Lexikon zur Computergeschichte: Upper Memory Blocks – UMB


Upper Memory Blocks (UMB) bezeichneten bei MS-DOS weiteren Disc-Operating-Systems den Speicherbereich zwischen dem konventionellen Speicher 640 KB bis zur Grenze von 1 MB. Ursprünglich war dieser Bereich reserviert, um den Arbeitsspeicher von Zusatzhardware (SCSI-Karten, Grafikkarte) adressieren zu können. Da in den seltensten Fällen allerdings der komplette Bereich verwendet wurde, nutzten das BIOS und die Betriebssysteme diesen Bereich, um „reelen“ Speicher in diese Lücke hineinzuverlegen. Dies hatte den Vorteil, dass Programme und Treiber in die UMBs „hochgeladen“ werden konnten, was den Hauptspeicherbereich (bis 640 KB) entlastete.

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