Lexikon zur Computergeschichte: Video Electronics Standards Association – VESA


Das nach der Video Electronics Standards Association benannte, insbesondere für Grafikkarten verwendete Bus-System stellte eine Erweiterung des ISA-Buses dar. Zum einen erweiterten VESA-Steckplätze ISA-Steckplätze um weitere PINs und waren somit abwärtskompatibel. Zum anderen ermöglichte VESA einen schnelleren Datendurchsatz, wie er Mitte der 1990er Jahre insbesondere für Grafikkarten erforderlich war. Darüber hinaus hatte das System eine Busbreite von 32 Bit, was ebenfalls einen schnelleren Datentransfer ermöglichte. Das System kam 1992 auf den Markt, konnte sich allerdings nur einige wenige Jahre halten.

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