Rez.: Digital Humanities. Praktiken der Digitalisierung, der Dissemination und der Selbstreflexivität (H-Soz-u-Kult)


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Angesichts der Konjunktur des Begriffs „Digital Humanities“ und seiner Ubiquität mag es erstaunen, wie unscharf definiert dieser Begriff auch über 10 Jahre nach seiner Prägung[1] noch immer ist. So fungiert der Terminus „Digital Humanities“ zum jetzigen Zeitpunkt vor allem als Sammelkategorie für einen bunten Strauß von Tätigkeiten in den Geisteswissenschaften, deren gemeinsamer Nenner schlicht die Verwendung digitaler Medien ist. Die Palette reicht dabei von digitalen Editionsprojekten über computergestützte Auswertungen serieller Daten über die Entwicklung von digitalen Vermittlungsangeboten bis hin zur aktiven Mitwirkung an der Blogosphäre und dem Twitter-Universum.

© Text: Jan Hodel @ hsozkult.de

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