Lexikon zur Computergeschichte: COM-Dateien


COM-Dateien waren unter MS-DOS und den Windows 9x – Versionen ausführbare Dateien, welche einfachen Maschinencode enthielten und mit Assemblern wie debug.com erstellt werden konnten. Wegen ihrer einfachen Struktur konnten sie nur begrenzt Speicher adressieren. Bekanntestes Beispiel ist command.com, welche die Eingabeaufforderung und DOS-Shell darstellte. COM-Dateien waren überwiegend Systemtreiber und Systemprogramme; klassische Anwendungsprogramme waren zumeist EXE-Dateien.

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