdozent. In den Erlassen und Akten der Universität Tübingen tauchte
der Begriff „Habilitation“ vermehrt erst seit den 1870er Jahren auf. Zuvor war meist lediglich die Rede von der „Zulassung als Privatdozent“. […] Die Herkunft des Begriffs „Habilitation“ ist ungewiß.

Textnachweis: Ebd., S. 1f.

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